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Zum Buchstabe
J (XX Einträge / Begriffe) |
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Zum Buchstabe
Q (XX Einträge / Begriffe) |
Zum Buchstabe
R (XX Einträge / Begriffe) |
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Zum Buchstabe
X (XX Einträge / Begriffe) |
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Zum Buchstabe
Y (XX Einträge / Begriffe) |
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Buchstabe A |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Abhärten / Abhärtung |
Pflanzen und Sämlinge, die in Gewächshäusern
oder Frühbeete herangezogen wurden, sind anfangs sehr empfindlich
gegen direktes Sonnenlicht, Temperaturschwankungen und trockene Luft.
Die Pflanzen müssen daher nach und nach an die äußeren
Umweltbedingungen durch abhärten, angepaßt
werden. Für das Abhärten, senkt man nach und nach
die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit indem man Fenster und
Lucken jeden Tag ein Stückchen weiter öfnnet. Am besten stellt
man die Pflanzen anfangs aus Gewächshäusern und Frühbeeten
nur an bewölkten Tagen heraus ins Freie, bis sie sich an die äußeren
Umweltbedingungen gewöhnt haben.
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| Ausgeizen |
Das ausgeizen ist eine Pflegemaßnahme
um ungewollte Triebe bei Pflanzen, die Geiztriebe zu entfernen. Insbesondere
bei Tomaten wird das ausgeizen oft angewandt. Mit dieser
Maßnahme will man ein unkontroliertes Wachstum der Pflanze verhindern
und gleichzeitig die Wuchskraft und den Ertrag verbessern. Durch das
ausbrechen der Geiztriebe, lenkt man die Wuchskraft der Pflanze verstärkt
in die Fruchtbildung am Haupttrieb. Die Pflanze bildet dadurch weniger
Blattmasse und nicht so viele, dafür aber größere und
besser ausgereifte Früchte. Das ausgeizen muß
regelmässig ausgeführt werden, damit die Geiztriebe leicht
und ohne große Wunden an der Pflanze zu hinterlassen, ausgebrochen
werden können.
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| Auflaufen |
Als auflaufen bezeichnet man das
an der Erdoberfläche sichtbare keimen von ausgesäten Samen,
entweder im Freiland, Gewächshaus oder in Anzuchtkisten.
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| Alternanz |
Die Alternanz ist der Wechsel zwischen
Ertrags- und Ausfalljahren. Dies kommt z.B: unter anderem an Apfelbäumen
vor. Die Alternanz ist oft sortenabhängig, kann aber durch
entsprechende Boden- und Baumpflege, wie Fruchtausdünnung oder Schnitt
wesentlich abgemildert werden.
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| Akarizide |
Akarizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Milben z.B: Spinnmilben wirken. |
| Ausdünnen |
Das ausdünnen von Fruchtansätzen
bei Obstbäumen bringt im allgemeinen größere Früchte
hervor. Das ausdünnen erfolgt meist kurz nach der Blüte
bezw. nach dem Junifall.
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| Auslichten |
Das auslichten wird besonders bei
Obstbäumen praktiziert. Dazu werden besonders die Baumkronen mit Schnittmaßnahmen
ausgelichtet. Das Auslichten ermöglicht
eine bessere Sonnenbestrahlung der fruchtenden Äste und beugt Pilzkrankheiten
vor.
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Buchstabe B |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Beizen / Beizung |
Das Beizen oder die Beizung
wird bei Saatgut angewandt um es meistens vor Pilzinfektionen oder
auch vor Schädlingen zu beschützen. Dazu werden entweder
chemische oder natürliche Mittel angewandt. Die Beizung
erfolgt entweder als Naßbeize mit flüssiger Beize oder als
Trockenbeize mit meist staubförmiger Beize. Die Beizung
kann aber auch ohne Beize, mittels verschiedener Verfahren, zB: Warmwasserbehandlung
erfolgen.
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| Beere |
Die Beere ist eine Fruchtform, bei
der die Fruchtwand auch noch bei Reife, fleischig und saftig ist.
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| Blattspreite |
Die Blattspreite ist meist der flach
ausgebildete obere Teil eines Laubblattes. Die Blattspreite
sitzt auf dem Blattstiel.
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| Biologischer Pflanzenschutz |
Der biologische Pflanzenschutz bedient
sich natürlicher Pflanzenschutzmaßnahmen, wie etwa die dezimierung
von Insekten durch insektenpathogene Bakterien (z.B: Bacillus thuringiensis)
oder die Verdrängung von pflanzenschädlichen Pilzen durch pflanzenunschädliche.
Desweiteren werden im weitesten Sinne auch die Beziehungen zwischen natürlichen
Räubern und Beute bezw. zwischen natürlichen Parasiten und Wirten
gefördert. (z.B: der Vogel (Räuber) der die Raupen (Beute) frißt).
