Sojabohne:
Glycine soja:

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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Sojabohne 320x240
Botanischer Name:
Glycine soja Syn. Soja hispida.
Deutsche Namen:
Sojabohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Körner der Sojabohne. Entweder unreif als Gemüse wie zb: Bohnen und Erbsen zubereitet werden, getrocknet für die Herstellung von Sojamilch, -Öl und -mehl, oder als Keimsprossen die dann in Rohkost, Salaten und Suppeneinlagen, Verwendung finden. Will man Keimsprossen heranziehen geht man folgendermaßen vor. Man wäscht ungebeizte Samen und läßt sie etwa 12 Stunden, in lauwarmen Wasser vorquellen. Die so vorgequellten Samen, werden auf Tabletts oder ähnlichem in warmen und dunklen Räumen bei ca 16-18ºC aufgestellt. Unter periodischer Befeuchtung, werden sie zum keimen gebracht. Das Wasser ist täglich mindestens einmal zu erneuern. Nach etwa 5-7 Tagen, sind die etwa 3-6 cm langen Keimsprossen erntereif. Da reife, getrocknete Sojabohnen nur schwer verdaulich sind und roh schädliche Stoffe haben, müßen sie deshalb vor dem Verzehr in Wasser eingeweicht und etwa 3 Stunden lang gekocht werden, bevor sie verzehrt werden können.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sojabohnen werden bei uns ab Mitte April bis Mitte Mai direkt ins Freiland ausgesät. Die Saattiefe soll ca 4-5cm betragen. Die Abstände der Reihen liegen zwischen 25-50cm. In der Reihe wird ein Abstand von ca 5-8cm belassen. Pro Saatstelle wird 1 Korn abgelegt. Saattiefe etwa 2cm. Horstsaat mit einigen Korn alle 10-15 cm in der Reihe, wird gelegentlich auch praktiziert. Engere Abstände der Reihen (25-35cm), sind größeren Reihenabständen (60-90cm) vorzuziehen. Es hat sich als vorteilhafter erwiesen, engere Reihenabstände zu wählen, weil sich der Bestand schneller schließt und sich dabei der Unkrautwuchs vermindert wird. Es besteht auch die wenig genutzte Möglichkeit, Sojabohnen in kleinen Töpfen, zur späteren Pflanzung vorzukultiviern. Dazu sät man ca Anfang bis Mitte April, 1-2 Korn in kleine Töpfe aus. Die Pflanzung erfolgt ca Ende April bis Mitte Mai. Reihenabstände sind ca 25-35 cm. In der Reihe sollte man auf Abstände von ca 10-20 cm achten.
Allgemeines:
Um eine höhere Standfestigkeit zu erreichen, können Sojabohnen mit Erde angehäufelt werden. Die Beete sind Unkrautfrei zu halten. Besonders bei Blühbeginn und der Zeit wo sich die Hülsen füllen, sollte man bei Trockenheit bewässern. Geschützte, sonnige und leicht erwärmbare Lagen brauchen die Sojabohnen. Der Boden sollte nahrhaft sein, aber nicht frisch gedüngt mit Mist oder Kompost.

Detailfotos:
Sojabohne Samenkörner 640x480
Samenkörner


Sojabohne Keimling 640x480
Keimling


Sojabohne Pflanze 640x480
Pflanze



Blüte


Sojabohne Blatt 640x480
Blatt



Frucht
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