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Borretsch:
Borago officinalis


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Borago officinalis
Borretsch
Boraginaceae/Boretschgewächs
Borretsch 320x240
Einjährig   &   Nicht Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:
Der einjährige Borretsch kann Höhen von etwa 80cm erreichen. Als erstes bildet er eine oberirdische Blattrosette aus. Aus dieser heraus bildet sich ein mit Borstenhaaren besetzter Spross, der bis zu 1cm dicke Stängel bildet. Er bildet eine deutliche Pfahlwurzel aus, die recht stark verzweigt ist. Die Blätter sind eiförmig, etwa 3-10cm lang und ganzrandig. Evtl. können sie auch leicht gebuchtet sein. Sie sind wechselständig angeordnet und sind beidseitig behaart. Die Blüte steht in Doppelwickeln und bildet belaubte Doldenrispen. Die Blütenfarbe ist entweder azurblau oder auch weiß.
Anbau-Informationen:
Borretsch kann von Anfang April bis Ende Juli, direkt ins Freiland in Reihen von ca 30-40cm Abstand ausgesät werden. Dünn säen, etwa 25 Korn pro laufenden Meter Aussaat oder später auf ca 20 cm in der Reihe vereinzeln. Steht der Borretsch zu dicht, ist er leicht anfällig für Läuse und Mehltau. Als Dunkelkeimer beträgt die Aussaattiefe mindestens 2cm. Borretsch sollte wegen seiner Pfahlwurzel immer direkt am Standort ausgesät werden. Ein vorkultivieren, pikieren sowie späteres verpflanzen ist nicht empfehlenswert. Gleichmäßig mit Erde die Samenkörner abdecken. Da immer nur junge Blätter geerntet werden, empfiehlt es sich mehrere Sätze auszusäen. Borretsch sollte einen sonnigen bis halbschattigen Standort erhalten, der nicht zu stark gedüngt ist. Borretsch sät sich gerne selbst aus. Da sich die Blätter nach der Ernte nicht lange halten, sollte man immer nur nach Bedarf ernten.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Blätter, die Triebspitzen, und die Blüten des Borretsch. Die Blätter und Triebspitzen würzen Kartoffel-, Gurken-, Tomatensalate, Spinat, Einlegegurken und Mangold. Ebenso können sie in Tunken, Kräuterbutter, Mayonnaisen, Fleischragout, Grillgerichten, kalten Fleischgerichten, Rahm- und Kräutersoßen, Joghurt, Brotbeläge und Käsecremen verwendet werden. Die Blätter können auch einzeln oder mit Spinat gemischt, wie Spinat zubereitet werden. Die Blüten können zum garnieren dienen und mitgegessen werden. Oder sie eignen sich zum kandieren, Tee herstellen oder blaufärben von Essig. Da der Borretsch bei der Trocknung und dem mitkochen schnell seine Inhaltsstoffe verliert, soll er immer nur frisch verwendet werden.

Detailfotos:
Borretsch Saatgut 640x480
Samenkörner



Keimling


Borretsch Pflanze 640x480
Pflanze


Borretsch Blüte tomatengarten.de 640x480
Blüte


Borretsch Blatt 640x480
Blatt

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