Ebenso werden oft auch mechanische Maßnahmen eingesetzt, so z:B:
das auflegen von Kulturschutznetzen auf verschiedene Kulturen um Insekten
abzuhalten. Die biologischen Pflanzenschutzmaßnahmen
sind im Biolandbau erlaubt.
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Biologischer Anbau |
Der biologische Anbau hat zum Ziel
gartenbauliche und landwirtschaftliche Produkte auf ökologisch und nachhaltige
Weise zu erzeugen. Dabei steht der Schutz von Mensch, Umwelt, Tier und den
natürlichen Ressourcen beim biologischen Anbau im Vordergrund.
Die biologische Anbauweise versucht natürliche Zusammenhänge
zu begreifen und die Erkenntnisse davon in die Art der Bewirtschaftung einfließen
zu lassen. Der biologische Anbau bemüht sich für
die Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, eine artgerechte
Tierhaltung und Schonung des natürlichen Gleichgewichtes. Ebenso wird
auf Gentechnik und auf chemische Pflanzenschutz- und chemische Düngemittel
verzichtet.
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| Bleichen |
Das bleichen von Gemüse erfolgt
durch Lichtentzug. Dazu werden die Pflanzen je nach Anbaumethode entweder
Abgedeckt, angehäufelt oder zusammen gebunden. Das bleichen
soll das Pflanzengewebe zarter, heller und oft auch weniger bitterer machen.
Durch das bleichen gehen aber durch Blattgrünmangel,
auch wichtige Vitamine und Nährstoffe verloren.
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| Befruchtersorte |
Im Obstbaubereich braucht man sogenannte
Befruchtersorten zum Bestäuben von mit sich selbst unfruchtbaren
Sorten. Alle Kernfruchtarten fruchten nur nach einer Fremdbestäubung.
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| Blattdüngung |
Bei der Blattdüngung werden
Flüssigdünger direkt auf den Blättern der Pflanzen ausgebracht.
Die Pflanzen können über ihre Spaltöffnungen auf den Blättern
auch Nährstoffe aufnehmen. Im gewerblichen Gartenbau werden Blattdüngungen
auch oft in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln ausgebracht.
Bei akutem Nährstoffmangel wirkt eine Blattdüngung
schneller als eine Bodendüngung.
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Bodenmüdigkeit |
Auf Böden die über Jahre hinweg intensiv
mit oft nur einer Pflanzenart einseitig beansprucht werden, stellt sich mit
der Zeit eine Bodenmüdigkeit ein. Besonders Ausscheidungen
und Zersetzungsstoffe der angebauten Pflanzen bewirken eine Bodenmüdigkeit.
Das ganze kann sich durch anreicherung von bodenbürtigen
Krankheiten die auf die angebaute Pflanzenart spezialisiert sind, erhöhen.
Trotz Düngung kann geht der Ertrag wegen der Bodenmüdigkeit
zurück. Durch Fruchtwechsel und einer organischen Düngung
kann man der Bodenmüdigkeit vorbeugen.
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| Braunfäule |
Siehe unter Krautfäule
nach. |
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Buchstabe C |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Chlorophyll |
Das Chlorophyll ist ein grüner
Pflanzenfarbstoff auch als Blattgrün bezeichnet, der sich in den Chloroplasten
der Pflanzen befindet. Das Chlorophyll ist maßgeblich
an der Photosynthese beteiligt.
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| Chloroplasten |
Die Chloroplasten sind die Organe
in den Pflanzenzellen, die das Chlorophyll, das sogenannte Blattgrün
enthalten.
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| C/N-Verhältnis |
Mittels dem C/N-Verhältnis,
also Kohlenstoff/Stickstoff-Verhältnis, kann man angeben wie schnell
organisches Material verrotten kann. Das verrotten der organischen Materie
geschieht unter Mithilfe von Bakterien und Mikroorganismen. Der in der organischen
Materie vorhandene Kohlenstoff (Chemisches Symbol: C) liefert den Bakterien
Energie, während der Stickstoff (Chemisches Symbol N) zum Aufbau von
Körpersubstanz liefert. Ist nun im organischen Material mehr Stickstoff
als Kohlenstoff vorhanden z.B: bei krautigen Pflanzenabfällen oder
Mist, verläuft die verrottung schnell und setzt schnell die Nährstoffe
frei. Ist im organischen Material der Kohlenstoff jedoch höher als
der Stickstoff, wie dies bei Stroh, Holz oder Rinde der Fall ist, dann verläuft
die verrottung langsamer ab und setzt die Nährstoffe auch langsamer
frei. Im allgemeinen kann man sagen daß schnell verrottbare organische
Materialien ein enges C/N-Verhältnis haben und schwer
verrottbares organisches Material ein weites C/N-Verhältnis
aufweist.
