|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Als Blatt-Amaranthe werden hauptsächlich die oben genannten Species verwendet. Da ihr Anbau sich ähnelt, werden sie hier alle zusammen beschrieben. Die feinen Samenkörner können von Ende April bis Ende Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Der Reihenabstand bei Direktaussaat beträgt bei mehrmaliger Ernte 30cm. Bei einmalernte, ca 15cm. In der Reihe werden bei der Direktaussaat Abstände von ca 15-20cm bei mehrmaliger Ernte und ca 10cm bei einmalernte eingehalten. In kalten oder in schwach geheizten Gewächshäusern, kann der Blatt-Amaranth auch schon von Ende Februar (leichte Heizung erforderlich), oder ab Mitte März bis etwa Ende März (ohne Heizung) direkt ausgesät werden. Eine Abdeckung anfangs mit Vlies ist vorteilhaft. Die feinen Samen nur leicht mit Erde bedecken oder besser noch nur flach einharcken. Ein vorkultivieren von Pflanzen ist auch möglich. Dazu sät man von etwa Anfang April bis Anfang Mai entweder in Aussaatkisten oder direkt einige Korn in kleine Töpfe. Wird in Aussaatkisten gesät, muss später büschelweise pikiert werden in kleine Töpfe. Gepflanzt wird von etwa Anfang Mai bis Anfang Juni. Die Abstände beim pflanzen schwanken von 30x25cm bis 60x40cm. Allgemeines: Je öfter man ernten will, umso größer sollte der Abstand sein. Je nach Sorte wird der Blatt-Amaranth 60-100 cm hoch und bildet keine Rosette wie der Spinat aus, sondern die Stengel wachsen aufrecht und verzweigen sich. Blatt-Amaranth liebt einen warmen Ort im Garten, ist aber sonst anspruchslos. Nach jeder Ernte, sollte man eine leichte Gabe Flüssigdünger verabreichen. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu
gelangen
|
Geerntet werden die Körner und gelegentlich
auch die Blätter der Körner-Amaranthe. Die Körner reifen
bei uns meist nur in milden Sommern oder in günstigen Gegenden aus.
Sie werden wie Reis gekocht oder gemahlen und zu Fladenbrote gebacken.
Gelegentlich erntet man vom Körner-Amaranth auch die Blätter.
Diese werden einzeln von den verzweigten Stielen gepflückt und wie
Spinatgemüse zubereitet. Mehrmaliges Durchpflücken
ist möglich.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Als Körner-Amaranthe werden hauptsächlich die oben genannten Species verwendet. Da ihr Anbau sich ähnelt, werden sie hier alle zusammen beschrieben. Die feinen Samenkörner können von Ende April bis Ende Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Der Reihenabstand bei Direktaussaat beträgt bei mehrmaliger Ernte 30cm. Bei einmalernte, ca 15cm. In der Reihe werden bei der Direktaussaat Abstände von ca 15-20cm bei mehrmaliger Ernte und ca 10cm bei Einmalernte eingehalten. Die feinen Samen nur leicht mit Erde bedecken oder besser noch nur flach einharcken. Ein vorkultivieren von Pflanzen ist auch möglich. Dazu sät man von etwa Anfang April bis Anfang Mai entweder in Aussaatkisten oder direkt einige Korn in kleine Töpfe. Wird in Aussaatkisten gesät, muß später büschelweise pikiert werden in kleine Töpfe. Gepflanzt wird von etwa Anfang Mai bis Anfang Juni. Die Abstände beim Pflanzen schwanken von 30x25cm bis 60x40cm. Allgemeines: Je öfter man ernten will, umso größer sollte der Abstand sein. Je nach Sorte wird der Körner-Amaranth 60-100cm hoch und bildet keine Rosette wie der Spinat aus, sondern die Stengel wachsen aufrecht und verzweigen sich. Körner-Amaranth liebt einen warmen Ort im Garten, ist aber sonst anspruchslos. |
|
|
Einfrieren
ist möglich. Die Blätter
können für klare Suppen mitgegart
werden. Brutzwiebeln können auch
verwendet werden.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Porree kann für frühe Sätze schon ab Februar bis einschließlich Juni ausgesät werden, je nachdem ob früh oder spät geerntet werden soll. Man sät entweder in warme Mistbeete oder in Aussaatkisten die im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufstellt sind, breitwürfig oder in Reihen das Saatgut aus. Nicht zu dick säen. Das ergibt später nur kleine unbrauchbare Pflänzlinge. Ab Mai bis einschließlich Anfang August können die Pflänzlinge ins Freiland gepflanzt werden. Es wird im Abstand von 40cm der Reihen und ca 10-15cm in den Reihen tief gepflanzt. Bei sehr frühen Pflanzungen kann man auch 2 Pflanzen pro Pflanzloch setzten. Am besten pflanzt man mit dem Setzholz. Porree muß tief stehen, damit er einen längeren Schaft bildet und gleichzeitig gebleicht wird. Darum wird er während der Saison auch noch mehrmals