Gemüseanbau:

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Buchstabe   C

WICHTIG:   Alle Angaben sind ohne Gewähr!!!
Man probiere keine Pflanzen, bei denen man sich nicht sicher in der Bestimmung ist! Nicht alle Pflanzen sind bedenkenlose Eßbar! Viele enhalten Gifte und Stoffe die bei ausreichender Menge schädliche Auswirkungen, oder sogar tödlich sein können! Alle angeblichen Heil-und Medizinalpflanzen, ersetzen keineswegs einen Arztbesuch! Vor Selbstmedikamentation wird ausdrücklich gewarnt! Alle Angaben sind nach bestem Wissen hier aufgelistet, eine Garantie für deren Richtigkeit, kann aber nicht übernommen werden! Benutzung der hier veröffentlichen Informationen geschieht auf eigene Verantwortung!
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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Capsicum annuum var. grossum
Gemüse-Paprika
Capsicum annuum
Apfel-Paprika
Capsicum frutescens
Chillie; Cayennepfeffer
Capsicum baccatum var. baccatum
Glocken-Paprika
Cichorium intybus var. foliosum
Chicoree
Cichorium intybus var. foliosum
Radicchio
Cichorium intybus var. foliosum
Fleischkraut; Zuckerhut
Cichorium endivia var. latifolium
Breitblättrige Endivie
Cichorium endivia var. crispum
Krause Endivie
Cichorium endivia var. endivia
Schnitt Endivie
Cyperus esculentus
Erdmandeln; Erdmandelgras; Chufas
Cucumis sativus
Salatgurke
Cucumis sativus
Einlegegurke
Cucumis melo convar. flexuosus
Armenische Gurke; Melonengurke
Cucumis anguria
Jamaika Igelgurke; Antillengurke
Cucumis melo
Zuckermelone
Cucumis melo var. reticulatus
Netzmelone; Muskatmelone
Cucumis melo var. cantaloupensis
Cantalupmelone; Kantalupmelone
Cucumis melo var. saccharinus
Glatte Melone; Ananasmelone
Cucumis melo var. inodorus
Honigmelone
Cucumis metuliferus
Kiwano; Afrikanische Stachelgurke
Cucurbita pepo convar. giromontiina
Zucchini; Gourgettes; Cocozelle
Cucurbita ficifolia
Feigenblattkürbis
Cucurbita pepo
Gartenkürbis
Cucurbita moschata
Moschuskürbis
Cucurbita maxima
Riesenkürbisse
Cucurbita pepo convar. patissonia
Patissons; Fliegende Untertassen
Cucurbita pepo var. oleifera
Rondinis; Ölkürbis
Cynara cardunculus
Cardy; Kardone; Kardy
Cynara scolymus
Artischocke
Chenopodium bonus-henricus
Guter Heinrich
Chenopodium quinoa
Quinoa; Reismelde; Reisspinat
Chenopodium giganteum
Baumspinat
Chenopodium nuttaliae
Huizontle; Huauzontle
Chaerophyllum bulbosum
Kerbelrübe
Chaerophyllum bulbosum ssp. perscotii
Sibirische Kerbelrübe
Crambe maritima
Meerkohl
Citrullus lanatus var. caffer
Wassermelone
Cyphomandra betacea
Tamarillo; Baumtomate
Cyphomandra abutiloides
Zwergbaumtomate
Campanula rapunculus
Rapunzel-Glockenblume
Canna edulis
Achira; Essbares Blumenrohr
Cicer arietinum
Kichererbse
Cyclanthera pedata
Inkagurke; Korila; Hörnchenkürbis


Botanischer Name:
Capsicum annuum var. grossum.
Deutsche Namen:
Gemüse-Paprika.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Früchte des Gemüsepaprika. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben. Die am häufigsten anzutreffenden Farben sind, Grün; Rot; Gelb. Es gibt aber auch noch violette, orange, braune und hellgrüne Sorten. Die Früchte werden entweder roh in Salaten verzehrt oder zB: mit Hackfleisch gefüllt und geschmort.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Gemüse-Paprika kann sowohl im Garten; im Gewächshaus wie auch auf dem Balkon kultiviert werden. Reichliche Ernten erzielt man aber bei uns nur im Gewächshaus. Für Pflanzungen im Garten und auf dem Balkon sät man ca Anfang  März bis Ende März in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind und stellt das ganze im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei ca 20-25ºC auf. Später pikiert man die schönsten Keimlinge, deren Keimblätter sich optimal entfaltet haben, in kleine Töpfe. Ab Mitte bis Ende Mai pflanzt man in Reihen von ca 50 cm Abstand und in den Reihen läßt man einen Abstand von ca 40 cm. Pflanzt man ins ungeheizte Gewächshaus kann man dieselben Aussaatdaten wie oben verwenden. Möchte man gerne das Gewächshaus bei ca 15ºC heizen kann man auch schon früher ab Januar oder Februar in Aussaatkisten säen. Gepflanzt wird dann schon ca Ende März-Anfang April. Im Gewächshaus werden für die Pflanzungen Abstände von 50x40cm empfohlen oder man pflanzt in Doppelreihen. Man pflanzt die Doppelreihen mit 50cm Abstand und lässt 100cm Weg dazwischen. In der Reihe wird auf ca 40-50cm Abstand gepflanzt.
Allgemeines:
Gemüse-Paprika kann die erste Zeit nach der Pflanzung mit Vlies abgedeckt werden. Eine Pflanzung in schwarze Mulchfolien ist vorteilhaft. Im Freiland wird der Gemüse-Paprika zur Stütze meist nur mit Erde angehäufelt. Man kann aber auch kleine Pfähle verwenden. Im Gewächshaus wird generell nur an Schnüren angebunden. Im Freiland wird er meist buschig wachsen gelassen. Im Gewächshaus hingegen wird geschnitten und zweitriebig aufgeleitet. Dazu werden nur die ersten zwei Seitentriebe an der Pflanze belassen. Bei jeder weiteren Verzweigung dieser Seitenäste, wo sich auch immer eine Blüte befindet, wird immer nur eine Verzweigung stehen gelassen und die anderen entfernt. Da die Pflanzen somit höher werden muß beim Schnitt auch gleich an die Schnüre angebunden werden, damit die Pflanzen nicht brechen. Beim auspflanzen der Gemüse-Paprikapflanzen gilt generell, daß sie noch keine Blüten haben sollen, da ansonsten die Früchte später klein bleiben. Die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte muß auf jedenfall ausgebrochen werden, um den vegetativen Aufbau der Pflanzen zu fördern. Bleibt sie an der Pflanze ist mit einem geringeren Ertrag zu rechnen. Gemüse-Paprika kann Grün im halbreifen Zustand geerntet werden. Oder man wartet bis zur vollständigen Reife der jeweiligen Farbe zB: Rot, Gelb u.s.w. Läßt man die Früchte ganz ausreifen geht die gesamte Erntemenge zurück. Regelmässig wässern. Unkraut entfernen und auf Pilzkrankheiten sowie auf Blattläuse, Rote Spinnen und Weiße Fliegen ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
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Botanischer Name:
Capsicum annuum.
Deutsche Namen:
Apfel-Paprika.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Früchte des Apfel-Paprika. Diese werden generell zum würzen gebraucht. Sie können aber auch reif eingelegt werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Apfel-Paprika kann sowohl im Garten; im Gewächshaus wie auch auf dem Balkon kultiviert werden. Reichliche Ernten erzielt man aber bei uns nur im Gewächshaus. Für Pflanzungen im Garten und auf dem Balkon sät man ca Anfang bis Ende März in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind und stellt das ganze im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei ca 20-25ºC auf. Später pikiert man die schönsten Keimlinge, deren Keimblätter sich optimal entfaltet haben, in kleine Töpfe. Ab Mitte bis Ende Mai pflanzt man in Reihen von ca 50cm Abstand und in den Reihen läßt man einen Abstand von ca 40cm. Pflanzt man ins ungeheizte Gewächshaus kann man dieselben Aussaatdaten wie oben verwenden. Möchte man gerne das Gewächshaus bei ca 15ºC heizen kann man auch schon früher ab Januar oder Februar in Aussaatkisten säen. Gepflanzt wird dann schon ca Ende März / Anfang April. Im Gewächshaus werden für die Pflanzungen Abstände von 50x40 cm empfohlen oder man pflanzt in Doppelreihen. Man pflanzt die Doppelreihen mit 50cm Abstand und lässt 100cm Weg dazwischen. In der Reihe wird auf ca 40-50cm Abstand gepflanzt.
Allgemeines:
Paprika kann die erste Zeit nach der Pflanzung mit Vlies abgedeckt werden. Eine Pflanzung in schwarze Mulchfolien ist vorteilhaft. Im Freiland wird der Paprika zur Stütze meist nur mit Erde angehäufelt. Man kann aber auch kleine Pfähle verwenden. Im Gewächshaus wird generell nur an Schnüren angebunden. Im Freiland wird der Paprika meist buschig wachsen gelassen. Im Gewächshaus hingegen wird geschnitten und zweitriebig aufgeleitet. Dazu werden nur die ersten zwei Seitentriebe an der Pflanze belassen. Bei jeder weiteren Verzweigung dieser Seitenäste, wo sich auch immer eine Blüte befindet, wird immer nur eine Verzweigung stehen gelassen und die anderen entfernt. Da die Pflanzen somit höher werden muß beim Schnitt auch gleich an die Schnüre angebunden werden, damit die Pflanzen nicht brechen. Beim auspflanzen der Paprikapflanzen gilt generell, daß sie noch keine Blüten haben sollen, da ansonsten die Früchte später klein bleiben. Die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte muß auf jedenfall ausgebrochen werden, um den vegetativen Aufbau der Pflanzen zu fördern. Bleibt sie an der Pflanze ist mit einem geringeren Ertrag zu rechnen. Paprika kann Grün im halbreifen Zustand geerntet werden. Oder man wartet bis zur vollständigen Reife der jeweiligen Farbe zB: Rot, Gelb u.s.w. Läßt man die Früchte ganz ausreifen geht die gesamte Erntemenge zurück. Regelmässig wässern. Unkraut entfernen und auf Pilzkrankheiten sowie auf Blattläuse, Rote Spinnen und Weiße Fliegen ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
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Botanischer Name:
Capsicum frutescens.
Deutsche Namen:
Chilie; Cayennepfeffer.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Früchte des Chili. Diese werden generell zum würzen gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Chili kann sowohl im Garten; im Gewächshaus wie auch auf dem Balkon kultiviert werden. Reichliche Ernten erzielt man aber bei uns nur im Gewächshaus. Da sie mehrjährig sind, muß man bei der Aussaat wählen ob man nur einjährig oder mehrjährig kultivieren möchte. Für einjährige Kultur sät man Mitte Januar bis Ende Februar aus. Für mehrjährige Kultur, sät man ca Anfang bis Ende März in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind aus und stellt das ganze im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei ca 20-25ºC auf. Später pikiert man die schönsten Keimlinge, deren Keimblätter sich optimal entfaltet haben, in kleine Töpfe. Ab Mitte bis Ende Mai pflanzt man die Pflanzen, egal ob sie früher oder später gesät wurden, in Reihen von ca 50 cm Abstand und in den Reihen läßt man einen Abstand von ca 40 cm. Pflanzt man ins ungeheizte Gewächshaus kann man dieselben Aussaatdaten wie oben verwenden.
Allgemeines:
Chili kann die erste Zeit nach der Pflanzung mit Vlies abgedeckt werden. Eine Pflanzung in schwarze Mulchfolien ist vorteilhaft. Im Freiland wird der Chili zur Stütze meist nur mit Erde angehäufelt. Man kann aber auch kleine Pfähle verwenden. Im Gewächshaus wird generell nur an Schnüren angebunden. Chili wird meist buschig wachsen gelassen. Man kann ihn wie andere Paprika Arten aber auch beschneiden. Beim auspflanzen der Chilipflanzen gilt generell, daß sie noch keine Blüten haben sollen, da ansonsten die Früchte später klein bleiben. Die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte muß auf jedenfall ausgebrochen werden, um den vegetativen Aufbau der Pflanzen zu fördern. Bleibt sie an der Pflanze ist mit einem geringeren Ertrag zu rechnen. Chili kann Grün im halbreifen Zustand geerntet werden. Oder man wartet bis zur vollständigen Reife. Läßt man die Früchte ganz ausreifen geht die gesamte Erntemenge zurück. Regelmässig wässern. Unkraut entfernen und auf Pilzkrankheiten sowie auf Blattläuse, Rote Spinnen und Weiße Fliegen ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Chilis können mehrjährig in Kübeln gezogen werden. Dazu werden sie im Herbst an einen warmen, hellen Ort aufgestellt und überwintert.
