|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Porree kann für frühe
Sätze
schon ab Februar bis einschließlich
Juni ausgesät werden, je
nachdem ob früh oder spät geerntet
werden soll. Man sät entweder in
warme Mistbeete oder in Aussaatkisten die
im warmen Gewächshaus oder auf der
Fensterbank aufstellt sind, breitwürfig
oder in Reihen das Saatgut aus. Nicht zu dick
säen. Das ergibt später nur kleine
unbrauchbare Pflänzlinge. Ab Mai bis
einschließlich Anfang August können
die Pflänzlinge ins Freiland gepflanzt
werden. Es wird im Abstand von 40cm der Reihen und
ca 10-15cm in den Reihen tief gepflanzt. Bei sehr frühen
Pflanzungen kann man auch 2 Pflanzen pro Pflanzloch
setzten. Am besten pflanzt man mit dem Setzholz.
Porree muß tief stehen, damit er einen
längeren Schaft bildet und gleichzeitig gebleicht
wird. Darum wird er während der Saison auch noch
mehrmals mit Erde angehäufelt. Man kann aber
auch ein schwarzes Plastikrohr über den Pflanzenschaft
bis zur Ernte stülpen.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Porree der überwintert bildet im Frühjahr
ein Blütenstiel aus. Wer diesen Blütenstengel
früh genug abschneidet, regt den Porree an,
unter der Erde Brutzwiebeln zu bilden. Im Sommer
können sie geerntet werden. Man kann sie essen
oder wieder als Pflanzgut verwenden. Einmal umerzogener
Porree bleibt vegetativ und kann immer nur durch die Brutzwiebeln
vermehrt werden.
Allgemeines:
Porree liebt einen nährstoffreichen humosen
Boden und sollte regelmässig bewässert
werden. Porree wächst normalerweise problemlos,
man sollte jedoch zB: die Lauchmotte, die Zwiebelfliege
und den Porreerost im Auge behalten. Sonst wird
der Bestand nur Unkrautfrei gehalten. Frühe
Pflanzungen sollen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt
und geschützt werden. Die Ernte erfolgt mit
der Grabegabel. Man kann die Pflanzen im Freiland
stehen lassen und nach Bedarf ernten. Dann sollen die
Pflanzen aber abgedeckt und geschützt werden. Oder man
erntet alles ab und lagert die Pflanzen, an denen man noch
etwas Wurzeln mit Erde belässt, im Einschlag in einem
kühlen Keller.
|