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Sareptasenf:
Brassica juncea ssp.


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
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Botanischer Name:
Brassica juncea ssp.
Deutsche Namen:
Sareptasenf; Brauner Senf; Indischer Senf.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Gewächshaus)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen zarten Blätter, die Stängel, blühende Triebe, Samen und auch hart gewordene Blätter und Blattstiele des Indischen Senf. Die zarten Blätter werden für Salate gebraucht. Stängel und blühende Triebe werden in Salz und Essig eingelegt. Hart gewordene Blätter und Blattstiele finden als Kochgemüse Verwendung. Der Samen wird auch zur Herstellung von Öl und scharfem Senf gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Sareptasenf wird entweder vorkultiviert oder direkt ins Freiland gesät. Er soll in Folgekultur ca alle 6 Wochen ausgesät werden, damit er die ganze Saison über vorrätig ist. Die Vorkultur beschränkt sich nur auf die ersten Termine. Um Pflanzen vorzukultivieren, wird ca Mitte Februar bis Ende März in kleine Töpfe ausgesät und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Pflanzung erfolgt von Anfang März bis Mitte April in Reihenabständen von 20-30cm und in den Reihen von 10-15cm. Die Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden. Direktsaat wird am häufigsten praktiziert. Die Direktsaat im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von März bis Mitte April und nochmals ab Mitte Juli bis ca Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell in Blüte gehen, weil der Sareptasenf eine Langtagpflanze ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig schosst. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht säen, sonst muss später in den Reihen vereinzelt werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen. In den Reihen lässt man 10-15cm Abstand. Ein Abdecken der ersten Aussaaten mit Vlies oder Lochfolie ist vorteilhaft. Sareptasenf kann auch im Gewächshaus kultiviert werden, jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Vorkultur oder der Direktsaat.
Allgemeines:
Beim Sareptasenf gibt es vier verschiedene Unterarten: Brassica juncea ssp. integrifolia (Blattreiche, salatähnliche Formen); Brassica juncea ssp. juncea (Nutzung der Samen und als Futterpflanze); Brassica juncea ssp. tsatsai (Nutzung der verdickten Stängel un der unteren Blattteile als Gemüse) und Brassica juncea ssp. napiformis (Knollen werden wie Gemüse genutzt). Die Pflanzen sind relativ anspruchslos, der Boden sollte jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmäßige Wasserversorgung benötigt er, damit er nicht zu schnell in Blüte geht. Die Beete sind unkrautfrei zu halten. Um zarte junge Blätter zu ernten, müssen die Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht/Erntegut
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