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Buchstabe D |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Direktsaat / Direktaussaat |
Bei der Direktsaat, werden die Samenkörner
direkt an den definitiven Standort ins Freiland, Frühbeet oder
Gewächshaus gesät. Es erfolgt keine Vorkultur in Aussaatschalen
oder Töpfen. Für die Direktsaat, sollte der
Boden vorher gründlich vorbereitet werden. Er sollte, feinkrümmelig
und gut gelockert sein, aber auch noch ausreichend Festigkeit aufweisen,
um den Kontakt mit den tieferliegenden wasserführenden Schichten
zu gewährleisten.
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| Dunkelkeimer |
Dunkelkeimer brauchen für eine
gleichmäßige Keimung Dunkelheit. Werden sie nicht mit Erde
abgedeckt, können sie entweder gar nicht oder nur sehr schlecht
und ungleichmässig keimen. Daher werden Dunkelkeimer
, stets ausreichend mit Erde bedeckt bei der Aussaat.
Beispiele von Dunkelkeimer sind zB: Borretsch; Neuseeländer Spinat; Blattkoriander. |
| Dammkultur |
Die Dammkultur ist eine spezielle
Anbauweise meist im Gemüseanbau. Hierbei werden Gemüsekulturen
auf etwa 20-40cm hohen Dämmen angebaut. Zusätzlich werden
diese Dämme oft noch mit Mulchfolien abgedeckt. Die Herstellung
der Dämme erfolgt im intensiv Gemüseanbau fast ausschließlich
maschinell. In kleineren Betrieben oder imHausgarten werden sie noch
vereinzelt von Hand errichtet.
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| Drusch / Dreschen |
Als Drusch oder dreschen
bezeichnet man das ausschlagen oder ausklopfen der Samenkörner
aus Hülsen und Fruchtständen. Dies kann entweder händisch
oder maschinell erfolgen.
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| Düngung |
Unter der Düngung versteht man
das gezielte zuführen von Närstoffen um das Pflanzenwachstum zu
fördern. Entweder geschieht dies durch Zugabe von organischen oder mineralischen
Düngemitteln. Die Düngung kann dabei entweder über
den Boden oder durch Spritzung einer flüssigen Nährlösung direkt
auf die oberirdischen Pflanzenteile erfolgen. Letzteres wird dann als Blattdüngung
bezeichnet. Die Düngung sollte immer nur im Zusammenhang
mit einer Bodenanalyse durchgeführt werden, die vorher genau ermittelt
welche und wieviel Nährstoffe den jeweilig angebauten Kulturen für
ein optimales Wachstum fehlen.
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Buchstabe E |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Edelreis |
Edelreiser sind Triebe von einem
veredelten Obstgehölz. Das Edelreis wird während der
kalten Jahreszeit geschnitten, weil dann alle Knospen ausgereift sind. Das
Edelreis dient später der Vermehrung der jeweiligen
Obstsorte. Die Vermehrung erfolgt entweder durch eine Pfropfung oder durch
Okulation.
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| Einschlagen |
Pflanzen die nicht sofort gepflanzt werden können
und die wurzelnackt sind, müssen eingeschlagen werden.
Die Wurzel der Pflanzen dürfen nicht austrocknen. Deshalb zieht man in
den Boden Fruchen, wo man die zwischenzulagernden Pflanzen einlegt oder auch
einschlägt und deckt die Wurzeln mit feuchter Erde
oder feuchtem Sand ab. Im "Einschlag" können die Pflanzen so schadlos
einige Zeit zwischengelagert werden ehe sie an ihren definitiven Standdort
weitergepflanzt werden.
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| Erosion |
Erosion entsteht durch Wasser- und/oder
Windeinwirkung besonders auf unbedeckten und pflanzenleeren Böden. Durch
die Erosion wird fruchtbare Erde abgetragen und geht somit verloren.
Die Erosion kann durch Mulchen und/oder einer ständigen
Bepflanzung der Fläche entgegen gewirkt werden.
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Buchstabe F |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Frühbeet |
Frühbeete werden oft noch als
"Kalter Kasten" bezeichnet, da sie meist ungeheizt sind. Frühbeete
sind Kästen aus Holz oder Betonelementen, die mit Glasscheiben
oder ähnlichem abgedeckt sind, um Jungpflanzen heranzuziehen oder
um eine geschützte Kulturfläche zu haben.
Damit man diese Frühbeete auch bearbeiten und belüften kann, werden die aufliegenden gerahmten Frühbeetfenster aus Holz oder Metal, in der Größe von 1,50m x 1,00m oder 1,5m x 0,80m erstellt. Sie werden zum arbeiten oder lüften entweder leicht angehoben oder ganz abgenommen. Man kann die kalten Frühbeetkästen aber auch mit Mist oder sogar mit Warmwasserheizungen beheizen. Dann werden sie auch noch als "Warmer Kasten" oder als "Mistbeet" bezeichnet. |
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Frostgare |
Die Frostgare versetzt den Oberboden
in einen porösen, lockeren und leichter zu bearbeitenden Zustand. Besonders
empfehlenswert ist die Frostgare bei schweren tonhaltigen
Böden. Dazu wird im Herbst der Boden mechanisch gelockert bezw. grob
umgegraben. Durch die Frosteinwirkungen während des Winters, zerfällt
der gelockerte Boden im Frühjahr besser und man kann leichter darin
arbeiten. Jedoch ist die Frostgare nicht von langer Dauer.
