Gemüseanbau:

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WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Blumenkohl
Pak Choi; Pac Choi; Bok Choy
Mini Pak Choi
Brokkoli; Spargelkohl
Indischer Senf; Sareptasenf; Amchoi
Grüner Senfkohl
Teltower Rübchen
Weißkohl
Wirsing
Trochundakohl
Chinakohl
Rosenkohl
Rotkohl
Kohlrübe; Steckrübe; Speiserübe
Butterkohl
Kohlrabi
Texsel
Grünkohl
Stielmuss
Schnittkohl
Ewiger Kohl
Tausendköpfiger Kohl
Palmkohl
Markstammkohl
Sibirischer Kohl
Echter Erdbeerspinat
Ähriger Erdbeerspinat
Stielmangold
Blattmangold; Schnittmangold
Rote Beete
Wachskürbis; Wintermelone Malarbarspinat; Rankspinat
Orientalisches Zackenschötchen




Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis.
Deutsche Namen:
Blumenkohl
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die verschieden farbigen, meist jedoch weißen Köpfe, auch noch als Blumen bezeichnet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Blumenkohl sollte am besten immer als vorgezogene Pflanze gepflanzt werden. Dazu sät man in Folgesätzen, von Ende Februar / Anfang März bis Anfang Juli entweder in Aussaatkisten und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf direkt aus und beläßt später nur die schönste Pflanze pro Topf. Das ganze stellt man ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank auf. Ab Mai kann man seine Pflanzen auch im Freilandbeet heranziehen. Dazu sät man in Reihen von ca 10cm Abstand und in der Reihe ca 2cm. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche.
Allgemeines:
Blumenkohl braucht einen mittelschweren bis schweren Boden, der nahrhaft aber keine Staunässe aufweist.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica chinensis Syn. Brassica rapa ssp. chinensis.
Deutsche Namen:
Pak Choi; Pac Choi; Bok Choy.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden insbesonders die breiten, weißen Blattrippen des Pak Choi. Man erntet generell die ganze Pflanze ab. Gelegentlich ein hohen Sortentypen, auch mal einzelne Blätter. Entweder werden werden die Blattrippen wie Kohlrabi oder Mangold gekocht, oder sie werden als Salat zubereitet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Pak Choi wird bei uns vorwiegend für den Herbst kultiviert. Es kann auch schon früher angebaut werden im Freiland oder im Gewächshaus, jedoch besteht die erhöhte Gefahr von Schossern. Im Freiland kann für Herbstanbau direkt ausgesät werden von Anfang Juli bis Anfang August in Reihen von ca 30cm Abstand. Später muß in der Reihe auf ca 30cm vereinzelt werden. Da Pak Choi sehr empfindlich auf Störungen durch Umsetzen reagiert, sollte man bei Freilandaussaaten nur in den Reihen vereinzeln und diese Pflanzen nicht weiterpflanzen. Es kann auch mit vorgezogenen Pflanzen, gepflanzt werden. Dafür sät man ab Anfang Mai bis ca Anfang Juli in Aussaatkisten und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Gepflanzt werden kann ab Mitte Juni bis ca Mitte August in Abständen von ca 30x30cm oder 35x35cm. Frühe Pflanzungen müßen unbedingt mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden, da die warm kultivierten Pflanzen sehr kälteempfindlich sind, und um die Schoßgefahr zu mindern. Man kann auch frühzeitiger im Gewächshaus anbauen, es muß aber auf ca 15ºC geheizt werden. Daher wird im Privatgarten meist nur im Freiland angebaut.
Allgemeines:
Pak Choi muß warm bei ca 20ºC herangezogen werden, um besonders bei frühen Aussaaten, die Schoßer zu vermeiden. Der Boden sollte eine gute Wasser- und eine hohe Nährstoffversorgung haben. Eine organische Düngung ist empfehlenswert. Regelmäßige und durchdringende Wassergaben, insbesondere bei Trockenperioden, sind notwendig.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica rapa var. rosularis.
Deutsche Namen:
Mini Pak Choi.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet wird am besten die ganze Pflanze des Mini Pak Choi. Wird gedünstet zubereitet wie Spinat oder Mangold.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Mini Pak Choi wird bei uns vorwiegend für den Herbst kultiviert. Es kann auch schon früher angebaut werden im Freiland oder im Gewächshaus, jedoch besteht die erhöhte Gefahr von Schoßern. Im Freiland kann für Herbstanbau direkt ausgesät werden von Anfang Juli bis Ende August in Reihen von ca 30cm Abstand. Später muß in der Reihe auf ca 20-25cm vereinzelt werden. Da Mini Pak Choi sehr empfindlich auf Störungen durch Umsetzen reagiert, sollte man bei Freilandaussaaten nur in den Reihen vereinzeln und diese Pflanzen nicht weiterpflanzen. Pflanzungen können mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden, da die Pflanzen sehr kälteempfindlich sind, und um die Schoßgefahr zu mindern. Man kann auch im Gewächshaus anbauen.
