Gemüseanbau:

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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Blumenkohl
Pak Choi; Pac Choi; Bok Choy
Mini Pak Choi
Brokkoli; Spargelkohl
Indischer Senf; Sareptasenf; Amchoi
Grüner Senfkohl
Teltower Rübchen
Weißkohl
Wirsing
Trochundakohl
Chinakohl
Rosenkohl
Rotkohl
Kohlrübe; Steckrübe; Speiserübe
Butterkohl
Kohlrabi
Texsel
Grünkohl
Stielmuss
Schnittkohl
Ewiger Kohl
Tausendköpfiger Kohl
Palmkohl
Markstammkohl
Sibirischer Kohl
Echter Erdbeerspinat
Ähriger Erdbeerspinat
Stielmangold
Blattmangold; Schnittmangold
Rote Beete
Wachskürbis; Wintermelone Malarbarspinat; Rankspinat
Orientalisches Zackenschötchen




Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis.
Deutsche Namen:
Blumenkohl
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die verschieden farbigen, meist jedoch weißen Köpfe, auch noch als Blumen bezeichnet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Blumenkohl sollte am besten immer als vorgezogene Pflanze gepflanzt werden. Dazu sät man in Folgesätzen, von Ende Februar / Anfang März bis Anfang Juli entweder in Aussaatkisten und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf direkt aus und beläßt später nur die schönste Pflanze pro Topf. Das ganze stellt man ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank auf. Ab Mai kann man seine Pflanzen auch im Freilandbeet heranziehen. Dazu sät man in Reihen von ca 10cm Abstand und in der Reihe ca 2cm. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche.
Allgemeines:
Blumenkohl braucht einen mittelschweren bis schweren Boden, der nahrhaft aber keine Staunässe aufweist.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica chinensis Syn. Brassica rapa ssp. chinensis.
Deutsche Namen:
Pak Choi; Pac Choi; Bok Choy.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden insbesonders die breiten, weißen Blattrippen des Pak Choi. Man erntet generell die ganze Pflanze ab. Gelegentlich ein hohen Sortentypen, auch mal einzelne Blätter. Entweder werden werden die Blattrippen wie Kohlrabi oder Mangold gekocht, oder sie werden als Salat zubereitet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Pak Choi wird bei uns vorwiegend für den Herbst kultiviert. Es kann auch schon früher angebaut werden im Freiland oder im Gewächshaus, jedoch besteht die erhöhte Gefahr von Schossern. Im Freiland kann für Herbstanbau direkt ausgesät werden von Anfang Juli bis Anfang August in Reihen von ca 30cm Abstand. Später muß in der Reihe auf ca 30cm vereinzelt werden. Da Pak Choi sehr empfindlich auf Störungen durch Umsetzen reagiert, sollte man bei Freilandaussaaten nur in den Reihen vereinzeln und diese Pflanzen nicht weiterpflanzen. Es kann auch mit vorgezogenen Pflanzen, gepflanzt werden. Dafür sät man ab Anfang Mai bis ca Anfang Juli in Aussaatkisten und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Gepflanzt werden kann ab Mitte Juni bis ca Mitte August in Abständen von ca 30x30cm oder 35x35cm. Frühe Pflanzungen müßen unbedingt mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden, da die warm kultivierten Pflanzen sehr kälteempfindlich sind, und um die Schoßgefahr zu mindern. Man kann auch frühzeitiger im Gewächshaus anbauen, es muß aber auf ca 15ºC geheizt werden. Daher wird im Privatgarten meist nur im Freiland angebaut.
Allgemeines:
Pak Choi muß warm bei ca 20ºC herangezogen werden, um besonders bei frühen Aussaaten, die Schoßer zu vermeiden. Der Boden sollte eine gute Wasser- und eine hohe Nährstoffversorgung haben. Eine organische Düngung ist empfehlenswert. Regelmäßige und durchdringende Wassergaben, insbesondere bei Trockenperioden, sind notwendig.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica rapa var. rosularis.
Deutsche Namen:
Mini Pak Choi.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet wird am besten die ganze Pflanze des Mini Pak Choi. Wird gedünstet zubereitet wie Spinat oder Mangold.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Mini Pak Choi wird bei uns vorwiegend für den Herbst kultiviert. Es kann auch schon früher angebaut werden im Freiland oder im Gewächshaus, jedoch besteht die erhöhte Gefahr von Schoßern. Im Freiland kann für Herbstanbau direkt ausgesät werden von Anfang Juli bis Ende August in Reihen von ca 30cm Abstand. Später muß in der Reihe auf ca 20-25cm vereinzelt werden. Da Mini Pak Choi sehr empfindlich auf Störungen durch Umsetzen reagiert, sollte man bei Freilandaussaaten nur in den Reihen vereinzeln und diese Pflanzen nicht weiterpflanzen. Pflanzungen können mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden, da die Pflanzen sehr kälteempfindlich sind, und um die Schoßgefahr zu mindern. Man kann auch im Gewächshaus anbauen.
Allgemeines:
Der Boden sollte eine gute Wasser- und eine hohe Nährstoffversorgung haben. Eine organische Düngung ist empfehlenswert. Regelmäßige und durchdringende Wassergaben, insbesondere bei Trockenperioden, sind notwendig.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. botrytis var. italica.
Deutsche Namen:
Brokkoli; Spargelkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Hauptköpfe und die unten am Stamm entwickelten Nebenköpfe mit einem kurzen Stielansatz.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird ab Mitte März bis Anfang Juli entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang August ins Freiland. Brokkolie entwickelt neben dem Hautkopf auch am Stamm zahlreiche kleinere Nebenköpfe, die ebenfalls genutzt werden können. Wenn man nur den Hauptkopf ernten will, pflanzt man in Abständen von ca 50x30 cm oder 60x40 cm. Will man auch die kleinen Nebenköpfe ernten, muß man größere Abstände von ca 50x50cm oder 60x50 cm verwenden.
Allgemeines:
Der Brokkolie braucht einen mittel-schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Geerntet wird im generell von ca Mitte Juni bis Anfang Oktober. Brokkolie wird schnell welk, sollte also nach der Ernte schnell verarbeitet werden. Der Brokkoli soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit. Die Beete sollen bis zum schließsen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica juncea.