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Botanischer Name:
Capsicum baccatum var. baccatum.
Deutsche Namen:
Glocken-Paprika.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Früchte des Glocken-Paprika. Diese werden generell zum würzen gebraucht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Glocken-Paprika kann sowohl im Garten; im Gewächshaus wie auch auf dem Balkon kultiviert werden. Reichliche Ernten erzielt man aber bei uns nur im Gewächshaus. Da sie mehrjährig sind, muß man bei der Aussaat wählen ob man nur einjährig oder mehrjährig kultivieren möchte. Für einjährige Kultur sät man Mitte Januar bis Ende Februar aus. Für mehrjährige Kultur, sät man ca Anfang bis Ende März in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind aus und stellt das ganze im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei ca 20-25ºC auf. Später pikiert man die schönsten Keimlinge, deren Keimblätter sich optimal entfaltet haben, in kleine Töpfe. Ab Mitte bis Ende Mai pflanzt man die Pflanzen, egal ob sie früher oder später gesät wurden, in Reihen von ca 50 cm Abstand und in den Reihen läßt man einen Abstand von ca 40 cm. Pflanzt man ins ungeheizte Gewächshaus kann man dieselben Aussaatdaten wie oben verwenden.
Allgemeines:
Glocken-Paprika kann die erste Zeit nach der Pflanzung mit Vlies abgedeckt werden. Eine Pflanzung in schwarze Mulchfolien ist vorteilhaft. Im Freiland wird der Glocken-Paprika zur Stütze meist nur mit Erde angehäufelt. Man kann aber auch kleine Pfähle verwenden. Im Gewächshaus wird generell nur an Schnüren angebunden.  Glocken-Paprika wird meist buschig wachsen gelassen. Man kann ihn wie andere Paprika Arten aber auch beschneiden. Beim auspflanzen der Glocken-Paprika Pflanzen gilt generell, daß sie noch keine Blüten haben sollen, da ansonsten die Früchte später klein bleiben. Die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte muß auf jedenfall ausgebrochen werden, um den vegetativen Aufbau der Pflanzen zu fördern. Bleibt sie an der Pflanze ist mit einem geringeren Ertrag zu rechnen. Glocken-Paprika kann Grün im halbreifen Zustand geerntet werden. Oder man wartet bis zur vollständigen Reife. Läßt man die Früchte ganz ausreifen geht die gesamte Erntemenge zurück. Regelmässig wässern. Unkraut entfernen und auf Pilzkrankheiten sowie auf Blattläuse, Rote Spinnen und Weiße Fliegen ist zu achten und gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Glocken-Paprika können mehrjährig in Kübeln gezogen werden. Dazu werden sie im Herbst an einen warmen, hellen Ort aufgestellt und überwintert.
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Botanischer Name:
Cichorium intybus var. foliosum.
Deutsche Namen:
Chicoree.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die angetriebenen und gebleichten Blätter des Chicoree, die als fester Kopf sich über den Wurzeln entwickeln. Die Blätter können einzeln und kleingeschnitten als Salate zubereitet werden oder man schmort die ganzen Köpfe. Ebenso kann man die ganzen Köpfe auch mit Käse und Kochschinken im Backofen überbacken.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Chicoree wird direkt ins Freiland ausgesät. Die Aussaaten erfolgen von Mitte bis Ende Mai in Reihen von 30-40cm Abstand. In der Reihe dünn säen oder später auf ca 8cm vereinzeln. Die Saattiefe liegt bei ca 2-3cm.
Allgemeines:
Über den Sommer müßen die Beete unkrautfrei gehalten werden. Geerntet wird normalerweise Ende Oktober. Wenn die Pflanzen aber vor Frost geschützt werden, können sie bis Ende November im Freiland stehen bleiben. Danach werden sie ausgegraben. Auf die langen Wurzeln aufpassen, damit man die nicht beschädigt. Man läßt die ausgegrabenen Pflanzen einige Tage, abgedeckt an einem trocknen und frostfreien Ort liegen, damit die Wurzeln die Nährstoffe aus den Blättern ziehen können. Anschließend das Laub bis auf 2-4cm abscheiden und auf den Kompost werfen. Seitenwurzeln alle ganz abschneiden. Wurzeln unter 3cm und über 10cm Durchmesser aussortieren und wegwerfen. So vorbereitet, lagert man sie bei Temperaturen etwas über 0ºC. Sie können frühestens drei Wochen nach der Ernte angetrieben werden. Um anzutreiben, nimmt man hohe Gefäße die unten Löcher haben, füllt sie etwas mit Erde und feuchtem Sand. Dann die Wurzeln alle gleichlang abschneiden, damit sie ins Gefäß passen. Länge muß aber mindestens 15cm betragen. Die Wurzeln dicht nebeneinander aufstellen und den verbleibenden Raum zwischen den Wurzeln mit Erde oder Torf ausfüllen. Erde mehrmals angiessen. Stets etwas feucht, aber nie naß halten. Von oben giessen vermeiden. Lieber Gefäße in einen Untersetzer stellen und von unten her giessen. Um gebleichte Chicoree zu bekommen muß der Raum vollkommen dunkel sein. Gegebenenfalls mit schwarzer Folie abdecken. Treibtemperatur liegt bei 12-17º. Treibdauer etwa 5-6 Wochen. Geerntet wird bei ca 10-15cm Länge. Dicht über dem Wurzelkopf abschneiden. Einige Sorten verlangen eine Deckschicht aus Erde, andere können ohne angetrieben werden. Nach der Ernte ist der Chicoree nur einige Tage im Kühlschrank haltbar. Er muß stets im Dunklen gehalten werden, da er sonst bitter wird. Geschoßte Pflanzen nicht verwenden. Läßt man die Wurzeln in der Treiberde, kann man im nächsten Frühjahr die frischen Blätter als Salat verwenden. Blüten sofort entfernen. Chicoree benötigt wenig Nährstoffe und sollte falls notwendig nur etwas Kompost aber keinen Stallmist erhalten. Tiefgrüngige und feuchtehaltende Böden in sonniger und windgeschützter Lage werden bevorzugt. Regelmässig wässern.
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Botanischer Name:
Cichorium intybus var. foliosum.
Deutsche Namen:
Radicchio.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter des Radicchio. Diese haben meist einen runden oder länglichen Kopf den sie bilden. Die Blätter können kleingeschnitten als Salate genutzt werden. Da sie etwas bitter sind, werden sie aber meist mit anderen Salaten gemischt. Einzelne Blätter sind auch schön zum Dekorieren von Speisen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Radicchio wird in Folgesätzen, entweder direkt ins Freiland gesät oder es werden Pflanzen vorgezogen. Die Direktsaat erfolgt von ca Mitte Mai bis ca Mitte Juli in Reihen. Die Abstände der Reihen sollen ca 30 cm betragen. Dünn säen oder man muss später auf ca 25-30 cm in den Reihen vereinzeln. Radicchio kann auch vorgezogen werden. Dazu sät man ca Anfang April bis Anfang Juli, in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind und stellt das Ganze in ein warmes Gewächshaus oder auf die Fensterbank, bei 20ºC. Hohe Temperaturen bei der Anzucht, vermindern das schnelle schossen der Pflanzen. Über Sommer kann man die Aussaaten auch schattieren oder mit einem feuchten Sack abdecken bis der Samen keimt. Später wird in kleine Töpfe pikiert. Diese werden dann ca Mitte Mai bis ca Anfang August im Abstand von 30x25 cm oder 30x30 cm gepflanzt.
Allgemeines:
Beete unkrautfrei halten und besonders bei der Kopfbildung regelmässig wässern. Radicchio braucht keine extra, oder bei Bedarf nur eine sehr schwache Düngung. Normaler, humoser und tiefgründiger Gartenboden in sonniger Lage ist optimal.
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Botanischer Name:
Cichorium intybus var. foliosum.
Deutsche Namen:
Fleischkraut; Zuckerhut.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter des Fleischkraut. Diese haben meist einen länglichen Kopf den sie bilden. Die Blätter können kleingeschnitten als Salate genutzt werden. Da sie leicht bitter sind, werden sie oft mit anderen Salaten gemischt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Fleischkraut wird entweder direkt ins Freiland gesät oder es werden Pflanzen vorgezogen. Die Direktsaat erfolgt von ca Mitte Juni bis ca Mitte Juli in Reihen. Die Abstände der Reihen sollen ca 40cm betragen. Dünn säen oder man muß später auf ca 20-25cm in den Reihen vereinzeln. Fleichkraut kann auch vorgezogen werden. Dazu sät man ca Anfang Juni bis Anfang Juli, in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt sind und stellt das Ganze in ein warmes Gewächshaus oder auf die Fensterbank. Später wird in kleine Töpfe pikiert. Diese werden dann ca Ende Juni bis ca Ende Juli im Abstand von 40x25cm oder 30x30cm gepflanzt.
Allgemeines:
Beete unkrautfrei halten und besonders bei der Kopfbildung regelmässig wässern. Fleischkraut braucht keine extra Düngung. Einige Minusgrade werden zwar problemlos vertragen, doch sollte man bei Frost dennoch mit Vlies oder Lochfolien abdecken. Ernte beginnt ca Ende September meist jedoch Anfang Oktober. Bei günstigen Wetterkonditionen kann bis tief in den Winter hinein geerntet werden.
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Botanischer Name:
Cichorium endivia var. latifolium.
Deutsche Namen:
Breitblättrige Endivie.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden meist die gebleichten Blätter der breitblättrigen Endivie. Diese werden entweder zu Salat verarbeitet oder wie Gemüse gekocht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Für den Anbau über Sommer kann schon von Mitte März an ausgesät werden. Für den Herbstanbau kann entweder direkt gesät werden, was aber sehr selten Verwendung findet. Besser ist es Pflanzen vorzuziehen. Dazu sät man von Anfang Juni bis Mitte Juli in Frühbeete oder in Aussaatkisten. Entweder man pikiert vorher in kleine Töpfe oder man pflanzt direkt aus dem Saatbeet ohne Wurzelballen. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit eine intensive Pflege. Die Abstände sind 30x25cm oder 30x30cm. Man pflanzt ab Juli bis Anfang August, entweder ins Freiland oder ins Gewächshaus und zwar flach und kürzt keine Blätter ein, damit sich die Rosette ungestört entwickelt.
Allgemeines:
Traditionell werden Endivien für den Herbst angebaut. Durch moderne Sorten ist es aber möglich, die ganze Freilandsaison Endivien anzubieten. In den Sommermonaten besteht aber eine hohe Schossergefahr und wird deshalb nicht im Privat-Garten praktiziert. Ab Mitte September sollte wegen Fäulnisgefahr nicht mehr bewässert werden. Ca 2-3 Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen gebleicht. Dazu müßen die Pflanzen trocken sein, da sie sonst innen faulen würden. Man bindet die Köpfe mit einer Schnur oder einem großen Gummiband zu oder stülpt einen schwarzen Eimer über die ganze Pflanze. Das auflegen von schwarzer Folie ist auch möglich. Endivien mögen einen mittelschweren, nahrhaften Boden, der jedoch nicht frisch gedüngt wurde.
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Botanischer Name:
Cichorium endivia var. crispum.
Deutsche Namen:
Krause Endivie.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden meist die gebleichten Blätter der krausen Endivie. Diese werden entweder zu Salat verarbeitet oder wie Gemüse gekocht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Für den Anbau über Sommer kann schon von Mitte März an ausgesät werden. Für den Herbstanbau kann entweder direkt gesät werden, was aber sehr selten Verwendung findet. Besser ist es Pflanzen vorzuziehen. Dazu sät man von Anfang Juni bis Mitte Juli in Frühbeete oder in Aussaatkisten. Entweder man pikiert vorher in kleine Töpfe oder man pflanzt direkt aus dem Saatbeet ohne Wurzelballen. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit eine intensive Pflege. Die Abstände sind 30x25cm oder 30x30cm. Man pflanzt ab Juli bis Anfang August, entweder ins Freiland oder ins Gewächshaus und zwar flach und kürzt keine Blätter ein, damit sich die Rosette ungestört entwickelt.