Allgemeines:
Der Boden sollte eine gute Wasser- und eine hohe Nährstoffversorgung haben. Eine organische Düngung ist empfehlenswert. Regelmäßige und durchdringende Wassergaben, insbesondere bei Trockenperioden, sind notwendig.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. botrytis var. italica.
Deutsche Namen:
Brokkoli; Spargelkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Hauptköpfe und die unten am Stamm entwickelten Nebenköpfe mit einem kurzen Stielansatz.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird ab Mitte März bis Anfang Juli entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang August ins Freiland. Brokkolie entwickelt neben dem Hautkopf auch am Stamm zahlreiche kleinere Nebenköpfe, die ebenfalls genutzt werden können. Wenn man nur den Hauptkopf ernten will, pflanzt man in Abständen von ca 50x30 cm oder 60x40 cm. Will man auch die kleinen Nebenköpfe ernten, muß man größere Abstände von ca 50x50cm oder 60x50 cm verwenden.
Allgemeines:
Der Brokkolie braucht einen mittel-schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Geerntet wird im generell von ca Mitte Juni bis Anfang Oktober. Brokkolie wird schnell welk, sollte also nach der Ernte schnell verarbeitet werden. Der Brokkoli soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit. Die Beete sollen bis zum schließsen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica juncea.
Deutsche Namen:
Indischer Senf: Sareptasenf; Amchoi.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Gewächshaus)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen zarten Blätter, die Stengel, blühende Triebe, Samen und auch hartgewordene Blätter und Blattstiele des Indischen Senf. Die zarten Blätter werden für Salate gebraucht. Stengel und blühende Triebe werden in Salz und Essig eingelegt. Hartgewordene Blätter und Blattstiele finden als Kochgemüse Verwendung. Der Samen wird auch zur Herstellung von Öl und scharfem Senf gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Indische Senf wird entweder vorkultiviert oder direkt ins Freiland gesät. Er soll in Folgekultur ca alle 6 Wochen ausgesät werden, damit er die ganze Saison über vorrätig ist. Die Vorkultur beschränkt sich nur auf die ersten Termine. Um Pflanzen vorzukultivieren, wird ca Mitte Februar bis Ende März in kleine Töpfe ausgesät und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Pflanzung erfolgt auf kleinen Dämmen, von Anfang März bis Mitte April in Reihenabständen von 20-30cm und in den Reihen von 10-15cm. Die Pflanzungen müssen mit Vlies oder Lochfolien abgedeckt werden. Direktsaat wird am häufigsten praktiziert. Die Direktsaat im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von März bis Mitte April und nochmals ab Mitte Juli bis ca Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell in Blüte gehen, weil der Indische Senf eine Langtagpflanze ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig schoßt. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht säen, sonst muß später in den Reihen vereinzelt werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen. In den Reihen läßt man 10-15cm Abstand. Ein Abdecken der ersten Aussaaten mit Vlies oder Lochfolie ist vorteilhaft. Indischer Senf kann auch im Gewächshaus kultiviert werden, jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Vorkultur oder der Direktsaat.
Allgemeines:
Indischer Senf ist relativ anspruchlos, der Boden sollte jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmässige Wasserversorgung benötigt er, damit er nicht zu schnell in Blüte geht. Die Beete sind unkrautfrei zu halten. Um zarte junge Blätter zu ernten, müßen die Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Brassica juncea var. rugosa.
Deutsche Namen:
Grüner Senfkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & (Gewächshaus)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen zarten Blätter, die Stengel, blühende Triebe, Samen und auch hartgewordene Blätter und Blattstiele des Indischen Senf. Die zarten Blätter werden für Salate gebraucht. Stengel und blühende Triebe werden in Salz und Essig eingelegt. Hartgewordene Blätter und Blattstiele finden als Kochgemüse Verwendung. Der Samen wird auch zur Herstellung von Öl und scharfem Senf gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Grüne Senfkohl wird am besten direkt ins Freiland gesät. Die Direktsaat im Freiland erfolgt meist auf kleinen Dämmen, von Mitte Juli bis ca Mitte September. Sommeraussaaten können aber schnell in Blüte gehen, weil der Grüne Senfkohl eine Langtagpflanze ist, die während der langen Sommertage sehr zeitig schoßt. Die Saattiefe liegt bei 1-1,5cm. Nicht zu dicht säen, sonst muß später in den Reihen vereinzelt werden. Die Abstände der Reihen sollen 20-30cm betragen. In den Reihen läßt man 10-15cm Abstand. Der Grüne Senfkohl kann auch im Gewächshaus kultiviert werden, jedoch wird dies nur äußerst selten praktiziert. Es gelten dieselben Termine und Abstände wie bei der Direktsaat.
Allgemeines:
Die Pflanzen sind relativ anspruchlos, der Boden sollte jedoch nahrhaft sein und eine ausreichende und regelmässige Wasserversorgung benötigen sie, damit sie nicht zu schnell in Blüte gehen. Die Beete sind unkrautfrei zu halten. Um zarte junge Blätter zu ernten, müßen die Pflanzen zügig wachsen. Eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung ist zwingend notwendig.
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Botanischer Name:
Brassica rapa ssp. rapa.