Deutsche Namen:
Indischer Senf: Sareptasenf; Amchoi.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Gewächshaus)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen zarten Blätter, die Stengel, blühende Triebe, Samen und auch hartgewordene Blätter und Blattstiele des Indischen Senf. Die zarten Blätter werden für Salate gebraucht. Stengel und blühende Triebe werden in Salz und Essig eingelegt. Hartgewordene Blätter und Blattstiele finden als Kochgemüse Verwendung. Der Samen wird auch zur Herstellung von Öl und scharfem Senf gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Indische Senf wird entweder vorkultiviert oder direkt ins Freiland gesät. Er soll in Folgekultur ca alle 6 Wochen ausgesät werden, damit er die ganze Saison über vorrätig ist. Die Vorkultur beschränkt sich nur auf die ersten Termine. Um Pflanzen vorzukultivieren, wird ca Mitte Februar bis Ende März in kleine Töpfe ausgesät und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Pflanzung erfolgt auf kleinen Dämmen, von Anfang März bis Mitte April in Reihenabständen von 20-30cm und in den Reihen von 10-15cm. Die Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden. Direktsaat wird am häufigsten praktiziert. Die Direktsaat im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von März bis Mitte April und nochmals ab Mitte Juli bis ca Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell in Blüte gehen, weil der Indische Senf eine Langtagpflanze ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig schoßt. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht säen, sonst muß später in den Reihen vereinzelt werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen. In den Reihen läßt man 10-15cm Abstand. Ein Abdecken der ersten Aussaaten mit Vlies oder Lochfolie ist vorteilhaft. Indischer Senf kann auch im Gewächshaus kultiviert werden, jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Vorkultur oder der Direktsaat.
Allgemeines:
Indischer Senf ist relativ anspruchlos, der Boden sollte jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmässige Wasserversorgung benötigt er, damit er nicht zu schnell in Blüte geht. Die Beete sind unkrautfrei zu halten. Um zarte junge Blätter zu ernten, müßen die Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.
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Botanischer Name:
Brassica juncea var. rugosa.
Deutsche Namen:
Grüner Senfkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Gewächshaus)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen zarten Blätter, die Stengel, blühende Triebe, Samen und auch hartgewordene Blätter und Blattstiele des Indischen Senf. Die zarten Blätter werden für Salate gebraucht. Stengel und blühende Triebe werden in Salz und Essig eingelegt. Hartgewordene Blätter und Blattstiele finden als Kochgemüse Verwendung. Der Samen wird auch zur Herstellung von Öl und scharfem Senf gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Grüne Senfkohl wird am besten direkt ins Freiland gesät. Die Direktsaat im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von Mitte Juli bis ca Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell in Blüte gehen, weil der Grüne Senfkohl eine Langtagpflanze ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig schoßt. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht säen, sonst muß später in den Reihen vereinzelt werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen. In den Reihen läßt man 10-15cm Abstand. Der Grüne Senfkohl kann auch im Gewächshaus kultiviert werden, jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Direktsaat.
Allgemeines:
Die Pflanzen sind relativ anspruchlos, der Boden sollte jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmässige Wasserversorgung benötigen sie, damit sie nicht zu schnell in Blüte gehen. Die Beete sind unkrautfrei zu halten. Um zarte junge Blätter zu ernten, müßen die Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.
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Botanischer Name:
Brassica rapa ssp. rapa.
Deutsche Namen:
Teltower Rübchen.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Rübchen, welche gewaschen und geschält werden. Man entfernt auch den Wurzelbart, der abgeschabt wird. Die Rübchen werden ca 15 min. in Salzwasser bissfest gegart und mit etwas Zucker und Essig abgeschmeckt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie werden für Frühjahrsaussaat von Mitte März bis Ende April und für die Herbstaussaat im August ausgesät. Sie werden direkt ins Freiland in Reihen von 20-25cm Abstand, dünn gesät. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Bei zu dichtem Stand in der Reihe, muß auf ca 8-10cm vereinzelt werden. Bei zu dichter Aussaat entstehen viele Blattstiele und man hat dann später Stielmus anstatt die Rübchen. Im ungeheizten Gewächshaus kann praktisch das ganze Jahr über kultiviert werden. Abstände sind dieselben wie im Freiland. Bei Frühjahrsaussaat, kann im Mai / Juni geerntet werden und bei Herbstaussaat Ende Oktober / Anfang November.
Allgemeines:
Die Teltower Rübchen brauchen einen leichten, lockeren, mageren und durchlässigen Sandboden um zu gedeihen. In Lehmböden ist ihr Geschmack streng. Die Rübchen sollen ca 3-4 cm Durchmesser haben wenn sie geerntet werden. Die Blätter werden bis zum Rübenkopf abgeschnitten. Man erntet im Frühjahr nach Bedarf und im Herbst erntet man den ganzen Bestand ab um zu lagern. Die Rübchen werden ohne Laub in feuchten Sand oder Torf eingemietet und in einen kühlen Keller gestellt. Beim Kauf des Saatgutes ist unbedingt darauf zu achten, daß man "echte" Teltower Rübchensaatgut bekommt und keine andere Herbstrübensorte. Der Standort sollte sonnig oder halbschattig sein. Viel Wasser ist notwendig, daher immer regelmäßig wässern. Nur sehr wenig düngen. Die echten Teltower Rübchen entwickeln nur ihren typisch feinen Geschmack, wenn sie auf nährstoffarmen Sandböden wachsen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. capitata.
Deutsche Namen:
Weißkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Ausaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die ganzen Köpfe des Weißkohls. Die meisten Sorten sind rund geformt. Es gibt aber auch Sorten mit spitzen oder platt-runden Köpfen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Weißkohl anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang / Mitte Juni. In günstigen Lagen kann noch bis Ende Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müßen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für kleinere Sorten wählt man Abstände von 40x30 cm oder 50x50cm. Für größere Sorten wählt man Abstände von 60x50cm oder 70x50cm.
