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Nachtkerze:
Oenothera biennis


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Nachtkerze 320x240
Botanischer Name:
Oenothera biennis.
Deutsche Namen:
Nachtkerze; Rapontika; Schinkenwurzel.
Familienzugehörigkeit:
Onagraceae/Nachtkerzengewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Gegessen werden die Wurzeln und gelegentlich auch die Blätter der Nachtkerze. Die Wurzeln werden gewaschen, abgebürstet und dann in Fleischbrühe gekocht. Die Zubereitung ist ähnlich der von Schwarzwurzeln und Pastinaken. Gekochte Wurzeln kann man auch in Scheiben schneiden und mit Essig und Öl ergeben die Wurzeln, wie in früheren Zeiten, ein sehr geschätztes Gemüse. Die jungen Blätter können wie Spinat zubereitet werden oder werden mit anderen Salatsorten als Salatzusatz gemischt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Das feine Saatgut wird zwischen April und Juni in Reihen von 30cm Abstand ausgesät. Frühe Aussaattermine begünstigen aber die Bildung von Schossern. Es wird in flache Rinnen gesät und mit der Harcke leicht an gedrückt. Saattiefe bis max 1cm. In der Reihe wird später auf einen Abstand von 10-15cm vereinzelt. Dünne Aussaat erleichtert diese Arbeit wesentlich. Bei zu dichtem Stand bilden sich nur schlechte Wurzeln.
Allgemeines:
Die Nachtkerze wächst am besten in einem gut gelockerten und durchlässigen Boden, da sie hier gleichmäßigere und gerade Wurzeln bilden kann. Der Boden sollte tiefgründig und ohne Steine sein, sowie tief gelockert sein, um unverzweigte Wurzeln zu bekommen. Im Spätherbst nimmt man die Wurzeln vorsichtig aus der Erde und lagert sie in einer Miete aus Sand ein. Auch einlagern in Töpfen mit Torf und Sand im kühlen Keller ist möglich. Da die Pflanze frosthart ist können die Wurzeln auch über den Winter im Beet bleiben. Nur ist dann bei Frost keine Ernte möglich. Die Wurzeln können bis zur Blüte im darauffolgenden Mai genutzt werden. Mit der Blüte verholzt die Wurzel und wird damit unbrauchbar.
 
Detailfotos:
Nachtkerze Saatgut 640x480
Samenkörner


640x480 Nachtkerze Keimling
Keimling


Nachtkerze Pflanze 640x480
Pflanze



Blüte


Nachtkerze Blatt 640x480
Blatt



Frucht/Erntegut
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