mit Erde angehäufelt. Man kann aber auch ein schwarzes Plastikrohr über den Pflanzenschaft bis zur Ernte stülpen. VEGETATIVE Kulturbeschreibung: Porree der überwintert bildet im Frühjahr ein Blütenstiel aus. Wer diesen Blütenstengel früh genug abschneidet, regt den Porree an, unter der Erde Brutzwiebeln zu bilden. Im Sommer können sie geerntet werden. Man kann sie essen oder wieder als Pflanzgut verwenden. Einmal umerzogener Porree bleibt vegetativ und kann immer nur durch die Brutzwiebeln vermehrt werden. Allgemeines: Porree liebt einen nährstoffreichen humosen Boden und sollte regelmässig bewässert werden. Porree wächst normalerweise problemlos, man sollte jedoch zB: die Lauchmotte, die Zwiebelfliege und den Porreerost im Auge behalten. Sonst wird der Bestand nur Unkrautfrei gehalten. Frühe Pflanzungen sollen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt und geschützt werden. Die Ernte erfolgt mit der Grabegabel. Man kann die Pflanzen im Freiland stehen lassen und nach Bedarf ernten. Dann sollen die Pflanzen aber abgedeckt und geschützt werden. Oder man erntet alles ab und lagert die Pflanzen, an denen man noch etwas Wurzeln mit Erde belässt, im Einschlag in einem kühlen Keller. |
|
|
Von April bis Oktober kann man von den
Etagenzwiebeln
sowohl das Laub wie auch die scharfen
Brutzwiebeln mit ihrem Austrieb
verwenden. Sie werden zum würzen wie
Zwiebeln genutzt. Die Brutzwiebeln sind
relativ lange lagerfähig. Die Zwiebeln
der Mutterhorste kann man auch essen,
sind aber so klein, dass sich der Aufwand
nicht lohnt und man sie daher in der
Erde belässt.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Die Etagenzwiebel blüht nicht und bildet kurioserweise anstatt Samen, nicht nur in der Erde Tochterzwiebeln aus, sondern auch in der Luft. Diese sogenannten Brutzwiebeln können wie auch das Teilen der Mutterhorste, im April bis einschließlich Mai in die Erde gesteckt werden. Der Reihenabstand beträgt 30cm. Allgemeines: Man kann aber auch die Pflanze sich selbst der Vermehrung überlassen, da gegen Ende der Saison, die Stengel mit den Brutzwiebeln sich gegen die Erde neigen und sich rasch dort bewurzeln. Nachteilig dabei ist, daßs sie nicht in Reihen stehen, sondern kreuz und quer wachsen. Dies ist nicht gerade förderlich beim Unkraut hacken. Etagenzwiebeln sind sehr winterhart, mehrjährig und können so lange Zeit auf ein und demselben Beet stehen bleiben. |
|
|
Johannislauch kann bereits ab Anfang Mai
geerntet werden
wenn man im Herbst gepflanzt
hatte. Normalerweise wird aber
erst am 24 Juni, an Johanni-Tag, woher
auch der Name herkommt, herausgenommen.
Geerntet werden die Zwiebeln, die gewaschen
und geputzt werden und dann wie normale
Zwiebeln verarbeitet werden. Auch das
Laub kann man wie beim Schnittlauch im März-April
und im Spätherbst als Suppengrün
benutzen. Wenn die Pflanzen aber Zwiebeln
bilden sollen, sollte man allerdings
nur ein Schnitt vornehmen, da sonst die Pflanzen
zuviel ausgezehrt werden.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Der Johannislauch blüht nicht und bildet daher keinen Samen aus, aus dem man ihn aussäen könnte. Er kann nur vegetativ über das stecken der Zwiebeln vermehrt werden. Ende August bis einschliesslich September wird in Reihen von 20cm Abstand gesteckt. In den Reihen soll auch auf 2 cm Abstand zwischen den Pflanzen geachtet werden. Allgemeines: Der Johannislauch zieht über Winter sein Grün ein, treibt im Frühjahr aber wieder aus den Zwiebeln aus. Aus den einzelnen Zwiebeln bilden sich Horste die Anfang Juni geerntet werden können. Da der Johannislauch eine ausgeprägte Sommerruhe hat, werden die Blätter im Juni schnell gelb. Man kann die Zwiebeln im Boden belassen. Besser aber ist es sie herauszunehmen und sie an einen trocknen, luftigen Ort aufzuhängen, bis sie wieder in die Erde gesteckt werden. Ab Ende August teilt man die Bündel und pflanzt die Zwiebeln für nächstes Jahr wieder auf. Ein zeitiges Pflanzen im Frühjahr, ab März bis April, ist bei rauhen Lagen ebenfalls möglich. |
|
|
Geerntet werden die runden oder plattrunden
Zwiebeln in verschiedenen
Farben. Man entfernt die
äussere harte, pergamentartige
Schale. Zwiebeln können zum würzen
und als Suppen verwendet werden.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Zwiebeln können entweder als
Saatgut gesät oder
mit Steckzwiebeln gepflanzt werden. Die
Aussaat erfolgt ab März bis April direkt
ins Freiland in Reihen mit einem Abstand von 30cm.