Allgemeines:
Traditionell werden Endivien für den Herbst angebaut. Durch moderne Sorten ist es aber möglich, die ganze Freilandsaison Endivien anzubieten. In den Sommermonaten besteht aber eine hohe Schossergefahr und wird deshalb nicht im Privat-Garten praktiziert. Ab Mitte September sollte wegen Fäulnisgefahr nicht mehr bewässert werden. Ca 2-3 Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen gebleicht. Dazu müßen die Pflanzen trocken sein, da sie sonst innen faulen würden. Man bindet die Köpfe mit einer Schnur oder einem großen Gummiband zu oder stülpt einen schwarzen Eimer über die ganze Pflanze. Das auflegen von schwarzer Folie ist auch möglich. Endivien mögen einen mittelschweren, nahrhaften Boden, der jedoch nicht frisch gedüngt wurde.
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Botanischer Name:
Cichorium endivia var. endivia.
Deutsche Namen:
Schnitt Endivie.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Blätter der Schnitt Endivie, die entweder zu Salat verarbeitet oder wie Gemüse gekocht werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Für den Anbau über Sommer kann schon von Mitte März an ausgesät werden. Für den Herbstanbau kann entweder direkt gesät werden, was aber sehr selten Verwendung findet. Besser ist es Pflanzen vorzuziehen. Dazu sät man von Anfang Juni bis Mitte Juli in Frühbeete oder in Aussaatkisten. Entweder man pikiert vorher in kleine Töpfe oder man pflanzt direkt aus dem Saatbeet ohne Wurzelballen. Diese Pflanzen benötigen die erste Zeit eine intensive Pflege. Die Abstände sind 30x25cm oder 30x30cm. Man pflanzt ab Juli bis Anfang August, entweder ins Freiland oder ins Gewächshaus und zwar flach und kürzt keine Blätter ein, damit sich die Rosette ungestört entwickelt.
Allgemeines:
Traditionell werden Endivien für den Herbst angebaut. Durch moderne Sorten ist es aber möglich, die ganze Freilandsaison Endivien anzubieten. In den Sommermonaten besteht aber eine hohe Schossergefahr und wird deshalb nicht im Privat-Garten praktiziert. Ab Mitte September sollte wegen Fäulnisgefahr nicht mehr bewässert werden. Ca 2-3 Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen gebleicht. Dazu müßen die Pflanzen trocken sein, da sie sonst innen faulen würden. Man bindet die Köpfe mit einer Schnur oder einem großen Gummiband zu oder stülpt einen schwarzen Eimer über die ganze Pflanze. Das auflegen von schwarzer Folie ist auch möglich. Endivien mögen einen mittelschweren, nahrhaften Boden, der jedoch nicht frisch gedüngt wurde.
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Botanischer Name:
Cyperus esculentus.
Deutsche Namen:
Erdmandeln; Erdmandelgras; Chufas.
Familienzugehörigkeit:
Cyperaceae/Zyperngrasgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Auspflanzen von Knollen.
Verwendung:
Gegessen werden die kleinen Knollen von den Erdmandeln. In der Küche können sie wie richtige Mandeln verwendet werden. Wenn man die Knollen nach der Ernte noch etwas trocknen lässt, werden sie noch knuspriger und süßer. Man kann die Knollen wie Mandeln rösten und auch wie diese beim Backen verwenden. Mit einer Nußreibe gemahlen, ergeben Erdmandeln eine Zutat für Kuchen und Plätzchen. Idealer Snack für zwischendurch.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Erdmandeln brauchen längere Zeit zum keimen. Daher weicht man die hartschaligen Knöllchen 2 Tage lang in lauwarmen Wasser ein, bevor sie gesät werden. Anfang bis ca Mitte April werden 3 - 5 Knollen in mit Anzuchterde gefüllte 9er Töpfe gesteckt und hell sowie warm bei 20 ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank vorgezogen. Töpfe mäßig feucht halten. Ab Ende Mai bis ca Anfang Juni, pflanzt man die vorgezogenen Pflanzen ins Freiland im Abstand von 30x30cm.
Allgemeines:
Eine extra Düngung ist nicht notwendig. Jedoch haben die Erdmandeln gerne einen nahrhaften Boden. Auf Wühlmäuse ist zu achten, da ihnen die Knollen ebenfalls schmecken. Wenn im Oktober das Gras oben braun wird und abstirbt, kann mit dem Ernten begonnen werden. Dazu gräbt man die Büschel mit einer Grabegabel aus und schüttelt die kleinen Tochterknollen ab. Sie werden von Wurzeln und anhaftender Erde gesäubert und getrocknet. Die Knollen lagert man am besten frostfrei und luftig.
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Botanischer Name:
Cucumis sativus.
Deutsche Namen:
Salatgurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die Früchte der Salatgurke. Es gibt sie als Schlangengurken oder auch als Minigurken, die etwa nur 15 cm lang werden. Gurken ergeben herrliche Salate, werden als Brotauflage benutzt, in Quarks untergemengt oder können als Gesichtsmasken dienen. Man kann mit den Früchten auch gute Rohkostsalate zubereiten. Salatgurken halten sich nur kurz frisch nach der Ernte. Sie werden schnell weich. Am besten man lagert sie in Klarsichtfolie eingepackt in einen leicht gekühlten Raum oder wenn es nicht anders geht, in das Gemüsefach des Kühlschrank.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Mitte April bis Anfang Juni werden Pflanzen vorgezogen, die man entweder in Aussaatkisten sät und anschließend, wenn die Keimblätter voll entfaltet sind, in 10er Töpfe pikiert. Oder man legt direkt 1-2 Korn pro Topf und spart sich so das pikieren. Pro Topf beläßt man nur eine Pflanze. Ab Mitte Mai bis etwa Mitte Juni werden die Pflanzen in Reihen von ca 150cm Abstand gepflanzt. In der Reihe sollte man ca 30-50 cm Abstand halten.
Allgemeines:
Salatgurken können auch in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Diese wird vorher auf den Boden gelegt und befestigt. Die Mulchfolie unterstützt die Erwärmung des Bodens, was die wärmebedürftigen Salatgurken lieben. Ebenso braucht man kein Unkraut zu hacken. Im Freiland werden Salatgurken normalerweise über den Boden wachsen gelassen. Man kann sie aber auch an Rankgitter hochklettern lassen. Sie können auch im Gewächshaus angebaut werden. Die wärmeliebenden Salatgurken entwickeln sich hier optimal. Im Gewächshaus werden sie im Gegensatz zum Freiland fast immer eintriebig an Schnüren hochgeleitet. Man kann sie aber auch über den Boden wachsen lassen. Werden Salatgurken eintriebig hochgeleitet, wird jeder Nebentrieb der am Stamm entspringt, abgeschnitten. Salatgurken sollen generell regelmässig gewässert werden und sie lieben einen warmen und gut gedüngten Boden. Daher reichlich Kompost oder Mist in die Erde einarbeiten.
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Botanischer Name:
Cucumis sativus.
Deutsche Namen:
Einlegegurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die kleinen Früchte der Einlegegurke. Sie können eingelegt als saure Essiggurken, Salzgurken oder Senfgurken verwendet werden. Groß gewordene Einlegegurken kann man auch als Salat zubereiten, doch können manche Sorten bei Einlegegurken bitter werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Mitte April bis Anfang Juni werden Pflanzen vorgezogen, die man entweder in Aussaatkisten sät und anschließend, wenn die Keimblätter voll entfaltet sind, in 10er Töpfe pikiert. Oder man legt direkt 1-2 Korn pro Topf und spart sich so das pikieren. Pro Topf beläßt man nur eine Pflanze. Ab Mitte Mai bis etwa Mitte Juni werden die Pflanzen in Reihen von ca 1,5 m Abstand gepflanzt. In der Reihe sollte man ca 30-50cm Abstand halten.
Allgemeines:
Einlegegurken sollen am besten immer in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Diese wird vorher auf den Boden gelegt und befestigt. Die Mulchfolie unterstützt die Erwärmung des Bodens, was die wärmebedürftigen Einlegegurken lieben. Ebenso braucht man kein Unkraut zu hacken. Im Freiland werden Einlegegurken normalerweise immer über den Boden wachsen gelassen. Sie können auch im Gewächshaus angebaut werden. In der Praxis wird dies jedoch nicht praktiziert. Einlegegurken sollen generell regelmässig gewässert werden und sie lieben einen warmen und gut gedüngten Boden. Daher reichlich Kompost oder Mist in die Erde einarbeiten.
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Botanischer Name:
Cucumis melo convar. flexuosus.
Deutsche Namen:
Armenische Gurke; Melonengurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Armenischen Gurke, die eigentlich eine Melone ist. Sie können halbreif, wie Gurken verwendet werden und reif wie Melonen. Bei Vollreife, aber nur wenige Tage haltbar.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Armenische Gurke, wird wie Melonen angebaut. Sie kann entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden. Bei uns ist ein Anbau im Gewächshaus aber dem Freiland vorzuziehen. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Für Pflanzung gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Armenische Gurken, sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Regelmässig durchdringend gießen. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll. Im Gewächshaus sollten Armenische Gurken aufgeleitet werden und die Früchte gesichert werden. Im Freiland läßt man die Pflanzen am Boden kriechen. Ein aufleiten an Spalieren ist aber möglich. Man sollte reichlich Kompost oder Mist geben.
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Botanischer Name:
Cucumis anguria.
Deutsche Namen:
Jamaika Igelgurke; Antillengurke; Anguriengurke; Westindische Gurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Früchte der Jamaika Igelgurke. Diese werden entweder süßsauer eingelegt, als Schmorgurke verwendet oder gekocht. Ältere Früchte haben nur mehr Zierwert. Die Schale der Früchte haben Stacheln. Sind die Früchte aber jung, sind die Stacheln so weich, daß man sie einfach mit verzehrt.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Jamaika Igelgurke wird Mitte bis Ende April entweder in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät und später werden die Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert, oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus und beläßt später nur die schönste Pflanze im Topf. Ab Mitte bis Ende Mai werden die Pflanzen im Freiland unter Vlies oder Lochfolie, in Reihen von ca 150cm Abstand gepflanzt. In der Reihe sollte man ca 30-50cm Abstand halten.
Allgemeines:
Die Jamaika Igelgurke ist die einzige Art aus dieser Gruppe, die gegessen werden darf. Alle anderen Arten dürfen nicht gegessen werden. Aber auch bei einem Anbau der Jamaika Igelgurke muß unbedingt darauf aufgepaßt werden, daß sich keine anderen giftigen Sorten einkreuzen, die die Jamaika Igelgurke ungenießbar machen. Jamaika Igelgurken können auch in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Diese wird vorher auf den Boden gelegt und befestigt. Die Mulchfolie unterstützt die Erwärmung des Bodens, was die wärmebedürftigen Igelgurken lieben. Ebenso braucht man kein Unkraut zu hacken. Im Freiland werden Igelgurken normalerweise über den Boden wachsen gelassen. Man kann sie aber auch an Rankgitter hochklettern lassen. Um höhere Erträge als im Freiland zu erzielen, sollte man die Igelgurken im Gewächshaus anbauen. Die wärmeliebenden Igelgurken entwickeln sich hier optimal. Im Gewächshaus werden sie im Gegensatz zum Freiland fast immer an Schnüren oder anderen Rankhilfen hochgeleitet. Man kann sie aber auch über den Boden wachsen lassen. Igelgurken sollen generell regelmäßig gewässert werden und sie lieben einen warmen und gut gedüngten Boden in sonniger und trockner Lage. Daher reichlich Kompost oder Mist in die Erde einarbeiten. Eine Bewässerung über Tropfschläuche ist vorteilhaft.
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Botanischer Name:
Cucumis melo.
