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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Indische Senf
wird entweder vorkultiviert oder direkt ins Freiland
gesät. Er soll in Folgekultur ca alle 6 Wochen
ausgesät werden, damit er die ganze Saison über
vorrätig ist. Die Vorkultur beschränkt sich nur
auf die ersten Termine. Um Pflanzen vorzukultivieren,
wird ca Mitte Februar bis Ende März in kleine
Töpfe ausgesät und im warmen Gewächshaus
oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Pflanzung
erfolgt auf kleinen Dämmen, von Anfang März
bis Mitte April in Reihenabständen von 20-30cm
und in den Reihen von 10-15cm. Die Pflanzungen müssen
mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden. Direktsaat
wird am häufigsten praktiziert. Die Direktsaat
im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von
März bis Mitte April und nochmals ab Mitte Juli bis ca
Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell
in Blüte gehen, weil der Indische Senf eine Langtagpflanze
ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig
schoßt. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht
säen, sonst muß später in den Reihen vereinzelt
werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen.
In den Reihen läßt man 10-15cm Abstand. Ein Abdecken
der ersten Aussaaten mit Vlies oder Lochfolie ist vorteilhaft.
Indischer Senf kann auch im Gewächshaus kultiviert werden,
jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es
gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Vorkultur
oder der Direktsaat.
Allgemeines:
Indischer Senf ist relativ anspruchlos, der Boden sollte
jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmässige
Wasserversorgung benötigt er, damit er nicht zu schnell
in Blüte geht. Die Beete sind unkrautfrei zu halten.
Um zarte junge Blätter zu ernten, müßen die
Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und
Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.
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