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Römischer Ampfer:
Rumex scutatus


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
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Botanischer Name:
Rumex scutatus.
Deutsche Namen:
Römischer Ampfer; Schildampfer.
Familienzugehörigkeit:
Polygonaceae/Knöterichgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Teilung.
Verwendung:
Verwendet werden die frischen jungen Blätter des Römischen Ampfers, die als Salate, Suppen oder Gemüse zubereitet werden. Sie können auch mit anderen Salaten gemischt werden. Fein gehackt, kurz in Salzwasser gekocht und dann in Butter gedünstet, ergeben die Blätter ein sehr schmackhaftes Gemüse. Man kann die Blätter auch wie Mangold oder Spinat kochen und verwenden. Römischer Ampfer wird auch als säuerliche Würze zu Kerbel- und Kartoffelsuppen, Gurken, Linsen, Milch, Tomaten und Hühnerbrühen, genutzt. Wichtig! Der Römische Ampfer darf nicht in einem Eisentopf gekocht werden. Das Kraut erhält sonst einen unangenehmen metallischen Geschmack. Auch sollte man immer nur junge Blätter nutzen, da ältere zu viel Oxalsäure enthalten. Den Römischen Ampfer kann man aufbewahren, indem man das frische Blatt zerkleinert und anschließend in Wasser einfriert. Wird er trocken eingefroren, erfriert der Römische Ampfer. Eine Trocknung der Blätter ist zwar möglich, doch verliert er dabei einen Großteil seines Aromas.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät von Ende März bis Ende Mai, gelegentlich auch nochmal im August direkt im Freiland in Reihen aus. Im August ausgesäter Römischer Ampfer ist erst für eine Ernte im darauf folgendem Jahr gedacht. Da er Lichtkeimer ist, muss flach gesät werden. Man kann Vliese und Lochfolien als Schutz auflegen, ist aber nicht unbedingt zwingend notwendig. Frühere Aussaaten können in Frühbeeten und Gewächshäusern getätigt werden. Dazu muss man aber die Aussaaten mit Vlies oder Lochfolien schützen. Meist wird aber nur die Freilandaussaat praktiziert. Die Abstände der Reihen sollte ca 25-35cm betragen. Nicht zu dicht säen, sonst muss später in der Reihe auf ca 10-15cm vereinzelt werden. Die Aussaattiefe ist recht gering und liegt bei etwa 0,5cm.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Römische Ampfer eine mehrjährige Pflanze ist, kann man ihn auch mit einem Spaten zerteilen und gleich wieder weiter pflanzen. Die beste Zeit zur Teilung ist entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Abstände wie bei der Aussaat.
Allgemeines:
Der Römische Ampfer kann zwar bis zu 4 Jahre auf ein und derselben Stelle verbleiben, jedoch wird er meistens, alle Jahre wieder neu ausgesät. Will man nicht alle Jahre neu säen, kann man die Pflanzen auch mehrere Jahre stehen lassen. Der Römische Ampfer ist eine anspruchslose Pflanze, gedeiht jedoch am besten in einem nährstoffreichen, feuchten Boden. Am günstigsten ist ein schattiger bis halbschattiger Platz. Sie gedeiht aber auch an sonnigen Plätzen. Sollen hohe Erträge erzielt werden, muss ca alle 4 Wochen ein stickstoffhaltiger Dünger gegeben werden. Die frischen Blätter erntet man laufend. Nur die Herzblätter bleiben bei der Ernte stehen. Blütenstiele sollten, sobald ersichtlich entfernt werden, denn sie kosten die Pflanzen unnötig viel Kraft.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht/Erntegut
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