Deutsche Namen:
Zuckermelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die reifen Früchte der Zuckermelone. Diese sind wahre Durstlöscher. Die Reife der Früchte ist erfolgt, wenn sie ihren typischen Geruch verströmen und sich zarte Risse in Stielnähe gebildet haben. Zum Frischverzehr schneidet man die Frucht auf und entfernt die darin enthaltenen Kerne. Das Fruchtfleisch wird entweder ausgelöffelt oder wenn man die Frucht mehrmals länglich teilt, von der Schale abgeschnitten und gegessen. Honigmelonen eignen sich vorzüglich als Vorspeisen in Kombination mit rohem Schinken. Sie können aber auch als Dessert zu Obstsalaten oder zu Speiseeis bezw. Sobets verarbeitet werden. Bei etwa 10ºC kann man die Melonen, getrennt von anderen Früchten etwa 2-3 Wochen lagern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Zuckermelone, die entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden kann, wird entweder als Pflanze vorkultiviert werden oder wird direkt ins Freiland gesät. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Für die Direktssaat kann ab Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Beim pflanzen unbedingt jede Wurzelverletzung vermeiden. Für Pflanzung und Direktssat gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Zuckermelonen sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Ein Anbau ist bei uns oft nur im Gewächshaus sinnvoll. Freiland sollte sich in Weinbaugebieten befinden. Regelmässig mit lauwarmen Wasser in großen Mengen gießen. Niemals den Wurzelhals benetzen, da sonst Wurzelfäule droht. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll. Zuckermelonen müssen beschnitten werden, da sich nur an den nachwachsenden Ranken, weibliche Blüten bilden. Dafür sind drei Schnitte notwendig. Für den ersten Schnitt wird nach dem 4. oder 5. Blatt entspitzt. Auch die sich dann bildenden Seitentriebe werden nach dem 5. bis 6. Blatt entspitzt. Man sollte nur 4 Seitentriebe belaßen. Seitentriebe die sich anschließend bilden, werden nach dem 3. Blatt entspitzt. Wenn die Früchte etwa nußgroß sind, den Trieb oberhalb der Frucht bis auf 2 Blätter einkürzen. Pro Pflanze beläßt man nur 4-6 Früchte. Diese öfters auf Fäulnis kontrolieren. Während der Blütezeit sollte die Temperatur ca 24ºC und mehr betragen. Nur so kann die Befruchtung gelingen. Da der Pollen oft bei Regenwetter verklebt oder eintrocknet, muß man künstlich befruchten um reichen Ertrag zu bekommen. Dazu nimmt man mit einem weichen Pinsel etwas Pollen auf und streicht ihn über die Narbe der weiblichen Blüte. Beste Zeit dafür sind die frühen Morgenstunden bis ca 11 Uhr. Die weiblichen Blüten sind an der Verdickung unterhalb der Blüte zu erkennen. Im Gewächshaus sollten Zuckermelonen an Schnüren aufgeleitet werden und die Früchte durch ein aufgehängtes Netz gesichert werden. Im Freiland lässt man die Pflanzen am Boden kriechen. Die Früchte sollte man auf ein Brett, Styropor oder Stroh legen. Zuckermelonen brauchen einen lockeren, feuchten und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden eignen sich weniger. Als Starkzehrer sollte man reichlich Kompost oder Mist geben. Dazu sollte man während der Vegetationsperiode alle 1-2 Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen.
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Botanischer Name:
Cucumis melo var. reticulatus.
Deutsche Namen:
Netzmelone; Muskatmelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die reifen Früchte der Netzmelone. Diese sind wahre Durstlöscher. Zum Frischverzehr schneidet man die Frucht auf und entfernt die darin enthaltenen Kerne. Das Fruchtfleisch wird entweder ausgelöffelt oder wenn man die Frucht mehrmals länglich teilt, von der Schale abgeschnitten und gegessen. Netzmelonen eignen sich vorzüglich als Vorspeisen in Kombination mit rohem Schinken. Sie können aber auch als Dessert zu Obstsalaten oder zu Speiseeis bezw. Sobets verarbeitet werden. Bei etwa 10ºC kann man die Melonen, getrennt von anderen Früchten etwa 2-3 Wochen lagern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Netzmelone, die entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden kann, wird entweder als Pflanze vorkultiviert werden oder wird direkt ins Freiland gesät. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Für die Direktssaat kann ab Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Beim pflanzen unbedingt jede Wurzelverletzung vermeiden. Für Pflanzung und Direktssat gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Zuckermelonen sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Ein Anbau ist bei uns oft nur im Gewächshaus sinnvoll. Freiland sollte sich in Weinbaugebieten befinden. Regelmässig mit lauwarmen Wasser in großen Mengen gießen. Niemals den Wurzelhals benetzen, da sonst Wurzelfäule droht. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll. Netzmelonen müssen beschnitten werden, da sich nur an den nachwachsenden Ranken, weibliche Blüten bilden. Dafür sind drei Schnitte notwendig. Für den ersten Schnitt wird nach dem 4. oder 5. Blatt entspitzt. Auch die sich dann bildenden Seitentriebe werden nach dem 5. bis 6. Blatt entspitzt. Man sollte nur 4 Seitentriebe belaßen. Seitentriebe die sich anschließend bilden, werden nach dem 3. Blatt entspitzt. Wenn die Früchte etwa nußgroß sind, den Trieb oberhalb der Frucht bis auf 2 Blätter einkürzen. Pro Pflanze beläßt man nur 4-6 Früchte. Diese öfters auf Fäulnis kontrolieren. Während der Blütezeit sollte die Temperatur ca 24º C und mehr betragen. Nur so kann die Befruchtung gelingen. Da der Pollen oft bei Regenwetter verklebt oder eintrocknet, muß man künstlich befruchten um reichen Ertrag zu bekommen. Dazu nimmt man mit einem weichen Pinsel etwas Pollen auf und streicht ihn über die Narbe der weiblichen Blüte. Beste Zeit dafür sind die frühen Morgenstunden bis ca 11 Uhr. Die weiblichen Blüten sind an der Verdickung unterhalb der Blüte zu erkennen. Im Gewächshaus sollten Netzmelonen an Schnüren aufgeleitet werden und die Früchte durch ein aufgehängtes Netz gesichert werden. Im Freiland lässt man die Pflanzen am Boden kriechen. Die Früchte sollte man auf ein Brett, Styropor oder Stroh legen. Netzmelonen brauchen einen lockeren, feuchten und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden eignen sich weniger. Als Starkzehrer sollte man reichlich Kompost oder Mist geben. Dazu sollte man während der Vegetationsperiode alle 1-2 Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen.
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Botanischer Name:
Cucumis melo var. cantaloupensis.
Deutsche Namen:
Cantalupmelone; Kantalupmelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die reifen Früchte der Cantalupmelone. Diese sind wahre Durstlöscher. Zum Frischverzehr schneidet man die Frucht auf und entfernt die darin enthaltenen Kerne. Das Fruchtfleisch wird entweder ausgelöffelt oder wenn man die Frucht mehrmals länglich teilt, von der Schale abgeschnitten und gegessen. Cantalupmelonen eignen sich vorzüglich als Vorspeisen in Kombination mit rohem Schinken. Sie können aber auch als Dessert zu Obstsalaten oder zu Speiseeis bezw. Sobets verarbeitet werden. Bei etwa 10ºC kann man die Melonen, getrennt von anderen Früchten etwa 2-3 Wochen lagern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Cantalupmelone, die entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden kann, wird entweder als Pflanze vorkultiviert werden oder wird direkt ins Freiland gesät. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Für die Direktssaat kann ab Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Beim pflanzen unbedingt jede Wurzelverletzung vermeiden. Für Pflanzung und Direktssat gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Zuckermelonen sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Ein Anbau ist bei uns oft nur im Gewächshaus sinnvoll. Freiland sollte sich in Weinbaugebieten befinden. Regelmässig mit lauwarmen Wasser in großen Mengen gießen. Niemals den Wurzelhals benetzen, da sonst Wurzelfäule droht. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll.  Cantalupmelonen müssen beschnitten werden, da sich nur an den nachwachsenden Ranken, weibliche Blüten bilden. Dafür sind drei Schnitte notwendig. Für den ersten Schnitt wird nach dem 4. oder 5. Blatt entspitzt. Auch die sich dann bildenden Seitentriebe werden nach dem 5. bis 6. Blatt entspitzt. Man sollte nur 4 Seitentriebe belaßen. Seitentriebe die sich anschließend bilden, werden nach dem 3. Blatt entspitzt. Wenn die Früchte etwa nußgroß sind, den Trieb oberhalb der Frucht bis auf 2 Blätter einkürzen. Pro Pflanze beläßt man nur 4-6 Früchte. Diese öfters auf Fäulnis kontrolieren. Während der Blütezeit sollte die Temperatur ca 24º C und mehr betragen. Nur so kann die Befruchtung gelingen. Da der Pollen oft bei Regenwetter verklebt oder eintrocknet, muß man künstlich befruchten um reichen Ertrag zu bekommen. Dazu nimmt man mit einem weichen Pinsel etwas Pollen auf und streicht ihn über die Narbe der weiblichen Blüte. Beste Zeit dafür sind die frühen Morgenstunden bis ca 11 Uhr. Die weiblichen Blüten sind an der Verdickung unterhalb der Blüte zu erkennen. Im Gewächshaus sollten Cantalupmelonen an Schnüren aufgeleitet werden und die Früchte durch ein aufgehängtes Netz gesichert werden. Im Freiland lässt man die Pflanzen am Boden kriechen. Die Früchte sollte man auf ein Brett, Styropor oder Stroh legen. Cantalupmelonen brauchen einen lockeren, feuchten und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden eignen sich weniger. Als Starkzehrer sollte man reichlich Kompost oder Mist geben. Dazu sollte man während der Vegetationsperiode alle 1-2 Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen.
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Botanischer Name:
Cucumis melo var. saccharinus.
Deutsche Namen:
Glatte Melone; Ananasmelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die reifen Früchte der glatten Melone. Diese sind wahre Durstlöscher. Zum Frischverzehr schneidet man die Frucht auf und entfernt die darin enthaltenen Kerne. Das Fruchtfleisch wird entweder ausgelöffelt oder wenn man die Frucht mehrmals länglich teilt, von der Schale abgeschnitten und gegessen. Glatte Melonen eignen sich vorzüglich als Vorspeisen in Kombination mit rohem Schinken. Sie können aber auch als Dessert zu Obstsalaten oder zu Speiseeis bezw. Sobets verarbeitet werden. Bei etwa 10ºC kann man die Melonen, getrennt von anderen Früchten etwa 2-3 Wochen lagern.

GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Glatte Melone, die entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden kann, wird entweder als Pflanze vorkultiviert werden oder wird direkt ins Freiland gesät. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Für die Direktssaat kann ab Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Beim pflanzen unbedingt jede Wurzelverletzung vermeiden. Für Pflanzung und Direktssat gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Zuckermelonen sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Ein Anbau ist bei uns oft nur im Gewächshaus sinnvoll. Freiland sollte sich in Weinbaugebieten befinden. Regelmässig mit lauwarmen Wasser in großen Mengen gießen. Niemals den Wurzelhals benetzen, da sonst Wurzelfäule droht. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll. Glatte Melonen müssen beschnitten werden, da sich nur an den nachwachsenden Ranken, weibliche Blüten bilden. Dafür sind drei Schnitte notwendig. Für den ersten Schnitt wird nach dem 4. oder 5. Blatt entspitzt. Auch die sich dann bildenden Seitentriebe werden nach dem 5. bis 6. Blatt entspitzt. Man sollte nur 4 Seitentriebe belaßen. Seitentriebe die sich anschließend bilden, werden nach dem 3. Blatt entspitzt. Wenn die Früchte etwa nußgroß sind, den Trieb oberhalb der Frucht bis auf 2 Blätter einkürzen. Pro Pflanze beläßt man nur 4-6 Früchte. Diese öfters auf Fäulnis kontrolieren. Während der Blütezeit sollte die Temperatur ca 24º C und mehr betragen. Nur so kann die Befruchtung gelingen. Da der Pollen oft bei Regenwetter verklebt oder eintrocknet, muß man künstlich befruchten um reichen Ertrag zu bekommen. Dazu nimmt man mit einem weichen Pinsel etwas Pollen auf und streicht ihn über die Narbe der weiblichen Blüte. Beste Zeit dafür sind die frühen Morgenstunden bis ca 11 Uhr. Die weiblichen Blüten sind an der Verdickung unterhalb der Blüte zu erkennen. Im Gewächshaus sollten Glatte Melonen an Schnüren aufgeleitet werden und die Früchte durch ein aufgehängtes Netz gesichert werden. Im Freiland lässt man die Pflanzen am Boden kriechen. Die Früchte sollte man auf ein Brett, Styropor oder Stroh legen. Glatte Melonen brauchen einen lockeren, feuchten und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden eignen sich weniger. Als Starkzehrer sollte man reichlich Kompost oder Mist geben. Dazu sollte man während der Vegetationsperiode alle 1-2 Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Cucumis melo var. inodorus.