Allgemeines:
Der Weißkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Weißkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann deshalb angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Der Weißkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit der Kopfbildung. Unregelmässige Bewässerung kann zum aufplatzen des Kopfes führen. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda.
Deutsche Namen:
Wirsing.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die ganzen Köpfe des Wirsing. Die meisten Sorten sind rund geformt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Wirsingkohl anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang / Mitte Juni. In günstigen Lagen kann noch bis Ende Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müßen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für kleinere Sorten wählt man Abstände von 40x30 cm oder 50x50cm. Für größere Sorten wählt man Abstände von 60x50cm oder 70x50cm.
Allgemeines:
Der Wirsingkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Wirsingkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann deshalb angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Der Wirsingkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit der Kopfbildung. Unregelmässige Bewässerung kann zum aufplatzen des Kopfes führen. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. tronchuda Syn. Brassica oleracea convar. capitata var. costata.
Deutsche Namen:
Trochundakohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Man erntet bei dem Trochundakohl, der einem breitausladenden Weißkohl mit einem lockeren Kopf gleicht, die Blätter, aber ganz besonders die dicken weißen Mittelrippen der Blätter. Sie werden wie Mangold als Gemüse gekocht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Eine Vorkultur ist gegenüber einer Direktsaat vorteilhafter. Die Aussaat zur Vorkultur des Trochundakohl erfolgt normalerweise ab März bis Ende April in Aussaatschalen oder als Direktsaat, spätestens Anfang Mai, auf Saatbeete im Freiland. Entweder man pikiert aus den Aussaatschalen in kleine Töpfe und pflanzt diese später ins Freiland oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Oder aber man pflanzt aus dem Freiland-Saatbeet direkt ins Gartenbeet. Pflanzen die aus dem Freiland-Saatbeet stammen müßen die erste Zeit intensiv betreut und gewässert werden. Gepflanzt wird ca von Ende April bis Mitte Juni im Abstand von 40x40cm oder 50x40cm. Allgemeines :
Trochundakohl ist sehr pflegeleicht und benötigt nicht soviel Kompost wie Kopfkohl. Er wird hauptsächlich für die Ernte im Herbst und Frühwinter angebaut. Da der Trochundakohl nicht winterhart ist, sollte man ihn mit Vlies, Tannenreiser oder ähnlichem, schützen.
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Ohne Foto
Botanischer Name:
Brassica pekinensis.
Deutsche Namen:
Chinakohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die ganzen Köpfe des Chinakohls. Die Blätter werden roh als Salate gegessen oder gekocht verzehrt. In Ostasien wird der Chinakohl auch oft mit anderen Gemüsearten durch Milchsäuregärung für den Winter haltbar gemacht, zum späteren Verzehr.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Chinakohl wird bei uns vorwiegend für den Herbst kultiviert. Es kann auch schon früher angebaut werden im Freiland oder im Gewächshaus, jedoch besteht die erhöhte Gefahr von Schoßern. Im Freiland kann für Herbstanbau direkt ausgesät werden von Ende Juni bis Ende Juli in Reihen von ca 40-30cm Abstand. Später muß in der Reihe auf ca 30cm vereinzelt werden. Es kann auch mit vorgezogenen Pflanzen, gepflanzt werden. Dafür sät man ab Anfang April bis ca Mitte Juli in Aussaatkisten und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Gepflanzt werden kann ab Mitte Mai bis ca Mitte August in Abständen von ca 40x40cm oder 40x30cm.
Allgemeines:
Frühe Pflanzungen müßen unbedingt mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden, da die warm kultivierten Pflanzen sehr frostempfindlich sind, und um die Schoßgefahr zu mindern. Man kann auch im Gewächshaus anbauen, es muß aber auf ca 15ºC geheizt werden und es besteht die Gefahr von Innenblattnekrosen. Daher wird im Privatgarten meist nur im Freiland angebaut. Chinakohl keimt sehr schnell. Er muß warm bei ca 20ºC herangezogen werden, um besonders bei frühen Aussaaten, die Schoßer zu vermeiden. Der Boden sollte eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung haben. Regelmäßige Wassergaben sind notwendig. Schwere Böden sind vorzuziehen. Eine extra Düngung ist meist nicht notwendig. Zu hohe Stickstoffgaben sind wegen der Gefahr von Innenblattnekrosen, zu vermeiden. Chinakohl ist sehr anfällig für Kohlhernie. Auf befallenen Flächen nicht anbauen oder zumindest Kalkstickstoff verwenden, um die Kohlhernie etwas einzudämmen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. oleracea var. gemmifera.
Deutsche Namen:
Rosenkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Röschen des Rosenkohls. Da sie binnen mehreren Tagen welk werden, sollte man immer nur soviel ernten, wie man direkt benötigt. Da der Rosenkohl bis ca -12 ºC frosthart ist, kann man ihn bedenkenlos über Winter im Garten stehen lassen und von dort immer frisch ernten.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Herbsternte, schon ab Anfang März. Für Normale und spätere Ernten wird ab Anfang April bis Ende April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Für frühe Herbsternten, wird Ende April und für normale und spätere Ernten wird ca Anfang bis Ende Mai gepflanzt. Schnellwüchsige Sorten können noch bis spätestens Mitte Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für Einmal-Ernte der gesamten Röschen, wählt man Abstände von 60x30cm oder 70x40cm. Da man aber im Hausgarten oft mehrmals erntet, empfiehlt es sich größere Abstände von 70x50cm oder 70x60cm zu verwenden.
Allgemeines:
Der Rosenkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Rosenkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann deshalb angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Gelegentlich werden die Pflanzen im Herbst zwischen dem 20 und 30 September gestutzt. Dies fördert den Ertrag und die gleichmässige Reife, jedoch wird die Erntedauer durch das stutzen zeitlich eingeengt. Spät reifende Sorten für die Ernte im Winter sollten aber nicht gestutzt werden. Das stutzen wird entweder durch das herausdrehen der Terminalknospe oder durch einen Schlag mit einem Gummihammer auf die Terminalknospe, durchgeführt. Der Rosenkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. capitata.
