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Kiwano:
Cucumis metuliferus


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Kiwano 320x240
Botanischer Name:
Cucumis metuliferus.
Deutsche Namen:
Kiwano; Afrikanische Stachelgurke; Höckergurke; Höckermelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die mit "Stacheln" besetzten Früchte. Das Fruchtfleisch ist erfrischend saftig, nicht bitter, aber mit vielen Kernen. Das Fruchtfleisch lässt sich mit den Kernen wie Kiwis auslöffeln. Man kann das Fruchtfleisch vor Genuss auch noch je nach Geschmack mit etwas Zitronensaft beträufeln oder mit Schlagsahne verfeinern. Oder man schneidet das Fruchtfleisch in Stücke und verwendet es für Fruchtsalate, Cocktails, Mischgetränke oder zum dekorieren von Speiseplatten. Die 4-5 mm dicke Fruchtschale ist nicht zum Verzehr bestimmt. Kiwanos sind zum Frischverzehr geeignet und lassen sich nicht lange lagern.
Saatgutgewinnung:
Allgemeine Techniken der Saatgutgewinnung
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
Saatgutgewinnung der Kiwano
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Kiwano wird bei uns entweder im Freiland oder im Gewächshaus kultiviert. Der Anbau im Freiland ist bei uns aber nur in guten Sommern oder in Weinbaugebieten, rentabel. Für einen Anbau im Freiland, wird von Mitte bis Ende April ausgesät. Dazu sät man direkt 1-2 Korn in kleine Töpfe aus. Später beläßt man pro Topf nur die schönste Pflanze. Bitte nicht pikieren, da Kürbisgewächse auf Wurzelverletzungen sehr empfindlich reagieren. Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei ca 22-25ºC aufgestellt. Nach etwa 3-4 Wochen sind die Pflanzen pflanzfertig. Im Freiland wird ab Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt. In unserem Klima ist es ratsam die Kiwano im Freiland in schwarze Mulchfolie zu pflanzen. Die ersten paar Wochen nach der Pflanzung kann man auch noch ein Vlies über die Pflanzen legen, damit sie besser anwachsen. Die Reihenabstände im Freiland sollen ca 100-150cm betragen und in den Reihen soll man Abstände von 40-60cm einhalten. Im Gewächshaus kann man bei Heizung schon Anfangs Januar bis Februar säen und im Februar bis März pflanzen, was im Hobbygarten aber nur sehr selten praktiziert wird. Im ungeheizten Gewächshaus kann schon Ende März-Anfang April mit der Aussaat begonnen werden. Gepflanzt wird dann Ende April-Anfang Mai. Oder man sät und pflanzt zu den Zeiten wie im Freilandanbau. Im Gewächshaus werden die Kiwanos entweder ein- oder zweitriebig an Schnüren, Netzen oder Baustahlmatten hochgeleitet, oder man lässt sie über den Boden wachsen. Es gelten dieselben Abstände wie im Freiland.
Allgemeines:
Keine überständigen Pflanzen setzen, da diese nur schwer anwachsen. Kiwanos können unter günstigen Bedingungen stark wachsen. Da Kiwanos einen warmen Standort ohne Staunässe bevorzugen, werden sie sehr oft auf kleine Dämme gepflanzt. Ebenso benötigen sie einen nahrhaften Boden, der gut mit Kompost oder Mist versorgt ist. 1-2 Düngungen während der Wachstumsperiode wirken sich ertragsfördernd aus. Besonders im Monat Juli, wenn das Fruchtwachstum ist, muss regelmäßig bewässert werden. Die Früchte erntet man wenn diese noch grün oder sich gelb-orange zu färben beginnen. Früchte in diesem Zustand sind halbreif, die Samenkörner sind noch weich, doch die Früchte schmecken jetzt am besten. Sie reifen bei Zimmertemperatur nach, verlieren jedoch ihr gutes Aroma und ihren Wohlgeschmack bei zunehmender Reife.

Detailfotos:
  Kiwano Saatgut 640x480
Samenkörner


Kiwano Keimling 640x480
Keimling


Kiwano Pflanze 640x480
Pflanze


  Kiwano Blüte 640x480
Blüte


Kiwano Blatt 640x480
Blatt


Kiwano Frucht Erntegut 640x480
Frucht/Erntegut
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