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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Tomaten werden fürs
Freiland ab Anfang bis Ende März
im warmen Gewächshaus oder auf
der Fensterbank bei ca 20ºC in Aussaatkisten,
die mit Anzuchterde gefüllt sind,
ausgesät. Wenn nach den Keimblättern,
die ersten Folgeblätter zu
sehen sind, wird in 10er Töpfe pikiert.
Ab Mitte Mai bis ca Mitte Juni, können die
Pflanzen ins Freiland oder ins kalte Gewächshaus
gepflanzt werden. Zuvor sollten sie aber gut
abgehärtet werden. Es wird in Reihen von 60cm Abstand
gepflanzt. in den Reihen soll ein Abstand von ca 30-40cm
sein.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann die Tomate aber auch durch Stecklinge vermehren, die
man beim ausgeizen durch die Geiztriebe erhält. Etwa 6-8cm lang
sollen sie sein. Die untersten Blätter entfernt man und steckt
sie in Anzuchterde. Ein Bewurzelungshormon wird meist nicht gebraucht.
Nach dem stecken gibt man "gespannte Luft", indem man eine transparente
Folie über die Stecklinge spannt. Sie bewurzeln sich recht schnell
und können bald eingetopft werden. Später können sie
wie ganz normale Tomaten imFreiland, Gewächshaus oder Balkon verwendet
werden.
Allgemeines:
Tomaten werden meist eintriebig an Pfählen
oder Schnüren aufgeleitet. Damit sie eintriebig
wachsen, müßen alle Geiztriebe (Nebentriebe)
die sich am Stamm bilden, entfernt werden.
Belässt man sie, wird binnen kürzester
Zeit eine undurchschaubare Menge von Trieben gebildet,
wo es sich später sehr schwer arbeiten und
ernten lässt. Gelegentlich belässt man
bei Kirschtomaten oder solche mit buschigem Wuchs, die
Geiztriebe. Da Tomaten Selbstbefruchter sind,
sollte man sie besonders im Gewächshaus um die Mittagszeit,
leicht rütteln, damit sich viele Früchte
bilden können. Wer ein geheiztes Gewächshaus
besitzt, kann auch schon vor Mitte Mai im warmen Gewächshaus
pflanzen. Auch eine Kultur auf dem Balkon in grossen Töpfen,
die mit nahrhafter Blumenerde gefüllt ist, ist
möglich. Nach einigen Wochen sollte man aber bei Kultur
im Topf anfangen, flüssig nachzudüngen. Tomaten
benötigen generell einen sonnigen, regengeschützten
Standort, da sie schnell von der Braun- oder Krautfäule
befallen werden. Aus diesem Grunde sollte man Kartoffeln
nicht neben Tomaten anbauen, da sie auch anfällig für
die Braunfäule sind.
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