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Buschbohne:
Phaseolus vulgaris var. nanus


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Buschbohne 320x240
Botanischer Name:
Phaseolus vulgaris var. nanus.
Deutsche Namen:
Buschbohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die verschiedenfarbigen Hülsen oder bei Trockenbohnen, deren Körner. Die Hülsen und Körner der Bohnen müssen immer gekocht werden, damit das giftige Glycosid zerstört wird. Kochwasser immer weg schütten. Bohnen niemals roh verzehren! Bohnen werden gerne mit Speck ummantelt oder klein geschnitten für deftige Eintöpfe verwendet. Trockenbohnen erhält man, wenn man die Hülsen hängen lässt, bis sie ganz ausgereift sind. Danach pallt man die Körner einfach aus und kann sie nach dem kochen, zB: für Chili con Carne verwenden. Bohnensamen vor Zubereitung, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser weg schütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten.
Saatgutgewinnung:
Allgemeine Techniken der Saatgutgewinnung
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
Saatgutgewinnung der Buschbohne
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland gesät werden. Sie sollen flach ausgesät werden in Reihen von ca 40-60cm Abstand. In den Reihen kann man gleichmäßig alle 5-8cm ein Korn legen, oder bei der Dibbel-Saat üblich, 4-5 Korn alle 30cm in der Reihe ablegen. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen ist zwar lohnend, da man damit die Ernte verfrühen kann, wird aber bei Buschbohnen meistens nicht praktiziert. Man sät ca Mitte April 4-5 Korn in Töpfe aus. Stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank und kann anschließend Mitte Mai die vorgezogenen Pflanzen im Abstand von 40x30cm auspflanzen.
Allgemeines:
Buschbohnen sind wärmebedürftig, brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden. Mist oder Kompost, sollte aber schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden. Buschbohnen klettern nicht und brauchen auch keine Rankhilfen. Buschbohnen können auch im, meist geheizten Gewächshaus angebaut werden. Somit lässt sich die Anbausaison erweitern. Während der Blütezeit, regelmäßig wässern. Um die Standfestigkeit zu erhöhen, sollten Buschbohnen leicht mit Erde angehäuft werden. Rasenmulch zwischen den Reihen, hält die Erde feucht. Ab Erntebeginn, die Buschbohnen regelmäßig durch pflücken, damit die Hülsen nicht zu hart werden.

Detailfotos:
Buschbohne Saatgut 640x480  
Samenkörner


  Buschbohne Keimling 640x480
Keimling


  Buschbohne Pflanze 640x480
Pflanze


Buschbohne Blüte 640x480
Blüte


  Buschbohne Blatt 640x480
Blatt


Buschbohne Frucht 640x480
Frucht/Erntegut
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