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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät von Ende März bis Ende Mai, gelegentlich
auch nochmal im August direkt im Freiland in Reihen aus. Im August
ausgesäter Gartensauerampfer ist erst für
eine Ernte im darauf folgendem Jahr gedacht. Da
er Lichtkeimer ist, muß flach gesät
werden. Man kann Vliese und Lochfolien als Schutz
auflegen, ist aber nicht unbedingt zwingend notwendig.
Frühere Aussaaten können in Frühbeeten
und Gewächshäusern getätigt werden.
Dazu muß man aber die Aussaaten mit Vlies oder
Lochfolien schützen. Meist wird aber nur die
Freilandaussaat praktiziert. Die Abstände der
Reihen sollte ca 25-35cm betragen. Die Aussaatmenge liegt bei etwa
ca 50 Korn pro laufenden Meter. Die Aussaattiefe liegt bei ca 0,5cm.
Nicht zu dicht säen, sonst muß später
in der Reihe auf ca 10-15cm vereinzelt werden. Will man den Gartensauerampfer
nur einjährig nutzen, vereinzelt man in der Reihe auf ca 10-15cm.
Für mehrjährige Kultur, vereinzelt man auf ca 30-35cm in der
Reihe. Je nach Witterung dauert die Keimzeit etwa 7 bis 21 Tage.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Gartensauerampfer eine mehrjährige Pflanze ist, kann man
ihn auch mit einem Spaten zerteilen und gleich wieder weiterpflanzen. Die
beste Zeit zur Teilung ist entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.
Abstände wie bei der Aussaat.
Allgemeines:
Der Gartensauerampfer kann zwar bis zu 4 Jahre auf ein
und derselben Stelle verbleiben, jedoch wird er meistens,
alle Jahre wieder neu ausgesät. Will man nicht alle
Jahre neu säen, kann man die Pflanzen auch mehrere Jahre stehen
lassen. Der Gartensauerampfer ist eine anspruchslose Pflanze,
gedeiht jedoch am besten in einem nährstoffreichen, feuchten
Boden. Am günstigsten ist ein schattiger bis halbschattiger
Platz. Sie gedeiht aber auch an sonnigen Plätzen. Sollen
hohe Erträge erzielt werden, muß ca alle 4 Wochen
ein stickstoffhaltiger Dünger gegeben werden. Die
frischen Blätter erntet man laufend. Nur die Herzblätter
bleiben bei der Ernte stehen. Blütenstiele sollten,
sobald ersichtlich, entfernt werden, denn sie kosten die
Pflanzen unnötig viel Kraft.
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