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Salbei:
Salvia officinalis


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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Essbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Salvia officinalis
Salbei
Labiatae/Lippenblütler
Salbei 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:
Salbei ist ein meist immergrüner Halbstrauch der ausdauernd und winterfest ist. Die Pflanze wird zwischen 20 und 70cm hoch. Die Blätter sind meist länglich-eiförmig und etwa 1-3cm breit. Die Oberseite der Blätter ist olivgrau bis grünlich gefärbt. Oft sind sie auch dicht behaart und haben eine netzförmige Blattnervatur. Salbei blüht von Juni bis August/September. Die Farbe der Blüte ist violett-bläulich; rosarot oder weißlich gefärbt.
Anbau-Informationen:
Salbei wird entweder direkt ins Freiland gesät oder als Pflanze vorkultiviert. Für die Vorkultur, sät man ab Ende März bis Anfang April in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt ist und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man legt 1-2 Korn direkt in kleine Töpfe und stellt das Ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank. Gepflanzt wird ab Mai bis ca Anfang Juni. Die Reihenabstände bei der Pflanzung sind 50-60cm. In den Reihen gelten Abstände von 30-40cm. Die Direktsaat im Freiland kann von Ende April bis etwa Ende Juni erfolgen. Man sollte aber nur auf unkrautfreien Beeten im Freiland aussäen, da Salbei lange zum auflaufen benötigt. Die Keimzeit kann zwischen 7 und 21 Tagen schwanken. Die Saattiefe beträgt 0,5-1cm. Die Reihenabstände sind 40-60cm und in der Reihe 30-40cm. Man kann den Salbei auch vegetativ durch unverholzte, krautige Stecklinge von ca 6-8cm Länge während der Vegetationsperiode vermehren. Ein herabbinden von bodennahen Ästen führt nach einiger Zeit zur Wurzelbildung derselben. Diese bewurzelten Äste können später abgetrennt werden und weiter gepflanzt werden. Bewässerung bei Trockenheit fördert das Wachstum und die Aromabildung. Um Auswinterungsschäden vorzubeugen sollte man in gefährdeten Gegenden, die Pflanzen mit Vlies abdecken oder mit organischem Material anhäufen. Der Salbei ist mehrjährig was bei einer Standortwahl zu berücksichtigen ist. Er wächst am liebsten in sonniger, warmer und windgeschützter Lage. Der Boden sollte kalkhaltig und nahrhaft sein. Die Düngergaben sollte man in zwei Gaben aufteilen. Die erste als Grunddüngung und die zweite nach dem ersten Schnitt. Entweder man erntet den Salbei mit einem ganzen Schnitt auf 10-15 cm ab oder man entnimmt laufend einzelne Blätter. Ab Mitte August sollte man nicht mehr ernten und düngen, damit die Triebe für den Winter ausreifen können. Nach einigen Jahren verholzen die Pflanzen oft so stark, dass man sie besser ersetzt. Oder man schneidet die Triebe direkt nach der Blüte, etwa zur Hälfte ab. Nur im belaubten Bereich schneiden, nicht im verholzten Teil. In Frostgefährdeten Lagen besonders nach einem Schnitt mit Reisig oder Vlies gegen Fröste abdecken. Gegebenenfalls im Frühjahr nochmals bis auf etwa 15cm nach schneiden. Nach etwa 4 Jahren sollten die Pflanzen erneuert werden, da dann der Neuaustrieb erheblich nachlässt.
Verwendung:
Geerntet werden die Blätter des Salbei, die als Würze zu Fischgerichte, Hackfleisch, Bohnen, Steaks, Suppen, Wild, Nudelgerichte, Geflügel, Quarkspeisen, Lammbraten, Hammelfleisch, Gänsebraten und Eintöpfen verwendet werden. Ebenso wird er zum einlegen von Gurken, zu Pizzen, Pasta und zu sauren Suppen gebraucht. Die Blätter werden als Würze entweder frisch oder getrocknet angewandt. Man kann ihn aber auch einfrieren oder in Öl einlegen. Die Ernte sollte möglichst an einem sonnigen Tag im späten Nachmittag erfolgen, da hier der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Salbei sollte man in der Küche fast immer alleine verwenden, da er das Aroma von anderen Gewürzen unterdrückt. Da er eine sehr hohe Würzkraft besitzt, nur sparsam verwenden.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling


  Salbei Pflanze 640x480
Pflanze


  Salbei Blüte 640x480
Blüte


  Salbei Blatt 640x480
Blatt

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