Man sollte dünn säen, sonst muß
später auf 4-5cm Abstand in der
Reihe vereinzelt werden. Die Saattiefe soll
ca 2cm betragen.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung: Wird mit Steckzwiebeln gepflanzt sollten diese nicht dicker als 15 mm Durchmesser haben, um Schosser zu vermeiden. Werden die Steckzwiebeln etwa 4 Wochen vor dem auspflanzen bei Temperaturen von 25-35 ºC gelagert mindert diese Maßnahme die Schossergefahr. Sie werden auch in Reihen mit 30cm Abstand gesteckt und in der Reihe sollten sie einen Abstand von 4-5cm haben. Winterzwiebeln werden Ende September ca 5 cm tief gesteckt: Die Abstände der Reihen sollen ca 25cm betragen. In der Reihe ca 6cm. Vor Wintereinbruch etwas anhäufeln und Zwiebeln mit Vlies bis April schützen. Steckzwiebeln kann man auch selbst gewinnen indem man die Samen dicht und breitwürfig im Mai aussät. Auf einen Quadratmeter sät man ca 6-8 g. Wenn sie gelb werden, erntet man die kleinen Zwiebelchen. In der Sonne gut ausreifen lassen und in einem warmen Raum trocknen lassen Allgemeines: Wegen der Zwiebelfliege sollte kein frischer, organischer Dünger verwendet werden. Während der Hauptwachstumszeit im Juni / Juli gelegentlich kräftig giessen. Um die Zwiebelfliege abzuhalten, sollte man Insektenschutznetze auflegen. Die Zwiebeln sind erntereif, wenn das Laub vergilbt und umkippt. Das Laub nicht mit dem Fuß zwangsweise niedertreten, falls das Ausreifen z.B. wegen schlechter Witterung beschleunigt werden soll. Lieber mit dem Spaten oder der Grabegabel die Wurzeln durchstoßen oder seitlich anheben, damit der größere Teil der Wurzeln abreißt. Erst ernten, wenn das Laub vollkommen eingetrocknet und das Wetter trocken ist. Danach auf dem Beet oder unter einem Dachvorsprung möglichst einige Wochen dörren und dabei mehrmals umdrehen, damit sie eine feste Schale bilden und sich lange Zeit im Lager halten, ohne auszutreiben. Bei schlechtem Wetter gegen Feuchtigkeit schützen. Zwiebeln können zu Zöpfen geflechtet werden und aufgehängt, lose in Netzen oder im Regal luftig bei kühlen Temperaturen gelagert werden. Bei Lagerung in Netzen oder Regalen die vertrockneten Schlotten entfernen. |
|
|
Geerntet werden die Zwiebeln
und Blätter der Schalotte.
Die Blätter werden wie
Schnittlauch benutzt.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Die Schalotte wird normalerweise im März bis April als kleine Brutzwiebeln gesteckt. Selten werden sie schon im Herbst gesteckt. Die Abstände der Reihen sind ca 30cm. In der Reihe wird auf 15cm Abstand gesteckt. Allgemeines: Die Blätter können laufend beerntet werden, aber nicht zu stark, sonst leidet die Zwiebelbildung darunter. Ab Juli stirbt das Laub ab und man kann die Horste der Schalotte, die bis zu 15 Zwiebeln umfassen, ernten. Die Horste werden ungeteilt gelagert und halten so sehr lange. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu gelangen!
|
Geerntet werden die feinen Zwiebelchen
und die Halme.
In Japan werden die Zwiebelchen
in Essig eingelegt und gelten
als Feinschmeckergemüse. Man kann
sie aber auch einmachen oder als gekochtes
Gemüse verwenden. Die Schnittlauchartige
Blätter können bei
frostfreier Kultur besonders im Winter als Schnittlauchersatz
geerntet werden.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Rakkyo sind kleine Saatzwiebeln die ganz dicht nebeneinander ausgesetzt werden. Dies erfolgt normalerweise im September. Allgemeines: Wenn im Winter die Pflanzen frostfrei gehalten werden, kann das Grünzeug als Schnittlauchersatz verwendet werden. Die Ernte erfolgt im Mai des darauf folgenden Jahres wenn die Blätter absterben. Eine zweite Ernte ist ab folgendem Herbst möglich. |
|
|
Verwendet werden, genau wie beim Knoblauch auch, die
Zehen des Schlangenknoblauch in allerlei Gerichten.
Man muß lediglich die Pergamentartige
Hülle um die Zehen abmachen,
bevor man sie verwenden kann.
|
| VEGETATIVE
Kulturbeschreibung: Der Schlangenknoblauch
ist eine winterharte Varietät des Koblauchs. Da der
Schlangenknoblauch nur sterile
Blüten ausbildet, kann die Vermehrung nur
vegetativ über Brutzwiebeln, einzelne
Zehen die auch noch "Klauen" genannt werden,
vermehrt. Diese werden im Herbst von Mitte September
bis Mitte Oktober 5-8cm tief ins Freiland gesteckt.
Die Abstände der Reihen sollte 25cm betragen.
In der Reihe wird auf 10-15cm Abstand gesteckt. In sehr rauhen
Lagen kann man, anstatt im Herbst, auch noch im Frühjahr
stecken. Die Pflanztiefe und die Abstände
sind dieselben wie im Herbst.