Deutsche Namen:
Rotkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die ganzen Köpfe des Rotkohls. Die meisten Sorten sind rund geformt. Es gibt aber auch Sorten mit spitzen oder platt-runden Köpfen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Rotkohl anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang / Mitte Juni. In günstigen Lagen kann noch bis Ende Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für kleinere Sorten wählt man Abstände von 40x30cm oder 50x50cm. Für größere Sorten wählt man Abstände von 60x50cm oder 70x50cm.
Allgemeines:
Der Rotkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Rotkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann daher angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Der Rotkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit der Kopfbildung. Unregelmässige Bewässerung kann zum aufplatzen des Kopfes führen. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Botanischer Name:
Brassica napus var. napobrassica.
Deutsche Namen:
Kohlrübe; Steckrübe; Speiserübe; Mairübe.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Ab einem Durchmesser von ca 5 cm können die Rüben geerntet werden. Das Laub wird abgemacht und die Rüben werden gewaschen und geschält. Danach können sie wie Radieschen roh gegessen, in Scheiben geschnitten fürs Frühstücksbrot oder gestiftet, gekocht und mit einer hellen Sauce serviert, verwendet werden. Kohlrüben kann man für Gemüsesuppen auch pürieren oder einen eigenstädigen Püree aus ihnen herstellen. Im Herbst ausgesäte Kohlrüben können auch in Scheiben geschnitten und wie Sauerkraut eingesäuert werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Kohlrüben stellen keinen hohen Ansprüche. Sie sind ganz einfach zu kultivieren. Ab Ende März besser ab Anfang April, bis Ende Juni werden die Samen der Kohlrübe 1 - 2 cm tief direkt ins Freiland ausgesät. Dies geschieht in Reihen mit einem Abstand von 20cm. Man sollte dünn säen, da sonst später in der Reihe vereinzelt werden muss. Es kann alle 2-3 Wochen in Folge gesät werden, um die Erntezeit zu verlängern. Im Herbst kann man noch einmal aussäen und zwar im August. Gleiche Abstände und Arbeiten wie bei der Frühjahrsaussaat.
Allgemeines:
Kohlrüben brauchen meist keine gezielte Düngung. Frische Düngung mit Mist sollte vermieden werden, da die Kohlrüben sonst ins Kraut schießen. Damit die Kohlrüben durch die Kohlfliege nicht madig werden, sollte man Insektenschutznetze auflegen. Kohlrüben können im kühlen Keller problemlos eingelagert oder in feuchten Sand oder Torf eingemietet werden.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea var. sabauda subvar. fimbrita.
Deutsche Namen:
Butterkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die zarten Blätter des Butterkohls, die man wie Wirsing oder Spitzkohl verwenden kann. Gewöhnlich wird in Streifen geschnitten, geschmort und mit Speck und Zwiebeln serviert.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Butterkohl wird generell kultiviert wie Wirsing. Die Aussaat erfolgt aber früher, schon Ende März / Anfang April bis Mitte Mai. Man sät in Aussaatkisten, die warm im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt sind und pikiert später in kleine Töpfe oder man sät direkt 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur 1 Pflanze pro Topf. Ende April bis Mitte Juni werden die vorgezogenen Pflanzen im Abstand von 50x50cm ins Freiland gepflanzt.
Allgemeines:
Der Butterkohl hat einen hohen Nährstoffbedarf und deshalb sollte man reichlich Kompost oder Mist im Boden einarbeiten. Auf Schädlinge, wie die Kohlblattlaus, Kohlfliege und Raupen des Kohlweisslings ist zu achten. Da Butterkohl empfindlicher gegen Kälte ist, als der Wirsing, wird er generell nur für die Sommermonate angebaut. In sehr milden Lagen kann man ihn auch für den Herbst pflanzen. Ab Juli kann man normalerweise anfangen zu ernten. Dazu pflückt man die einzelnen Blätter rund herum einzeln ab, solange sie zart sind. Werden die Herzblätter dabei geschont, wachsen immer wieder neue Blätter nach und man kann ihn über einen langen Zeitraum beernten.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. acephala var. gongylodes.
Deutsche Namen:
Kohlrabi.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Vom Kohlrabi erntet man die Knollen. Das Laub sollte man bei der Ernte direkt abmachen, da der Kohlrabi sonst schnell welk wird.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April bis ca Mitte Juni ausgesät. Es sind mehrere Folgesätze nötig um kontinuierlich ernten zu können. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Kohlrabi anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von ca Ende April bis Anfang / Mitte August. Frühe Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für Frühsorten wählt man Abstände von 25x25cm oder 30x30cm. Für starkwüchsige Herbstsorten wählt man Abstände von 40x30cm.
Allgemeines:
Der Kohlrabi braucht einen mittelschweren und nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Kohlrabi sollte nicht tief gepflanzt werden, da sonst die Knollen schmutzig werden und sich deformieren. Auf regelmässige Wassergaben ist zu achten. Ansonsten platzen die Knollen auf und / oder werden holzig. Die Beete sind bis zum Schließen derselben, unkrautfrei zu halten. Kohlrabi kann auch im Gewächshaus angebaut werden. Meist wird dies jedoch wegen der Heizkosten nur im Erwerbsanbau praktiziert. Frühe oder späte Sätze kann man aber auch mit den angegebenen Daten im ungeheizten Gewächshaus oder Frühbeet pflanzen, anstatt ins Freiland.
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Botanischer Name:
Brassica carinata.
Deutsche Namen:
Texsel.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Beim Texsel werden die jungen Blätter zum essen genutzt. Er wird wie Frühkohl oder Spinat gekocht. Texsel sollte nur soviel geschnitten werden, wie gerade benötigt wird, da er schnell welkt und somit unbrauchbar wird.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät ab Ende März bis Ende Mai direkt ins Freiland. Reihenabstand beträgt 30cm. In der Reihe sollte ein Abstand von ca 2-3cm gewählt werden. Man kann satzweise aussäen um die Erntezeit zu verlängern. Es sollte dünn gesät werden, da ein vereinzeln der Pflanzen bei den kleinen Abständen, sehr viel Arbeit bedeuten würde. Frühe Aussaaten können mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden. Ein Anbau im Gewächshaus ist möglich, wird jedoch nicht praktiziert.
