Yakon:
Polymnia sonchifolia:

zur Webseite   www.kraizschouschteschgaart.info

WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Yakon 320x240
Botanischer Name:
Polymnia sonchifolia.
Deutsche Namen:
Yakon.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Pflanzen von Knollen; Stecklinge.
Verwendung:
Verwendet werden die länglichen Speicherknollen des Yakon. Knollen können roh, gedünste, gegartt oder gekocht verzehrt werden. Oder man würfelt sie und gibt sie diversen Suppen hinzu oder man schneidet sie in Scheiben und bäckt sie in Pfannkuchenteig heraus. In Scheiben geschnitten können sie sogar in Öl gebraten werden.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Yakon wird vegetativ, also über die Knollen oder über Stecklinge vermehrt. Die Kultur entspricht in etwa der der Dahlien. Entweder pflanzt man die Knollen Anfangs Mai bis Mitte Mai direkt ins Freiland aus oder man treibt die Knollen vorher an. Dazu pflanzt man von Ende März bis Mitte April, eine Knolle in mittlere Töpfe aus und stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Diese vorgetriebenen Pflanzen werden Anfangs bis Mitte Mai ins Freiland gepflanzt. Reihenabstände sind beim direkt pflanzen oder vorkultivieren immer gleich, etwa 60-70cm. In den Reihen sollte man ca 50cm Abstand belassen. Während der Vegetationsperiode kann man auch krautige Kopfstecklinge schneiden und in einem nährstoffarmen Substrat unter "gespannter Luft" bewurzeln. "Gespannte Luft" erreicht man durch auflegen einer transparenten Folie.
Allgemeines:
Ein abdecken mit Vlies die erste Zeit wirkt sich positiv aus. Im Sommer besonders während Trockenperioden wässern. Liebt einen nahrhaften Boden und sollte einen sonnigen Standort erhalten. Je länger die Pflanze draußen stehen bleibt, desto höher der Ertrag und desto reifer sind die Knollen. Yakon ist aber nicht frosthart. Er kann aber wie Dahlien so lange draußen bleiben bis das Laub vom ersten Frost abgestorben ist. Es sollte aber kein Bodenfrost sein, da sonst die Knollen absterben würden. Ab diesem Zeitpunkt sollen aber die Knollen umgehend mit einer Grabegabel vorsichtig herausgenommen werden. Knollen nicht beschädigen, da sie sonst faulen. Die unbeschädigten Knollen sollte man am Stamm belassen, da sie sich so problemlos bis ins Frühjahr hinein halten. Man überwinter im kühlen Keller in Torf oder feuchtem Sand eingeschlagen die Knollen. Substrat immer ganz leicht feucht halten.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling


Yakon Pflanze 640x480
Pflanze


Yakon Blüte 640x480
Blüte


Yakon Blatt 640x480
Blatt



Frucht
zurück nach oben

zurück zur Auswahl Gemüseanbau

Impressum & Haftungsausschluss