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Geerntet werden die Wurzeln und gelegentlich
die Blütenknospen der Schwarzwurzeln.
Die Wurzeln werden
geschält. Das wird erleichtert,
indem man sie kurz in Salzwasser kocht
und dann die Rinde abzieht. Schwarzwurzeln
werden als Gemüse gekocht, mit einer
hellen Rahmsauce anrichten und mit etwas
Muskat, Peffer und Salz abschmecken. Die Wurzeln
enthalten einen klebrigen Milchsaft, der dazu führt,
daß sich die Wurzeln und die Finger beim schälen
braun verfärben. Dies kann man ganz leicht
verhindern, indem man sie gleich in Wasser
mit Zitronensaft, einem Schuß Essig oder Milch
einlegt. Die Blütenknospen werden gegart und als Gemüse verzehrt.
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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat erfolgt am besten schon im März direkt ins Freiland. Aussaaten im April sind aber auch noch möglich. Es wird in Reihen von ca 30cm Abstand relativ dünn und gleichmäßig ausgesät. Allgemeines: Die Schwarzwurzeln brauchen einen tief gelockerten Boden, damit sich die Wurzeln gerade und gleichmäßig entwickeln. Die Pflanzen wachsen anfänglich sehr langsam. Erst ab Juli / August beginnt das Hauptwachstum. Ab Oktober kann geerntet werden. Dazu hebt man neben den Reihen einen Graben aus, damit man der Länge nach die Wurzeln freilegen kann. Um das austreten des Milchsaftes, welcher in den Wurzeln enthalten ist, sollte man vermeiden, die Wurzeln abzubrechen. Man kann die Wurzeln im Gartenboden belassen und nach Bedarf ernten, da sie völlig winterhart sind. Falls man Probleme mit Wühlmäusen hat, sollte man alle Wurzeln herausnehmen und in feuchtem Sand oder Torf in einem kühlen Keller einmieten. Auf ganz leichten Böden kann auch im August ausgesät werden. Blütenstände die sich im zweiten Jahr bilden, sollen ausgeschnitten werden, damit die Kraft der Pflanze nicht zur Samenbildung verbraucht wird. |
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| Samenkörner |
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| Keimling |
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| Pflanze |
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| Blüte |
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| Blatt |
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| Frucht |