Deutsche Namen:
Teltower Rübchen.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Rübchen, welche gewaschen und geschält werden. Man entfernt auch den Wurzelbart, der abgeschabt wird. Die Rübchen werden ca 15 min. in Salzwasser bissfest gegart und mit etwas Zucker und Essig abgeschmeckt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie werden für Frühjahrsaussaat von Mitte März bis Ende April und für die Herbstaussaat im August ausgesät. Sie werden direkt ins Freiland in Reihen von 20-25cm Abstand, dünn gesät. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Bei zu dichtem Stand in der Reihe, muß auf ca 8-10cm vereinzelt werden. Bei zu dichter Aussaat entstehen viele Blattstiele und man hat dann später Stielmus anstatt die Rübchen. Im ungeheizten Gewächshaus kann praktisch das ganze Jahr über kultiviert werden. Abstände sind dieselben wie im Freiland. Bei Frühjahrsaussaat, kann im Mai / Juni geerntet werden und bei Herbstaussaat Ende Oktober / Anfang November.
Allgemeines:
Die Teltower Rübchen brauchen einen leichten, lockeren, mageren und durchlässigen Sandboden um zu gedeihen. In Lehmböden ist ihr Geschmack streng. Die Rübchen sollen ca 3-4 cm Durchmesser haben wenn sie geerntet werden. Die Blätter werden bis zum Rübenkopf abgeschnitten. Man erntet im Frühjahr nach Bedarf und im Herbst erntet man den ganzen Bestand ab um zu lagern. Die Rübchen werden ohne Laub in feuchten Sand oder Torf eingemietet und in einen kühlen Keller gestellt. Beim Kauf des Saatgutes ist unbedingt darauf zu achten, daß man "echte" Teltower Rübchensaatgut bekommt und keine andere Herbstrübensorte. Der Standort sollte sonnig oder halbschattig sein. Viel Wasser ist notwendig, daher immer regelmäßig wässern. Nur sehr wenig düngen. Die echten Teltower Rübchen entwickeln nur ihren typisch feinen Geschmack, wenn sie auf nährstoffarmen Sandböden wachsen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. capitata.
Deutsche Namen:
Weißkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Ausaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die ganzen Köpfe des Weißkohls. Die meisten Sorten sind rund geformt. Es gibt aber auch Sorten mit spitzen oder platt-runden Köpfen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Weißkohl anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang / Mitte Juni. In günstigen Lagen kann noch bis Ende Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müßen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für kleinere Sorten wählt man Abstände von 40x30 cm oder 50x50cm. Für größere Sorten wählt man Abstände von 60x50cm oder 70x50cm.
Allgemeines:
Der Weißkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Weißkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann deshalb angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Der Weißkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit der Kopfbildung. Unregelmässige Bewässerung kann zum aufplatzen des Kopfes führen. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.
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Botanischer Name:
Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda.
Deutsche Namen:
Wirsing.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die ganzen Köpfe des Wirsing. Die meisten Sorten sind rund geformt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gesät wird für frühe Pflanzung ab Mitte März. Für Spätere Pflanzungen wird ab Mitte April ausgesät. Die Aussaat erfolgt entweder in Aussaatkisten, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt werden und später dann in kleine Töpfe pikiert werden. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe und beläßt später nur die schönste Pflanze. Ab Anfang Mai kann man den Wirsingkohl anstatt in Aussaatkisten auch direkt ins Freiland aussäen. Diese Pflanzen entwickeln sich meist sehr gut, haben aber einen größeren Verpflanzungsschock, da der Wurzelballen im Gegensatz zu kleinen Töpfen beim herausnehmen beschädigt wird. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit, eine intensive Bewässerung und Pflege bis sie angewachsen sind. Bevor man die vorkultivierten Pflanzen in den Töpfen auspflanzt, sollte man sie mit einem Flüssigdünger, den man im Wasser auflöst, überbrausen. Ca 3-4 Liter Düngerlösung braucht man für 1 m² Anzuchtfläche. Gepflanzt wird von Ende April bis Anfang / Mitte Juni. In günstigen Lagen kann noch bis Ende Juni gepflanzt werden. Frühe Pflanzungen müßen mit Vlies oder Lochfolie abgedeckt werden. Für kleinere Sorten wählt man Abstände von 40x30 cm oder 50x50cm. Für größere Sorten wählt man Abstände von 60x50cm oder 70x50cm.
Allgemeines:
Der Wirsingkohl braucht einen schweren nahrhaften Boden, der mit Kompost oder Mist gedüngt wurde. Wirsingkohl sollte tief gepflanzt werden, da er Adventivwurzeln am Strunk bildet. Er kann deshalb angehäufelt werden, was auch eine bessere Standfestigkeit ergibt. Der Wirsingkohl soll regelmässig bewässert werden, besonders in der Hauptwachstumszeit der Kopfbildung. Unregelmässige Bewässerung kann zum aufplatzen des Kopfes führen. 1-2 Kopfdüngungen, erhöhen den Ertrag, danach sollte man bewässern um Verbrennungen der Pflanzen durch den Dünger zu vermeiden. Die Beete sollen bis zum Schließen derselben, Unkrautfrei gehalten werden. Auf Kohlschädlinge ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen.