Sommerportulak:
Portulaca oleracea ssp. sativa:

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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Kulturanleitung:
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Botanischer Name:
Portulaca oleracea ssp. sativa.
Deutsche Namen:
Sommerportulak.
Familienzugehörigkeit:
Portulaceae/Portulakgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Blätter des Portulak. Ältere Blätter schmecken bitter und sollten nicht mehr gebraucht werden. Portulak wird fast ausschliesslich frisch verwendet. Ein Einlegen in Essig oder Salz ist zwar möglich, jedoch verliert er schnell sein Aroma. Frisch wird er für Salate oder Mischsalate verwendet. Man kann ihn auch wie Spinat als Gemüse kochen oder in Butter dünsten. Wird der Portulak zum Würzen gebraucht, darf er nicht mitgekocht werden, da er sonst sein Aroma verliert. Eingelegt paßt er gut zu Gurken, Tomaten, Paprika, Suppen, Soßen, Quarkspeisen und Salate.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Portulak sehr wärmebedürftig ist, darf er nicht vor Mitte Mai ausgesät werden. Er kann noch bis Ende Juli in Folgesätzen direkt im Freiland ausgesät werden. Die Reihenabstände liegen bei ca 20cm. Dünn und nur ca 0,2cm tief säen. Ca 100 Korn pro laufenden Meter säen. Die Keimdauer liegt bei etwa 5-10 Tagen. Man kann später in der Reihe vereinzeln, was aber oft bei dünner Aussaat nicht praktiziert wird. Sollte man vereinzeln, wird auf ca 10cm Abstände  zwischen den Pflanzen geachtet.
Allgemeines:
Portulak muß immer gut feucht gehalten werden. In einem leichten, humosen Boden in warmer, sonniger Lage, der gut mit Kompost versorgt wurde, gedeiht der Portulak am besten. Meist kann schon nach 4 Wochen geerntet werden. Entweder man erntet in einem Male alles ab, dann muß man in Folgesätzen säen, um immer frischen Portulak zu haben. Oder man schneidet nicht zu tief ab, gibt nach dem Schnitt nochmals gut verrotteten Kompost und hält gut feucht, dann treibt er schnell wieder aus und kann so 3-4 mal beerntet werden. Portulak kann auch zu den obigen Zeiten, anstatt ins Freiland gesät zu werden, auch in Blumenkästen auf dem Balkon kultiviert werden. Hier wird aber meistens, nur einmal beerntet.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht
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