Allgemeines:
Texsel stammt aus dem Hochland Äthiopiens und ist problemlos bei uns zu kultivieren. Gelegentlich wässern und Unkrautfrei halten. Geerntet wird wenn die Pflanzen 20-30cm hoch sind und 3-4 voll ausgebreitete Blätter haben. Man schneidet die Blätter so ab, daß man nur wenig der härteren Stengel mit abschneidet.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. acephala var. sabellica.
Deutsche Namen:
Grünkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Anfangs werden die äußeren Blätter und zum Schluß die Herzblätter abgeschnitten. Die Blätter werden gewaschen, klein geschnitten und gekocht. Traditionell wird dies mit Zwiebeln und Butter gemacht. Dazu reicht man Mettwurst, Speck oder Kassler. Kartoffeln passen auch gut zum Grünkohl.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat des Grünkohl erfolgt normalerweise ab Mai bis Juni in Aussaatschalen oder auf Saatbeete im Freiland. Es kann aber auch schon im April in Aussaatschalen gesät werden. Dieser Grünkohl wird normalerweise schon sehr früh entereif und fällt oft in die Zeit wo Grünkohl noch nicht verspeist wird, da dieser ein typisches Wintergemüse ist. Entweder man pikiert aus den Aussaatschalen in kleine Töpfe und pflanzt diese später ins Freiland oder man pflanzt aus dem Freiland-Saatbeet direkt ins Gartenbeet. Pflanzen die aus dem Freiland-Saatbeet stammen müßen die erste Zeit intensiv betreut und gewässert werden. Gepflanzt wird von ca Mitte Mai bis Anfang Juli, im Abstand von 40x50cm.
Allgemeines:
Grünkohl ist sehr pflegeleicht und benötigt nicht soviel Kompost wie Kopfkohl. Die Ernte der Blätter beginnt ab Oktober / November. Erst bei längeren Temperaturen unter 7ºC wird der Grünkohl erst so richtig aromatisch. Frost ist dafür aber nicht erforderlich. Grünkohl kann den ganzen Winter im Garten verbleiben, da er sehr frosthart ist. Wenn man die abgeernteten Strünke der hohen, nicht der niedrigen Grünkohlsorten im Winter im Garten stehen läßt, treibt im darauf folgenden Frühjahr aus den Blattachseln frisches Kohlgrün aus. Dieses kann auch ohne Kälteeinwirkung, wenn man mal ein Kohlblatt benötigt als Frühgemüse für Suppen und Eintöpfe verwenden werden.
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Botanischer Name:
Brassica rapa ssp. rapa.
Deutsche Namen:
Stielmus.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden generell die Blattstiele. Falls sich doch einmal kleine Rübchen unten gebildet haben, können diese wie Radieschen gegessen werden. Die Blätter werden abgestreift oder abgeschnitten und sind nicht zum essen geeignet. Die Blattstiele werden als Beilage zu Fleisch oder roh wie Endivien als Salat zubereitet. Man kann sie aber auch hacken, bißfest dünsten und mit einer holländischen Sauce servieren. Da die Blätter des Stielmus schnell welken sollten sie immer nur nach Bedarf geerntet werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat erfolgt von März bis Ende Mai direkt ins Freiland. Im Herbst kann man im September noch einmal aussäen. Da später die dicken Blattstiele geerntet werden sollen, und sich keine Rübchen bilden sollen, ist es notwendig dicht zu säen. 2,5 - 3 gr Saatgut pro Quadratmeter bei Reihenabstände von 15-20cm Abstand sind gute Werte.
Allgemeines:
Stielmus ist pflegeleicht. Nach 5 - 7 Wochen ist der Stielmus erntereif, wenn die Pflanzen etwa 30cm hoch sind. Man kann die ganze Rosette samt Wurzel herausziehen oder die Stengel einzeln abschneiden. Wenn man die Herzblätter stehen lässt, so wachsen die Blätter nach und ermöglichen so eine zweite Ernte. Es kann in mehreren Sätzen gesät werden um die Ernteperiode zu verlängern. Sollten sich trotz dichter Aussaat dennoch einmal kleine Rübchen unten an den Pflanzen entwickelt haben, können diese auch in der Küche verwendet werden. Eine gezielte Düngung des Stielmus ist nicht erforderlich.
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Botanischer Name:
Brassica napus ssp. napus.
Deutsche Namen:
Schnittkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Vom Schnittkohl werden nur die zarten Blätter geschnitten. Es entsteht kaum Putzabfall. Die Blätter werden wie Wirsing geschmort oder nach Spinatrezepten zubereitet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Schnittkohl ist eine einfache Kultur. Von Februar bis einschließlich Mai wird direkt in Reihen mit 20cm Abstand gesät. Es wird nicht ausgedünnt in den Reihen. Frühe Aussaaten können mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden, jedoch wächst der Schnittkohl auch bei niedrigen Temperaturen. Man kann auch breitwürfig säen, was das Unkraut hacken aber sehr erschwert. Im September bis einschließlich Oktober kann man noch mal Schnittkohl säen, genauso wie die bei der Frühjahrsaussaat.
Allgemeines:
Der Schnittkohl sollte auf einem nährstoffreichen Boden angebaut werden, aber keinen frisch gedüngten. Man kann den Schnittkohl auch auf dem Balkon anbauen. Dazu sät man anstatt ins Freiland, in einen mit nahrhafter Blumenerde gefüllten Blumenkasten. Regelmässig wässern. Düngung ist meist nicht erforderlich im Blumenkasten. Der Schnittkohl eignet sich für alle kleine Gärten, die keinen Platz für hohe Kohlpflanzen haben. Die Blätter des Schnittkohls müßen jung geerntet werden, was nach 6-8 Wochen meist der Fall ist.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea var. acephala.
Deutsche Namen:
Ewiger Kohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Balkon Nur Einzelpfl. in Töpfen verwenden)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Stecklinge.