Will man auf Dauer eine gute Bodengare erhalten muß man regelmässig
dem Boden organische Materialien in Form von Kompost oder Mist zufügen.
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| Flüssigdüngung / Flüssigdünger |
Die Flüssigdüngung erfolgt
wie der Name es schon sagt mittels Dünger der in flüssiger Form
vorliegt. Der Dünger kann mineralisch, organisch oder auch kombiniert
ausgebracht werden. Flüssigdünger hat eine schnellere
Wirkung als fester Dünger. Daher werden Flüssigdünger
auch meist nur während der Vegetationsperiode zur schnellen
und gezielten Nährstoffversorgung ausgebracht, während hingegen
feste Dünger meist im Herbst bis Frühjahr zur allgemeinen Bodenverbesserung
und zur Grundversorgung der Nährstoffe ausgebracht werden.
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| Fruchtfolge |
Durch einhalten einer sogenannten Fruchtfolge
kann man der Bodenmüdigkeit
vorbeugen. Bei der Fruchtfolge werden Kulturpflanzen in einem
bestimmten turnusmäßigem Wechsel nacheinander angebaut. Somit vermeidet
man es daß Pflanzen der gleichen Familie auf derselben Fläche nacheinander
kultiviert werden. Die Düngung sollte ebenfalls auf die
Fruchtfolge ausgerichtet sein, so daß nach einer kräftigen
Dünung als erstes sogenannte Starkzehrer, danach Mittelzehrer und schlußendlich
Schwachzehrer zum Anbau auf derselben Fläche kommen.
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| Fungizide |
Fungizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Pilzerkrankungen wirken. |
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Buchstabe G |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Geiztrieb |
Geiztriebe kommen zB: bei Tomaten
vor. Es sind Triebe die sich zwischen Stamm und Blattstielen bilden.
Um kein unkontroliertes Wachstum der Pflanze zu bekommen und um den Ertrag
zu verbessern, müßen diese Geiztriebe regelmässig
ausgebrochen werden.
Das sogenannte "ausgeizen" bei Tomaten ist eine wichtige Pflegearbeit, die bei vielen Leuten leider nicht praktiziert wird, da Sie oft nicht wissen, welche Teile wie und wo ausgebrochen werden müssen. Die Geiztriebe sollte man rechtzeitig wenn sie noch klein sind abbrechen und nicht abschneiden. So hinterlassen sie nur kleine Wunden, die sich schnell schließen können. Auf ein abschneiden sollte man verzichten wenn es nur möglich ist, oder ausreichend das Messer desinfizieren, damit keine Erkrankungen von einer Pflanze zur anderen durch den Schnitt mit dem Messer übertragen werden können. |
| Gelbtafel |
Die Gelbtafeln werden meist in Gewächshäusern
eingesetzt um Schädlinge wie Weiße Fliegen, geflügelte
Blattläuse, Erdflöhe, Trauermücken, Minierfliegen u.s.w.
zu bekämpfen. Leider zieht die auf verschiedene Fluginsekten attraktiv
wirkende gelbe Farbe nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge
an, die an den mit Insektenfangleim bestrichenen Gelbtafeln
dran hängen bleiben. Gelbtafeln können sowohl
im Gewächshaus / Wintergarten als auch im Freiland angewandt werden.
Bei niedrigem Befallsdruck mit Schädlingen, kann man mit aufhängen
von Gelbtafeln im Bestand erheblich zur Befallsreduktion beitragen.
Aber auch als Werkzeug zur Früherkennung von Insektenbefall können
sie dienen. Die Gelbtafeln werden am besten in Pflanzenhöhe
angebracht.
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| Gründüngung |
Unter Gründüngung versteht
man die Einsaat bestimmter Pflanzen im Garten oder auf dem Acker, die später
nicht geerntet sondern nach einer bestimmten Zeit des Wachstums in den Boden
eingearbeitet werden. Mittels der Gründüngung können
verdichtete Böden durch tiefwurzelnde Pflanzen wieder gelockert werden.
Es können auch in den oberen Bodenschichten Nährstoffe gebunden
werden und somit vor Auswaschungen geschützt werden. Werden als
Gründüngungspflanzen Leguminosen eingesetzt, wird durch
die Aktivität der Knöllchenbakterien zusätzlich Stickstoff
aus der Luft im Boden gebunden. Ebenso schützt eine Gründüngung
vor Bodenerosion und verbessert im allgemeinen den Zustand des Bodens
und erhöt dessen Bodenfruchtbarkeit. Als Gründüngung
spflanzen eignen sich z.B: Lupinen, Phacelia, Erbsen, Wicken, Klee, Getreide,
Ackerbohnen, Senf, Raps und Kapuzinerkresse.
