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Pepino:
Solanum muricatum


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Pepino 320x240
Botanischer Name:
Solanum muricatum.
Deutsche Namen:
Pepino; Birnenmelone; Kachuma.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Stecklinge.
Verwendung:
Verwendung finden die Früchte der Pepino. Sobald sie orangefarben mit violetten Streifen ausgefärbt sind, sind sie reif zur Ernte. Nach der Ernte halten sie sich problemlos bis zu 6 Wochen, wo sie oft noch an Aroma zunehmen. Am besten schneidet man die Frucht auf und löffelt sie aus.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Pepinos können entweder über Aussaat oder über Stecklinge vermehrt werden. Für die Aussaat sät man ab Mitte Januar bis Ende Februar in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind aus und stellt das ganze im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei ca 22-25ºC auf. Die Samen am besten nur leicht andrücken oder max. 0,5cm tief säen. Sobald die Keimlinge sich voll entfaltet haben wird einzeln in kleine Töpfe pikiert. Ab einer Höhe von etwa 20cm wird der Haupttrieb entspitzt. Damit wird die Bildung von Seitentrieben gefördert.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Pepinos können auch sehr leicht über Stecklinge im Herbst vermehrt werden. Ins Wasser gestellt sind sie binnen 2 Wochen bewurzelt. Nach einer Überwinterung stehen sie dann früher zur Verfügung. Nicht vor Ende Mai auspflanzen. Letzte Pflanzung etwa bis Mitte Juni. Man kann die Pepinos entweder in einem großen Topf oder in voller Erde kultivieren. Der Topf sollte mindestens 30cm Durchmesser haben. In voller Erde, sei es im Freiland oder im Gewächshaus, wird in Reihen von 100cm Abstand gepflanzt. In der Reihe wird ein Abstand von 60cm eingehalten.
Allgemeines:
Pflanzen gut abhärten. Nie direkt aus dem Gewächshaus oder Wohnung in die pralle Sonne stellen, sondern am besten an trüben Tagen, langsam an die Freilandbedingungen gewöhnen. Pepinos werden normalerweise dreitriebig an Schnüren oder Pfählen herangezogen. Im Gewächshaus kann bei sehr heißem Wetter eher Schädlingsbefall auftreten, was zu beachten ist. Pepinos sind selbstbefruchtend. Bei ungenügendem Wind, insbesondere im Gewächshaus, soll man die Pflanzen etwas schütteln oder von Hand etwas Pollen auf die Narbe geben. Pepinos müßen viel und sehr regelmäßig gewässert werden. Erleiden sie Trockenheit oder zu große Schwankungen in dem Gießryhtmus, ist mit Abwurf der Knospen und Früchte zu rechnen. Regelmäßig mit Flüssigdünger etwas nachdüngen. Pepinos sind mehrjährig aber bei uns nicht winterhart. Sie müßen zurückgeschnitten und hell bei etwa 15ºC überwintert werden. Wenig gießen, aber der Ballen darf nicht austrocknen. Überwinterte Pflanzen bringen jedoch einen geringeren Ertrag als neu herangezogene Pflanzen. Pepinos sollen an einem regen- und wingeschützten Standort in sonniger bis halbschattiger Lage stehen. Der Boden sollte humos, nahrhaft und feucht sein, jedoch keine Staunäße aufweisen.

Detailfotos:
Pepino Saatgut 640x480
Samenkörner



Keimling


Pepino Pflanze 640x480
Pflanze


Pepino Blüte 640x480
Blüte


  Pepino Blatt 640x480
Blatt


Pepino Frucht 640x480
Frucht/Erntegut
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