Linsen:
Lens culinaris:

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Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Kulturanleitung:
Linsen tomatengarten.de 320x240
Botanischer Name:
Lens culinaris.
Deutsche Namen:
Linse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Körner und in manchen Ländern auch die jungen Hülsen, der Linse. Die Körner werden entweder getrocknet als Linsensuppe oder -brei verarbeitet. Oder sie werden als Keimsprossen benutzt. Diese finden dann in Rohkost, Salaten und Suppeneinlagen, Verwendung. Junge Hülsen können auch als Gemüse verarbeitet werden, was in unseren Gegenden sehr selten gemacht wird.
Generative Kulturbeschreibung:
Linsen werden ab Ende April bis Anfang Mai direkt ins Freiland ausgesät. Die Reihenabstände betragen ca 20-30cm. Breitwürfige Aussaat wird aus Gründen der späteren Unkrautbekämpfung nicht durchgeführt, wäre aber möglich. Es besteht auch die wenig genutzte Möglichkeit, Linsen in kleinen Töpfen, zur späteren Pflanzung vorzukultiviern. Dazu sät man ca Anfang bis Mitte April, einige Korn in kleine Töpfe aus. Die Pflanzung erfolgt ca Ende April bis Mitte Mai. Reihenabstände sind ca 20-30cm. In der Reihe sollte man auf Abstände von ca 10-20cm achten.
Allgemeines:
Bevor der Bestand sich schließt, muß er unkrautfrei gehalten werden. Linsen mögen keine Böden, die schwer und staunass sind. Eine gezielte Düngung ist meist nicht erforderlich. Obwohl Linsen als Trockenresistent gelten, kann sich eine Bewässerung nach der Blüte und bei einsetzender Fruchtausbildung, Ertragsfördernd auswirken. Im August verfärben sich die untersten Hülsen braun. Man kann anfangen, die Pflanzen abzumähen zB. mit einer Handsichel, trocknet das ganze an einem trocknen Ort und drischt später die Samenkörner aus. Linsen werden auch immer öfter als Keimsprossen herangezogen. Dazu wäscht man ungebeizte Samen und lässt sie etwa 12 bis 18 Stunden, in lauwarmen Wasser vorquellen. Die so vorgequellten Samen, werden auf Tabletts oder ähnlichem in warmen und dunklen Räumen bei ca 18-22ºC aufgestellt. Unter periodischer Befeuchtung, werden sie zum keimen gebracht. Das Wasser ist täglich mindestens einmal zu erneuern. Nach etwa 3-4 Tagen, sind die etwa 3 cm langen Keimsprossen erntereif.
 
Detailfotos:
Linsen Saatgut 640x480
Samenkörner



Keimling


Linsen Pflanze tomatengarten.de 640x480
Pflanze



Blüte


Linsen Blatt 640x480
Blatt


Linsen Frucht 640x480
Frucht
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