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Geerntet werden die in
verschiedenen Farben und Formen erhältlichen Rüben
des Rettich. Es gibt rote, weiße, schwarze und violette Farben
beim Rettich. Er kann entweder roh oder gekocht gegessen werden.
Wird er roh, als Salat oder als Brotbelag verzehrt, entfernt man die Blätter
und die Wurzeln, wäscht und schält ihn nach Bedarf und schneidet
ihn in dünne Scheiben, raspelt oder hobelt ihn fein. Wird er gekocht,
verliert er einen Großteil seines scharfen Geschmacks. Die Rüben
mit oder ohne Blätter können auch milchsauer vergoren
werden. Die jungen Bätter können auch spinatähnlich
zubereitet werden. Ebenso sind Rettichaufläufe und Rettichsuppen möglich.
Rettich hält sich mit Laub nur etwa 2 Tage im Kühlschrank, ohne
Laub hält er etwas länger.
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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Rettich wird im Freiland und Gewächshaus in mehreren Folgesätzen direkt ausgesät. Gelegentlich werden im Erwerbsanbau auch Rettiche gepflanzt. Gesät wird im Freiland von Mitte März an unter Lochfolien oder Vlies. Ab Mai bis Mitte August kann dann ohne Lochfolien oder Vlies direkt ins Gartenbeet gesät werden. Herbstsorten die für die Lagerung bestimmt sind werden im Juli bis Mitte August ausgesät. Der Abstand der Reihen beträgt bei normalen Sorten ca 20cm. Herbstsorten und die großen Japanhybride werden in Reihen von ca 30cm Abstand gesät. In der Reihe sollten die Rettiche bei normalen Sorten ca 15-20cm Abstand haben und für Herbstsorten oder Japanhybride ca 20-25cm Abstand. Entweder man sät dünn oder man muß später in der Reihe vereinzeln. Es wird ca 3cm tief gesät. Der Anbau im Gewächshaus ist möglich, wird aber selten im Hobbygarten angeandt. Die Aussaat erfolgt im späten Herbst oder im zeitigen Frühjahr bei einer Heizung von ca 15 ºC. Abstände und Pflege sind genauso wie im Freilandanbau zu praktizieren. Allgemeines: Rettiche benötigen für ihre langen Rüben einen tiefgelockerten und leichten Boden, damit sie schön gerade wachsen können. Kein Stallmist verwenden, da dies die Rübenform beeinträchtigen kann. Die Beete regelmäßig feucht halten, sonst wird der Rettich bei Trockenheit früher pelzig und schärfer. Um Kohlschädlingen vorzubeugen, kann man Vliese oder Insektenschutznetze auflegen. |
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| Samenkörner |
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| Keimling |
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| Pflanze |
| Blüte |
| Blatt |
| Frucht |