Allgemeines: Schlangenknoblauch liebt einen sonnigen und warmen Standort. |
|
|
Verwendet werden die Zehen
und das junge Laub des Knoblauch
in allerlei Gerichten. Man muß
lediglich die Pergamentartige Hülle
um die Zehen abmachen, bevor man sie verwenden
kann. Zerkleinert oder gepreßt nimmt man
die Knoblauchzehen zu Fleischgerichten, Eintöpfe,
Käse, Suppen, Soßen, Wurstzubereitung,
Kräuterbutter und Quarkspeisen. Das junge grüne
Kraut wird wegen seines mildernen Geschmackes für
ähnliche Speisen verwendet.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Knoblauch wird vegetativ über Brutzwiebeln, einzelne Zehen die auch noch "Klauen" genannt werden, vermehrt. Man kann im Herbst oder Frühjahr stecken. Im Herbst werden von Mitte September bis Mitte Oktober die Zehen oder die Brutzwiebeln aus den Blütenständen 5-6 cm tief gesteckt. Man bricht die ganze Knoblauchknolle auseinander, damit man die einzelnen Zehen erhält. Diese werden dann einzeln in Reihen gesteckt. Die Reihen haben Abstände von 30cm und in den Reihen wird auf ca 8cm Abstand gesteckt. Im Herbst gesteckte Knollen können im Juli des Folgejahres normalerweise geerntet werden. Es kann aber auch im Frühjahr von Mitte März bis Ende April mit denselben Abständen gesteckt werden. Allgemeines: Frühjahrspflanzung ist zwar nicht so ertragreich wie die Herbstpflanzung, jedoch sind die Zehen wegen etwas späterer Ernte, besser lagerfähig. Knoblauch ist sehr einfach in der Kultur. Man sollte aber drauf achten, die Beete Unkrautfrei zu halten. Gelegentliches wässern in den Sommermonaten bringt höhere Erträge. Knoblauch gedeiht am besten auf humusreichen, schweren und tiefgründigen Böden in sonniger Lage. Es sollte nur leicht gedüngt werden. Geerntet wird, wenn die Blätter braun werden und sich das Laub teilweise einzieht. Nach dem ernten läßt man den Knoblauch noch 2-3 Tage lose in der Sonne liegen zum trocknen. Danach wird er zu Zöpfen zusammengebunden und an einen luftigen und trockenen Ort aufgehängt. |
|
|
Geerntet wird das Laub der Winterheckzwiebel
von April
bis Oktober. Die dicken Laubblätter
werden wie Schnittlauch zum würzen
von Suppen, Salaten, Quark und als Brotbelag
genutzt. Falls die Zwiebeln sich kräftig
entwickelt haben, kann man diese ebenfalls
nutzen. Meist bleiben sie jedoch nur sehr
klein und werden nicht benutzt, sondern
verbleiben in der Erde.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Entweder man vermehrt durch Aussaat oder durch Teilung der Stöcke. Im März bis einschließlich Mai kann man diese Arbeiten durchführen. Gesät oder gesteckt wird in Reihen mit einem Abstand von ca 30cm. VEGETATIVE Kulturbeschreibung: Wenn man einmal Winterheckenzwiebeln im Garten ausgesät oder gesteckt hat, kann man die Stöcke die sich bilden, immer wieder teilen und neu aufpflanzen ohne immer wieder neu auszusäen. Allgemeines: Die Winterheckenzwiebel bevorzugt einen nährstoffreichen, humosen und sonnigen Standort. Da die Zwiebeln mehrjährig sind kann man sie über Winter im Garten belassen. Meist wird 3-4 Jahre gewartet ehe der Standort gewechselt wird. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu gelangen!
|
Alle Pflanzenteile des
Perllauch sind essbar. Das frische Laub kann für
Suppen oder Salate benutzt werden. Junge zarte Schäfte
benutzt man wie kleine Porreepflanzen ganz als Suppengrün.
Ab August kann man die Zwiebeln ernten. Da diese keine harte
Zwiebelschale bilden, sind sie nicht lange lagerfähig und
sollten schnell verbraucht oder weiterverarbeitet werden. Man kann
die Zwiebeln einlegen oder wie normale Zwiebeln benutzen.
|
| VEGETATIVE
Kulturbeschreibung:
Im August - September pflanzt
man die Perlzwiebeln, aus denen sich
schon im Herbst porreeähnliche Stangen
bilden. Sie werden in Reihen von 15
cm Abstand gepflanzt. In der Reihe sollte man
5 cm Abstand wählen.
Allgemeines: Erst im Sommer des darauf folgenden Jahres stirbt das Laub ab. Im August wird dann geerntet mit einer Grabegabel. Die großen Brutzwiebeln können direkt wieder für die Pflanzung verwendet werden. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu gelangen!
|
Verwendet werden
die Wurzelknollen der Erdbirne. Diese werden vor dem Kochen
mit einer Bürste gereinigt oder man kann sie auch
schälen. Sie werden wie Kartoffeln zubereitet.
Erdbirnen soll man auch roh verzehren können, was aber
nicht ganz unumstritten ist!
