GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende August bis in den November
hinein wird das Saatgut der Sibirischen
Kerbelrübe, welche ein Frostkeimer ist,
direkt ins Freiland ausgesät. Der Samen
braucht als Frostkeimer zum keimen eine
Kälteperiode. Den feinen Samen am besten
mit etwas feinem Sand mischen um ihn dünn aussäen
zu können. Es wird in Reihen von 30cm
Abstand gesät. Den Samen gut mit einer Harke
andrücken. Die Keimung beginnt erst im Frühjahr.
Daher die Reihen im Herbst bei der Aussaat
mit Pfählen oder Schnüren markieren.
Sollte man zu dicht ausgesät haben wird im Frühjahr
auf 3-5cm Abstand in der Reihe vereinzelt.
Allgemeines:
Die Sibirische Kerbelrübe wird heute
noch in Russland angebaut.
Wie bei der Kerbelrübe sollte
man immer frisch geerntetes Saatgut
verwenden, da die Keimkraft schnell
nachlässt. Ein sonniger bis
halbschattiger Standort des Beetes ist optimal.
Trockenheit und eine frische Düngung
ist aber zu vermeiden. Das erste Jahr wird
nicht geerntet, da die Pflanze sich erst entwickeln
muß. Im Frühsommer des darauf folgenden
Jahres findet die Entwicklung der Rüben statt.
Im Spätsommer ab Juli / August desselben Jahres
stirbt das Laub ab und die Wurzeln / Rüben
können geerntet werden. Man lagert die geernteten
Wurzeln / Rüben bis zum Oktober, wenn sie ihren
vollen Geschmack erreicht haben, in feuchtem Sand oder
Torf in einem kühlen Keller. Wenn man kein Mäusefrass
befürchten muß, kann man die Wurzeln
bis zum Oktober auch einfach im Garten belassen.
Kleine Wurzeln die zum Verzehr ungeeignet sind, pflanzt
man wieder auf. Ebenso kann man die größten
Wurzeln auch aufpflanzen um nächstes Jahr sein
eigenes und garantiert frisches Saatgut zu erhalten.