Deutsche Namen:
Honigmelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die reifen Früchte der Honigmelone. Diese sind wahre Durstlöscher. Zum Frischverzehr schneidet man die Frucht auf und entfernt die darin enthaltenen Kerne. Das Fruchtfleisch wird entweder ausgelöffelt oder wenn man die Frucht mehrmals länglich teilt, von der Schale abgeschnitten und gegessen. Honigmelonen eignen sich vorzüglich als Vorspeisen in Kombination mit rohem Schinken. Sie können aber auch als Dessert zu Obstsalaten oder zu Speiseeis bezw. Sobets verarbeitet werden. Bei etwa 10ºC kann man die Melonen, getrennt von anderen Früchten etwa 2-3 Wochen lagern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Honigmelone, die entweder im Garten oder Gewächshaus kultiviert werden kann, wird entweder als Pflanze vorkultiviert werden oder wird direkt ins Freiland gesät. Die Anzucht von Pflanzen ist in unseren Gegenden vorzuziehen. Für die Vorkultur wird ab Ende März bis ca Mitte April, entweder in Aussaatkisten gesät und später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn pro Topf aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank bei mindestens 22ºC aufgestellt. Für die Direktssaat kann ab Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Pflanzung erfolgt ca Mitte Mai bis Anfang Juni. Beim pflanzen unbedingt jede Wurzelverletzung vermeiden. Für Pflanzung und Direktssat gelten Abstände von 100x50cm oder 80x80cm.
Allgemeines:
Das Pflanzen auf schwarze Mulchfolie hat sich bewährt und sollte wenn möglich auch praktiziert werden. Da Zuckermelonen sehr wärmebedürftig sind, sollte man sie mit Vlies oder mit kleinen Folientunnels bis zur Blütenbildung überdecken. Der Standort sollte windgeschützt, warm und sonnig sein. Ein Anbau ist bei uns oft nur im Gewächshaus sinnvoll. Freiland sollte sich in Weinbaugebieten befinden. Regelmässig mit lauwarmen Wasser in großen Mengen gießen. Niemals den Wurzelhals benetzen, da sonst Wurzelfäule droht. Das verlegen von Tropfschläuchen ist sinnvoll. Honigmelonen müßen beschnitten werden, da sich nur an den nachwachsenden Ranken, weibliche Blüten bilden. Dafür sind drei Schnitte notwendig. Für den ersten Schnitt wird nach dem 4. oder 5. Blatt entspitzt. Auch die sich dann bildenden Seitentriebe werden nach dem 5. bis 6. Blatt entspitzt. Man sollte nur 4 Seitentriebe belassen. Seitentriebe die sich anschließend bilden, werden nach dem 3. Blatt entspitzt. Wenn die Früchte etwa nußgroß sind, den Trieb oberhalb der Frucht bis auf 2 Blätter einkürzen. Pro Pflanze beläßt man nur 4-6 Früchte. Diese öfters auf Fäulnis kontrolieren. Während der Blütezeit sollte die Temperatur ca 24º C und mehr betragen. Nur so kann die Befruchtung gelingen. Da der Pollen oft bei Regenwetter verklebt oder eintrocknet, muß man künstlich befruchten um reichen Ertrag zu bekommen. Dazu nimmt man mit einem weichen Pinsel etwas Pollen auf und streicht ihn über die Narbe der weiblichen Blüte. Beste Zeit dafür sind die frühen Morgenstunden bis ca 11 Uhr. Die weiblichen Blüten sind an der Verdickung unterhalb der Blüte zu erkennen. Im Gewächshaus sollten Honigmelonen an Schnüren aufgeleitet werden und die Früchte durch ein aufgehängtes Netz gesichert werden. Im Freiland läßt man die Pflanzen am Boden kriechen. Die Früchte sollte man auf ein Brett, Styropor oder Stroh legen. Honigmelonen brauchen einen lockeren, feuchten und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden eignen sich weniger. Als Starkzehrer sollte man reichlich Kompost oder Mist geben. Dazu sollte man während der Vegetationsperiode alle 1-2 Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen.
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Botanischer Name:
Cucumis metuliferus.
Deutsche Namen:
Kiwano; Afrikanische Stachelgurke; Höckergurke; Höckermelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die mit "Stacheln" besetzten Früchte. Das Fruchtfleisch ist erfrischend saftig, nicht bitter, aber mit vielen Kernen. Das Fruchtfleisch läßt sich mit den Kernen wie Kiwis auslöffeln. Man kann das Fruchtfleisch vor Genuß auch noch je nach Geschmack mit etwas Zitronensaft beträufeln oder mit Schlagsahne verfeinern. Oder man schneidet das Fruchtfleisch in Stücke und verwendet es für Fruchtsalate, Cocktails, Mischgetränke oder zum dekorieren von Speiseplatten. Die 4-5 mm dicke Fruchtschale ist nicht zum Verzehr bestimmt. Kiwanos sind zum Frischverzehr geeignet und lassen sich nicht lange lagern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Kiwano wird bei uns entweder im Freiland oder im Gewächshaus kultiviert. Der Anbau im Freiland ist bei uns aber nur in guten Sommern oder in Weinbaugebieten, rentabel. Für einen Anbau im Freiland, wird von Mitte bis Ende April ausgesät. Entweder man sät in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind aus und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus und beläßt später nur die schönste Pflanze. Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei ca 22-25ºC aufgestellt. Nach etwa 3 Wochen sind die Pflanzen pflanzfertig. Im Freiland wird ab Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt. In unserem Klima ist es ratsam die Kiwano im Freiland in schwarze Mulchfolie zu pflanzen. Die ersten paar Wochen nach der Pflanzung kann man auch noch ein Vlies über die Pflanzen legen, damit sie besser anwachsen. Die Reihenabstände im Freiland sollen ca 1-2m betragen und in den Reihen soll man Abstände von 40-60cm einhalten. Im Gewächshaus kann man bei Heizung schon Anfangs Januar bis Februar säen und im Februar bis März pflanzen, was im Hobbygarten aber nur sehr selten praktiziert wird. Im ungeheizten Gewächshaus kann schon Ende März-Anfang April mit der Aussaat begonnen werden. Gepflanzt wird dann Ende April-Anfang Mai. Oder man sät und pflanzt zu den Zeiten wie im Freilandanbau. Im Gewächshaus werden die Kiwanos entweder ein- oder zweitriebig an Schnüren, Netzenoder Baustahlmatten hochgeleitet, oder man lässt sie über den Boden wachsen. Es gelten dieselben Abstände wie im Freiland.
Allgemeines:
Da Kiwanos unter günstigen Bedingungen stark wuchern können, sollte man der sehr stacheligen Pflanze immer nur 1-2 Ranken belassen. Da Kiwanos einen warmen Standort ohne Staunässe bevorzugen, werden sie sehr oft auf kleine Dämme gepflanzt. Ebenso benötigen sie einen nahrhaften Boden, der gut mit Kompost oder Mist versorgt ist. 1-2 Düngungen während der Wachstumsperiode wirken sich ertragsfördend aus. Besonders im Monat Juli, wenn das Fruchtwachstum ist, muss regelmässig bewässert werden. Die Früchte erntet man wenn diese noch grün oder sich gelb-ornage zu färben beginnen. Früchte in diesem Zustand sind halbreif, die Samenkörner sind noch weich, doch die Früchte schmecken jetzt am besten. Sie reifen bei Zimmertemperatur nach, verlieren jedoch ihr gutes Aroma und ihren Wohlgeschmack bei zunehmender Reife.
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Botanischer Name:
Cucurbita pepo convar. giromontiina.
Deutsche Namen:
Zucchini; Gourgettes; Cocozelle.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Zucchini, welche es in verschiedenen Farben gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Junge und etwas größere Früchte können aber auch gut roh für Rohkostsalate benutzt werden. Große Früchte werden geschält und die Kerne entfernt. Diese kann man gut zum Füllen oder als gedünstetes Gemüse verwenden. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Kleine Zucchinis, welche etwa die Grösse von Einlegegurken haben, können wie diese auch zum Einlegen genutzt werden. Je kleiner die Früchte bei der Ernte sind, desto zarter und feiner sind sie.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Zucchinis werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 80-100cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 80-100cm eingehalten. Man kann die Zucchinis auch ab Mai direkt ins Freiland aussäen. Ein Anbau ist auch im Gewächshaus möglich, um die Erntesaison zu erweitern. Im Gewächshaus kann es aber sein, daß man künstlich mit dem Pinsel bestäuben muß um einen hohen Ertrag zu erzielen.
Allgemeines:
Das pflanzen in schwarze Mulchfolie hat sich bewährt. Erste Pflanzungen kann man wenn nötig mit einem Vlies oder Lochfolie abdecken. Zucchinis sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen, da sie Starkzehrer sind. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern, da sonst die Gefahr besteht daß sie bitter werden. Im Sommer und Herbst können dann die Früchte geerntet werden. Frühzeitige Ernte der ersten Frucht und häufiges Durchpflücken vergrößert den Ertrag. Junge Pflanzen nach der Pflanzung auf Schnecken hin kontrolieren, da diese gerne die jungen Pflanzen fressen.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Cucurbita ficifolia.
Deutsche Namen:
Feigenblattkürbis.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte des Feigenblattkürbis, welche es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Man kann sie auch für Marmeladenrezepte gebrauchen. Die Samen können geröstet und gegessen werden. Man sollte sich beraten lassen, welche Sorte für welchen Verwendungszweck die beste ist, da der Geschmack des Fruchtfleisches sehr unterschiedlich sein kann.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Feigenblattkürbisse werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen bei Temperaturen von etwa 25ºC. Anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, wird in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 100-150cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 100-150cm eingehalten. Unbedingt eine Rankhilfe geben, da die Pflanzen sehr stark und  sehr lang wachsen.
Allgemeines:
Feigenblattkürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Herbst können dann die Früchte geerntet werden, die je nach Sorte, an einem kühlen und frostfreien Ort, bis zu mehreren Monaten lagerbar sind. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cucurbita pepo.
Deutsche Namen:
Gartenkürbis.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Gartenkürbisse, welche es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Man kann sie auch für Marmeladenrezepte gebrauchen. Die Samen können geröstet und gegessen werden. Man sollte sich beraten lassen, welche Sorte für welchen Verwendungszweck die beste ist, da der Geschmack des Fruchtfleisches sehr unterschiedlich sein kann.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Gartenkürbisse werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 100-150cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 100-150cm eingehalten.
Allgemeines:
Gartenkürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Herbst können dann die Früchte geerntet werden, die je nach Sorte, an einem kühlen und frostfreien Ort, bis zu mehreren Monaten lagerbar sind. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cucurbita moschata.
Deutsche Namen:
Moschuskürbis.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Moschuskürbisse, welche es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Man kann sie auch für Marmeladenrezepte gebrauchen. Die Samen können geröstet und gegessen werden. Man sollte sich beraten lassen, welche Sorte für welchen Verwendungszweck die beste ist, da der Geschmack des Fruchtfleisches sehr unterschiedlich sein kann.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Moschuskürbisse werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 100-150cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 100-150cm eingehalten.
Allgemeines:
Moschuskürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Herbst können dann die Früchte geerntet werden, die je nach Sorte, an einem kühlen und frostfreien Ort, bis zu mehreren Monaten lagerbar sind. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cucurbita maxima.
Deutsche Namen:
Riesenkürbisse.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Riesenkürbisse, welche es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Man kann sie auch für Marmeladenrezepte gebrauchen. Die Samen können geröstet und gegessen werden. Man sollte sich beraten lassen, welche Sorte für welchen Verwendungszweck die beste ist, da der Geschmack des Fruchtfleisches sehr unterschiedlich sein kann.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Riesenkürbisse werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 100-150cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 100-150cm eingehalten.
Allgemeines:
Riesenkürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Herbst können dann die Früchte geerntet werden, die je nach Sorte, an einem kühlen und frostfreien Ort, bis zu mehreren Monaten lagerbar sind. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cucurtita pepo convar. patissonia.
Deutsche Namen:
Patissons; Fliegende Untertassen; Kaisermütze.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Patissons, welche es in verschiedenen Farben gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Die Blüten können fritiert gegessen werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Patissons werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 80-100cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 80-100cm eingehalten.
Allgemeines:
Patissons sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Sommer und Herbst können dann die Früchte geerntet werden. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cucurbita pepo var. oleifera.