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Die winterharte Erdbirne wird mit Knollen die gepflanzt werden, vermehrt. Dies wird im Frühjahr von April bis Mitte Mai gemacht. Man legt die Knollen einzeln etwa 5-8cm tief in die Erde. Da die Erdbirne eine Kletterpflanze ist, braucht sie unbedingt eine Rankhilfe. Diese sollte ausreichend hoch sein, da die Pflanzen bis zu 3m hoch werden können. Der Haupttrieb kann auch gekappt werden. Dann bilden sich aber vermehrt Seitentriebe die man ca alle 14 Tage hochbinden soll. Allgemeines: Gelegentlich wässern. Sollte einen sonnigen, warmen, nahrhaften und humosen Standort erhalten. Im Herbst bilden sich im Boden die essbaren Wurzelknollen. Diese bilden sich wie an einer perlschnurartigen "Kette", bis zu 1,5m Länge. Die Ernte kann schon im ersten Jahr erfolgen. Doch sind die Knollen dann noch nicht allzugroß. Besser erst ab dem zweiten Jahr beernten. Knollen werden jedes Jahr dicker. Das Laub stirbt beim ersten Frost vollständig ab. Die in der Erde verbleibenden Knollen treiben nächstes Jahr wieder aus. Nur in sehr rauhen Lagen sollte man die in der Erde verbleibenden Knollen mit Laub abdecken. Geerntet kann man ab Frühwinter bis etwa Ende März. Zur Lagerung legt man sie in einen kühlen Keller und trocken. |
|
|
Verwendet werden die zarten
Blattstiele des Bleichselleries.
Man kann sie roh für
Salate benutzen. Oder geschmort bezw.
gekocht wie Spargel benutzen. Sie lassen
sich auch zu Säften verarbeiten.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird von März bis Ende April in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind und warm bei mindestens 14ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank vorkultiviert werden. Hohe Temperaturen setzen die Gefahr von Schossern herab. Da der Samen fein ist, sollte man dünn säen. Einige Wochen nach der Keimung, meist sind es 4-5 Wochen, pikiert man in kleine Töpfe. Gepflanzt wird normalerweise von Mai bis Juni im Abstand von 35 x35 cm oder 40 x 25 cm. Bei Pflanzungen Anfang Mai kann man noch Vlies oder Lochfolie zum Schutz auflegen. Allgemeines: Die Blattstiele des Bleichsellerie können grün oder gebleicht kultiviert werden. Um zu bleichen, häuft man die Erde um die Stengel an oder verwendet Pappe, schwarze Folien, Strohmatten oder Sackleinen und umwickelt die Stengel damit. Neuere Sorten bleichen sich bei dichtem Stand oft von selbst. Meist kann ab September mit der Ernte begonnen werden. Man schneidet dazu kurz unter der Oberfläche mit einem kurzen Wurzelstummel ab. So fällt die Pflanze nicht auseinander. Bleichsellerie kann auch im Gewächshaus angebaut werden. Dies wird jedoch fast ausschließlich im Erwerbsgartenbau praktiziert. |
|
|
Geerntet werden die Knollen
und das Laub des Knollensellerie.
Die Knollen werden geputzt,
gewaschen und meist geschält. Danach
können sie roh als Salat, gekocht als
Suppenzugabe oder auch gebacken werden. Knollensellerie
läßt sich in Würfel
oder Scheiben geschnitten auch gut tiefkühlen.
Man kann auch trocknen oder auf saurer Basis
in Dosen konservieren. Das Laub kann entweder frisch
oder getrocknet als Gewürz benutzt werden.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Anzuchtzeit beim Knollensellerie dauert mit 2 Monaten, recht lange. Daher wird von März bis Ende April in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind und warm bei mindestens 16ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank vorkultiviert werden, ausgesät. Hohe Temperaturen setzen die Gefahr von Schossern herab. Da der Samen fein ist, sollte man dünn säen, am besten mit etwas feinem Sand mischen und dann säen. Es gibt heute auch Pillensaatgut, was teilweise sogar vorgekeimt ist, was diese Arbeit für Ungeübte erleichtert. Einige Wochen nach der Keimung, meist sind es 4-5 Wochen, pikiert man in kleine Töpfe. Gepflanzt wird normalerweise von Mai bis Juni im Abstand von 40x40 cm oder 50x30 cm. Knollensellerie nicht zu tief pflanzen, da er sonst keine grossen runde Köpfe, sondern nur länglich geformte und kleinere Knollen produziert. Bei Pflanzungen Anfang Mai kann man noch Vlies oder Lochfolie zum Schutz auflegen. Allgemeines: Der Knollensellerie liebt schwere nahrhafte Böden die mit Kompost oder Mist gedüngt wurden. Besonders in der Periode von Juli bis September, sollte man regelmässig bewässern. Eine Kopfdüngung beim Beginn des Hauptwachstums der Knollen fördert den Ertrag. Anschließend gut bewässern. Im Spätherbst ab Oktober kann geerntet werden. Einzulagernde Knollen erntet man spät und besonders schonend. Knollensellerie kann auch im Gewächshaus angebaut werden. Dies wird jedoch fast ausschließlich im Erwerbsgartenbau praktiziert. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu gelangen!
