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Rosmarin:
Rosmarinus officinalis

 
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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Rosmarinus officinalis
Rosmarin
Labiatae/Lippenblütler
Rosmarin 320x240
Mehrjährig   &   Teilweise Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:
Der Rosmarin ist ein kleiner immergrüner Kleinstrauch der zwischen 60 - 150cm hoch werden kann. Er blüht über den Sommer hindurch und hat dabei eine violette Blütenfarbe. Kleine länglich lanzettförmige grün-graue Blätter. Rosmarin-Pflanzen können sehr alt werden.
Anbau-Informationen:
Rosmarin wird entweder gesät oder vegetativ über Stecklinge vermehrt. Für die Aussaat wird Ende Februar bis max. Ende Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, gesät und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Anzuchttemperatur sollte um die 20ºC liegen. Aussaattiefe ist ca 1 cm. Rosmarin keimt sehr ungleichmäßig. Später werden ca 3 Pflanzen je Topf pikiert. Möchte man gerne über Stecklinge vermehren, sucht man sich besonders schöne Mutterpflanzen aus. Von denen kann man über den Sommer Stecklinge mit etwas altem Holz vom Stamm schneiden. Die Größe sollte bei ca 5-8 cm liegen. Die unteren Blätter werden abgestreift und es wird in Anzuchterde gesteckt und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Man kann auch zur besseren Bewurzelung ein Bewurzelungspuder verwenden. Ebenso kann man die Stecklinge mit Wasser besprühen, in einen Topf stecken und "gespannte Luft" mittels überstülpen eines Plastikbeutels geben. Die Bewurzelung kann mehrere Monate dauern. Ob gesät oder gesteckt, die Pflanzen werden ab Mitte Mai bis Ende Juni ins Freiland oder in große Töpfe, die mit Blumenerde gefüllt sind, ausgepflanzt. Im Freiland pflanzt man im Abstand von ca 30x40 cm. Der Bedarf ist gering und daher pflanzt man auch meist nur einige Pflanzen aus. Ein warmer geschützter Standort sind optimale Bedingungen für die Pflanzen. Im Frühjahr etwas Kompost als Dünger geben und damit er buschiger wächst, auch leicht zurück schneiden. Dabei jedoch nicht ins alte Holz schneiden. Spätestens Mitte August mit Düngung und Schnitt aufhören und nur mehr sparsam gießen,damit das Holz ausreifen kann. Da Rosmarin nicht ganz frosthart ist, sollte man ihn im Freiland und auch auf dem Balkon einen Winterschutz geben. Falls die Töpfe auf dem Balkon belassen werden, müssen auch die Töpfe mit eingepackt werden. Dies kann man mit umwickeln von Vlies erreichen. Man kann den Topf aber auch in einen größeren Korb stellen und den Zwischenraum mit Laub auffüllen und etwas Reisig über die Pflanze legen. Rosmarin gedeiht am besten in sonnigen, nicht zu feuchten, aber nahrhaften Lagen.
Verwendung:
Gebraucht werden die jungen Blätter und Triebspitzen bis zu Beginn der Blüte, am besten frisch. Man kann ihn auch trocknen, einfrieren oder in Öl oder Essig einlegen. Am besten man verwendet einen kleinen aber ganzen Zweig, der kurze Zeit mitgekocht wird. Verwendung findet der Rosmarin besonders als Gewürz bei Fleisch- und Wildspeisen, zu Suppen, Fischgerichte, Kaninchen, Lamm, Soßen, Eintöpfe, Kartoffelgerichte, Brühen, Grillgerichte, Eierspeisen und zur Wurstherstellung. Rosmarin sollte nur sparsam verwendet werden, da er eine starke Würzkraft besitzt.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling


Rosmarin Pflanze 640x480
Pflanze



Blüte


Rosmarin Blatt 640x480
Blatt

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