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Aubergine:
Solanum melongena


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Aubergine 320x240
Botanischer Name:
Solanum melongena.
Deutsche Namen:
Aubergine; Eierfrucht.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte, die verschiedene Farben haben können, je nach Sorte. Die Früchte sollen nicht abgerissen sondern mit einem Messer abgeschnitten werden. Junge Früchte können ungeschält verwendet werden, ältere sollte man aber schälen. Man kann die Früchte schmoren, als Auflauf überbacken, braten, grillen, dünsten oder in Öl backen. Sie können auch gefüllt und mit Käse überbacken werden. Auberginen sind auch Bestandteil der Ratatouille- und der Moussaka-Gerichte. Auberginen haben Bitterstoffe in den Früchten. Um diesen zu entziehen, sollte man die Früchte zerteilen und mit Salz bestreuen. Nach etwa 20 Minuten ziehen der Früchte, das Salz von den abspülen und alles trocken tupfen. Leider gehen bei der Salzung nicht nur die Bitterstoffe verloren, sondern auch teilweise Vitamine und Mineralstoffe. Als Alternative zum Salz kann man auch Zitronensaft benutzen. Im Gemüsefach halten sich geerntete Auberginen etwa 1 Woche lang. Die Früchte lassen sich gut einfrieren. Auberginen sind nicht zum Rohverzehr geeignet.
Saatgutgewinnung:
Allgemeine Techniken der Saatgutgewinnung
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
Saatgutgewinnung der Aubergine
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aubergine wird ab Ende Februar / Anfang März in Aussaatschalen gesät und warm bei ca 20-25 ºC im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen. Nach einigen Wochen wird in größere Töpfe pikiert. Ein vorquellen des Saatgutes bewirkt ein schnelleres keimen. Im geschützten Gewächshaus kann ab ca Anfang Mai gepflanzt werden. Ausgepflanzt ins Freiland wird ab Mitte Mai bis etwa Anfang Juni. Pflanzen die Ende Mai, Anfang Juni gesetzt werden, wachsen meist besser weiter, als wenn man zu früh pflanzt, da der Boden dann besser aufgewärmt ist und die Pflanzen dadurch besser weiterwachsen können. Die Abstände der Reihen soll ca 60cm, der Abstand in den Reihen ca 50-60cm betragen. Im Freiland soll man am besten in schwarzer Mulchfolie wegen der erhöhten Bodentemperatur kultivieren. Ein abdecken der Freilandpflanzen mit Vlies einige Wochen lang verbessert das anwachsen und das weiterentwickeln der Pflanze im allgemeinen.
Allgemeines:
Auberginen sollen wie Tomaten eintriebig erzogen werden. Das heißt alle Seitentriebe werden entfernt. Ein entfernen der ersten Blüten bewirkt ein besseres vegetatives Wachstum der Pflanze. Ein anbinden an einen Pfahl im Freiland, oder das anbinden an Schnüren im Gewächshaus sichert ihre Standfestigkeit. Im Freiland liefern Auberginen auch in unserem Klima Erträge. Reiche Ernten werden aber bei uns meist nur im Gewächshaus erzielt. Im Freiland sollte man nur etwa 5-7 Früchte belassen. Die Früchte müssen an der Pflanze ausreifen. Um den Fruchtansatz zu erhöhen kann man die Pflanzen bei Beginn der Blütenbildung öfters leicht schütteln um die Mittagszeit. Durch das schütteln wird die Bestäubung gesichert. Man kann die Aubergine anstatt ins Freiland zu pflanzen auch in einen großen Topf pflanzen und auf dem Balkon aufstellen. Auberginen lassen sich auch gut auf geeignete Veredlungsunterlagen veredeln. Die Veredlung sichert und steigert den Ertrag. Eine Düngung mit Kompost ist von Vorteil ebenso eine regelmäßige aber nicht übermäßige Bewässerung.

Detailfotos:
Aubergine Samenkörner 640x480
Samenkörner


Aubergine Keimling 640x480
Keimling


Aubergine Pflanze 640x480
Pflanze


  Aubergine Blüte 640x480
Blüte


Aubergine Blatt 640x480
Blatt


Aubergine Frucht 640x480
Frucht
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