Deutsche Namen:
Rondinis; Ölkürbis.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Früchte der Rondinis, welche es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Sie werden generell verwendet als Suppen, Eintopf, Auflauf, Kompott, Gemüse und geschmort oder gefüllt. Junge und etwas ältere Früchte können aber auch gut roh für Rohkostsalate benutzt werden. Die Blüten können fritiert gegessen werden. Man kann sie auch für Marmeladenrezepte gebrauchen. Die Samen können geröstet und gegessen werden. Man sollte sich beraten lassen, welche Sorte für welchen Verwendungszweck die beste ist, da der Geschmack des Fruchtfleisches sehr unterschiedlich sein kann.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Rondinis werden aus Samen vorkultiviert. Ab Ende März bis Anfang Mai kann man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten säen und anschließend wenn sich die großen Keimblätter ganz entfaltet haben, in 10er Töpfe pikieren. Oder man legt 1-2 Samen direkt in 10er Töpfe, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ab. Pro Topf belässt man nur eine Pflanze. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der Reihen sollen ca 80-100cm betragen. Auch in den Reihen werden Abstände von 80-100cm eingehalten.
Allgemeines:
Rondinis sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sie erhalten eine reichliche Gabe von Kompost oder Mist. Außerdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern. Im Sommer und Herbst können dann die Früchte geerntet werden. Früchte die bitter schmecken, sollte man nicht verzehren. Es können durch Einkreuzungen von Zierkürbissen, Bitterstoffe auftreten.
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Botanischer Name:
Cynara cardunculus.
Deutsche Namen:
Cardy; Kardone; Kardy; Gemüse-Artischocke.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die gebleichten oder ungebleichten Stengel des Kardy. Man schneidet die Blattspreiten ab und schält die Stengel. Diese schneidet man dann auf ca 10 cm Länge ab. Die Stengel werden wie Spargel in gesalzenes Zitronenwasser gelegt, damit sie sich nicht verfärben. Anschließend nicht zu weich abkochen. Stiele in eine Auflaufform schichten und mit Käse überbacken.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat des Cardy erfolgt im April bis Anfang Mai. Es werden jeweils 2-3 Korn in Töpfe abgelegt, die mit Anzuchterde gefüllt sind. Die Pflanzen werden warm bei etwa 20-25 ºC im Gewächhaus oder auf der Fensterbank herangezogen. Ende Maibis Anfang Juni, wird ins Freiland im Abstand von 80x80cm ausgepflanzt. Allgemeines :
Kardy mag einen nährstoffreichen und warmen Boden. Daher wird das Pflanzbeet auch mit Kompost oder Mist vorbereitet. Über den Sommer soll immer reichlich gewässert werden. Im Herbst ab September / Oktober, haben sich die Stengel und Blätter kräftig entwickelt. Sie können jetzt geschnitten werden. Wem aber der Geschmack zu herb ist, kann ab September, anstatt abzuschneiden, die Blätter mit einer Schnur zusammenbinden und Pappe, Strohmatten oder Sackleinen um die Pflanze wickeln, bis nur noch die Blattspitzen herausschauen. Diese Arbeit sollte man aber nur bei trocknem Wetter durchführen, denn eingeschlossene Feuchtigkeit, sorgt schnell für Fäulnis. Damit die Pflanzen standfester stehen, sollten sie mit Erde angehäufelt werden. Gewöhnlich ist nach 2-3 Wochen, je nach Witterung, der Bleichvorgang beendet, und man kann nun die hellen und zarteren Stengel abschneiden. Da das Bleichen der Pflanzen relativ schnell von statten geht, sollte man immer nur einen Teil der Pflanzen bleichen. Kardy ist nicht winterhart und stirbt im Winter ab. Wer aber auch im Winter gebleichten Kardy möchte, gräbt man vor dem ersten Frost, die Pflanzen mit einem Erdballen aus und setzt sie in einen Keller. Dort wird genauso gebleicht wie im Freiland. Man kann aber hier beim zusammenbinden die Blätter um ca ein Drittel kürzen. In milden Lagen kann man mit Stroh und Laub evtl auch im Freiland überwintern und bleichen.
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Botanischer Name:
Cynara scolymus.
Deutsche Namen:
Artischocke.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Kindeln.
Verwendung:
Geerntet werden die Blütenknospen der Artischocke, meist ab August. Sie müssen im passenden Moment geschnitten werden, wenn die Knospen ausgewachsen sind, es sich aber noch keine farbigen Blumenblätter sichtbar zeigen. Zu alt gewordene Knospen schmecken strohig. Die Knospen werden mit einem scharfen Messer abgeschnitten, gewaschen und mit einer Zitronenscheibe in Zitronenwasser gekocht. Die einzelnen Schuppen der Knospe werden mit der Hand auseinandergebrochen, in Saucen gedippt und das Fruchtfleisch abgelutscht.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Artischocken sind mehrjährig und können durch Samen oder Kindeln vermehrt werden. Ab Ende Januar bis Anfang Februar, wird der Samen in mit Anzuchterde gefüllte Aussaatkisten gesät und warm im Gewächshaus oder der Fensterbank aufgestellt. Die Pflanzen werden später in kleine Töpfe pikiert, ehe sie Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt werden. Da die Pflanzen relativ viel Platz benötigen, sollten die Reihen 100cm Abstand haben und in den Reihen mindestens 80cm, besser aber 100cm Abstand betragen.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Um vegetativ zu vermehren, nimmt man im Herbst die schönsten Pflanzen heraus und schlägt sie in einen großen Kübel mit feuchtem Sand oder Sand/Erde-Gemisch ein. Um ein besseres Ergebnis zu haben, häufelt man die Pflanzen mit Sand oder Erde an. Bis zum Frühjahr haben sich meist sogenannte Kindeln um die Pflanze herum entwickelt, die nun mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze mit etwas Wurzeln abgeschnitten werden können. Diese neuen Jungpflanzen werden eingetopft und Mitte Mai wieder ausgepflanzt. Sie ersetzen die alte Pflanze.
Allgemeines:
Der Boden sollte tief gelockert und gut mit Nährstoffen versorgt sein. Man arbeitet entweder Kompost oder Mist ein. Bei einigen Sorten oder bei sehr früher Aussaat, können die Artischocken schon im ersten Jahr Blütenstiele mit den essbaren Knospen entwickeln. Meistens ist es aber erst im zweiten Jahr soweit. Man sollte pro Blütenstiel nur 2 bis 3 schöne Knospen belassen. Alle schwächeren werden weggeschnitten, damit die verbleibenden sich prächtig entwickeln können. Geerntet wird, wenn die Knospen ausgewachsen sind, es sich aber noch keine farbigen Blumenblätter sichtbar zeigen. Wenn die Artischocken im ersten Jahr noch nicht beerntet werden konnten oder man die mehrjährige Pflanze überwintern möchte geht man folgendermaßen vor. Im Herbst werden die Blütenstiele möglichst tief abgeschnitten und die Blätter ca 1 Drittel eingekürzt. Um die Pflanzen herum wird Erde angehäufelt und mit Vlies, Stroh oder Reisigen wird dick abgedeckt. Obwohl Artischocken etwas frosthart sind, setzt ihnen besonders die Winternässe zu. Daher ist auf Fäulnis zu achten. Man kann aber auch die Pflanzen im Herbst herausnehmen und in Töpfe mit feuchtem Sand einschlagen, mit Vlies abdecken und an einem hellen, trockenen Ort überwintern. Ab Mitte April wird der Boden oder der Sand um die Pflanzen wieder abgetragen und der Kopf der Pflanzen freigelegt. 3-4 Jahre bleibt die Pflanze etwa ertragfähig, ehe neue Pflanzen herangezogen werden müssen.
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Botanischer Name:
Chenopodium bonus-henricus.
Deutsche Namen:
Guter Heinrich.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Teilung.
Verwendung:
Ab dem zweiten Standjahr kann man von April an bis zur Blütenbildung die jungen Blätter abernten. Ältere Blätter sollte man nicht mehr verwenden, oder nur in kleinen Mengen verzehren. Die Blätter werden wie Spinat gegessen, in Suppen verwendet oder roh mit anderen Salaten verzehrt. Die gebleichten Stengel können wie Spargel zubereitet werden. Man zieht dazu die Fasern ab, kocht die Stengel im Wasser und übergießt das Ganze mit einer Rahmsauce. Sogar die Blütenstände können gegessen werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der Gute Heinrich ist sehr pflegeleicht. Der feine Samen wird ab März bis Ende Mai in Aussaatkisten ausgesät. Wenn die Pflanzen 4-5 Blätter entwickelt haben, kann man sie in kleine Töpfe einzeln pikieren. Diese werden ab Ende April Anfang Mai bis etwa Ende Juni, in Reihen von 50 cm Abstand gepflanzt. In der Reihe beläßt man ca 40cm Abstand. Man kann auch später direkt ins Freiland bis ca Mitte August aussäen.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Das setzen von Teilpflanzen geht natürlich auch. Dazu gräbt man die schönsten Mutterpflanzen aus und zerteilt sie mit dem Spaten in mehrere kleinere Teilstücke. Anschließend werden die geteilten Pflanzen direkt an den gewünschten Ort ausgepflanzt. Die Teilung erfolgt entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.
Allgemeines:
Eine Stallmistgabe oder Kompost im Herbst, fördert eine kräftige Entwicklung des Guten Heinrichs. Die Pflanzen können ca 5-6 Jahre beerntet werden und auf ein und demselben Beet belassen werden. Danach sollte ein neues Beet angelegt werden. Falls man die Sprossen wie Spargel treiben möchte, sollte man die Pflanzen im Frühjahr des zweiten Standjahres ca 15 cm hoch anhäufeln mit Erde. Die gebleichten Sprossen werden dann wie Spargelstangen kurz unter der Erde abgeschnitten. Guter Heinrich gedeiht am besten in feuchten und humosen Böden.
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Botanischer Name:
Chenopodium quinoa.
Deutsche Namen:
Quinoa; Reismelde; Reisspinat; Bergreis.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen Blätter und die Körner des Quinoa. Die jungen Blätter werden frisch als Salat bezw. als Mischsalat verwendet. Oder sie werden ähnlich wie Spinat zu Gemüse gekocht. Die Körner können zu Brei, Mehl, Backwaren, Aufläufe, Suppen und Müsli verarbeitet werden. Die Körner enthalten aber bitter schmeckende und schädliche Stoffe. Daher läßt sich Quinoa-Mehl nur maximal zu 10% unter das normale Brotmehl beimischen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Quinoa wird von Ende April bis Mitte Mai direkt im Freiland ausgesät. Die Saattiefe beträgt ca 2-3cm. Will man nur die Blätter ernten, reichen Reihenabstände von 20-35cm. In den Reihen nicht zu dicht säen, sonst muß später vereinzelt werden. Will man auch Körner ernten, muß weiter auseinander gepflanzt werden. Die Reihenabstände liegen hier bei ca  50-60cm. In der Reihe sollte man dann auch auf einen Abstand von ca 20-30cm achten. Das pflanzen von vorkultivierten Pflanzen ist möglich. Dazu sät man im März bis etwa Mitte April, einige Korn direkt in kleine Töpfe und stellt das Ganze ins warme Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Ab Anfang Mai bis Mitte Mai pflanzt man die Pflanzen auf dieselben Abstände wie bei der Direktsaat.
Allgemeines:
Quinoa ist sehr pflegeleicht und trockenresistent. Dennoch sollte man die Beete Unkrautfrei halten und besonders im Jugendstadium der Pflanze ausreichend wässern. Quinoa hat sehr geringe Forderungen an den Standort und den Nährstoffbedarf. Deshalb braucht man auch nur bei gezieltem Nährstoffmangel extra zu düngen. Für die Ernte von Blättern kann man entweder die gesamte Pflanze zB: mit eine Handsichel abmähen oder man erntet nur selektiv die Blätter einzeln ab. Da die Samen schnell ausfallen, muß man bei optimaler Druschreife ernten.
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Botanischer Name:
Chenopodium giganteum.
