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Thema: Pikieren

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Arbeitsmaterial:
Pikiererde 320x240
Pikiererde:
Topfanzuchtplatten 320x240
Topfanzuchtplatten:
Pikierpinne 320x240
Pikierpinne:
Etikette und Schreibstift 320x240
Etikette und Schreibstift:

Generelles zum Umgang mit der Pikierpinne:
640x480 Generelles zum Umgang mit der Pikierpinne Bild 1
640x480 Generelles zum Umgang mit der Pikierpinne Bild 2

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Schritt 01:
Stellen Sie die Topfanzuchtplatte auf Ihren Arbeitstisch, wo sich Ihre Pikiererde befindet.


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Schritt 02:
Füllen Sie die Topfanzuchtplatte von Hand oder mit einer kleinen Schaufel mit der Pikiererde gleichmässig auf.

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Schritt 03:
Verteilen Sie die Pikiererde gleichmäßig über die ganze Topfanzuchtplatte. Dabei können Sie die Erde mit den Fingern auch leicht verdichten bezw. andrücken.

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Schritt 04:
Nach dem vollständigen befüllen der Topfanzuchtplatte, streifen Sie die überschüssige Pikiererde mit der Hand oder einem kleinen Brett, gleichmäßig ab.

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Schritt 05:
So soll die Topfanzuchtplatte aussehen ehe man anfängt mit pikieren.

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Schritt 06:
Meist sät man, aus welchen Gründen auch immer, in den Aussaatkisten zu dicht aus. Die zu dicht stehenden Pflanzen können sich aber hier nicht richtig entwickeln. Ein vereinzeln und pikieren in grössere Töpfe wird notwendig.

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Schritt 07:
Um die zu dicht stehenden Pflanzen zu vereinzeln, nehmen Sie die Pikierpinne so in die Hand dass Sie mit der spitzen und dünnen Seite unter die Sämlings-Pflanzen fahren. (Siehe auch obigen Hinweis zum generellen Umgang mit der Pikierpinne)

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Schritt 08:
Lockern Sie die Sämlings-Pflanzen behutsam aus Ihrer Aussaaterde heraus.

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Schritt 09:
Nehmen Sie nun einzeln und vorsichtig die gelockerten Sämlingspflanzen mit Hilfe der Pikierpinne aus der Aussaaterde, bezw. Aussaatkiste heraus.

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TIPP 01:
Wichtig! Nehmen Sie die Sämlinge immer nur mit den Keimblättern in die Finger. Dabei immer behutsam und vorsichtig umgehen.

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TIPP 02:
Die Sämlinge sollten Sie nicht am Stiel anfassen. Dieser ist im Gegensatz zu den Keimblättern wesentlich wichtiger.


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TIPP 03:
Sämlinge die am Stiel angefasst werden, können abknicken, gequetscht oder sonstwie beschädigt werden. Da die Keimblätter später sowieso von der Pflanze abgeworfen werden, ist eine mögliche Verletzung nicht so gravierend als wenn man den Stiel, der die ganze Pflanze während ihrer gesamten Lebensdauer trägt, verletzt.
Dennoch sollte man auch versuchen die Keimblätter so wenig wie nur möglich zu verletzen.


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Schritt 10:
Beim pikieren kann man schon eine gewisse Selektion tätigen. Es sollen nur gesunde, gerade, gut entwickelte und wüchsige Sämling weiter pikiert werden.
Kranke, krumme, schwach entwickelte und nicht wüchsige Sämlinge sollte man auf keinen Fall weiter pikieren.


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Schritt 11:
Um die Sämlinge nun in die vorbereiteten Topfanzuchtplatten oder einzelne Töpfe zu pikieren, müssen Sie mit der Pikierpinne zuerst Löcher in die Pikiererde stanzen. Dazu nehmen Sie die Pikierpinne so in die Hand dass Sie mit der stumpfen und dicken Seite ein Loch für jede Pflanze tief genug vorstanzen.

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Schritt 12:
Durch leichtes hin und her drehen der Pikierpinne beim herausziehen aus der Erde, bleibt in der Regel ein schön geformtes Pikierloch bestehen.


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Schritt 13:
In dieses kann man nun mühelos die Sämlings-Pflanze einsetzen. (Siehe auch obigen Hinweis zum generellen Umgang mit der Pikierpinne)


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Schritt 14:
Nehmen Sie nun vorsichtig die vereinzelten Sämlings-Pflanzen in die eine Hand und mit der anderen Hand nehmen Sie die Pikierpinne. Darauf achten dass Sie die Pikierpinne richtig herum benutzen. Also die spitze und dünne Seite benutzen. (Siehe auch obigen Hinweis zum generellen Umgang mit der Pikierpinne)

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Schritt 15:
Drücken Sie mit Hilfe der Pikierpinne nun die Sämlings-Pflanze in das vorgestanzte Loch. Dabei bitte sehr vorsichtig umgehen, damit der Stiel nicht geknickt oder sonstwie verletzt wird.

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Schritt 16:
Die Sämlings-Pflanze können Sie in den meisten Fällen bis zu den Keimblättern in die Pikiererde einsetzen. Daher vorher unbedingt ein Loch vorstanzen, was den Stiel der Pflanze ohne zu knicken aufnehmen kann.

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Schritt 17:
So soll die pikierte Sämlings-Pflanze später fertig eingesetzt in der Topanzuchtplatte oder im Topf aussehen.

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Schritt 18:
Wenn Sie eine oder mehrere Topfanzuchtplatte oder eine gewisse Anzahl an Einzeltöpfen fertig pikiert haben, sollten Sie die frisch pikierten Sämlings-Pflanzen behutsam angiessen. Besonders bei warmen und sonnigem Wetter sollten Sie mit dem angießen nicht zu lange warten, da die Pflanzen ansonsten sehr schnell Schaden nehmen können.

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Schritt 19:
Wichtig! Nachdem Sie eine Sorte fertig pikiert haben, müssen Sie diese mittels Etikette beschildern, damit Sie später genau wissen was sich in den einzelnen Topfanzuchtplatten befindet. In der Regel schreibt man mindestens diese drei Angaben auf die Etiketten: die Gemüseart zB: Pak Choi. Den Sortenname zB: "Testsorte" und den Pikiertag.
Ein nochmaliges angießen kann nötig sein. In den nächsten Tagen sollten Sie die frisch pikierten Sämlings-Pflanzen, die Sie in einem warmen Ort z.B: Gewächshaus oder Frühbeet aufstellen, kontrollieren.


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