Süßdolde:
Myrrhis odorata:

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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Kulturanleitung:
Myrrhis odorata
Süßdolde; Myrrhenkerbel
Apiaceae/Doldenblütlergewächs
Ohne Foto 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Die mehrjährige Süßdolde kann 50-120cm hoch werden. Sie hat ein weichhariges und zartes Laub was hellgrün scheint. Der Stengel ist hohl und gefurcht. Sie besitzt eine dicke Pfahlwurzel mit einem weißen Fleisch. Ihre kleinen Blüten erscheint ungefähr im Juni / Juli in Dolden. Blühfarbe weiss. Die Samenkörner sind etwa 2cm lang und haben eine dunkelbraune Farbe.
Anbau-Informationen:
Die Süßdolde ist ein Kaltkeimer. Daher wird sie schon im Herbst auf Freilandbeete direkt ausgesät. Ein sehr zeitiges aussäen im Frühling ist aber auch noch möglich. Nur sehr dünn mit Erde abdecken. Später die Pflanzen auf Abstände von ca 40x50cm oder 50x50cm auseinander pflanzen. Eine Vermehrung durch Wurzelteilung im Herbst oder zeitigen Frühjahr ist auch möglich. Die Süßdolde benötigt einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort in feuchter Erde. Winterschutz ist in machen Regionen empfehlenswert. Die Pflanze ist recht pflegeleicht. Gelegentliches wässern, aufhacken und Unkraut jäten sind zu erledigen. Damit der Geschmack der Blätter erhalten bleibt, sollte man die erscheinenden Blütendolden abschneiden.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter, die Wurzeln und die Samenkörner der Süßdolde. Blätter werden frisch verwendet bis zur Blütenbildung. Sie werden kleingehackt in Suppen, Salaten, Soßen, Eintöpfen, Kohlgerichten und Omlets verwendet. Die Wurzeln werden im Herbst ausgegraben und als Gemüse gekocht, als Tee aufgebrüht oder roh gegessen. Die Blätter und Wurzeln können aber auch getrocknet werden, wobei sie jedoch einen Großteil ihres Aromas verlieren. Das einfrieren ist idealer. Die 2-3cm großen und süßen Samenkörner können grün gegessen oder in Obstsalaten, Süßspeisen und Marmeladen verwendet werden. Man kann sie auch als guten Ersatz für Anis gebrauchen. Ihr Geschmack ist am stärksten, wenn sie noch nicht ganz reif sind.

Detailfotos:

Samenkörner



Keimling



Pflanze



Blüte



Blatt



Frucht

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