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Lorbeerstrauch:
Laurus nobilis


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Laurus nobilis
Lorbeerstrauch
Lauraceae/Lorbeergewächs
Lorbeerstrauch 320x240
Mehrjährig   &   Teilweise Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:
Immergrüner und langlebiger Strauch, der nur langsam wächst. Kann in den Herkunftsländern bis zu mehreren Metern hoch werden. Solche Exemplare gibt es nur sehr selten bei uns. Durch Schnittmaßnahmen kann man die Höhe aber sehr gut regulieren. Die Blätter sind kurz gestielt und lanzettförmig. Sie haben eine glänzende, ledrige Oberfläche und können bis zu 10cm lang werden. Bildet unscheinbare Blüten im Mai bis Juli. Diese haben eine weiß-gelbliche Färbung. Ungeschnittene weibliche Pflanzen bilden im Sommer glänzende schwarze Beeren aus, die wie die Blätter ebenfalls zum Würzen verwendet werden können.
Anbau-Informationen:
Den Lorbeerstrauch kann man durch Saatgut, oder Stecklinge vermehren. Das Saatgut keimt relativ schnell. Man sollte in ein Substart aus Sand, Erde und Torf aussäen. Stecklinge von etwa 10-15cm Länge, werden entweder im August / September halbreif, geschnitten und in sandiger Erde bei etwa 20ºC bewurzelt. Oder durch Kopfstecklinge die vom Frühjahr bis Sommer geschnitten werden. Bis sich Wurzeln entwickeln, kann es oft mehrere Wochen dauern. Am besten hält man die Pflanze in Kübeln. Diese nur mäßig feucht halten aber der Wurzelballen darf nie ganz austrocknen. Von April bis September soll man einmal pro Woche düngen. Nach etwa 10 Jahren sollte man Pflanzen im Topf umtopfen. Die Pflanzen können problemlos zurückgeschnitten werden. Man sollte die Äste aber einzeln schneiden, denn durchtrennte Blätter bekommen einen eingetrockneten Rand. Schneidarbeiten kann man im März oder Juni durchführen. Die Erde sollte humos und nährstoffreich sein und der Standort sonnig bis halbschattig sein. Das Überwintern ist problemlos. Man kann in einem Keller oder Garage bei 3-5ºC und weitgehend trocken, am besten hell überwintern. Dunkle Orte sind aber auch möglich. Im Frühjahr langsam an die Sonne gewöhnen. Da die Pflanze Temperaturen von bis zu -8ºC übersteht, räumt man ihn erst ein, wenn Dauerfrost oder tiefer Minusgrade herrschen. Gelegentliches Abbrausen mit einem scharfen Wasserstrahl im Sommer.
Verwendung:
Verwendet werden die 1-2-jährigen Blätter und die Früchte des Lorbeerstrauches. Die Blätter am besten vor oder nach einer Wachstumsphase ernten, also entweder im Frühjahr oder Herbst. Die frischen oder getrockneten Blätter finden bei Bratensoßen, Fleischbrühen, Marinaden, Eintöpfen, Gemüsesuppen, Fisch- und Fleischgerichten, Sauerbraten, Sauerkraut, Ragout, Gulasch und sauren Gurken, Verwendung. Frische Blätter sind aromatischer aber auch bitterer als getrocknete. Da ihr Aroma nur langsam auf das jeweilige Gericht übergeht, sollten Lorbeerblätter mitgekocht werden oder bei kalten Speisen die Möglichkeit haben lange "durchziehen" zu können. Vor dem servieren werden sie aus den Speisen aber wieder entfernt. Früchte kann man zB: bei Wildgerichten, einige wenige, dazugeben.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling


Lorbeerstrauch Pflanze 640x480
Pflanze



Blüte


Lorbeerstrauch Blatt 640x480
Blatt

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