|
Geerntet werden die gebleichten,
jungen Triebspitzen des Spargels. Er wird
meist geschält und frisch oder konserviert
verzehrt. Frischer Spargel wird gekocht als
Suppenbeigabe, als Mischgemüse, als Salt
verzehrt oder als Beilage serviert. Da Spargelpflanzen
auch noch nach dem Schnitt Sklerenchymfasern
bilden (verholzen), sollten sie nach Bedarf
geerntet werden, kühl und feucht gehalten werden
und alsbald verzehrt sein.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Im April wird im Freiland in Reihen von 35-40 cm Abstand ausgesät. In der Reihe sollte ein Abstand von 8-10 cm sein. Saattiefe beträgt ca 3-4 cm. Um die lange Auflaufdauer von 4 Wochen zu verkürzen, quellt man das Saatgut 2 Tage vorher in warmen Wasser bei 25-30ºC, vor. Die Beete sind bis zum darauf folgendem Frühjahr Unkrautfrei zu halten, ehe die Jungpflanzen gerodet werden. Bleich-Spargel wird von Mitte März bis einschließlich April in gut vorbereitete Erde gepflanzt. Warme, sonnige Standorte mit nahrhaftem Boden und guter Wasserversorgung sind optimal. Für Bleich-Spargel sind leichte Böden vorteilhafter. Die Abstände der Reihen beträgt 150-175 cm. Es wird in Gräben mit einer Pflanztiefe die von 25-40 cm variert, gepflanzt. Die Jungpflanzen werden mit gespreitzten Wurzeln im Graben ausgelegt und ca 10 cm hoch mit Erde bedeckt. Die Erneuerungsknospen sollten wegen des seitlichen Heauswachsens aus der Reihe, alle in die gleiche Richtung im Graben zeigen und mindestens 15 cm unter der natürlichen Erdoberfläche liegen. Im Pflanzjahr werden die Pflanzgräben nur halb zugeschüttet mit Erde. Im Herbst / Anfang Winter wird das Spargelkraut geschnitten und entsorgt. Im zweiten Standjahr wird der Boden vor dem Austrieb gedüngt und die Gräben ganz zugeschüttet. Bei beginnendem Austrieb, werden die Triebe mit Erddämmen von ca 30 cm Höhe, abgedeckt. Ein auflegen von schwarzer Folie wird eigentlich nur im Erwerbsanbau praktiziert. Das stechen der Triebe erfolgt je nach Witterung von Mitte April an bis zum 24 Juni. Junge Anlagen sollten nur einige Wochen beerntet werden, damit sie sich noch entwickeln können. VEGETATIVE Kulturbeschreibung: Spargel kann auch vegetativ durch teilen der Rhizome erfolgen. Dies wird aber meist nicht praktiziert, da man leicht Krankheiten mit vermehren kann. Nur gesundes Material teilen, da Krankheiten sonst weiter verbreitet werden. Allgemeines: Bleich-Spargel ist eine sehr arbeitsintensive Kultur die bis zu 15 Jahre lang genutzt wird. Ab dem dritten Standjahr kann uneingeschränkt bis zum 24 Juni gestochen werden. Zum stechen legt man den Trieb frei und schneidet auf ca 25 cm Länge ab, ohne die Erneuerungsknospen zu beschädigen. Anschließend wird das Loch im Damm vom stechen, wieder mit Erde gefüllt und leicht angedrückt. Nach dem stechen, werden die Wege gelockert, etwas Kompost oder Stallmist eingearbeitet und die Dämme glattgezogen. Man kann die Dämme aber auch bis zum Herbst belassen, bis man das Spargelkraut wieder abschneidet. Für die Spargelproduktion bevorzugt man männliche Pflanzen, da sie früher austreiben, mehr Triebe und einen höheren Ertrag haben. Die Beete sind die ganze Zeit über Unkrautfrei zu halten. Besonders im Juli / August sollte bewässert werden. Nach spätestens 15 Jahren sollte man die Anlage erneuern, da die Erträge zu sehr nachlassen und sich eine Ernte nicht mehr lohnt. |
|
Foto anklicken um zur Fotoseite zu gelangen!
|
Geerntet werden die grünen
oder violetten, jungen Triebspitzen des Spargels.
Er wird meist geschält und frisch
oder konserviert verzehrt. Frischer Spargel
wird gekocht als Suppenbeigabe, als Mischgemüse,
als Salt verzehrt oder als Beilage serviert.