Verwendung:
Geerntet werden die zarten Kohlblätter die als würzende Einlage in Eintöpfen, Gemüsesuppen oder als eigenes Gemüse mit Rahmsauce Verwendung finden. Wer die Kohlblätter nicht alle selbst braucht kann sie auch an Kleintiere verfüttern.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Ewige Kohl nicht blüht, wird er nur vegetativ, also über Stecklinge vermehrt. Im März - April schneidet man junge Seitentriebe die in Töpfe mit Anzuchterde gesteckt werden. Sie bewurzeln sich recht schnell. Mitte Mai bis Ende Mai können sie ausgepflanzt werden in Abständen von ca 60x50cm.
Allgemeines:
Als mehrjährige Pflanze, sollte man den Ewigen Kohl an eine Stelle im Garten pflanzen, die andere Arbeiten nicht behindern. Er wird 80 bis 100 cm hoch, mehrtriebig und gleicht einem kleinen Strauch. Die Pflanzen sind gut winterhart und können daher auch in großen Töpfen gepflanzt auf dem Balkon aufgestellt werden. Selbst an einem halbschattigen Standort, gedeiht der Ewige Kohl noch. Bei sehr strengen Wintern sollte man die Pflanzen doch mit Vlies schützen. Die Kultur ist unproblematisch. Auf Kohlweisslingsraupen, Blattläuse und Kohlhernie sollte man aber trotzdem achten. Neu vermehrte Pflanzen werden das 1 Jahr nicht beerntet, damit sie sich entwickeln können. Ab dem 2 Jahr kann von März bis Dezember geerntet werden.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea var. ramosa.
Deutsche Namen:
Tausendköpfiger Kohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Balkon Nur Einzelpfl. in Töpfen verwenden)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die zarten Kohlblätter und die noch geschlossenen Blütentriebe des tausendköpfigen Kohls. Die Blätter werden die Grünkohl verwendet. Wer die Kohlblätter nicht alle selbst braucht kann sie auch an Kleintiere verfüttern. Die Blütentriebe werden wie Brokkolie gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der tausenköpfige Kohl ist eher zwei-, als mehrjährig. Man sollte ihn aber an eine Stelle im Garten pflanzen, die andere Arbeiten nicht behindern. Der tausenköpfige Kohl wird von April bis Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät und später in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Ende Mai bis ca Mitte Juni werden die Pflanzen ausgepflanzt. Man kann aber im Mai auch direkt auf Saatbeete im Freiland aussäen und pflanzt diese direkt aus dem Freiland-Saatbeet ins Gartenbeet. Da diese Pflanzen keinen Wurzelballen haben, müßen sie die erste Zeit intensiv betreut und gewässert werden. Der Reihenabstand sollte etwa 75cm betragen. In der Reihe wird auf ca 75cm Abstand gepflanzt.
Allgemeines:
Er ist bestens geeignet für schwere Böden. Er ist ein Starkzehrer und benötigt eine organische Düngung mit Kompost oder mit Stallmist. Der tausendköpfige Kohl ist aber nicht ganz winterfest. Daher sollte man ihn an einen geschützten Standort pflanzen bezw ihm einen leichten Winterschutz mit Vlies oder Lochfolie geben. Einige Minusgrade können aber schadlos überstanden werden.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea conv. acephala subvar. palmifolia.
Deutsche Namen:
Palmkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Anfangs werden die äußeren jungen Blätter und zum Schluß die Herzblätter abgeschnitten. Die Blätter werden gewaschen, klein geschnitten und gekocht. Sie können in vielen Gerichten, auch sogar in Suppen verwendet werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat des Palmkohl erfolgt normalerweise ab April bis ca Mitte Juni in Aussaatschalen oder ab Mai bis Anfang Juni, auf Saatbeete im Freiland. Entweder man pikiert aus den Aussaatschalen in kleine Töpfe und pflanzt diese später ins Freiland oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Oder aber man sät direkt ins Gartenbeet. Pflanzen die aus dem Freiland-Saatbeet stammen müßen die erste Zeit intensiv betreut und gewässert werden. Gepflanzt wird von Mitte Mai bis ca Ende Juni, im Abstand von 50x50cm oder 50x60cm.
Allgemeines:
Palmkohl ist sehr pflegeleicht und benötigt nicht soviel Kompost wie Kopfkohl. Die Ernte einzelner Blätter beginnt ab Oktober. Erst bei längeren Temperaturen unter 7ºC wird der Palmkohl erst so richtig aromatisch. Vorher sind die Blätter aber auch schon sehr schmackhaft. Frost ist dafür aber nicht erforderlich. Obwohl der Palmkohl Minusgrade verträgt, sollte man ihn in raueren Lagen aber mit Vlies, Tannenreiser oder ähnlichem, schützen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea conv. acephala var. medullosa.
Deutsche Namen:
Markstammkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die dicken Stämme des Markstammkohl. Diese können bis zu 10cm dick werden. Man schneidet sie in Stücke und löst das darin enthaltene Mark heraus. Es kann entweder roh gegessen oder wie Kohlrabi zubereitet werden. Die Blätter finden für die Tierfütterung Verwendung.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Markstammkohl wird von April bis Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät und später in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Ende Mai bis ca Mitte Juni werden die Pflanzen ausgepflanzt. Man kann aber im Mai auch direkt auf Saatbeete im Freiland aussäen und pflanzt diese direkt aus dem Freiland-Saatbeet ins Gartenbeet. Da diese Pflanzen keinen Wurzelballen haben, müßen sie die erste Zeit intensiv betreut und gewässert werden. Der Reihenabstand sollte etwa 80-100cm betragen. In der Reihe wird auf ca 60-75cm Abstand gepflanzt.  Allgemeines:
Der Markstammkohl wird ca 2m groß und ist zweijährig. Dies sollte man bei einer Standortwahl berücksichtigen. Er ist bestens geeignet für schwere Böden. Er ist ein Starkzehrer und benötigt eine organische Düngung mit Kompost oder mit Stallmist. Der Markstammkohl ist aber nicht ganz winterfest. Daher sollte man ihn an einen geschützten Standort pflanzen bezw ihm einen leichten Winterschutz mit Vlies oder Lochfolie geben. Einige Minusgrade können aber schadlos überstanden werden.
