Knollenfenchel:
Foeniculum vulgare ssp. vulgare var. dulce:

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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Erste Fotos 320x240
Botanischer Name:
Foeniculum vulgare ssp. vulgare var. dulce oder Syn. azoicum.
Deutsche Namen:
Knollenfenchel; Gemüsefenchel.
Familienzugehörigkeit:
Apiaceae/Doldenblütlergewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktausaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendung finden die Knollen, die Blätter und die Stängel des Knollenfenchel. Die kleingeschnittenen Knollen können roh, blanchiert oder gekocht und mit etwas Zitronensaft beträufelt, dami sie weiß bleiben, zubereitet werden. Man kann die Fenchelknollen auch gut einfrieren. Oder man lagert sie mehrere Wochen aufrecht in feuchter Erde oder Sand, ohne Blätter in einem kühlen Keller. In ein feuchtes Tuch eingewickelt halten sich die Knollen auch etwa 4 Wochen im Gemüsefach.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Knollenfenchel sollte wegen der hohen Schoßgefahr nicht zu früh gesät werden. Man kultiviert entweder Pflanzen vor oder sät direkt ins Freiland aus. Für die Vorkultur, wird ab Anfang März bis Mitte Juli meist direkt 1-2 Korn in kleine Töpfe gesät, wovon man später nur die schönste Pflanze beläßt. Das Ganze stellt man ins warme Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei mindestens 20ºC auf. Später kann bis auf 15ºC abgesenkt werden. Ab Ende Mai bis ca Ende Juni, kann man auch direkt ins Freiland säen. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Erste Sätze sollte man am besten im Gewächshaus kultivieren. Im Freiland auf jedenfall die ersten Sätze mit Vlies oder Lochfolie abdecken, da Kälteeinwirkung direkt zu Schoßern führt. Die Jungpflanzen wachsen, wegen ihrer Pfahlwurzel, am besten an, wenn sie erst 3-4 Blätter haben. Nicht zu tief setzen, da dies zu Deformationen an den Knollen führen kann. Der Knollenansatz muß über der Erde bleiben. Ab Mitte Mai bis etwa Mitte August, kann man auspflanzen. Die Abstände der Reihen für die Pflanzung und Direktsaat belaufen sich auf ca 40cm. In der Reihe wird ein Abstand von 25-30 cm eingehalten. Bei zu dichter Saat, später vereinzeln. Zu dicht stehende Pflanzen ergeben nur flache Knollen.
Allgemeines:
Stets auf ausreichende und vor allem regelmäßige Wassergaben aufpassen. Besonders bei Trockenheit und der Knollenbildung ist auf das wässern zu achten. Trockene Pflanzen schoßen schneller und unregelmäßige Wassergaben, läßt die Knollen platzen. Knollenfenchel ist ein Starkzehrer. Er benötigt einen nahrhaften, lockeren und feuchten Boden. 5-6 Wochen nach der Aussaat erstmals düngen. Man kann die Knollen ungebleicht, mit einem herberen Geschmack kultivieren. Oder man bleicht sie und erhält dadurch einen sanfteren Geschmack und mehr Zahrtheit. Dazu häufelt man die Knollen, wenn sie ca 3cm groß sind und an der Basis weiße Knollenansätze ausgebildet haben, mit Erde an. Nach etwa zwei Wochen Bleichen, kann man die Erde entfernen und ernten. Zu große Knollen sind nicht mehr zart, also relativ jung ernten. Die Ernte erfolgt meist ab Juni bis September. Bei drohendem Frost die Knollen mit Vlies, Stroh oder sonstigem schützen. Knollenfenchel mag einen sonnigen und warmen Standort. Junge Pflanzen vor Schnecken schützen.

Detailfotos:
Knollenfenchel Samenkörner 640x480
Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht
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