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Buchstabe H |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Handbestäubung |
Die Handbestäubung ist ein
züchterischer Eingriff, der der sortenreinen Erhaltung oder der
gezielten Kreuzung zweier Sorten dient. Dazu wird der männliche
Pollen von den Blüten einer Pflanzensorte, händisch auf die
weibliche Blütennarbe einer anderen Pflanzensorte übertragen.
Die freie Bestäubung der verschiedenen Pflanzensorten untereinander
wird somit vermieden.
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| Herkünfte |
Unter Herkünfte, versteht man
einen Sammelbegriff für Nutz- und Kulturpflanzen, deren Name oder
Ursprung nicht (mehr) genau bekannt sind. Diese Pflanzen gelten daher
weder als Sorte im Sinne einer Zuchtsorte, noch als Land-oder Hofsorte.
Herkünfte werden daher oft nach der Ortschaft,
der Gegend oder der Person benannt, von der das Saatgut oder die Pflanze
stammt.
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| Hofsorte |
Als Hofsorte bezeichnet man Sorten,
die durch gärtnerische oder bäuerliche Züchtung meist
nur auf einem Hof oder Gute über einen längeren Zeitraum entstanden
sind. Diese Hofsorten, sind meistens besser an Boden
und Klimabedingungen angepaßt als andere Sorten. Hofsorten
sind besonders vom Aussterben gefährdet, da diese Sorten meist
nur auf einem Hofe oder einer Familie angebaut werden. Wird die spezielle
Hofsorte aus welchen Gründen auch immer nicht
mehr regelmässig angebaut, geht sie auf Dauer verloren und mit
ihr oft auch positive Eigenschaften.
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| Herbizide |
Herbizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Unkraut wirken. |
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Buchstabe I |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Integrierter Anbau |
Der integrierte Anbau ist eine Bewirtschaftungsweise
die ein Kompromiß zwischen konventionellem Landbau und Biolandbau darstellt.
Die Bekämpfung von Schaderregern wird nicht routinemäßig
bezw. vorbeugend durchgeführt, sondern nach speziell erstellten Schadschwellen.
Erst wenn die Schadschwelle überschritten wird, werden meist chemische
Pflanzenschutzmaßnahmen ergriffen. Die Schadschwelle ist überschritten
wenn der wirtschaftliche Schaden durch den Schadbefall größer
ist, als die Kosten für seine Bekämpfung. Im integrierten
Anbau sollten wenn möglich die Pflanzenschutzmittel mit einem
großen Wirkungsspektrum durch spezifisch wirkende Mittel ersetzt werden.
Ebenso typisch für den integrierten Anbau sind die
bedarfsgerechte Düngung, das einsparen von Wasser, der Schutz des Bodens
und die regelmäßige Durchführung von Bodenanalysen.
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| Insektizide |
Insektizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Insekten wirken. |
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Buchstabe J |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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Buchstabe K |
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Buchstabe L |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Lichtkeimer |
Lichtkeimer brauchen für eine
gleichmäßige Keimung Licht. Werden sie mit Erde abgedeckt,
können sie entweder gar nicht oder nur sehr schlecht und ungleichmässig
keimen. Daher werden Lichtkeimer, nicht mit Erde
bedeckt bei der Aussaat, sondern nur gut an die feuchte Erde angedrückt.
Beispiele von Lichtkeimer sind zB: Gartensauerampfer; Pfefferminze; Thymian. |
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Langtag
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Bei verschiedenen meist einjährigen Arten,
wird die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst. Man unterscheidet
zwischen Kurztags-; Langtags- und tagneutralen Pflanzen.
Der Langtag dauert mehr als 12 Stunden. Langtag
pflanzen blühen also im Sommer an langen Tagen.
Beispiele von Langtagpflanzen sind zB: Erbsen. |
| Landsorte |
Als Landsorte bezeichnet man Sorten,
die durch gärtnerische oder bäuerliche Züchtung in bestimmten
Regionen über einen längeren Zeitraum entstanden sind. Diese
lokalen Sorten, sind meistens besser an Boden und Klimabedingungen dieser
Region angepaßt als andere Sorten. Bei Selbstbefruchtern liegen meist
klar voneinander unterscheidbare reine Linien vor. Bei Fremdbefruchtern
sind es oft fließend ineinander übergehende Typen in einer Sortenmischung.
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| Leguminosen |
Die Pflanzen der Leguminosen gehören
einer Pflanzenfamilie an die auch noch als Schmetterlingsblütler bekannt
ist. Zu den Leguminosen gehören unter anderem: Bohnen,
Erbsen, Kleearten, Lupinen, Wicken und zahlreiche andere Pflanzen. Die
Leguminosen haben die Fähigkeit, mittels den an ihren Wurzeln
anhaftenden Knöllchenbakterien, den Luftstickstoff im Boden zu binden
und daher pflanzenverfügbar zu machen. Aus diesem Grund werden
Leguminosen auch noch oft im Sprachgebrauch als Stickstoffsammler
bezeichnet.
