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Geerntet werden die jungen, blaßgrünen
Früchte der Balsambirne sowie in verschiedenen Ländern
auch die Blätter und Blüten. Man muß die unreifen
Früchte vor der Zubereitung aber immer in Salzwasser einlegen, die
der Balsambirne die Bitterstoffe entzieht. Ohne diese Behandlung sind
die Früchte ungenießbar. Solange die Früchte blaßgrün
und eigentlich unreif sind, verzehrt man sie nach der
Salzwasser-Behandlung wie Gurken oder roh in Salaten. Man kann
die Früchte aber auch kochen oder dünsten. Bei älteren
Früchten wird das rote Fleisch rund um die zahlreichen
Kerne gegessen. Die Blätter und Blüten werden in einigen
Ländern gegart und ergeben ein schmackhaftes Gemüse.
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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Balsambirne wird ab März bis Mitte Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät. Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Später pikiert man die Keimlinge einzeln in kleine Töpfe. Oder man sät direkt 1-2 Korn pro Topf und belässt später nur die schönste Pflanze. Ausgepflanzt wird im Freiland ab Ende Mai wenn auch die letzten kalte Tage vorbei sind, bis etwa Mitte Juni. Im ungeheizten Gewächshaus kann auch schon ab Mitte Mai gepflanzt werden. Man pflanzt in Reihen von ca 80cm Abstand. In der Reihe beläßt man Abstände von 60-80cm. Allgemeines: Man sollte der Balsambirne eine Rankhilfe geben, da sie bis zu 3 Meter hoch werden kann. Die Pflanzen läßt man buschig wachsen, ein entgeizen ist nicht nötig. Sie benötigt einen sonnigen, warmen und geschützten Standort. Im Gewächshaus gedeiht die wärmebedürftige Pflanze besser als wie im Freiland. |
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| Samenkörner |
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| Keimling |
| Pflanze |
| Blüte |
| Blatt |
| Frucht |