Deutsche Namen:
Baumspinat.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon (Nur Einzelpfl. auf dem Balkon benutzen)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Die Pflanzen können als Ganzes geerntet werden wenn sie ca 20-30cm hoch sind. Man kann den Baumspinat aber auch länger beernten, in dem man die Blätter von unten herauf von den Stengeln einzeln aberntet. Solche Pflanzen erreichen dann Höhen von ca 2 m. Die jungen, zarten Blätter können roh in gemischten Salaten gegessen oder wie Spinat verarbeitet werden. Sehr ertragreich.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann direkt aussäen, oder Pflanzen vorkultivieren. Für die Vorkultur, sät man von März bis April, entweder in Aussaatkisten und pikiert später einzeln die schönsten Keimlinge in kleine Töpfe. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus und belässt später nur die schönste Pflanze. Der Baumspinat wird aber auch direkt an Ort und Stelle von Mitte April bis einschließlich Juli gesät. Bei der Pflanzung die etwa Ende April bis Anfang Juni erfolgt, beträgt der Reihenabstand 30-40cm, wenn man nur einmal ernten möchte. Will man laufend einzelne Blätter abnehmen, muß man im Abstand von 50x50cm pflanzen oder säen. Die Samen sollen nur dünn mit Erde bedeckt werden.
Allgemeines:
Gut gedüngter Baumspinat erreicht Höhen von bis zu 2 m wenn man ihn wachsen lässt. Keine zu hohen Stickstoffdüngungen geben, da diese als Nitrat in den Blättern eingelagert werden. Man kann den Baumspinat auch entspitzen, dann wächst er buschiger und mehrtriebig heran. Er mag einen sonnigen Standort und ist in der Kultur anspruchslos. Für den Balkon werden einzelne Pflanzen in Vorkultur herangezogen und später einzeln in Töpfe gepflanzt. Nur anzuwenden, wenn man die Pflanze wachsen lässt und die Blätter einzeln abnimmt zur Ernte.
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Botanischer Name:
Chenopodium nuttaliae.
Deutsche Namen:
Huizontle; Huauzontle.
Familienzugehörigkeit:
Chenopodiaceae/Gänsefußgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon (Nur Einzelpfl. auf dem Balkon benutzen)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Blätter und auch die noch geschlossenen Blütenstände des Huizontle. Die Blätter werden wie Spinat zubereitet. Sie finden aber auch mit Käse zubereitet oder in Rühreiern Verwendung. Die noch geschlossenen Blütenstände können wie Brokkoli gegessen werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Samenkörner können von Ende April bis Ende Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Der Reihenabstand beträgt 30 cm. Dünn säen oder es muß später in den Reihen auf ca 30cm vereinzelt werden. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken oder besser noch nur flach einharcken.
Allgemeines:
Der Huizontle wird etwa 100 cm hoch. Er liebt einen warmen Ort im Garten, ist aber sonst anspruchslos.
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Botanischer Name:
Chaerophyllum bulbosum.
Deutsche Namen:
Kerbelrübe.
Familienzugehörigkeit:
Apiaceae/Doldenblütlergewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Wurzel / Rüben der Kerbelrübe. Die aufwändigere Kultur wird mit einem einmaligen Gemüse, was auch als "Wahrer Kaviar des Gemüse" bezeichnet wird, mehr als entschädigt. Vor dem kochen werden die Wurzeln / Rüben mit heißem Wasser überbrüht und geschält. Sie werden gekocht oder geschmort und an Stelle von Kartoffeln als Beilage zu Fleisch- oder Geflügelgerichten serviert, sowie als Püree zubereitet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende August bis in den November hinein wird das Saatgut der Kerbelrübe, welche ein Frostkeimer ist, direkt ins Freiland ausgesät. Der Samen braucht als Frostkeimer zum keimen eine Kälteperiode. Den feinen Samen am besten mit etwas feinem Sand mischen um ihn dünn aussäen zu können. Es wird in Reihen von 30 cm Abstand gesät. Den Samen gut mit einer Harke andrücken. Die Keimung beginnt erst im Frühjahr. Daher die Reihen im Herbst bei der Aussaat mit Pfählen oder Schnüren markieren. Sollte man zu dicht ausgesät haben wird im Frühjahr auf etwa 3-5cm Abstand in der Reihe vereinzelt.
Allgemeines:
Bei der Kerbelrübe sollte man immer frisch geerntetes Saatgut verwenden, da die Keimkraft schnell nachläßt. Ein sonniger bis halbschattiger Standort des Beetes ist optimal. Trockenheit und eine frische Düngung ist aber zu vermeiden. Das erste Jahr wird nicht geerntet, da die Pflanze sich erst entwickeln muß. Im Frühsommer des darauf folgenden Jahres findet die Entwicklung der Rüben statt. Im Spätsommer ab Juli / August desselben Jahres stirbt das Laub ab und die Wurzeln / Rüben können geerntet werden. Man lagert die geernteten Wurzeln / Rüben bis zum Oktober , wenn sie ihren vollen Geschmack erreicht haben, in feuchtem Sand oder Torf in einem kühlen Keller. Wenn man kein Mäusefraß befürchten muß, kann man die Wurzeln bis zum Oktober auch einfach im Garten belassen. Kleine Wurzeln die zum Verzehr ungeeignet sind, pflanzt man wieder auf. Ebenso kann man die größten Wurzeln auch aufpflanzen um nächstes Jahr sein eigenes und garantiert frisches Saatgut zu erhalten.
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Botanischer Name:
Chaerophyllum bulbosum ssp. perscotii.
Deutsche Namen:
Sibirische Kerbelrübe.
Familienzugehörigkeit:
Apiaceae/Doldenblütlergewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Wurzel / Rüben der Sibirischen Kerbelrübe. Der Geschmack der Sibirischen Kerbelrübe ist zwar weniger aromatisch als die Kerbelrübe selbst, aber immer noch ein sehr interessantes Gemüse. Vor dem kochen werden die Wurzeln / Rüben mit heißem Wasser überbrüht und geschält. Sie werden gekocht oder geschmort und an Stelle von Kartoffeln als Beilage zu Fleisch- oder Geflügelgerichten serviert.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende August bis in den November hinein wird das Saatgut der Sibirischen Kerbelrübe, welche ein Frostkeimer ist, direkt ins Freiland ausgesät. Der Samen braucht als Frostkeimer zum keimen eine Kälteperiode. Den feinen Samen am besten mit etwas feinem Sand mischen um ihn dünn aussäen zu können. Es wird in Reihen von 30 cm Abstand gesät. Den Samen gut mit einer Harke andrücken. Die Keimung beginnt erst im Frühjahr. Daher die Reihen im Herbst bei der Aussaat mit Pfählen oder Schnüren markieren. Sollte man zu dicht ausgesät haben wird im Frühjahr auf 3 - 5 cm Abstand in der Reihe vereinzelt.
Allgemeines:
Die Sibirische Kerbelrübe wird heute noch in Russland angebaut. Wie bei der Kerbelrübe sollte man immer frisch geerntetes Saatgut verwenden, da die Keimkraft schnell nachlässt. Ein sonniger bis halbschattiger Standort des Beetes ist optimal. Trockenheit und eine frische Düngung ist aber zu vermeiden. Das erste Jahr wird nicht geerntet, da die Pflanze sich erst entwickeln muß. Im Frühsommer des darauf folgenden Jahres findet die Entwicklung der Rüben statt. Im Spätsommer ab Juli / August desselben Jahres stirbt das Laub ab und die Wurzeln / Rüben können geerntet werden. Man lagert die geernteten Wurzeln / Rüben bis zum Oktober, wenn sie ihren vollen Geschmack erreicht haben, in feuchtem Sand oder Torf in einem kühlen Keller. Wenn man kein Mäusefrass befürchten muß, kann man die Wurzeln bis zum Oktober auch einfach im Garten belassen. Kleine Wurzeln die zum Verzehr ungeeignet sind, pflanzt man wieder auf. Ebenso kann man die größten Wurzeln auch aufpflanzen um nächstes Jahr sein eigenes und garantiert frisches Saatgut zu erhalten.
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Botanischer Name:
Crambe maritima.
Deutsche Namen:
Meerkohl.
Familienzugehörigkeit:
Brassicaceae/Kreuzblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Wurzelschnittlinge.
Verwendung:
Gegessen werden die angetriebenen und gebleichten Blattstiele wenn sie ca 20 cm lang sind, ebenso die knospigen Blütentriebe. Die gebleichten Triebe werden geerntet, bevor sich die Blätter entfalten. Die Sprossen müssen nicht unbedingt geschält werden. Sie werden genau wie Spargel mit einer Rahmsauce zubereitet. Junge Blätter können wie Kohl zubereitet und verwendet werden. Man dämpft die Blätter etwa 10 Minuten lang oder brät sie mit etwas Knoblauch an.  Man kann den Meerkohl auch roh mit einer Vinaigrette als Salat zubereiten. Meerkohl kann in einer perforierten Plastiktüte, einige Tage im Kühlschrank gelagert werden. Zum einfrieren muß er vorher blanchiert werden und hält sich dann bis zu 1 Jahr in der Tiefkühltruhe.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ende Februar Anfang März werden 2-3 Korn in einen Topf gesät und warm herangezogen. Entweder im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Die Pflanzen werden aber erst Mitte bis Ende Mai auf 60x60 cm Abstand ausgepflanzt. Da Meerkohl eine ausdauernde Staude ist die bis zu 10 Jahre genutzt werden kann, sollte man sich einen Platz aussuchen, der andere Arbeiten im Garten nicht behindert und geschützt liegt.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Es kann aber auch über Wurzelschnittlinge vermehrt werden. Diese werden zurselben Zeit wie die Aussaat aufrecht in Töpfe mit Sand oder falls die Erde es zuläßt, direkt ins Gartenbeet gesteckt.
Allgemeines:
Die ersten 2 Jahre wird nicht geerntet, sondern die Pflanze muß sich erst vollständig entwickeln. Im Winter werden die Stauden mit einer Schicht Fichtenreisig, Stroh oder mit Vlies abgedeckt. Im Frühjahr des dritten Standjahres kann mit dem bleichen der Sprossen begonnen werden, sobald der Frost aus der Erde ist. Dazu werden die Pflanzen Anfang April mit Strohreichem Mist abgedeckt und schwarze Eimer oder Folien darüber gedeckt. Nach 3-4 Wochen sind die getriebenen und gebleichten Blattstiele ca 20 cm lang und können nun geschnitten werden. Bis zu 3 mal pro Saison kann man von einer Pflanze schneiden. Danach sollte man die Pflanze sich erholen lassen. Nach dem Treiben die Pflanzen wieder an Luft und Licht gewöhnen und den Sommer über wachsen lassen. Der Stallmist zur Treibung kann ausgebreitet liegen gelassen werden als Düngung. Leichtes einarbeiten des Mistes ist besser. Die Treiberei kann im Herbst in guten Lagen noch mal durchgeführt werden, für Ernten im Dezember / Januar. Nur werden die Pflanzen durch diese Methode erheblich geschwächt.
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Botanischer Name:
Citrullus lanatus var. caffer.
Deutsche Namen:
Wassermelone.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die reifen Früchte der Wassermelone. Man schneidet die Frucht auf, entfernt die darin befindlichen Kerne und isst das darin enthaltene Fruchtfleisch roh und frisch, oder serviert mit Schinken, Geflügelfleisch oder Käse. Das erfrischende Fruchtfleisch dient auch als Zugabe von Fruchtsalaten, Sorbets, Fruchtbowlen und Desserts. Damit die Schnittfläche von angeschnittenen Wassermelonen frisch bleibt, sollte man eine Klarsichtfolie darüberdecken und in den Kühlschrank legen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Wassermelone kann im Freiland entweder direkt ausgesät oder vorkultiviert werden. In unseren Gegenden wird fast ausschließlich gepflanzt. Man kann auch im Gewächshaus kultivieren, was aber selten gemacht wird obwohl die Wassermelone äußerst wärmebedürftig ist. Für das Freiland wird ab etwa Anfang April bis Anfang Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind ausgesät und später die schönsten Pflanzen, in kleine Töpfe pikiert. Oder man legt gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe. Das Ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei ca 22-25ºC, aufgestellt. Gepflanzt wird ab Mitte Mai bis Anfang Juni. Die Abstände der Reihen betragen ca 1,8-2,5 m. In den Reihen sollte man ca 0,9-1,2 m einhalten.
