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Achira:
Canna edulis


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
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Botanischer Name:
Canna edulis.
Deutsche Namen:
Achira; Eßbares Blumenrohr.
Familienzugehörigkeit:
Cannaceae/Blumenrohrgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Teilung; Pflanzen von Knollen..
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Knollen, auch noch Rhizome genannt, von der Achira, die noch keine Triebe gebildet haben. Diese können gekocht verzehrt werden. In manchen Ländern sollen die Knollen sogar roh verzehrt werden. Die in den Rhizomen reichlich gebildete Stärke kann auch zum Backen verwendet werden. Da die Rhizome meist sehr faserhaltig sein können, müssen sie oft stundenlang gekocht werden, bevor sie weich genug zum essen sind. Der Geschmack ähnelt stark dem der Süßkartoffeln.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Achira kann entweder generativ durch Aussaat oder vegetativ durch Teilung vermehrt werden. Für die Aussaat, werden die Samen im frühen Frühjahr ab etwa Mitte Februar bis Anfang März, in Aussaatschalen ausgesät, die mit Anzuchterde gefüllt sind. Das ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei 25-30ºC auf. Die Samen sind sehr hartschalig und mit einer wasserabweisenden Schicht überzogen, d.h. dass die Aussaat ohne Hilfsmittel, wie die Stratifizierung ist sehr langwierig. Selbst frische Samen müssen behandelt werden. Für die Stratifizierung, wird die harte Schale mit Sandpapier an einer Stelle bis zum erscheinen des weißen Endospermes (innerer Kern unter der Schale), vorsichtig abgeschmirgelt. Solch behandelte Samen keimen in der Regel zügig. Man kann auch unbehandeltes Saatgut aussäen, jedoch keimt das Saatgut dann sehr langsam und ungleichmäßig. Später wird einzeln in kleine Töpfe pikiert. Kleine Pflanzen sollte man vorerst im Topf belassen. Sind sie etwas kräftiger geworden, können sie problemlos ab Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt werden. Die Reihenabstände liegen bei ca 70 bis 100cm und in der Reihe bei 60 bis 80cm.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann die Achira aber auch problemlos im Frühjahr teilen. Man pflanzt die geteilten Rhizome in kleine Töpfe und verfährt dann genauso wie bei der Aussaat. Ebenso kann man auch mit einzelnen Knollen bezw. Teilstücken von Knollen, die auch als Rhizome bezeichnet werden, vermehren. Dazu legt man ca Anfang März je 1 Knolle oder Teilstück einer Knolle in etwa 15-20cm große Töpfe. Diese füllt man mit Substrat, was Kompost und Sand enthält. Das ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank auf. Regelmäßig feucht halten. Die Pflanzen werden Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt. Abstände der Reihen ca 70 bis 100cm und in der Reihe etwa 60 bis 80cm.
Allgemeines:
Achira bevorzugt leichte, sandig bis lehmige Böden. Auf schweren Böden wächst sie nur, wenn diese nicht zu nass sind. Der Boden sollte nahrhaft sein. Eine Düngung mit Kompost ist empfehlenswert. Gelegentlich durchdringend wässern und Unkraut hacken. Ansonsten ist die Pflanze pflegeleicht. Da die Knollen nicht frosthart sind, müssen sie spätestens bei Frostgefahr aus der Erde genommen werden. Meist werden Ende Oktober / Anfang November die Pflanzen samt den Wurzelstöcken herausgenommen und an einen frostfreien, luftigen und trockenen Raum untergebracht. Sobald das Laub vollständig abgestorben ist im Lager kann man es abgeschnitten werden. Die Rhizome können in trockenem Sand oder Torf eingeschlagen werden und halten sich dort bis zum Frühjahr.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht
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