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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät von Ende März bis Ende Mai, gelegentlich
auch nochmal im August direkt im Freiland in Reihen aus. Im August
ausgesäter Römischer Ampfer ist erst für
eine Ernte im darauf folgendem Jahr gedacht. Da
er Lichtkeimer ist, muß flach gesät
werden. Man kann Vliese und Lochfolien als Schutz
auflegen, ist aber nicht unbedingt zwingend notwendig.
Frühere Aussaaten können in Frühbeeten
und Gewächshäusern getätigt werden.
Dazu muß man aber die Aussaaten mit Vlies oder
Lochfolien schützen. Meist wird aber nur die
Freilandaussaat praktiziert. Die Abstände der
Reihen sollte ca 25-35cm betragen. Nicht zu dicht säen,
sonst muß später in der Reihe auf ca 10-15cm
vereinzelt werden. Die Aussaattiefe ist recht gering und liegt
bei etwa 0,5cm.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Römische Ampfer eine mehrjährige Pflanze ist, kann
man ihn auch mit einem Spaten zerteilen und gleich wieder weiterpflanzen.
Die beste Zeit zur Teilung ist entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.
Abstände wie bei der Aussaat.
Allgemeines:
Der Römische Ampfer kann zwar bis zu 4 Jahre auf
ein und derselben Stelle verbleiben, jedoch wird er meistens,
alle Jahre wieder neu ausgesät. Will man nicht alle
Jahre neu säen, kann man die Pflanzen auch mehrere Jahre
stehen lassen. Der Römische Ampfer ist eine anspruchslose
Pflanze, gedeiht jedoch am besten in einem nährstoffreichen,
feuchten Boden. Am günstigsten ist ein schattiger bis halbschattiger
Platz. Sie gedeiht aber auch an sonnigen Plätzen. Sollen
hohe Erträge erzielt werden, muß ca alle 4 Wochen
ein stickstoffhaltiger Dünger gegeben werden. Die frischen
Blätter erntet man laufend. Nur die Herzblätter
bleiben bei der Ernte stehen. Blütenstiele sollten,
sobald ersichtlich entfernt werden, denn sie kosten die
Pflanzen unnötig viel Kraft.
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