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Lulopflaume:
Solanum quitoense


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Lulopflaume 320x240
Botanischer Name:
Solanum quitoense.
Deutsche Namen:
Lulopflaume; Quito-Orange; Naranjilla; Kleine Orange.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
(Garten & Balkon).
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendung finden die reifen Früchte der Lulopflaume, die anfänglich wollig behaart sind. Bei Reife sind die Früchte gänzlich orange gefärbt und der wollige Belag läßt sich problemlos abstreifen. Die Früchte werden zu frischem Saft, Konfitüre, Gelees und Tortenbeläge verarbeitet. Früchte schmecken nach Stachelbeeren.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät ab ca Mitte Januar bis Mitte März in Aussaatkisten aus und pikiert später einzeln in kleine Töpfe. Die Keimtemperatur sollte etwa um die 20ºC liegen. Die Keimdauer kann bis zu 3 Wochen dauern. Wenn man einjährig kultivieren möchte, kann man die Pflanzen direkt in die volle Erde pflanzen. Will man überwintern oder auf dem Balkon kultivieren muss man in mindestens 20 Liter große Töpfe pflanzen. Pflanzzeit ist etwa Mitte bis Ende Mai. Da die Lulopflaume bis zu 2,5m hoch werden kann sollte man ihr eine geeignete Stütze geben.
Allgemeines:
Die Lulopflaume ist eine mehrjährige Pflanze die bei uns aber nicht winterfest ist und somit überwintert werden muss. Lulopflaumen werden daher bei uns fast immer als Kübelpflanzen gehalten. Bei sehr früher Aussaat können die Pflanzen aber auch schon im ersten Jahr Früchte tragen und somit kann man auch einjährig kultivieren. Lulopflaumen stammen aus Regionen in denen es relativ kalt ist. Damit die Pflanze reichlich Früchte trägt, darf sie nicht zu warm gehalten werden. Bei zu hohen Temperaturen, werden die Blüten ohne Fruchtansätze abgestoßen. Temperaturen über 28ºC sollte man vermeiden. Daher nicht in ein Gewächshaus pflanzen. Lulopflaumen können über Sommer auch leicht aus Stecklingen vermehrt werden. Die Früchte brauchen ca 5 Monate bis sie reif sind. Sehr spät ausgebildete Früchte sollte man entfernen, da sie nicht mehr ausreifen. Lulopflaumen regelmäßig bewässern, da sie viel Feuchtigkeit benötigen. Am besten einen halbschattigen und kühlen Standort aussuchen. Vorsicht mit dem Umgang der Pflanze. Die Wildformen haben meist Stacheln an Blätter und Stamm. Oft sind diese bei Zuchtformen zumindest teilweise weg-gezüchtet worden. Die Pflanze bei ca 15ºC an einem hellen Ort überwintern.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling


Lulopflaume Pflanze 640x480
Pflanze


Lulopflaume Blüte 640x480
Blüte


Lulopflaume Blatt 640x480
Blatt


Lulopflaume Frucht 640x480
Frucht/Erntegut
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