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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Jamaika Igelgurke wird Mitte bis Ende April entweder
in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt
sind, ausgesät und später werden die Keimlinge
einzeln in kleine Töpfe pikiert, oder man sät
gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus und beläßt
später nur die schönste Pflanze im Topf.
Ab Mitte bis Ende Mai werden die Pflanzen im Freiland
unter Vlies oder Lochfolie, in Reihen von ca 150cm
Abstand gepflanzt. In der Reihe sollte man ca 30-50cm Abstand
halten.
Allgemeines:
Die Jamaika Igelgurke ist die einzige Art aus dieser
Gruppe, die gegessen werden darf. Alle anderen Arten dürfen
nicht gegessen werden. Aber auch bei einem
Anbau der Jamaika Igelgurke muß unbedingt
darauf aufgepaßt werden, daß sich
keine anderen giftigen Sorten einkreuzen, die die Jamaika
Igelgurke ungenießbar machen. Jamaika Igelgurken
können auch in schwarze Mulchfolie gepflanzt
werden. Diese wird vorher auf den Boden gelegt und befestigt.
Die Mulchfolie unterstützt die Erwärmung
des Bodens, was die wärmebedürftigen Igelgurken
lieben. Ebenso braucht man kein Unkraut zu hacken.
Im Freiland werden Igelgurken normalerweise
über den Boden wachsen gelassen. Man kann sie
aber auch an Rankgitter hochklettern lassen. Um höhere
Erträge als im Freiland zu erzielen, sollte man die Igelgurken
im Gewächshaus anbauen. Die wärmeliebenden
Igelgurken entwickeln sich hier optimal. Im Gewächshaus
werden sie im Gegensatz zum Freiland fast immer an Schnüren
oder anderen Rankhilfen hochgeleitet. Man kann sie aber
auch über den Boden wachsen lassen. Igelgurken sollen
generell regelmäßig gewässert werden
und sie lieben einen warmen und gut gedüngten Boden in
sonniger und trockner Lage. Daher reichlich Kompost oder Mist
in die Erde einarbeiten. Eine Bewässerung über Tropfschläuche
ist vorteilhaft.
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