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Rettich:
Raphanus sativus var. niger


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Rettich 320x240
Botanischer Name:
Raphanus sativus var. niger.
Deutsche Namen:
Rettich.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die in verschiedenen Farben und Formen erhältlichen Rüben des Rettich. Es gibt rote, weiße, schwarze und violette Farben beim Rettich. Er kann entweder roh oder gekocht gegessen werden. Wird er roh, als Salat oder als Brotbelag verzehrt, entfernt man die Blätter und die Wurzeln, wäscht und schält ihn nach Bedarf und schneidet ihn in dünne Scheiben, raspelt oder hobelt ihn fein. Wird er gekocht, verliert er einen Großteil seines scharfen Geschmacks. Die Rüben mit oder ohne Blätter können auch milchsauer vergoren werden. Die jungen Blätter können auch spinatähnlich zubereitet werden. Ebenso sind Rettichaufläufe und Rettichsuppen möglich. Rettich hält sich mit Laub nur etwa 2 Tage im Kühlschrank, ohne Laub hält er etwas länger.
Saatgutgewinnung:
Allgemeine Techniken der Saatgutgewinnung
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
Saatgutgewinnung des Rettich
Saatgutgewinnung des Winter-Rettich
(Rubrik öffnet sich in einem neuen Fenster)
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Rettich wird im Freiland und Gewächshaus in mehreren Folgesätzen direkt ausgesät. Gelegentlich werden im Erwerbsanbau auch Rettiche gepflanzt. Gesät wird im Freiland von Mitte März an unter Lochfolien oder Vlies. Ab Mai bis Mitte August kann dann ohne Lochfolien oder Vlies direkt ins Gartenbeet gesät werden. Herbstsorten die für die Lagerung bestimmt sind werden im Juli bis Mitte August ausgesät. Der Abstand der Reihen beträgt bei normalen Sorten ca 30cm. Herbstsorten und die großen Japanhybride werden in Reihen von ca 40cm Abstand gesät. In der Reihe sollten die Rettiche bei normalen Sorten ca 10cm Abstand haben und für Herbstsorten oder Japanhybride ca 15cm Abstand. Entweder man sät dünn oder man muss später in der Reihe vereinzeln. Es wird ca 3cm tief gesät. Der Anbau im Gewächshaus ist möglich, wird aber selten im Hobbygarten angewandt. Die Aussaat erfolgt im späten Herbst oder im zeitigen Frühjahr bei einer Heizung von ca 15 ºC. Abstände und Pflege sind genauso wie im Freilandanbau zu praktizieren.
Allgemeines:
Rettiche benötigen für ihre langen Rüben einen tief gelockerten und leichten Boden, damit sie schön gerade wachsen können. Kein Stallmist verwenden, da dies die Rübenform beeinträchtigen kann. Die Beete regelmäßig feucht halten, sonst wird der Rettich bei Trockenheit früher pelzig und schärfer. Um Kohlschädlingen vorzubeugen, kann man Vliese oder Insektenschutznetze auflegen.

Detailfotos:
  Rettich Saatgut 640x480
Samenkörner


Rettich Keimling 640x480
Keimling


  Rettich Pflanze 640x480
Pflanze


Rettich Blüte 640x480
Blüte



Blatt


Rettich Frucht Erntegut 640x480
Frucht/Erntegut
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