Spitzwegerich:
Plantago lanceolata:

zur Webseite www.kraizschouschteschgaart.info

WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
Jede Haftung für irgendwelche Schäden wird daher ausgeschlossen!

Kulturanleitung:
Plantago lanceolata
Spitzwegerich
Plantaginaceae/Wegerichgewächs
Ohne Foto 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Die Blätter des Spitzwegerich sind, wie der Name es schon erahnen läßt, spitz, länglich und am Rand nur manchmal mit kurzen Zähnen besetzt. Auch sie sind stark geädert. Im Gegensatz zum Breitwegerich, sind die Blütenstände kurz, dafür sind die Blütenstängel aber länger. An der Spitze sitzt die kegelige Ähre, die kontinuierlich von unten nach oben blüht. Die Blüten sind geruchslos. Die Blüte erfolgt von Mai bis September. Die Wurzeln sind flach aber reich verzweigt.
Anbau-Informationen:
Spitzwegerich wird in Kultur, meist 1-2-jährig angebaut. Für den einjährigen Anbau wird bereits im zeitigen Frühjahr direkt ins Freiland ausgesät. Auf einen lockeren und unkrautfreien Boden achten. Beim zweijährigem Anbau wird erst nach August ausgesät und die Pflanze auf dem Feld überwintert. Im Folgejahr erfolgt dann erst die Ernte. Reihenabstand von beiden Methoden ist zwischen 25-45cm. Die Saattiefe liegt zwischen 1,5-2cm. Die Keimdauer beträgt je nach Witterung etwa 14 Tage.
Verwendung:
Gesammelt werden die frischen jungen Blätter des Spitzwegerich vor der Blüte. Später werden die Blätter bitter und die Blattnerven werden zäh. Diese kann man wie Spinat zubereiten. Frische Blätter gekaut und mitsamt dem Speichel auf die Wunden aufgelegt, soll die Wundheilung unterstützen.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht

zurück nach oben

zurück zur Auswahl Kräuteranbau

Impressum & Haftungsausschluss