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Buchstabe M |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Mistbeet |
Mistbeete werden oft noch als "Warmer
Kasten" bezeichnet. Mistbeete sind Kästen aus
Holz oder Betonelementen, die mit Glasscheiben oder ähnlichem
abgedeckt sind, um Jungpflanzen heranzuziehen oder um eine geschützte
Kulturfläche zu haben.
Mistbeete haben im Gegensatz zu den einfachen Frühbeeten, eine wärmende Lage Mist unter der Dechschicht aus Erde. Die Anlage eines Mistbeetes , erfordert viel mehr Arbeit als ein einfaches Frühbeet. Man kann jedoch schon sehr zeitig im Frühjahr seine Pflanzen heranziehen oder bereits aussäen bezw. pflanzen, wenn dies im Garten noch nicht möglich ist. Meist verwendet man Pferdemist als wärmende Unterlage. Andere Mistsorten können aber auch verwendet werden. Damit man diese Mistbeete auch bearbeiten und belüften kann, werden die aufliegenden gerahmten Frühbeetfenster aus Holz oder Metal, in der Größe von 1,50m x 1,00m oder 1,5m x 0,80m erstellt. Sie werden zum arbeiten oder lüften entweder leicht angehoben oder ganz abgenommen. |
| Mischkultur |
Die Mischkultur ist eine Anbauweise,
bei der verschiedene Gemüse- und Kräuterarten nicht beetweise
sondern in einzelnen Reihen oder sogar komplett gemischt angebaut werden.
Man spricht bei einem gleichzeitigen Anbau mehrerer Nutzpflanzenarten
auf derselben Fläche, von einer Pflanzengemeinschaft. Bei der
Mischkultur, nutzt man die positiven Auswirkungen
auf Nachbarpflanzen aus. Dies können zB: Abwehr von Schadinsekten,
wuchsfördernde Wirkungen durch Wurzelausscheidungen und ähnliches
sein. Nicht alle Pflanzen haben aber positive Effekte auf Nachbarpflanzen,
so daß man sich stets an geeignete Mischkultur -Tabellen
halten sollte.
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| Mycel |
Das Mycel findet man bei Pilzen.
Es besteht aus fadenförmigen Pilzzellen, den sogenannten Hypen
und bildet ein Pilzgeflecht, welches dem Pilz als vegetatives Ausbreitungsorgan
dient.
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| Mutterpflanze |
Mutterpflanzen sind ausgesuchte
Pflanzen die meist der vegetativen Vermehrung dienen. Sie müssen
gesund, schädlingsfrei, einen artentsprechenden Habitus haben und
wüchsig sein. Dienen die Mutterpflanzen der
vegetativen Vermehrung zB: durch Stecklinge, sollten die Pflanzen weder
blühen noch sich in der Fruchtbildung befinden.
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| Moluskizide |
Moluskizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Schnecken wirken. |
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Buchstabe N |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Nematizide |
Nematizide sind Pflanzenschutzmittel
die gegen Nematoden wirken. |
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Buchstabe O |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Offenblühend |
Offenblühende Sorten, sind
Samenechte Sorten. Sie geben im Gegensatz zu Hybriden, ihre genetischen
Eigenschaften kontinuierlich an ihre Nachkommen weiter. Offenblühende
Sorten werden weltweit massiv durch Hybridsorten und zunehmend auch
durch gentechnisch manipulierte Sorten ersetzt.
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| Ökologischer Landbau
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Siehe unter
Biologischer Anbau
nach. |
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Buchstabe P |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Pikieren |
Meist werden zu dicht gesäte Sämlinge
pikiert. Pikieren bedeutet dabei,
"vereinzeln" bezw. "verpflanzen" auf größere Abstände.
In der Regel wird pikiert, sobald sich die ersten richtigen
Blattpaare der Pflanze zeigen. Bei vereinzelten Sorten kann man aber auch
schon pikieren wenn sich die Keimblätter voll entwickelt
haben. Zum pikieren benutzt man ein Pikierholz auch noch
Pikierpinne genannt. Das herausnehmen der Sämlinge aus der Erde,
verursacht feine Wurzelverletzungen. Diese regen die Wurzeln zu einer
verstärkten Wurzelbildung bezw. Verzweigung an und somit zu einer
besseren Ballenbildung für das spätere Verpflanzen ins Beet.
Das pikieren der Sämlinge erfolgt folgendermaßen:
Die Sämlinge werden mittels Pikierpinne in kleinen Portionen aus
dem Anzuchtgefäß herausgelöst. Dann werden die Pflanzen
einzeln getrennt und evtl kranke und faule Sämlinge aussortiert.
Anschließend wird mit der Pikierpinne im neuen Anzuchtgefäß
ein kleines Loch in die Erde gedrückt, so daß die Wurzeln des
Sämlings, weder gequetscht noch verdreht reinpassen. Der Sämling
wird vorsichtig ins Loch gesetzt und zwar 1-2cm tiefer als er in der Ausssatkiste
stand. Arten wie zB: Tomaten oder Tagetes können bis zu den Keimblättern
eingesetzt werden. Danach das Loch mit der Pikierpinne um den Sämling
herum vorsichtig verschließen und fest andrücken. Hohlräume
in der Erde sind zu vermeiden. Die pikierten Sämlinge
für einige Tage in eine geschützte Umgebung unterbringen, bis
sie angewachsen sind und regelmässig feucht halten.
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| Pillieren / Pillierung |
Das pillieren ist ein Verfahren
in der professionellen Saatguterzeugung um Saatgut auf eine einheitliche
Größe zu bringen. Besonders schwer maschinell aussäbare Arten
wie zB: Salate, werden bei diesem Verfahren mit einer Hülle umgeben,
so daß maschinell säbare kleine, zumeist runde Kugeln entstehen.
Die Hülle bei der Pillierung besteht aus den
verschiedensten Materialien. Dieser Überzug über die einzelnen
Samenkörner, enthält sehr oft auch noch verschiedene Pestiziede,
Nährstoffe und sogar keimfördernde Hormone.
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| Photosynthese |
Die Photosynthese ist die Grundlage
des Lebens auf der Erde. Alle grünen Pflanzenteile sind in der Lage
Photosynthese zu betreiben. Die Photosynthese
läuft dabei in den Chloroplasten, das Organ in der Pflanzenzelle
was das Blattgrün, das sogenannte Chlorophyll enthält, ab. Dabei
wird aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) unter der Einwirkung von Licht,
Traubenzucker (C6H12O6) und Sauerstoff (O2) gebildet.
Die Photosynthesegleichung lautet: 6CO2 + 12H2O x Licht = C6H12O6 + 6H2O + 6O2 |
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Buchstabe Q |
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Fachbegriff:
|
Beschreibung / Erklärung:
|
|
Buchstabe R |
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Fachbegriff:
|
Beschreibung / Erklärung:
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Buchstabe S |
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Fachbegriff:
|
Beschreibung / Erklärung:
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| Stratifizieren / Stratifizierung |
Bei einigen Pflanzenarten ist es notwendig, über
eine Stratifikation, die Keimung anzuregen. Darunter
versteht man eine längere feuchtkalte Lagerung des Saatgutes. Bei
Kaltkeimern erfolgt eine Stratifizierung des Saatgutes
automatisch.
Um zu stratifizieren, schichtet man zB. in einem Topf oder Kasten, abwechselnd eine dünne Schicht feuchten Sand und Saatgut aufeinander. Diesen Topf oder Kasten, wird draußen im Freien in die Erde eingelassen und mit Maschendraht oder einem Netz vor Mäusen und Vögeln sicher abgedeckt. Das Saatgut wird so über den Winter durch die verschiedenen Witterungseinflüsse, stratifiziert und kann im Frühjahr normal weiterverarbeitet werden. Man muß unbedingt drauf achten, daß das Wasser aus dem Topf oder Kasten abfließen kann, da ansonsten das Saatgut fault. |
| Saatband |
Saatbänder werden meist im
Hobbybereich eingesetzt. Zwischen einem zersetzbaren Papier oder Vlies
werden in regelmässigen Abständen, einzelne Saatgutkörner
abgelegt. Diese Saatbänder werden je nach Pflanzenart,
entweder auf die Erde aufgelegt und angewässert oder leicht mit
Erde bedeckt. Mit Saatbändern, kann man sich das
zeitraubende vereinzeln oder pikieren ersparen. Jedoch sind Saatbänder
im Gegensatz zu Normalsaatgut teurer.
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| Samenecht |
Samenechte Sorten, geben im Gegensatz
zu Hybriden, ihre genetischen Eigenschaften kontinuierlich an ihre
Nachkommen weiter. Sie werden auch noch als "offenblühend" bezeichnet.
Samenechte Sorten werden weltweit massiv durch
Hybridsorten und zunehmend auch durch gentechnisch manipulierte Sorten
ersetzt.
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| Schosser / schossen |
Als schossen bezeichnet man den
Vorgang des in-die-Blüte-gehen von Gemüsepflanzen. Als
Schosser bezeichnet man die Pflanzen, die vorschnell in
Blüte gehen. Dieses frühzeitige schossen
kann zb: durch eine Stressreaktion durch Hitze,Trockenheit oder Nässe
hervorgerufen werden. Bei Pflanzen die empfindlich auf die Tageslänge
reagrieren, kann das schossen auch eine Reaktion auf
die Tageslänge sein. Frühzeitig geschosste
Pflanzen sollte man nie für die Saatgutgewinnung nutzen, da
man hierbei die Sorten auf schnelles schossen ausselektiert.
