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Pimpinelle:
Sanguisorba minor


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Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Kulturanleitung:
Sanguisorba minor
Pimpinelle; Kleiner Wiesenknopf; Pimpernelle
Rosaceae/Rosengewächs
Ohne Foto 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:
Die Pimpinelle ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit verholzendem Wurzelstock und langer Pfahlwurzel. Sie bildet Rosetten mit gestielten und gefiederten ovalen Blättern. Diese sind im Gegensatz zur Großen Pimpinelle nicht blaugrün gefärbt. Die Blüten erscheinen von Mai bis Juni/Juli. Sie sind rund und hell rötlich. Pflanze neigt stark zur Selbstaussaat. Die Pflanze wird 40 bis 80cm hoch.
Anbau-Informationen:
Die Pimpinelle wird meist direkt im Freiland von Ende April bis Ende August ausgesät. Die Reihen sollten ca 20-30cm Abstand haben. Pro laufenden Meter sät man ca 20 Korn. Dünn säen oder man muss später auf ca 20-30cm in der Reihe vereinzeln. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Man kann die Pflanzen aber auch vorkultivieren. Dazu sät man ab Anfang März im Gewächshaus bei etwa 15-20ºC aus. Da die Pimpinelle eine Pfahlwurzel bildet, kann man sie ohne Ballen nur sehr schlecht verpflanzen. Daher wird sie meist direkt in Töpfe ausgesät und ab Mai bis Juni auf Abstände wie im Freiland verpflanzt. Die Pimpinelle ist eine anspruchslose Pflanze. Am besten wächst sie in sonnigen und warmen Lagen. Halbschatten wird auch vertragen. Ideal ist ein kalkhaltiger und feuchter, jedoch keine Staunässe bildender Boden. Die jungen Blätter erntet man laufend bis in den Herbst hinein. Die beste Zeit hierfür ist während der Blütezeit von Juni bis September. Alte Blätter sind aber unbrauchbar. Nach dem Schnitt trocknet man bei niedrigen Temperaturen. Die Wurzeln werden im Frühjahr oder Spätherbst ausgegraben. Obwohl es sich um eine Staude handelt, sollte die Pimpinelle spätestens alle zwei bis drei Jahre neu ausgesät oder geteilt werden, da alte Pflanzen mit der Zeit verkümmern. Bei beginnender Blüte, die Stängel herausschneiden. Dies regt das Blätterwachstum an.
Verwendung:
Verwendet wird das junge Kraut und die Wurzeln der Pimpinelle. Man kann die Pimpinelle entweder frisch, getrocknet, einfrieren oder in Öl, Essig oder Salz einlegen. Gut schmecken auch die jungen Blätter auf dem Butterbrot oder auf Quarkschnitten sowie fein gehackt zu Salaten, Quark, Fisch, Eierspeisen, Gemüse und Salzkartoffeln, aber auch zu Kräuterbutter, als Suppenkraut zu frischen Suppen. Pimpinelle wird aber immer erst den fertigen Speisen zugefügt. Wird sie mitgekocht, verliert sie ihr frisches Aroma.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt

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