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Botanischer Name:
Brassica napus var. pabularia = var. napus.
Deutsche Namen:
Sibirischer Kohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Anfangs werden die äusseren Blätter und zum Schluss die Herzblätter abgeschnitten. Die Blätter werden gewaschen, klein geschnitten und gekocht. Sie werden jung wie Grünkohl oder Spinat verwendet. Auch die recht kleinen Blütenknospen sind gekocht verwendbar.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sibirischer Kohl wird wie Grünkohl angebaut. Die Aussaat des Sibirischen Kohl erfolgt normalerweise ab April bis Anfang Mai in Aussaatschale. Entweder man pikiert aus den Aussaatschalen in kleine Töpfe und pflanzt diese später ins Freiland oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Gepflanzt wird von Anfang bis Ende Mai, im Abstand von 40x40 cm. Man kann ihn auch im Mai direkt ins Freiland, in Reihen von ca 30cm aussäen und ihn später zum Schnitt der Blätter nur verwenden.
Allgemeines:
Sibirischer Kohl ist sehr pflegeleicht und benötigt nicht soviel Kompost wie Kopfkohl. Die Pflanze ist fast winterhart, sollte aber einen Schutz bekommen, da sie sonst oft tief zurückfriert. Im Gegensatz zum Grünkohl, schmecken die Blätter des Sibirischen Kohl besser, wenn sie vor dem Frost geerntet werden.
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Botanischer Name:
Biltum virgatum.
Deutsche Namen:
Echter Erdbeerspinat.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten & (Balkon Nur Einzelpfl. in Töpfen verwenden)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Entweder erntet man die jungen Rosetten ganz oder pflückt bei älteren Pflanzen die Blätter ab. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, finden aber auch in Gemüsesuppen oder roh in Mischsalaten Verwendung. Die roten Früchte sind eßbar, schmecken aber leider nicht nach Erdbeeren, sondern sind leicht fade im Geschmack.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Echte Erdbeerspinat wird in mehreren Folgesätzen, von März bis August direkt an Ort und Stelle im Freiland ausgesät und zwar in Reihen von 30 cm Abstand.
Allgemeines:
Es wird keine extra Düngung benötigt. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Für den Anbau auf dem Balkon können einzelne Pflanzen in Vorkultur herangezogen werden, die später in Töpfen oder Blumenkästen gepflanzt werden. Neben seinem Ernährungswert, hat der Echte Erdbeerspinat auch einen hohen Zierwert. Geerntet wird ab ca Mai bis September.
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Botanischer Name:
Biltum capitatum Syn. Biltum foliosum.
Deutsche Namen:
Ähriger Erdbeerspinat.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten & (Balkon Nur Einzelpfl. in Töpfen verwenden)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Entweder erntet man die jungen Rosetten ganz oder pflückt bei älteren Pflanzen die Blätter ab. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, finden aber auch in Gemüsesuppen oder roh in Mischsalaten Verwendung. Die roten Früchte sind essbar, schmecken aber leider nicht nach Erdbeeren, sondern sind leicht fade im Geschmack.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Ährige Erdbeerspinat wird in mehreren Folgesätzen, von März bis August direkt an Ort und Stelle im Freiland ausgesät und zwar in Reihen von 30 cm Abstand.
Allgemeines:
Es wird keine extra Düngung benötigt. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Für den Anbau auf dem Balkon können einzelne Pflanzen in Vorkultur herangezogen werden, die später in Töpfen oder Blumenkästen gepflanzt werden. Neben seinem Ernährungswert, hat der Ährige Erdbeerspinat auch einen hohen Zierwert. Geerntet wird ab ca Mai bis September.
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Botanischer Name:
Beta vulgaris var. flavescens.
Deutsche Namen:
Stielmangold.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktausssaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Beim Stielmangold werden sowohl die Stiele wie auch die Blätter geerntet und verwendet. Die Blätter werden zubereitet wie Spinat, eignen sich zum Füllen mit Reis, Gehacktes oder Pilze. Die oft breiten Stiele werden gewaschen, dünn geschält und kurz in Salzwasser blanchiert. Danach werden sie mit einer Rahmsause oder einer holländischen Sauce serviert. Sie können aber auch geschichtet und mit Käse überbacken werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende April bis Ende Juni kann der Stielmangold dünn, direkt ins Freiland gesät werden. Der Reihenabstand beträgt 30-40cm. Wird zu dicht gesät muß vereinzelt werden im Abstand von 20-30cm. Eine warme Vorkultur von ca Mitte März bis Ende Mai, wo man den Samen in kleine Töpfe direkt sät ist möglich. Es wird später nur eine Pflanze belassen im Topf. Diese werden dann Anfang Mai bis Ende Juni im Abstand von 40 x 30 cm ins Freiland gepflanzt.
Allgemeines:
Der Stielmangold braucht einen tief gelockerten, und nährstoffreichen Boden, der mit Kompost oder Mist verbessert wurde. Die Pflanzen gedeihen sogar noch an einem halbschattigen Standort, sind also sehr pflegeleicht. Wenn man mehrmals ernten möchte, schneidet man immer nur die äusseren Stiele und Blätter ab. Bleiben die Herzblätter stehen, kann 3 - 4 mal geerntet werden. Da der Stielmangold recht unempfindlich gegenüber Frost ist, kann er unter Vlies oder Lochfolie den Winter im Garten überdauern. So kann man den Stielmangold im Frühjahr vor der Blüte noch einmal beernten. Buntstielige Sorten eignen sich auch als Zierpflanze für Kübel und Balkonkäste. Natürlich können sie auch geerntet und gegessen werden.
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Botanischer Name:
Beta vulgaris var. vulgaris.
Deutsche Namen:
Blattmangold; Schnittmangold.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Beim Blattmangold werden nur die Blätter geerntet und verwendet. Die Blätter werden zubereitet wie Spinat, eignen sich zum Füllen mit Reis, Gehacktes oder Pilze.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende April bis Ende Juni kann der Battmangold dünn, direkt ins Freiland gesät werden. Der Reihenabstand beträgt 30-40cm. Wird zu dicht gesät muss vereinzelt werden im Abstand von 20-30cm.
