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Glossar des Gartenbau:

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Zur Zeit finden Sie in der Rubrik "Glossar des Gartenbau" 79 Fachbegriffe aus dem Bereich Gartenbau leicht und verständlich erklärt.

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A

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B
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I
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Buchstabe   A
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Abhärten / Abhärtung
Pflanzen und Sämlinge, die in Gewächshäusern oder Frühbeete herangezogen wurden, sind anfangs sehr empfindlich gegen direktes Sonnenlicht, Temperaturschwankungen und trockene Luft. Die Pflanzen müssen daher nach und nach an die äußeren Umweltbedingungen durch abhärten, angepasst werden. Für das Abhärten, senkt man nach und nach die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit indem man Fenster und Luken jeden Tag ein Stückchen weiter öffnet. Am besten stellt man die Pflanzen anfangs aus Gewächshäusern und Frühbeeten nur an bewölkten Tagen heraus ins Freie, bis sie sich an die äußeren Umweltbedingungen gewöhnt haben.
Ausgeizen
Das ausgeizen ist eine Pflegemaßnahme um ungewollte Triebe bei Pflanzen, die Geiztriebe zu entfernen. Insbesondere bei Tomaten wird das ausgeizen oft angewandt. Mit dieser Maßnahme will man ein unkontrolliertes Wachstum der Pflanze verhindern und gleichzeitig die Wuchskraft und den Ertrag verbessern. Durch das ausbrechen der Geiztriebe, lenkt man die Wuchskraft der Pflanze verstärkt in die Fruchtbildung am Haupttrieb. Die Pflanze bildet dadurch weniger Blattmasse und nicht so viele, dafür aber größere und besser ausgereifte Früchte. Das ausgeizen muss regelmäßig ausgeführt werden, damit die Geiztriebe leicht und ohne große Wunden an der Pflanze zu hinterlassen, ausgebrochen werden können.
Auflaufen
Als auflaufen bezeichnet man das an der Erdoberfläche sichtbare keimen von ausgesäten Samen, entweder im Freiland, Gewächshaus oder in Anzuchtkisten.
Alternanz
Die Alternanz ist der Wechsel zwischen Ertrags- und Ausfalljahren. Dies kommt z.B: unter anderem an Apfelbäumen vor. Die Alternanz ist oft sortenabhängig, kann aber durch entsprechende Boden- und Baumpflege, wie Fruchtausdünnung oder Schnitt wesentlich abgemildert werden.
Akarizide
Akarizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Milben z.B: Spinnmilben wirken.
Ausdünnen
Das ausdünnen von Fruchtansätzen bei Obstbäumen bringt im allgemeinen größere Früchte hervor. Das ausdünnen erfolgt meist kurz nach der Blüte bezw. nach dem Junifall.
Auslichten
Das auslichten wird besonders bei Obstbäumen praktiziert. Dazu werden besonders die Baumkronen mit Schnittmaßnahmen ausgelichtet. Das Auslichten ermöglicht eine bessere Sonnenbestrahlung der fruchtenden Äste und beugt Pilzkrankheiten vor.
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Buchstabe   B
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Beizen / Beizung
Das Beizen oder die Beizung wird bei Saatgut angewandt um es meistens vor Pilzinfektionen oder auch vor Schädlingen zu beschützen. Dazu werden entweder chemische oder natürliche Mittel angewandt. Die Beizung erfolgt entweder als Naßbeize mit flüssiger Beize oder als Trockenbeize mit meist staubförmiger Beize. Die Beizung kann aber auch ohne Beize, mittels verschiedener Verfahren, zB: Warmwasserbehandlung erfolgen.
Beere
Die Beere ist eine Fruchtform, bei der die Fruchtwand auch noch bei Reife, fleischig und saftig ist.
Blattspreite
Die Blattspreite ist meist der flach ausgebildete obere Teil eines Laubblattes. Die Blattspreite sitzt auf dem Blattstiel.
Biologischer Pflanzenschutz
Der biologische Pflanzenschutz bedient sich natürlicher Pflanzenschutzmaßnahmen, wie etwa die Dezimierung von Insekten durch insektenpathogene Bakterien (z.B: Bacillus thuringiensis) oder die Verdrängung von pflanzenschädlichen Pilzen durch pflanzenunschädliche. Des weiteren werden im weitesten Sinne auch die Beziehungen zwischen natürlichen Räubern und Beute bezw. zwischen natürlichen Parasiten und Wirten gefördert. (z.B: der Vogel (Räuber) der die Raupen (Beute) frisst). Ebenso werden oft auch mechanische Maßnahmen eingesetzt, so z:B: das auflegen von Kulturschutznetzen auf verschiedene Kulturen um Insekten abzuhalten. Die biologischen Pflanzenschutz maßnahmen sind im Biolandbau erlaubt.
Biologischer Anbau
Der biologische Anbau hat zum Ziel gartenbauliche und landwirtschaftliche Produkte auf ökologisch und nachhaltige Weise zu erzeugen. Dabei steht der Schutz von Mensch, Umwelt, Tier und den natürlichen Ressourcen beim biologischen Anbau im Vordergrund. Die biologische Anbauweise versucht natürliche Zusammenhänge zu begreifen und die Erkenntnisse davon in die Art der Bewirtschaftung einfließen zu lassen. Der biologische Anbau bemüht sich für die Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, eine artgerechte Tierhaltung und Schonung des natürlichen Gleichgewichtes. Ebenso wird auf Gentechnik und auf chemische Pflanzenschutz- und chemische Düngemittel verzichtet.
Bleichen
Das bleichen von Gemüse erfolgt durch Lichtentzug. Dazu werden die Pflanzen je nach Anbaumethode entweder Abgedeckt, angehäufelt oder zusammen gebunden. Das bleichen soll das Pflanzengewebe zarter, heller und oft auch weniger bitterer machen. Durch das bleichen gehen aber durch Blattgrünmangel, auch wichtige Vitamine und Nährstoffe verloren.
Befruchtersorte
Im Obstbaubereich braucht man sogenannte Befruchtersorten zum Bestäuben von mit sich selbst unfruchtbaren Sorten. Alle Kernfruchtarten fruchten nur nach einer Fremdbestäubung.
Blattdüngung
Bei der Blattdüngung werden Flüssigdünger direkt auf den Blättern der Pflanzen ausgebracht. Die Pflanzen können über ihre Spaltöffnungen auf den Blättern auch Nährstoffe aufnehmen. Im gewerblichen Gartenbau werden Blattdüngungen auch oft in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln ausgebracht. Bei akutem Nährstoffmangel wirkt eine Blattdüngung schneller als eine Bodendüngung.
Bodenmüdigkeit
Auf Böden die über Jahre hinweg intensiv mit oft nur einer Pflanzenart einseitig beansprucht werden, stellt sich mit der Zeit eine Bodenmüdigkeit ein. Besonders Ausscheidungen und Zersetzungsstoffe der angebauten Pflanzen bewirken eine Bodenmüdigkeit. Das ganze kann sich durch Anreicherung von bodenbürtigen Krankheiten die auf die angebaute Pflanzenart spezialisiert sind, erhöhen. Trotz Düngung kann geht der Ertrag wegen der Bodenmüdigkeit zurück. Durch Fruchtwechsel und einer organischen Düngung kann man der Bodenmüdigkeit vorbeugen.
Braunfäule
Siehe unter Krautfäule nach.
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Buchstabe   C
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Chlorophyll
Das Chlorophyll ist ein grüner Pflanzenfarbstoff auch als Blattgrün bezeichnet, der sich in den Chloroplasten der Pflanzen befindet. Das Chlorophyll ist maßgeblich an der Photosynthese beteiligt.
Chloroplasten
Die Chloroplasten sind die Organe in den Pflanzenzellen, die das Chlorophyll, das sogenannte Blattgrün enthalten.
C/N-Verhältnis
Mittels dem C/N-Verhältnis, also Kohlenstoff/Stickstoff-Verhältnis, kann man angeben wie schnell organisches Material verrotten kann. Das verrotten der organischen Materie geschieht unter Mithilfe von Bakterien und Mikroorganismen. Der in der organischen Materie vorhandene Kohlenstoff (Chemisches Symbol: C) liefert den Bakterien Energie, während der Stickstoff (Chemisches Symbol N) zum Aufbau von Körpersubstanz liefert. Ist nun im organischen Material mehr Stickstoff als Kohlenstoff vorhanden z.B: bei krautigen Pflanzenabfällen oder Mist, verläuft die Verrottung schnell und setzt schnell die Nährstoffe frei. Ist im organischen Material der Kohlenstoff jedoch höher als der Stickstoff, wie dies bei Stroh, Holz oder Rinde der Fall ist, dann verläuft die Verrottung langsamer ab und setzt die Nährstoffe auch langsamer frei. Im allgemeinen kann man sagen dass schnell verrottbare organische Materialien ein enges C/N-Verhältnis haben und schwer verrottbares organisches Material ein weites C/N-Verhältnis aufweist.
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Buchstabe   D
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Direktsaat / Direktaussaat
Bei der Direktsaat, werden die Samenkörner direkt an den definitiven Standort ins Freiland, Frühbeet oder Gewächshaus gesät. Es erfolgt keine Vorkultur in Aussaatschalen oder Töpfen. Für die Direktsaat , sollte der Boden vorher gründlich vorbereitet werden. Er sollte, feinkrümmelig und gut gelockert sein, aber auch noch ausreichend Festigkeit aufweisen, um den Kontakt mit den tieferliegenden wasserführenden Schichten zu gewährleisten.
Dunkelkeimer
Dunkelkeimer brauchen für eine gleichmäßige Keimung Dunkelheit. Werden sie nicht mit Erde abgedeckt, können sie entweder gar nicht oder nur sehr schlecht und ungleichmässig keimen. Daher werden Dunkelkeimer , stets ausreichend mit Erde bedeckt bei der Aussaat.
Beispiele von Dunkelkeimer sind zB: Borretsch; Neuseeländer Spinat; Blattkoriander.
Dammkultur
Die Dammkultur ist eine spezielle Anbauweise meist im Gemüseanbau. Hierbei werden Gemüsekulturen auf etwa 20-40cm hohen Dämmen angebaut. Zusätzlich werden diese Dämme oft noch mit Mulchfolien abgedeckt. Die Herstellung der Dämme erfolgt im intensiv Gemüseanbau fast ausschließlich maschinell. In kleineren Betrieben oder im Hausgarten werden sie noch vereinzelt von Hand errichtet.
Drusch / Dreschen
Als Drusch oder dreschen bezeichnet man das ausschlagen oder ausklopfen der Samenkörner aus Hülsen und Fruchtständen. Dies kann entweder händisch oder maschinell erfolgen.
Düngung
Unter der Düngung versteht man das gezielte zuführen von Nährstoffen um das Pflanzenwachstum zu fördern. Entweder geschieht dies durch Zugabe von organischen oder mineralischen Düngemitteln. Die Düngung kann dabei entweder über den Boden oder durch Spritzung einer flüssigen Nährlösung direkt auf die oberirdischen Pflanzenteile erfolgen. Letzteres wird dann als Blattdüngung bezeichnet. Die Düngung sollte immer nur im Zusammenhang mit einer Bodenanalyse durchgeführt werden, die vorher genau ermittelt welche und wie viel Nährstoffe den jeweilig angebauten Kulturen für ein optimales Wachstum fehlen.
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Buchstabe   E
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Edelreis
Edelreiser sind Triebe von einem veredelten Obstgehölz. Das Edelreis wird während der kalten Jahreszeit geschnitten, weil dann alle Knospen ausgereift sind. Das Edelreis dient später der Vermehrung der jeweiligen Obstsorte. Die Vermehrung erfolgt entweder durch eine Pfropfung oder durch Okulation.
Einschlagen
Pflanzen die nicht sofort gepflanzt werden können und die wurzelnackt sind, müssen eingeschlagen werden. Die Wurzel der Pflanzen dürfen nicht austrocknen. Deshalb zieht man in den Boden Furchen, wo man die zwischenzulagernden Pflanzen einlegt oder auch einschlägt und deckt die Wurzeln mit feuchter Erde oder feuchtem Sand ab. Im "Einschlag" können die Pflanzen so schadlos einige Zeit zwischengelagert werden ehe sie an ihren definitiven Standort weiter gepflanzt werden.
Erosion
Erosion entsteht durch Wasser- und/oder Windeinwirkung besonders auf unbedeckten und pflanzen-leeren Böden. Durch die Erosion wird fruchtbare Erde abgetragen und geht somit verloren. Die Erosion kann durch Mulchen und/oder einer ständigen Bepflanzung der Fläche entgegen gewirkt werden.
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Buchstabe   F
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Frühbeet
Frühbeete werden oft noch als "Kalter Kasten" bezeichnet, da sie meist ungeheizt sind. Frühbeete sind Kästen aus Holz oder Betonelementen, die mit Glasscheiben oder ähnlichem abgedeckt sind, um Jungpflanzen heranzuziehen oder um eine geschützte Kulturfläche zu haben.
Damit man diese Frühbeete auch bearbeiten und belüften kann, werden die aufliegenden gerahmten Frühbeetfenster aus Holz oder Metall, in der Größe von 1,50m x 1,00m oder 1,5m x 0,80m erstellt. Sie werden zum arbeiten oder lüften entweder leicht angehoben oder ganz abgenommen.
Man kann die kalten Frühbeetkästen aber auch mit Mist oder sogar mit Warmwasserheizungen beheizen. Dann werden sie auch noch als "Warmer Kasten" oder als "Mistbeet" bezeichnet.
Frostgare
Die Frostgare versetzt den Oberboden in einen porösen, lockeren und leichter zu bearbeitenden Zustand. Besonders empfehlenswert ist die Frostgare bei schweren tonhaltigen Böden. Dazu wird im Herbst der Boden mechanisch gelockert bezw. grob umgegraben. Durch die Frosteinwirkungen während des Winters, zerfällt der gelockerte Boden im Frühjahr besser und man kann leichter darin arbeiten. Jedoch ist die Frostgare nicht von langer Dauer. Will man auf Dauer eine gute Bodengare erhalten muss man regelmäßig dem Boden organische Materialien in Form von Kompost oder Mist zufügen.
Flüssigdüngung / Flüssigdünger
Die Flüssigdüngung erfolgt wie der Name es schon sagt mittels Dünger der in flüssiger Form vorliegt. Der Dünger kann mineralisch, organisch oder auch kombiniert ausgebracht werden. Flüssigdünger hat eine schnellere Wirkung als fester Dünger. Daher werden Flüssigdünger auch meist nur während der Vegetationsperiode zur schnellen und gezielten Nährstoffversorgung ausgebracht, während hingegen feste Dünger meist im Herbst bis Frühjahr zur allgemeinen Bodenverbesserung und zur Grundversorgung der Nährstoffe ausgebracht werden.
Fruchtfolge
Durch einhalten einer sogenannten Fruchtfolge kann man der Bodenmüdigkeit vorbeugen. Bei der Fruchtfolge werden Kulturpflanzen in einem bestimmten turnusmäßigem Wechsel nacheinander angebaut. Somit vermeidet man es dass Pflanzen der gleichen Familie auf derselben Fläche nacheinander kultiviert werden. Die Düngung sollte ebenfalls auf die Fruchtfolge ausgerichtet sein, so dass nach einer kräftigen Düngung als erstes sogenannte Starkzehrer, danach Mittelzehrer und schlussendlich Schwachzehrer zum Anbau auf derselben Fläche kommen.
Fungizide
Fungizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Pilzerkrankungen wirken.
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Buchstabe   G
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Geiztrieb
Geiztriebe kommen zB: bei Tomaten vor. Es sind Triebe die sich zwischen Stamm und Blattstielen bilden. Um kein unkontrolliertes Wachstum der Pflanze zu bekommen und um den Ertrag zu verbessern, müssen diese Geiztriebe regelmäßig ausgebrochen werden.
Das sogenannte "ausgeizen" bei Tomaten ist eine wichtige Pflegearbeit, die bei vielen Leuten leider nicht praktiziert wird, da Sie oft nicht wissen, welche Teile wie und wo ausgebrochen werden müssen. Die Geiztriebe sollte man rechtzeitig wenn sie noch klein sind abbrechen und nicht abschneiden. So hinterlassen sie nur kleine Wunden, die sich schnell schließen können. Auf ein abschneiden sollte man verzichten wenn es nur möglich ist, oder ausreichend das Messer desinfizieren, damit keine Erkrankungen von einer Pflanze zur anderen durch den Schnitt mit dem Messer übertragen werden können.
Gelbtafel
Die Gelbtafeln werden meist in Gewächshäusern eingesetzt um Schädlinge wie Weiße Fliegen, geflügelte Blattläuse, Erdflöhe, Trauermücken, Minierfliegen u.s.w. zu bekämpfen. Leider zieht die auf verschiedene Fluginsekten attraktiv wirkende gelbe Farbe nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge an, die an den mit Insektenfangleim bestrichenen Gelbtafeln dran hängen bleiben. Gelbtafeln können sowohl im Gewächshaus / Wintergarten als auch im Freiland angewandt werden. Bei niedrigem Befallsdruck mit Schädlingen, kann man mit aufhängen von Gelbtafeln im Bestand erheblich zur Befallsreduktion beitragen. Aber auch als Werkzeug zur Früherkennung von Insektenbefall können sie dienen. Die Gelbtafeln werden am besten in Pflanzenhöhe angebracht.
Gründüngung
Unter Gründüngung versteht man die Einsaat bestimmter Pflanzen im Garten oder auf dem Acker, die später nicht geerntet sondern nach einer bestimmten Zeit des Wachstums in den Boden eingearbeitet werden. Mittels der Gründüngung können verdichtete Böden durch tiefwurzelnde Pflanzen wieder gelockert werden. Es können auch in den oberen Bodenschichten Nährstoffe gebunden werden und somit vor Auswaschungen geschützt werden. Werden als Gründüngungspflanzen Leguminosen eingesetzt, wird durch die Aktivität der Knöllchenbakterien zusätzlich Stickstoff aus der Luft im Boden gebunden. Ebenso schützt eine Gründüngung vor Bodenerosion und verbessert im allgemeinen den Zustand des Bodens und erhöht dessen Bodenfruchtbarkeit. Als Gründüngung´spflanzen eignen sich z.B: Lupinen, Phacelia, Erbsen, Wicken, Klee, Getreide, Ackerbohnen, Senf, Raps und Kapuzinerkresse.
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Buchstabe   H
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Handbestäubung
Die Handbestäubung ist ein züchterischer Eingriff, der der sortenreinen Erhaltung oder der gezielten Kreuzung zweier Sorten dient. Dazu wird der männliche Pollen von den Blüten einer Pflanzensorte, händisch auf die weibliche Blütennarbe einer anderen Pflanzensorte übertragen. Die freie Bestäubung der verschiedenen Pflanzensorten untereinander wird somit vermieden.
Herkünfte
Unter Herkünfte, versteht man einen Sammelbegriff für Nutz- und Kulturpflanzen, deren Name oder Ursprung nicht (mehr) genau bekannt sind. Diese Pflanzen gelten daher weder als Sorte im Sinne einer Zuchtsorte, noch als Land-oder Hofsorte. Herkünfte werden daher oft nach der Ortschaft, der Gegend oder der Person benannt, von der das Saatgut oder die Pflanze stammt.
Hofsorte
Als Hofsorte bezeichnet man Sorten, die durch gärtnerische oder bäuerliche Züchtung meist nur auf einem Hof oder Gute über einen längeren Zeitraum entstanden sind. Diese Hofsorten, sind meistens besser an Boden und Klimabedingungen angepasst als andere Sorten. Hofsorten sind besonders vom Aussterben gefährdet, da diese Sorten meist nur auf einem Hofe oder einer Familie angebaut werden. Wird die spezielle Hofsorte aus welchen Gründen auch immer nicht mehr regelmäßig angebaut, geht sie auf Dauer verloren und mit ihr oft auch positive Eigenschaften.
Herbizide
Herbizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Unkraut wirken.
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Buchstabe   I
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Integrierter Anbau
Der integrierte Anbau ist eine Bewirtschaftungsweise die ein Kompromiss zwischen konventionellem Landbau und Biolandbau darstellt. Die Bekämpfung von Schaderregern wird nicht routinemäßig bezw. vorbeugend durchgeführt, sondern nach speziell erstellten Schadschwellen. Erst wenn die Schadschwelle überschritten wird, werden meist chemische Pflanzenschutzmaßnahmen ergriffen. Die Schadschwelle ist überschritten wenn der wirtschaftliche Schaden durch den Schadbefall größer ist, als die Kosten für seine Bekämpfung. Im integrierten Anbau sollten wenn möglich die Pflanzenschutzmittel mit einem großen Wirkungsspektrum durch spezifisch wirkende Mittel ersetzt werden. Ebenso typisch für den integrierten Anbau sind die bedarfsgerechte Düngung, das einsparen von Wasser, der Schutz des Bodens und die regelmäßige Durchführung von Bodenanalysen.
Insektizide
Insektizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Insekten wirken.
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Buchstabe   J
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:


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Buchstabe   K
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Keimdauer
Die Keimdauer ist die Zeitspanne, die von der Aussaat bis zur Keimung vergeht. Manche Arten haben eine sehr schnelle und kurze Keimdauer, andere hingegen haben eine Keimdauer, die sogar bis mehrere Jahre andauern kann.
Kaltkeimer
Kaltkeimer werden oft mit Frostkeimern verwechselt. Kaltkeimer brauchen im Gegensatz zu Frostkeimern, nur Kälte und keinen Frost um zum keimen. Dieses "kalt keimen", hat den Zweck, dass die Samen erst nach und nicht über Winter keimen. Kaltkeimer kann man auf verschiedene Art und Weise aussäen.
  • Entweder man sät im Herbst oder im zeitigen Frühjahr direkt ins Beet wenn man genügend Saatgut hat, denn oft wird ein Teil von Tieren gefressen oder kann unter ungünstigen Bedingungen faulen.
  • Oder man sät in Aussaatschalen. Die Schalen werden zunächst 2-4 Wochen in einer warmen Umgebung gehalten, ehe sie an einem geschützten Platz im Freien aufgestellt werden. Schnee fördert die Keimung, aber hier auf Staunässe achten. Im Frühjahr wenn die Temperaturen steigen, setzt die Keimung ein, die über mehrere Wochen dauern kann.
  • Man kann aber auch das Saatgut mit feuchtem Sand vermischen und in einen Plastikbeutel einfüllen. Den Beutel nun für etwa zwei Monate bei knapp 5°C in den Kühlschrank legen (Nicht in den Gefrierschrank legen!) Des öfteren kontrollieren, da einige Arten schon hier keimen können. Anschließend das behandelte Saatgut in Aussaaterde aussäen und warm stellen.
Beispiele von Kaltkeimer sind zB: Süßdolde.
Königsblüte
Die Terminalknospe beim Paprika wird häufig auch noch als "Königsblüte" bezeichnet. Diese erste Blüte, welche sich am Ende des Stammes, zwischen den ersten Verästelungen befindet, muss unbedingt entfernt werden, damit das vegetative Wachstum, also der Aufbau der Pflanze an sich, beschleunigt wird. Wird die Königsblüte aber nicht entfernt, wird das vegetative Wachstum der Pflanze behindert/gestört bezw. verzögert sich der Aufbau der Pflanze. Daher ist es sinnvoll diesen kleinen Eingriff am Paprika und Chili vorzunehmen.
Kapsel
Die Kapsel ist eine Fruchtform, die aus zwei oder mehreren Fruchtblättern gebildet wird.
Kurztag
Bei verschiedenen meist einjährigen Arten, wird die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst. Man unterscheidet zwischen Kurztags-; Langtags- und tagneutralen Pflanzen. Der Kurztag dauert weniger als 12 Stunden. Kurztag pflanzen blühen also an kurzen Tagen im Jahr.
Keimprobe
Die Keimprobe dient dazu entweder bei frischem oder altem Saatgut, die Keimfähigkeit bezw. Keimrate zu bestimmen. In großen Saatgutbetrieben wird die Keimprobe in speziellen Apparaten und Bedingungen durchgeführt. Aber auch der private Hobbygärtner kann eine Keimprobe seines Saatgutes problemlos durchführen. Die einfachste Methode ist wohl, ein wenig Saatgut auf ein feuchtes Küchentuch, Wattebett oder Löschpapier zu streuen und bei warmen Temperaturen aufzustellen. Das ganze immer leicht feucht halten und die entsprechende Keimzeit der jeweiligen Art abwarten. Mindestens die Hälfte des Saatgutes bei der Keimprobe muss keimen. Es ist aber auf jedenfall einen höheren Wert anzustreben. Gehen weniger als die Hälfte der Samen auf, sollte man das Saatgut, sofern es sich nicht um eine Erhaltersorte handelt, wegwerfen.
Knöllchenbakterien
An den Wurzeln der Leguminosen-Pflanzen befinden sich sogenannte Knöllchenbakterien. Sie regen die Wurzelzellen zum Wachstum an, so dass sich die typischen Knöllchen an den Wurzeln bilden. Die Knöllchenbakterien sind in der Lage, den Stickstoff aus der Luft zu binden und anzureichern. Davon profitieren die Leguminosen -Pflanzen. Im Gegenzug ernähren sich die Knöllchenbakterien von den Nährstoffen die die Pflanzen bei der Photosynthese bilden.
Kompostierung
Bei der Kompostierung werden organische Materialien unter der Mitwirkung von Mikroorganismen, Bakterien, Bodentieren und Pilzen wieder in ihre Bestandteile zersetzt. Diese zersetzten Bestandteile können dann wieder in den Nährstoffkreislauf einfließen. Das Endprodukt der Kompostierung wird als Kompost bezeichnet. Dieser Kompost ist ein wertvoller Dünger und ein guter Bodenverbesserer. Mit Kompost kann man auch die Bodenaktivität verbessern.
Krautfäule
Die Krautfäule wird auch noch als Braunfäule bezeichnet. Sie ist eine Pilzerkrankung die besonders bei Tomaten und Kartoffeln auftritt. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und zusätzlicher hoher Wärme, tritt die Krautfäule auf. Binnen weniger Tage können ganze Pflanzen vernichtet werden. Die Blätter und Stängel werden braun und die Knollen und Früchte faulen. Mittels Fungiziden kann man die Erkrankung direkt bekämpfen bezw. mit hygienischen Maßnahmen und Pflanzenstärkungsmitteln sowie geräumige Abstände oder der überdachte Anbau, weitestgehend vorbeugen.
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Buchstabe   L
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Lichtkeimer
Lichtkeimer brauchen für eine gleichmäßige Keimung Licht. Werden sie mit Erde abgedeckt, können sie entweder gar nicht oder nur sehr schlecht und ungleichmäßig keimen. Daher werden Lichtkeimer, nicht mit Erde bedeckt bei der Aussaat, sondern nur gut an die feuchte Erde angedrückt.
Beispiele von Lichtkeimer sind zB: Gartensauerampfer; Pfefferminze; Thymian.
Langtag
Bei verschiedenen meist einjährigen Arten, wird die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst. Man unterscheidet zwischen Kurztags-; Langtags- und tagneutralen Pflanzen. Der Langtag dauert mehr als 12 Stunden. Langtag pflanzen blühen also im Sommer an langen Tagen.
Beispiele von Langtagpflanzen sind zB: Erbsen.
Landsorte
Als Landsorte bezeichnet man Sorten, die durch gärtnerische oder bäuerliche Züchtung in bestimmten Regionen über einen längeren Zeitraum entstanden sind. Diese lokalen Sorten, sind meistens besser an Boden und Klimabedingungen dieser Region angepasst als andere Sorten. Bei Selbstbefruchtern liegen meist klar voneinander unterscheidbare reine Linien vor. Bei Fremdbefruchtern sind es oft fließend ineinander übergehende Typen in einer Sortenmischung.
Leguminosen
Die Pflanzen der Leguminosen gehören einer Pflanzenfamilie an die auch noch als Schmetterlingsblütler bekannt ist. Zu den Leguminosen gehören unter anderem: Bohnen, Erbsen, Kleearten, Lupinen, Wicken und zahlreiche andere Pflanzen. Die Leguminosen haben die Fähigkeit, mittels den an ihren Wurzeln anhaftenden Knöllchenbakterien, den Luftstickstoff im Boden zu binden und daher pflanzenverfügbar zu machen. Aus diesem Grund werden Leguminosen auch noch oft im Sprachgebrauch als Stickstoffsammler bezeichnet.
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Buchstabe   M
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Mistbeet
Mistbeete werden oft noch als "Warmer Kasten" bezeichnet. Mistbeete sind Kästen aus Holz oder Betonelementen, die mit Glasscheiben oder ähnlichem abgedeckt sind, um Jungpflanzen heranzuziehen oder um eine geschützte Kulturfläche zu haben.
Mistbeete
haben im Gegensatz zu den einfachen Frühbeeten, eine wärmende Lage Mist unter der Deckschicht aus Erde. Die Anlage eines Mistbeetes , erfordert viel mehr Arbeit als ein einfaches Frühbeet. Man kann jedoch schon sehr zeitig im Frühjahr seine Pflanzen heranziehen oder bereits aussäen bezw. pflanzen, wenn dies im Garten noch nicht möglich ist. Meist verwendet man Pferdemist als wärmende Unterlage. Andere Mistsorten können aber auch verwendet werden.
Damit man diese Mistbeete auch bearbeiten und belüften kann, werden die aufliegenden gerahmten Frühbeetfenster aus Holz oder Metall, in der Größe von 1,50m x 1,00m oder 1,5m x 0,80m erstellt. Sie werden zum arbeiten oder lüften entweder leicht angehoben oder ganz abgenommen.
Mischkultur
Die Mischkultur ist eine Anbauweise, bei der verschiedene Gemüse- und Kräuterarten nicht beetweise sondern in einzelnen Reihen oder sogar komplett gemischt angebaut werden. Man spricht bei einem gleichzeitigen Anbau mehrerer Nutzpflanzenarten auf derselben Fläche, von einer Pflanzengemeinschaft. Bei der Mischkultur, nutzt man die positiven Auswirkungen auf Nachbarpflanzen aus. Dies können zB: Abwehr von Schadinsekten, wuchsfördernde Wirkungen durch Wurzelausscheidungen und ähnliches sein. Nicht alle Pflanzen haben aber positive Effekte auf Nachbarpflanzen, so dass man sich stets an geeignete Mischkultur -Tabellen halten sollte.
Mycel
Das Mycel findet man bei Pilzen. Es besteht aus fadenförmigen Pilzzellen, den sogenannten Hypen und bildet ein Pilzgeflecht, welches dem Pilz als vegetatives Ausbreitungsorgan dient.
Mutterpflanze
Mutterpflanzen sind ausgesuchte Pflanzen die meist der vegetativen Vermehrung dienen. Sie müssen gesund, schädlingsfrei, einen artentsprechenden Habitus haben und wüchsig sein. Dienen die Mutterpflanzen der vegetativen Vermehrung zB: durch Stecklinge, sollten die Pflanzen weder blühen noch sich in der Fruchtbildung befinden.
Moluskizide
Moluskizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Schnecken wirken.
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Buchstabe   N
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Nematizide
Nematizide sind Pflanzenschutzmittel die gegen Nematoden wirken.
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Buchstabe   O
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Offenblühend
Offenblühende Sorten, sind Samenechte Sorten. Sie geben im Gegensatz zu Hybriden, ihre genetischen Eigenschaften kontinuierlich an ihre Nachkommen weiter. Offenblühende Sorten werden weltweit massiv durch Hybridsorten und zunehmend auch durch gentechnisch manipulierte Sorten ersetzt.
Ökologischer Landbau      
Siehe unter Biologischer Anbau nach.
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Buchstabe   P
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Pikieren
Meist werden zu dicht gesäte Sämlinge pikiert. Pikieren bedeutet dabei, "vereinzeln" bezw. "verpflanzen" auf größere Abstände. In der Regel wird pikiert, sobald sich die ersten richtigen Blattpaare der Pflanze zeigen. Bei vereinzelten Sorten kann man aber auch schon pikieren wenn sich die Keimblätter voll entwickelt haben. Zum pikieren benutzt man ein Pikierholz auch noch Pikierpinne genannt. Das herausnehmen der Sämlinge aus der Erde, verursacht feine Wurzelverletzungen. Diese regen die Wurzeln zu einer verstärkten Wurzelbildung bezw. Verzweigung an und somit zu einer besseren Ballenbildung für das spätere Verpflanzen ins Beet. Das pikieren der Sämlinge erfolgt folgendermaßen: Die Sämlinge werden mittels Pikierpinne in kleinen Portionen aus dem Anzuchtgefäß herausgelöst. Dann werden die Pflanzen einzeln getrennt und evtl kranke und faule Sämlinge aussortiert. Anschließend wird mit der Pikierpinne im neuen Anzuchtgefäß ein kleines Loch in die Erde gedrückt, so dass die Wurzeln des Sämlings, weder gequetscht noch verdreht reinpassen. Der Sämling wird vorsichtig ins Loch gesetzt und zwar 1-2cm tiefer als er in der Ausssatkiste stand. Arten wie zB: Tomaten oder Tagetes können bis zu den Keimblättern eingesetzt werden. Danach das Loch mit der Pikierpinne um den Sämling herum vorsichtig verschließen und fest andrücken. Hohlräume in der Erde sind zu vermeiden. Die pikierten Sämlinge für einige Tage in eine geschützte Umgebung unterbringen, bis sie angewachsen sind und regelmäßig feucht halten.
Pillieren / Pillierung
Das pillieren ist ein Verfahren in der professionellen Saatguterzeugung um Saatgut auf eine einheitliche Größe zu bringen. Besonders schwer maschinell aussähbare Arten wie zB: Salate, werden bei diesem Verfahren mit einer Hülle umgeben, so dass maschinell sähbare kleine, zumeist runde Kugeln entstehen. Die Hülle bei der Pillierung besteht aus den verschiedensten Materialien. Dieser Überzug über die einzelnen Samenkörner, enthält sehr oft auch noch verschiedene Pestizide, Nährstoffe und sogar keimfördernde Hormone.
Photosynthese
Die Photosynthese ist die Grundlage des Lebens auf der Erde. Alle grünen Pflanzenteile sind in der Lage Photosynthese zu betreiben. Die Photosynthese läuft dabei in den Chloroplasten, das Organ in der Pflanzenzelle was das Blattgrün, das sogenannte Chlorophyll enthält, ab. Dabei wird aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) unter der Einwirkung von Licht, Traubenzucker (C6H12O6) und Sauerstoff (O2) gebildet.
Die Photosynthesegleichung lautet: 6CO2 + 12H2O x Licht = C6H12O6 + 6H2O + 6O2
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Buchstabe   Q
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:


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Buchstabe   R
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:


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Buchstabe   S
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Stratifizieren / Stratifizierung
Bei einigen Pflanzenarten ist es notwendig, über eine Stratifikation, die Keimung anzuregen. Darunter versteht man eine längere feuchtkalte Lagerung des Saatgutes. Bei Kaltkeimern erfolgt eine Stratifizierung des Saatgutes automatisch.
Um zu stratifizieren, schichtet man zB. in einem Topf oder Kasten, abwechselnd eine dünne Schicht feuchten Sand und Saatgut aufeinander. Diesen Topf oder Kasten, wird draußen im Freien in die Erde eingelassen und mit Maschendraht oder einem Netz vor Mäusen und Vögeln sicher abgedeckt. Das Saatgut wird so über den Winter durch die verschiedenen Witterungseinflüsse, stratifiziert und kann im Frühjahr normal weiterverarbeitet werden. Man muss unbedingt drauf achten, dass das Wasser aus dem Topf oder Kasten abfließen kann, da ansonsten das Saatgut fault.
Saatband
Saatbänder werden meist im Hobbybereich eingesetzt. Zwischen einem zersetzbaren Papier oder Vlies werden in regelmäßigen Abständen, einzelne Saatgutkörner abgelegt. Diese Saatbänder werden je nach Pflanzenart, entweder auf die Erde aufgelegt und angewässert oder leicht mit Erde bedeckt. Mit Saatbändern, kann man sich das zeitraubende vereinzeln oder pikieren ersparen. Jedoch sind Saatbänder im Gegensatz zu Normalsaatgut teurer.
Samenecht / Samenfest
Samenechte oder Samenfeste Sorten, geben im Gegensatz zu Hybriden, ihre genetischen Eigenschaften kontinuierlich an ihre Nachkommen weiter. Sie werden auch noch als "offenblühend" bezeichnet. Samenechte /Samenfeste Sorten werden weltweit massiv durch Hybridsorten und zunehmend auch durch gentechnisch manipulierte Sorten ersetzt.
