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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Ende April bis Ende Mai direkt
ins Freiland gesät werden. Ein vorkultivieren
der Pflanzen in Töpfen kann man machen,
wird aber meist nicht praktiziert, da Feuerbohnen
recht pflegeleicht sind. Für die Direktaussaat
legt man etwa 5-8 Bohnen um die gesetzten Stangen, die später als Rankhilfen
dienen. Am besten man quellt das Saatgut eine Nacht vor der Aussaat vor.
Dies beschleunigt die Keimung. Saattiefe liegt bei etwa 2cm. Nach dem auflaufen
der Saat kann man leicht etwas Erde anhäufeln. Abstände der Bohnenstangen
etwa 60x60cm.
Allgemeines:
Feuerbohnen sind auch für rauere
Lagen geeignet, da sie nicht so
wärmebedürftig sind wie normale
Bohnen. Da Feuerbohnen klettern, sind
Rankhilfen nötig. Man kann Bohnenstangen aufstellen,
sie an Baustahlmatten, Zäunen und dergleichen
aufleiten. Sie können Höhen bis
ca 4 Meter erreichen. Feuerbohnen lieben einen nährstoffreichen
Boden. Kompost oder Mist sollte jedoch
im Vorjahr eingearbeitet werden. Feuerbohnen können
auch im, meist geheizten Gewächshaus an
Schnüren angebaut werden. Somit läßt sich
die Anbausaison erweitern. Während der Blütezeit,
regelmässig wässern. Ab Juli
kann man meistens anfangen mit ernten.
Die rauen, fleischigen Hülsen müßen rechtzeitig
geerntet werden, da sie sonst zu hart werden.
Da Feuerbohnen in ihrer Heimat mehrjährig
sind, kann man im Herbst die Pfahlwurzeln ausgraben. Diese
werden wie Dahlien frostfrei überwintert und
können nächstes Jahr wieder ausgepflanzt
werden.
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