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Gegessen werden die Wurzeln und gelegentlich
auch die Blätter der Nachtkerze. Die Wurzeln werden gewaschen, geschrappt
und dann in Fleischbrühe gekocht. Die Zubereitung
ist ähnlich der von Schwarzwurzeln und Pastinaken. Gekochte Wurzeln
kann man auch in Scheiben schneiden und mit Essig und Öl
ergeben die Wurzeln, wie in früheren
Zeiten, ein sehr geschätztes
Gemüse. Die jungen Blätter können wie Spinat zubereitet werden
oder werden mit anderen Salatsorten als Salatzusatz gemischt.
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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Das feine Saatgut wird zwischen April und Juni in Reihen von 30cm Abstand ausgesät. Frühe Aussaattermine begünstigen aber die Bildung von Schoßern. Es wird in flache Rinnen gesät und mit der Harcke leicht angedrückt. Saattiefe bis max 1cm. In der Reihe wird später auf einen Abstand von 10-15cm vereinzelt. Dünne Aussaat erleichtert diese Arbeit wesentlich. Bei zu dichtem Stand bilden sich nur schlechte Wurzeln. Allgemeines: Die Nachtkerze wächst am besten in einem gut gelockerten und durchlässigen Boden, da sie hier gleichmässigere und geradere Wurzeln bilden kann. Der Boden sollte tiefgründig und ohne Steine sein, sowie tief gelockert sein, um unverzweigtere Wurzeln zu bekommen. Im Spätherbst nimmt man die Wurzeln vorsichtigt aus der Erde und lagert sie in einer Miete aus Sand ein. Auch einlagern in Töpfen mit Torf und Sand im kühlen Keller ist möglich. Da die Pflanze frosthart ist können die Wurzeln auch über den Winter im Beet bleiben. Nur ist dann bei Frost keine Ernte möglich. Die Wurzeln können bis zur Blüte im darauffolgenden Mai genutzt werden. Mit der Blüte verholzt die Wurzel und wird damit unbrauchbar. |
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| Samenkörner |
| Keimling |
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| Pflanze |
| Blüte |
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| Blatt |
| Frucht |