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| Sortenecht |
Sorten die sortenecht sind, dürfen
sich nicht mit anderen Sorten gekreuzt haben. Sie dürfen auch nicht
züchterisch so verändert worden sein, daß sie dem typischen
Sortenbild der eigentlichen Sorte nicht mehr entsprechen. Soll eine
Sorte sortenecht vermehrt werden, muß man
genaue Kenntnisse über das ursprüngliche Erscheinungsbild haben.
Bei der sortenechten Vermehrung dürfen nur Pflanzen
die sortentypisch ausgeprägt sind, weitervermehrt werden.
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| Sorte |
Man spricht in der professionellen Pflanzenzüchtung
von einer Sorte, wenn diese von anderen Sorten
sich unterscheiden läßt, einheitlich und ihre Merkmale
beständig sind.
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Buchstabe T |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Tagneutral |
Bei verschiedenen meist einjährigen Arten,
wird die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst. Man unterscheidet
zwischen Kurztags-; Langtags- und tagneutralen Pflanzen.
Die meisten Pflanzen sind aber tagneutral und werden
nicht durch die Länge der Tagesdauer beeinflußt.
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| Torf |
Torf entsteht durch Pflanzenmaterial
was abgestorben ist und sich unter Luftabschluß zersetzt. In Mooren,
Hochmooren und Feuchtgebieten befinden sich die besten Bedingungen zur Entstehung
von Torf. (Luftabschluß und niedriger pH-Wert). Durch
den Abbau von Torf, werden aber die Lebensräume, die Moore
zerstört. Da die Torfschichten im Jahr nur etwa 1mm wachsen,
dauert es extrem lange bis sich nach einem Abbau die Moore wieder erholt
haben. Besonders im Hobbygarten sollte man Torf gegen umweltfreundlichere
Materialien austauschen.
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Buchstabe U |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Umgraben |
Das umgraben war und ist in vielen
Gärten auch heute noch verbreitet. Mittels eines Spatens oder einer
Grabegabel wird entweder im Herbst oder Frühjahr der Boden gelockert
und dabei gewendet. Erfolgt das umgraben im Herbst, profitieren
besonders schwere Böden von der Frostgare
. Heute weiß man aber, daß gare Böden die organisch gut
belebt sind, z.B: durch Kompostgaben, Gründüngung und Mulchen
nur oberflächlich gelockert werden müssen. Durch das oberflächliche
auflockern des Bodens wird, im gegensatz zum umgraben wo die Erde tief gewendet
wird, das Bodenleben nicht weiter gestört. Bei schweren tonhaltigen
Böden ist es aber dennoch sinnvoll den Boden besonders im Herbst grob
und tiefgründig umzugraben.
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Buchstabe V |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Vorkultur |
Bei Pflanzen welche zuerst unter geschützten
Bedingungen eines Frühbeetes oder eines Gewächshauses herangezogen
anstatt direkt im Freiland kultiviert werden, bezeichnet man als
Vorkultur. Die Pflanzen werden bei der Vorkultur
oft in Aussaatschalen gesät, pikiert und/oder getopft, ehe sie
ins Freiland verpflanzt werden. Das vorkultivieren ermöglicht
es in Gegenden mit einer kurzen Vegetationsperiode, Arten und Sorten
anzubauen, die ohne Vorkultur nicht zur Samenreife
gelangen würden. Vorkultivierte Pflanzen müssen
aber vor dem auspflanzen abgehärtet werden, damit sie die raueren
Freilandbedingungen schadlos überstehen. Die Vorkultur
bringt den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung.
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| Vergeilt; vergeilen |
Pflanzen die einen Lichtmangel haben und/oder extrem
angetrieben werden, können vergeilen. Ihr Wuchs ist nicht
kräftig und kompakt, sondern es bilden sich lange, dünne, hohe
und zerbrechliche Triebe aus.
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Buchstabe W |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Wartezeit |
Als Wartezeit bezeichnet man die
gesetzlich festgelegte Frist zwischen der Behandlung und der Ernte bezw.
Verzehr einer Kulturpflanze, nachdem sie mit Pflanzenschutzmitteln behandelt
worden ist. Die Wartezeit nach einer Behandlung muß immer
strikt eingehalten werden, da es sonst zu Vergiftungen durch noch nicht vollständig
abgebaute Pflanzenschutzmittel kommen kann. Nach Ablauf der Wartezeit
, ist das Pflanzenschutzmittel laut Gesetztgeber so weit abgebaut, daß
es in der Regel nicht mehr toxisch wirkt.
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Buchstabe X |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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Buchstabe Y |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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Buchstabe Z |
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Fachbegriff:
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Beschreibung / Erklärung:
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| Zuchtsorte |
Als Zuchtsorten gelten Sorten die
meist in der professionellen Pflanzenzüchtung gezüchtet wurden
und die als Handelssorten gehandelt wurden oder noch im Handel sind.
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