Schosser / schossen
Als schossen bezeichnet man den Vorgang des in-die-Blüte-gehen von Gemüsepflanzen. Als Schosser bezeichnet man die Pflanzen, die vorschnell in Blüte gehen. Dieses frühzeitige schossen kann zb: durch eine Stressreaktion durch Hitze,Trockenheit oder Nässe hervorgerufen werden. Bei Pflanzen die empfindlich auf die Tageslänge reagieren, kann das schossen auch eine Reaktion auf die Tageslänge sein. Frühzeitig geschosste Pflanzen sollte man nie für die Saatgutgewinnung nutzen, da man hierbei die Sorten auf schnelles schossen ausselektiert.
Sortenecht
Sorten die sortenecht sind, dürfen sich nicht mit anderen Sorten gekreuzt haben. Sie dürfen auch nicht züchterisch so verändert worden sein, dass sie dem typischen Sortenbild der eigentlichen Sorte nicht mehr entsprechen. Soll eine Sorte sortenecht vermehrt werden, muss man genaue Kenntnisse über das ursprüngliche Erscheinungsbild haben. Bei der sortenechten Vermehrung dürfen nur Pflanzen die sortentypisch ausgeprägt sind, weitervermehrt werden.
Sorte
Man spricht in der professionellen Pflanzenzüchtung von einer Sorte, wenn diese von anderen Sorten sich unterscheiden lässt, einheitlich und ihre Merkmale beständig sind.
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Buchstabe   T
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Tagneutral
Bei verschiedenen meist einjährigen Arten, wird die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst. Man unterscheidet zwischen Kurztags-; Langtags- und tagneutralen Pflanzen. Die meisten Pflanzen sind aber tagneutral und werden nicht durch die Länge der Tagesdauer beeinflusst.
Torf
Torf entsteht durch Pflanzenmaterial was abgestorben ist und sich unter Luftabschluss zersetzt. In Mooren, Hochmooren und Feuchtgebieten befinden sich die besten Bedingungen zur Entstehung von Torf. (Luftabschluss und niedriger pH-Wert). Durch den Abbau von Torf, werden aber die Lebensräume, die Moore zerstört. Da die Torfschichten im Jahr nur etwa 1mm wachsen, dauert es extrem lange bis sich nach einem Abbau die Moore wieder erholt haben. Besonders im Hobbygarten sollte man Torf gegen umweltfreundlichere Materialien austauschen.
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Buchstabe   U
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Umgraben
Das umgraben war und ist in vielen Gärten auch heute noch verbreitet. Mittels eines Spatens oder einer Grabegabel wird entweder im Herbst oder Frühjahr der Boden gelockert und dabei gewendet. Erfolgt das umgraben im Herbst, profitieren besonders schwere Böden von der Frostgare . Heute weiß man aber, dass gare Böden die organisch gut belebt sind, z.B: durch Kompostgaben, Gründüngung und Mulchen nur oberflächlich gelockert werden müssen. Durch das oberflächliche auflockern des Bodens wird, im Gegensatz zum umgraben wo die Erde tief gewendet wird, das Bodenleben nicht weiter gestört. Bei schweren tonhaltigen Böden ist es aber dennoch sinnvoll den Boden besonders im Herbst grob und tiefgründig umzugraben.
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Buchstabe   V
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Vorkultur
Bei Pflanzen welche zuerst unter geschützten Bedingungen eines Frühbeetes oder eines Gewächshauses herangezogen anstatt direkt im Freiland kultiviert werden, bezeichnet man als Vorkultur. Die Pflanzen werden bei der Vorkultur oft in Aussaatschalen gesät, pikiert und/oder getopft, ehe sie ins Freiland verpflanzt werden. Das vorkultivieren ermöglicht es in Gegenden mit einer kurzen Vegetationsperiode, Arten und Sorten anzubauen, die ohne Vorkultur nicht zur Samenreife gelangen würden. Vorkultivierte Pflanzen müssen aber vor dem auspflanzen abgehärtet werden, damit sie die raueren Freilandbedingungen schadlos überstehen. Die Vorkultur bringt den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung.
Vergeilt; vergeilen
Pflanzen die einen Lichtmangel haben und/oder extrem angetrieben werden, können vergeilen. Ihr Wuchs ist nicht kräftig und kompakt, sondern es bilden sich lange, dünne, hohe und zerbrechliche Triebe aus.
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Buchstabe   W
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Wartezeit
Als Wartezeit bezeichnet man die gesetzlich festgelegte Frist zwischen der Behandlung und der Ernte bezw. Verzehr einer Kulturpflanze, nachdem sie mit Pflanzenschutzmitteln behandelt worden ist. Die Wartezeit nach einer Behandlung muss immer strikt eingehalten werden, da es sonst zu Vergiftungen durch noch nicht vollständig abgebaute Pflanzenschutzmittel kommen kann. Nach Ablauf der Wartezeit , ist das Pflanzenschutzmittel laut Gesetzgeber so weit abgebaut, dass es in der Regel nicht mehr toxisch wirkt.
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Buchstabe   X
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:


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Buchstabe   Y
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:


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Buchstabe   Z
Fachbegriff:
Beschreibung / Erklärung:
Zuchtsorte
Als Zuchtsorten gelten Sorten die meist in der professionellen Pflanzenzüchtung gezüchtet wurden und die als Handelssorten gehandelt wurden oder noch im Handel sind.
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