Da Spargelpflanzen auch noch nach dem Schnitt Sklerenchymfasern
bilden (verholzen), sollten sie nach Bedarf
geerntet werden, kühl und feucht gehalten
werden und alsbald verzehrt sein.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Im April wird im Freiland in Reihen von 35-40 cm Abstand ausgesät. In der Reihe sollte ein Abstand von 8-10 cm sein. Saattiefe beträgt ca 3-4 cm. Um die lange Auflaufdauer von 4 Wochen zu verkürzen, quellt man das Saatgut 2 Tage vorher in warmen Wasser bei 25-30ºC, vor. Die Beete sind bis zum darauf folgendem Frühjahr Unkrautfrei zu halten, ehe die Jungpflanzen gerodet werden. Grün-Spargel wird von Mitte März bis einschließlich April in gut vorbereitete Erde gepflanzt. Warme, sonnige Standorte mit nahrhaftem Boden und guter Wasserversorgung sind optimal. Grün-Spargel gedeiht am besten in schwereren Böden. Die Abstände der Reihen beträgt 150 cm. Die Jungpflanzen werden mit gespreitzten Wurzeln, flach gepflanzt, so daß die Erneuerungsknospen ca 15 cm unter der Erde liegen. Die Erneuerungsknospen sollten wegen des seitlichen Heauswachsens aus der Reihe, alle in die gleiche Richtung zeigen und mindestens 15 cm unter der natürlichen Erdoberfläche liegen. VEGETATIVE Kulturbeschreibung: Spargel kann auch vegetativ durch teilen der Rhizome erfolgen. Dies wird aber meist nicht praktiziert, da man leicht Krankheiten mit vermehren kann. Nur gesundes Material teilen, da Krankheiten sonst weiter verbreitet werden. Allgemeines: Im Herbst / Anfang Winter wird das Spargelkraut geschnitten und entsorgt. Im zweiten Standjahr wird vor dem Austrieb gedüngt. Es brauchen keine Dämme wie beim Bleichspargel angelegt zu werden. Das stechen der Triebe erfolgt je nach Witterung von Mitte April an bis zum Juni. Junge Anlagen sollten nur einige Wochen beerntet werden, damit sie sich noch entwickeln können. Ab dem dritten Standjahr kann uneingeschränkt bis zum Juni gestochen werden. Zum stechen der Triebe schneidet man die ca 20-25 cm langen Triebe dicht auf oder leicht unter der Erdoberfläche ab. Für die Spargelproduktion bevorzugt man männliche Pflanzen, da sie früher austreiben, mehr Triebe und einen höheren Ertrag haben. Die Beete sind die ganze Zeit über Unkrautfrei zu halten. Besonders im Juli / August sollte bewässert werden. Im Herbst / Anfang Witer wird jedes Jahr das Spargelkraut abgeschnitten und entsorgt. Nach spätestens 15 Jahren sollte man die Anlage erneuern, da die Erträge zu sehr nachlassen und sich eine Ernte nicht mehr lohnt. Spargel kann als Bleich-Spargel oder als Grün-Spargel bis zu 15 Jahre lang kultiviert werden. Grün-Spargel ist eine weniger arbeitsintensivere Kultur als der Bleichspargel. |
|
|
Geerntet werden die jungen, nicht verholzten unreifen
Kapseln und die jungen Blätter und Sprossen des Okra.
Die Kapseln werden entweder ganz oder in Scheiben geschnitten,
gekocht, gebraten oder getrocknet. Man kann sie einfrieren oder
konservieren. In verschiedenen Ländern werden die reifen Okrasamen
geröstet, zermahlen und als Kaffeeersatz angeboten. Die
Schleimbildung beim Kochen lässt sich vermeiden, wenn man die
Kapseln nach dem Kochen in Salzwasser mit Zitronensaft blanchiert
oder die rohen Kapseln für etwa fünf
Minuten in heißes Öl gibt und sie anschließend
wie Gemüse dünstet.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man kultiviert entweder Pflanzen vor oder sät direkt im Freiland aus. Um Pflanzen vorzukultivieren, wird das Saatgut 24 Stunden lang in warmen Wasser (25-30ºC) vorgequollen. Ab Anfang April bis Ende Mai wird meistens ausgesät. Dazu sät man einige Korn in einen kleinen Topf und stellt ihn bei mindestens 21ºC im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Später belässt man nur die schönste Pflanze imTopf. Im Freiland wird nicht vor Mitte Mai ausgepflanzt. Letzte Pflanzung ca Mitte Juni. Im Gewächshaus kann man schon etwas früher auspflanzen. Die Abstände liegen bei den Reihen um die 60-100cm und in den Reihen gelten ca 30-60cm Abstände. Im Gewächshaus wird Okra zur besseren Stütze an Spanndrähte, Netze oder Baustahlmatten aufgeleitet. Direktaussaaten dürfen nicht vor Mitte Mai erfolgen. Letzte Direktaussaat sollte ca Mitte Juni erfolgt sein. Aussaattiefe ist ca 3-4cm. Die Abstände der Reihen beträgt ca 60-100cm. In der Reihe wird dünn ausgesät oder später auf 30-60cm vereinzelt. Allgemeines: Okra ist sehr wärmebedürftig und sollte wenn möglich nur im Gewächshaus kultiviert werden. Ein Anbau im Freiland ist nur in guten Sommern oder in Weinbaugebieten rentabel. Beim bewässern sollte man darauf achten, dass der Boden nicht zuviel auskühlt. Besser ist man verwendet Tropfbewäserung beim Okra. Der Boden sollte sich leicht erwärmen, keine Staunässe haben und sonnig exponiert sein. Okra braucht zwar viele Nährstoffe, jedoch sollten die aus Gründen der Salzempfindlichkeit der Pflanze in mehreren Gaben aufgeteilt werden während der Wachstumsperiode. Ein Anbau auf kleinen Dämmen mit schwarzer Mulchfolie scheint vorteilhaft zu sein. Ein abdecken der Aussaaten und Pflanzungen für einige Wochen mit Vlies, im Freiland sowie im Gewächshaus, bringen gute Keim- und Anwachsergebnisse. Nach ca 8-10 Wochen nach der Aussaat beginnt die Ernte. Die Okrakapseln wachsen schnell, so dass schon 4-6 Tage nach der Blüte die optimale Pflückreife erreicht ist. Man bricht die jungen nicht verholzten und noch unreifen, aber noch saftigen Kapseln einfach ab. Dazu sollte man aber Handschuhe tragen um Hautreizungen durch die Pflanze zu vermeiden. |
|
|
Wenn die Pflanzen ca 20-25 cm hoch sind,
werden die
Pflanzen mit den jungen Stielen im
ganzen abgeschnitten. Man kann aber
auch die Blätter laufend
von unten her abpflücken, bis zur Blüte.
