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VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Obwohl die knollenbildende Kapuzinerkresse mehrjährig ist, wird
sie bei uns nur einjährig im Freiland angebaut. Sie kann ab Ende April
bis Ende Mai entweder wie Kartoffeln, direkt ins Freiland ausgepflanzt werden,
oder man zieht ab Ende März bis Mitte April Pflanzen in kleinen Töpfen
im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank vor. Dazu legt man 1
bis max 2 kleine Knollen pro Topf aus. Ab Anfang Mai bis Ende Mai kann man
die vorgezogenen Pflanzen dann ins Freiland auspflanzen. Die Reihenabstände
für Direktsaat sowie Pflanzung liegen bei ca 100 bis 150cm. In den Reihen
wird ein Abstand von etwa 80 bis 120cm eingehalten. Da die Pflanzen Kletterer
sind, können sie eine Rankhilfe bekommen, was aber nicht zwingend notwendig
ist, da sie auch bodenliegend sehr gute Ergebnisse liefern.
Allgemeines:
Ein Anbau der knollenbildenden Kapuzinerkresse im Gewächshaus ist
möglich, wird aber nur selten praktiziert. Der Anbauort sollte trotzdem,
sehr sonnig und warm liegen. Eine Humusreiche und lockere Erde wird bevorzugt.
Wenn die Pflanzen etwa 20cm lang gewachsen sind, kann man sie etwas einkürzen
damit sie sich noch dichter verzweigen. Die knollenbildende Kapuzinerkresse
ist eine Kurztagpflanze. Ihre Knollen bilden sich erst wenn die Tage im
Herbst kürzer werden. Je länger man sie im Herbst wachsen läßt,
umso größer und kräftiger werden die Knollen und der Ertrag.
Dabei dürfen die Blätter aber nicht durch Frost zerstört
werden. Es ist also ratsam, die Pflanzen bei bevorstehendem Frost im Herbst,
mit Vlies oder Lochfolie abzudecken, damit die Knollen weiterwachsen können.
Blätter und Blüten halten sich nur einige Tage lang frisch im Kühlschrank.
Die Knollen werden nach den ersten leichten Frösten herausgenommen und
in Erde oder Sand eingeschlagen.
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