Pflanzen-Beschreibung:
Der Bärlauch
wächst im zeitigen Frühjahr wild bei uns in schattigen
und feuchten Laubwäldern. Die Pflanze verbreitet einen
Knoblauchähnlichen Duft. Sie kommt meist in großen
Beständen vor und bedeckt dabei mit ihren breit lanzettlichen
Blätter den Waldboden. Sie wird etwa 20-40cm hoch. Ab etwa Mitte
Mai fängt der Bärlauch an bis etwa Juni zu blühen. Die
Pflanze treibt dazu einen Blütenschaft hoch, an dessen Ende sich
eine Dolde mit zahlreichen weißen und zierlichen weißen
Blüten befindet. Im Erdreich befindet sich ca 30-40cm tief
die Zwiebel des Bärlauch, woraus die Pflanze jedes Jahr aufs neue
herauswächst.
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Anbau-Informationen:
Entweder man
kauft sich einige Pflanzen in einer ausgewählten Kräutergärtnerei
oder man besorgt sich Saatgut oder Knollen um den Bärlauch
im eigenen Garten anzusiedeln. Gute Aussaatzeit der Samenkörner
ist im Herbst von August bis Februar, an Ort und Stelle. Die Einwirkung
von winterliche Temperaturen auf das Saatgut, fördern das
Keimergebnis. Ebenso kann man durch auspflanzen von Knollen den Bärluch
vermehren. Diese sollen von September bis Oktober etwa 5cm tief imAbstand
von etwa 15-20cm ausgepflanzt werden. Der ideale Standort sollte an
einer feuchten und schattigen Stelle im Garten sein. Aussaat und
Pflanzung sollte direkt an Ort und Stelle erfolgen. Sagt der Standort
dem Bärlauch zu, entwickelt sich binnen 2-3 Jahren durch Selbstaussaat
ein kräftiger Bestand. Hat man genügend Bärlauch im Garten
stehen, sollte man vor der Blüte, die Blütenstengel entfernen,
da er sich sonst wie Unkraut im Garten ausbreiten kann.
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