Mit beginnender Blüte werden die
Blätter bitter und sollten nicht mehr
verwendet werden. Die zarten Blätter
werden wie Spinat zubereitet. Man kann
aber die Blätter auch in Suppen oder
frisch in Salaten verarbeitet werden. Gartenmelde
eignet sich nach dem Blanchieren auch zum portionsweisen
einfrieren.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Aussaattermine der Gartenmelde sind: Frühjahrsaussaat von März bis einschließlich Mai. Die Gartenmelde wird im Garten in Reihen mit einem Abstand von 30-40 cm gesät. In der Reihe wird dünn ausgesät oder später auf ca 20cm vereinzelt. Folgesaaten bis ca Ende Juli können die Erntezeit verlängern. Allgemeines: Die Gartenmelde ist eine schnell wachsende Pflanze die sonnig bis halbschattig stehen kann und regelmässig gewässert werden soll. Längere Trockenheit führt zum schossen. Bei Tockenheit können die Blätter hart werden und die Pflanze geht verfrüht in Blüte und die Blätter bleiben nicht zart. Saatgut keimt schlecht, daher nur frischen Samen verwenden. Gartenmelde bevorzugt einen lockeren und gleichmässig feuchten Boden. |
|
|
Geerntet werden die einjährigen
verdickten Wurzeln von 4-6 cm Durchmesser.
Sie werden als Gewürz oder gelegentlich
als Gemüse genutzt.
|
|
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Meerrettich ist eine mehrjährige Pflanze.
An den sich verdickenden Wurzeln, welche später
geerntet werden, bilden sich bis zu 100 cm lange Seitenwurzeln,
die Fechser genannt werden. Sie dienen der vegetativen Vermehrung.
Merrettich benötigt einen tiefgründigen,
gut gelockerten Boden. Er wächst
auch in schattigen Lagen, ist
sehr frosthart und will regelmässig gewässert
werden. Im Herbst vor der Pflanzung sollte
man Mist oder Kompost in die Erde einarbeiten.
Bei der Ernte im Herbst, werden von der verdickten
Hauptwurzel, die ca 1-2 cm dicken Fechser abgeschnitten
und auf ca 30-40 Länge zugeschnitten.
Dabei sollte man das Kopfende gerade und das untere
Ende schräg abschneiden, damit man im Frühjahr
die Wurzeln den richtigen Weg pflanzt. Pro Pflanze
gewinnt man ca 2-3 Fechser, die in einem Einschlag
mit Sand überwintern. Bevor man Ende März
pflanzt, werden die Knospen und kleinen Seitenwurzeln
der Fechser bis auf die oberen und unteren 3 cm alle
abgerieben. Man pflanzt dann hintereinander gelegt, schräg
in Reihen . Danach tritt man die Wurzelenden fest
und es wird bis über das Kopfende mit Erde bedeckt
und leicht angehäufelt. Das Kopfende sollte max. 5 cm
unter der Erde liegen. Man kann die Fechser auch zwei Wochen
vor der Pflanzung vortreiben. Anfang Juni werden die
Köpfe aller Fechser freigelegt und die Seitentriebe
bis auf den stärksten ausgebrochen. Tut
man das nicht, entstehen mehrköpfige Stangen,
was unerwünscht ist. Ab Ende Juni werden die
Köpfe der Fechser erneut freigelegt und zwar bis
zu dem festgetretenen und inzwischen verwurzelten unteren
Ende des Fechser. Nun wird von Hand abgerieben, d.h. man
schneidet alle Triebe oder Wurzeln an den Fechsern ab oder man reibt
sie mit einem sehr groben Tuch ab. Anschließend
wird der Fechser wieder mit Erde bedeckt. Diese auch "Aufreißen"
genannte Arbeit kann noch mal im August wiederholt werden.
Man muß aber drauf achten, daß die Wurzeln der
Fechser beim putzen, nicht abgerissen oder aus der Erde
losgezogen werden.
Allgemeines: Geerntet wird spät, da die Wurzeln vorwiegend im September / Oktober wachsen. Wenn das Laub ab Ende Oktober abgestorben ist kann mit einer Grabegabel oder ähnlichem geerntet werden. |
|
|
|