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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Kiwano
wird bei uns entweder im Freiland oder im Gewächshaus
kultiviert. Der Anbau im Freiland ist bei uns aber nur
in guten Sommern oder in Weinbaugebieten, rentabel. Für
einen Anbau im Freiland, wird von Mitte bis Ende April ausgesät.
Entweder man sät in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde
gefüllt sind aus und pikiert später in kleine Töpfe.
Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus
und beläßt später nur die schönste Pflanze.
Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank
bei ca 22-25ºC aufgestellt. Nach etwa 3 Wochen sind die
Pflanzen pflanzfertig. Im Freiland wird ab Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt.
In unserem Klima ist es ratsam die Kiwano im Freiland in schwarze
Mulchfolie zu pflanzen. Die ersten paar Wochen nach der Pflanzung
kann man auch noch ein Vlies über die Pflanzen legen, damit
sie besser anwachsen. Die Reihenabstände im Freiland sollen
ca 1-2m betragen und in den Reihen soll man Abstände von
40-60cm einhalten. Im Gewächshaus kann man bei Heizung schon
Anfangs Januar bis Februar säen und im Februar bis März
pflanzen, was im Hobbygarten aber nur sehr selten praktiziert wird.
Im ungeheizten Gewächshaus kann schon Ende März-Anfang
April mit der Aussaat begonnen werden. Gepflanzt wird dann Ende April-Anfang
Mai. Oder man sät und pflanzt zu den Zeiten wie im Freilandanbau.
Im Gewächshaus werden die Kiwanos entweder ein- oder zweitriebig
an Schnüren, Netzenoder Baustahlmatten hochgeleitet, oder man
lässt sie über den Boden wachsen. Es gelten dieselben
Abstände wie im Freiland.
Allgemeines:
Da Kiwanos unter günstigen Bedingungen stark wuchern
können, sollte man der sehr stacheligen Pflanze immer nur 1-2
Ranken belassen. Da Kiwanos einen warmen Standort ohne Staunässe
bevorzugen, werden sie sehr oft auf kleine Dämme gepflanzt. Ebenso
benötigen sie einen nahrhaften Boden, der gut mit Kompost oder Mist
versorgt ist. 1-2 Düngungen während der Wachstumsperiode
wirken sich ertragsfördend aus. Besonders im Monat Juli, wenn
das Fruchtwachstum ist, muss regelmässig bewässert
werden. Die Früchte erntet man wenn diese noch grün oder
sich gelb-ornage zu färben beginnen. Früchte in diesem
Zustand sind halbreif, die Samenkörner sind noch weich, doch
die Früchte schmecken jetzt am besten. Sie reifen bei Zimmertemperatur
nach, verlieren jedoch ihr gutes Aroma und ihren Wohlgeschmack bei
zunehmender Reife.
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