Allgemeines:
Der Blattmangold braucht einen tief gelockerten, und nährstoffreichen Boden, der mit Kompost oder Mist verbessert wurde. Die Pflanzen gedeihen sogar noch an einem halbschattigen Standort, sind also sehr pflegeleicht. Wenn man mehrmals ernten möchte, schneidet man immer nur die äusseren Stiele und Blätter ab. Bleiben die Herzblätter stehen, kann 3 - 4 mal geerntet werden. Da der Blattmangold recht unempfindlich gegenüber Frost ist, kann er unter Vlies oder Lochfolie den Winter im Garten überdauern. So kann man den Blattmangold im Frühjahr vor der Blüte noch einmal beernten.
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Botanischer Name:
Beta vulgaris var. conditiva.
Deutsche Namen:
Rote Beete.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Rüben, die normalerweise gekocht als Salat oder süß-sauer eingelegt, gegessen werden. Die süßeren weißen, gelben oder hellroten Sorten können auch geraspelt und zu Rohkostsalaten zubereitet werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Rote Beete wird nicht vor Mitte April gesät, da sie sonst zum schossen neigt. Es kann in mehreren Sätzen bis in den Juni hinein noch gesät werden. Reihenabstand ist 25 - 30 cm und in den Reihen 5-8cm. Entweder man sät sehr dünn aus, oder vereinzelt später auf den gewünschten Abstand in der Reihe. Falls man vereinzeln sollte oder muss, braucht man diese Pflanzen nicht weg zu werfen, sondern kann sie in den angegebenen Reihenabständen gleich weiter pflanzen. Die ersten Tage sollten die verpflanzten Pflanzen gut feucht gehalten werden, damit sie gut anwachsen.
Allgemeines:
Rote Beete sollte generell immer gut bewässert werden, da sie bei Trockenheit holzig werden können. Der Boden soll nahrhaft aber nicht frisch gedüngt sein mit Mist oder Kompost. Ab August bis in den Herbst hinein, jedoch vor dem ersten Frost erntet man die Rüben der Roten Beete. Sie können in feuchtem Sand oder Torf eingemietet werden und so über den Winter gelagert werden. Vorher die Blätter abdrehen, aber ohne die Rüben zu verletzen.
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Botanischer Name:
Benincasa hispida Syn. Benincasa cerifera.
Deutsche Namen:
Wachskürbis; Wintermelone; Wachsgurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden hauptsächlich die Früchte des Wachskürbis die viele Verwendungsmöglichkeiten haben. Diese werden zb: zur Herstellung von Suppen benutzt oder wie Gemüse zubereitet. Junge Früchte können auch eingelegt werden. Man kann aber auch junge Blätter und Blüten zum würzen von Suppen verwenden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Am besten kultiviert man den Wachskürbis im Gewächshaus. An warmen Freilandstandorten oder in Frühbeetkästen, gedeiht er aber auch im Freiland. Ab Mitte April bis Ende April, kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Den Samen mit der Spitze nach unten ins Substrat stecken, da er sonst leicht faulen könnte. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 1 - 1,5 m betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 1 - 1,5 m eingehalten. Die erste Zeit sollte man ein Vlies auflegen, damit die Pflanzen besser anwachsen.
Allgemeines:
Wachskürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Herbst können dann die Früchte geerntet werden, die je nach Sorte, an einem kühlen und frostfreien Ort bis zu mehreren Monaten lagerbar sind. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Basella rubra
Deutsche Namen:
Malarbarspinat; Rankspinat.
Familienzugehörigkeit:
Basellaceae/Seidenpflanzengewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter und die Triebspitzen bis zu einer Länge von 30 cm. Geerntet wird von Juni bis Oktober. Die Blätter werden ähnlich wie Spinat zubereitet oder roh als Salat genutzt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät die Samen in Vorkultur von März an bis etwa Mitte Mai, in Töpfe und stellt das Ganze im warmen Gewächshaus oder auf dem Fensterbrett auf. Die vorkultivierten Pflanzen können ab Mitte Mai bis ca Mitte Juni, ins Freiland gepflanzt werden. Eine Abdeckung der Pflanzen mit Vlies oder Lochfolie erleichtert das anwachsen beträchtlich. Es können bis Mitte Mai noch Folgesaaten ausgesät bezw. gepflanzt werden.
Allgemeines:
Der Malabarspinat ist eine schnellwüchsige Kletterpflanze aus den Ländern Asiens. Er kann auch in großen Töpfen auf dem Balkon angebaut werden. Bei guter Pflege erreicht die Pflanze 150-300 cm Höhe. Eine organische Düngung ist angebracht.
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Botanischer Name:
Buinas orientalis.
Deutsche Namen:
Orientalisches Zackenschötchen; Türkische Rauke.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden am besten, die angetriebenen und gebleichten Blätter und Triebe des Orientalischen Zackenschötchen. Eine Verwendung ohne Bleichung ist aber auch möglich. Diese werden im Frühling roh wie Kresse oder gekocht wie Spinat verwendet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann entweder Pflanzen vorkultivieren und später auspflanzen, oder man sät direkt ins Freiland aus. Die Vorkultur ist der Direktsaat aber vorzuziehen. Für die Vorkultur sät man ca ab März bis Ende April direkt 2-3 Korn in kleine Töpfe aus. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Diese werden später, ca von Anfang Mai bis Mitte Juni,  in Reihen von etwa 30cm Abstand ausgepflanzt. In den Reihen sollte man etwa alle 15-20cm eine Pflanze setzen. Eine Vorkultur im Herbst mit anschließender Pflanzung ist machbar, aber nur in sehr guten Lagen empfehlenswert. Für die Direktsaat wird ab Ende April bis Ende Mai in Reihen von ca 30cm Abstand ausgesät. Dünn säen oder später in den Reihen auf ca 15cm verziehen.
Allgemeines:
Das mehrjährige Orientalische Zackenschötchen ist leicht in der Kultur zu handhaben und pflegeleicht. Die winterharte Pflanze benötigt nur sehr wenig Pflege. Nur in sehr langen Trockenperioden sollte man aber etwas gießen.

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