Allgemeines:
Die Wurzeln der Wassermelone dürfen beim pflanzen nicht beschädigt werden, da sie sehr empfindlich auf Wurzelbeschädigungen reagieren. Ein auflegen von Vlies oder Lochfolie bis zur Blütenbildung, ist ratsam. Schwarze Mulchfolie fördert das Wachstum und unterdrückt das Unkraut. Legt man keine Mulchfolie, so sind die Beete unkrautfrei zu halten und regelmässig durchdringend zu wässern. Eine Tröpfchenbewässerung ist einem gießen über die Pflanzen, wegen Fäulnisgefahr, vorzuziehen. Im Gewächshaus werden die Wassermelonen entweder niederliegend am Boden oder am Spalier aufgeleitet, kultiviert. Für unbeheizte Gewächshäuser kann man in etwa die Termine vom Freiland einhalten oder je nach Lage etwa 1 Woche früher säen und pflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, leicht erwärmbar und keine Staunässe aufweisen. Da Wassermelonen Starkzehrer sind, sollte man den Boden reichlich mit Kompost oder Mist versorgen. Am besten eignet sich ein Weinbauklima. mit sonnigem, windgeschützten und warmen Bedingungen.
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Botanischer Name:
Cyphomandra betacea.
Deutsche Namen:
Tamarillo; Baumtomate.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
(Garten) & Gewächshaus & (Balkon)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Stecklinge.
Verwendung:
Geerntet werden die reifen Früchte der Tamarillo. Den richtigen Reifezeitpunkt erkennt man daran daß die Früchte kräftig rot gefärbt sind und diese bei leichtem Druck etwas nachgeben. Das in den Früchten enthaltene Fruchtfleisch wird roh verzehrt. Da die Schale Bitterstoffe enthält, schneidet man die Frucht in zwei Hälften und löffelt das Fruchtfleisch, was fruchtig schmeckt aus. Je nach Vorliebe kann man das Fruchtfleisch gezuckert oder gesalzen genießen. Die Früchte kann man aber auch gebacken zu Fleisch- und Fischgerichten reichen. Tamarillo ähnelt der Kiwi im Geschmack. Die Früchte sollen bald gegessen werden, da sie sich nicht lange lagern lassen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Tamarillo wird entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge vermehrt. Für die Aussaat wird von Januar bis Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät. Das ganze stellt man bei 20 - 25°C im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Die Keimdauer ist mit etwa 3-4 Wochen sehr lange. Später pikiert man die Keimlinge in kleine Töpfe. Ist dieser dann gut durchwurzelt, wird in einen min. 10 Liter Topf umgepflanzt.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann auch durch krautige Stecklinge während der Vegetationsperiode vermehren, was aber nicht oft angewandt wird.
Allgemeines:
Die Tamarillo ist eine mehrjährige Pflanze, die aber bei uns nicht winterhart ist. Man verwendet sie hier ausschließlich als Kübelpflanze. Ein auspflanzen in den Garten entfällt also. Man kann sie, neben einem über Winter geheizten Gewächshaus, auch im Sommer im Garten oder auf dem Balkon aufstellen. Über Winter muß sie aber in einem kühlen, hellen Raum bei 10-15ºC überwintert werden. Ab Mitte Mai kann man die großen Töpfe über Sommer in den Garten, das Gewächshaus oder den Balkon stellen. Sonnige oder Halbschattige Standorte sagen ihr am meisten zu. Im frühen Herbst, wird die Pflanze wieder ins Haus geholt und überwintert. Der Übergang muß ohne große Temperatursprünge erfolgen, da sonst die Gefahr besteht, daß die jungen Früchte abfallen. Als Erde für die Töpfe verwendet man eine nahrhafte Blumenerde. Die Tamarillo sollte regelmäßig gegossen und alle 14 Tage von April bis Ende September, flüssig gedüngt werden. Den Hauptrieb bei ca 50 cm Länge kürzen, damit sich Seitentriebe bilden. Der Stamm kann bis zu 4 m hoch werden, daher also stutzen. Wenn die Pflanze größer und älter wird, sollte man sie in, ein dem Wachstum angepassten größeren Topf, umpflanzen. Tamarillo bekommt erst im zweiten, manchmal auch erst im dritten Jahr die ersten Blüten und Früchte. Diese werden 5-6cm lang und reifen erst im Winter. Sie sind reif, wenn sie hellrot geworden sind. Bei Zimmertemperatur halten sie sich 2-3 Wochen.
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Zwergbaumtomate Tomatengarten.de 320x240
Botanischer Name:
Cyphomandra abutiloides.
Deutsche Namen:
Zwergbaumtomate.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
(Garten) & Gewächshaus & (Balkon)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Stecklinge.
Verwendung:
Geerntet werden die kleinen orangen Früchte der Zwergbaumtomate. Die fruchtig schmeckenden Früchte werden entweder roh verzehrt, zu Marmelade verarbeitet, als Tortenbeläge benutzt oder als Desserts verwendet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Zwergbaumtomate wird entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge vermehrt. Für die Aussaat wird von Januar bis Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät. Es wird nur etwa 0,5cm tief ausgesät. Das ganze stellt man bei 20 - 25°C im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Die Keimdauer ist mit etwa 3-4 Wochen sehr lange. Später pikiert man die Keimlinge in kleine Töpfe. Ist dieser dann gut durchwurzelt, wird in einen min. 10 Liter Topf umgepflanzt.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann auch durch krautige Stecklinge während der Vegetationsperiode vermehren, was aber nicht oft angewandt wird.
Allgemeines:
Die Zwergbaumtomate ist eine mehrjährige Pflanze, die aber bei uns nicht winterhart ist. Man verwendet sie bei uns ausschließlich als Kübelpflanze. Ein auspflanzen in den Garten entfällt also. Ab Mitte Mai kann man die großen Töpfe über Sommer in den Garten, das Gewächshaus oder den Balkon stellen. Sonnige oder Halbschattige Standorte sagen ihr am meisten zu. Im frühen Herbst, wird die Pflanze wieder ins Haus geholt und überwintert. Der Übergang muß ohne große Temperatursprünge erfolgen, da sonst die Gefahr besteht, daß die jungen Früchte abfallen. Als Erde für die Töpfe verwendet man eine nahrhafte Blumenerde. Man kann sie, neben einem über Winter geheizten Gewächshaus, auch im Sommer im Garten oder auf dem Balkon aufstellen. Über Winter muß sie aber in einem kühlen, hellen Raum bei 10-15ºC überwintert werden. Die Zwergbaumtomate sollte regelmäßig gegossen und alle 14 Tage von April bis Ende September, flüssig gedüngt werden. Den Hauptrieb bei ca 50 cm Länge kürzen, damit sich Seitentriebe bilden. Der Stamm kann bis zu 2 m hoch werden, daher also stutzen. Wenn die Pflanze größer und älter wird, sollte man sie in, ein dem Wachstum angepassten größeren Topf, umpflanzen.
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Botanischer Name:
Campanula rapunculus.
Deutsche Namen:
Rapunzel-Glockenblume.
Familienzugehörigkeit:
Campanulaceae/Glockenblumengewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Blätter, Triebe, die Blüten und die Wurzeln der Rapunzel-Glockenblume. Die Blätter werden wie Salate oder über den Winter wie Feldsalat zubereitet. Man kann sie aber auch wie Spinat oder Gemüse zubereiten. Die essbaren Blumen werden besonders für Dekorationen verwendet. Die Wurzeln werden wie Teltower Rübchen oder Nachtkerzen zubereitet. Am besten kocht man sie in einer Fleischbrühe. Man kann sie aber auch roh verwenden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland von Anfang Mai bis Ende Juni. Die Abstände der Reihen liegt bei 20-30cm. Dünn säen, sonst muß man in den Reihen auf 6-10cm vereinzeln. Die Rapunzel-Glockenblume ist ein Lichtkeimer und darf nicht mit Erde abgedeckt werden. Ein leichtes andrücken der Erde, reicht aus. Die Aussaaten können kurze Zeit mit Vlies oder Lochfolie bedeckt werden, was gute Bedignungen für das keimen und das gleichmässige auflaufen, schafft. Pflanzen vorkultivieren lohnt sich nicht, da die Rapunzel-Glockenblume, sich nur schlecht verpflanzen lässt.
Allgemeines:
Regelmässig wässern und die Beete unkrautfrei halten. Der Boden sollte nicht zu leicht und trocken sein, da die Pflanzen sonst gerne frühzeitig zu schossen beginnen. Eine extra Düngung der Pflanzen ist meist nicht notwendig, da sie erst in (zweiter) oder dritter Tracht stehen soll.
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Botanischer Name:
Canna edulis.
Deutsche Namen:
Achira; Eßbares Blumenrohr.
Familienzugehörigkeit:
Cannaceae/Blumenrohrgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Teilung; Pflanzen von Knollen..
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Knollen, auch noch Rhizome genannt, von der Achira, die noch keine Triebe gebildet haben. Diese können gekocht verzehrt werden. In manchen Ländern sollen die Knollen sogar roh verzehrt werden. Die in den Rhizomen reichlich gebildete Stärke kann auch zum Backen verwendet werden. Da die Rhizome meist sehr faserhaltig sein können, müssen sie oft stundenlang gekocht werden, bevor sie weich genug zum essen sind. Der Geschmack ähnelt stark dem der Süßkartoffeln.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Achira kann entweder generativ durch Aussaat oder vegetativ durch Teilung vermehrt werden. Für die Aussaat, werden die Samen im frühen Frühjahr ab etwa Mitte Februar bis Anfang März, in Aussaatschalen ausgesät, die mit Anzuchterde gefüllt sind. Das ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei 25-30ºC auf. Die Samen sind sehr hartschalig und mit einer wasserabweisenden Schicht überzogen, d.h. daß die Aussaat ohne Hilfsmittel, wie die Skarifizierung ist sehr langwierig. Selbst frische Samen müssen behandelt werden. Für die Skarifizierung, wird die harte Schale mit Sandpapier an einer Stelle bis zum erscheinen des weißen Endospermes (innerer Kern unter der Schale), vorsichtig abgeschmirgelt. Solch behandelte Samen keimen in der Regel zügig. Man kann auch unbehandeltes Saatgut aussäen, jedoch keimt das Saatgut dann sehr langsam und ungleichmäßig. Später wird einzeln in kleine Töpfe pikiert. Kleine Pflanzen sollte man vorerst im Topf belassen. Sind sie etwas kräftiger geworden, können sie problemlos ab Mitte bis Ende Mai ausgepflanzt werden. Die Reihenabstände liegen bei ca 70 bis 100cm und in der Reihe bei 60 bis 80cm.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Man kann die Achira aber auch problemlos im Frühjahr teilen. Man pflanzt die geteilten Rhizome in kleine Töpfe und verfährt dann genauso wie bei der Aussaat. Ebenso kann man auch mit einzelnen Knollen bezw. Teilstücken von Knollen, die auch als Rhizome bezeichnet werden, vermehren. Dazu legt man ca Anfang März je 1 Knolle oder Teilstück einer Knolle in etwa 15-20cm große Töpfe. Diese füllt man mit Substrat, was Kompost und Sand enthält. Das ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank auf. Regelmässig feucht halten. Die Pflanzen werden Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt. Abstände der Reihen ca 70 bis 100cm und in der Reihe etwa 60 bis 80cm.
Allgemeines:
Achira bevorzugt leichte, sandig bis lehmige Böden. Auf schweren Böden wächst sie nur, wenn diese nicht zu naß sind. Der Boden sollte nahrhaft sein. Eine Düngung mit Kompost ist empfehlenswert. Gelegentlich durchdringend wässern und Unkraut hacken. Ansonsten ist die Pflanze pflegeleicht. Da die Knollen nicht frosthart sind, müssen sie spätestens bei Frostgefahr aus der Erde genommen werden. Meist werden Ende Oktober / Anfang November die Pflanzen samt den Wurzelstöcken herausgenommen und an einen frostfreien, luftigen und trockenen Raum untergebracht. Sobald das Laub vollständig abgestorben ist im Lager kann man es abgeschnitten werden. Die Rhizome können in trockenem Sand oder Torf eingeschlagen werden und halten sich dort bis zum Frühjahr.
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Botanischer Name:
Cicer arietinum.
Deutsche Namen:
Kichererbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Samenkörner der Kichererbse. Dazu werden sie aus den Hülsen herausgepallt und etwa 12 bis 24 Sunden vorher in kaltem Wasser eingeweicht. Nach abgiessen des Einweichwassers, werden sie zuPüree, Suppen, Eintöpfen u.s.w. verarbeitet. Sie können aber auch als Snack geröstet werden. Nie roh verzehren!

GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Kichererbsen werden ohne Vorkultur direkt ins Freiland ausgesät. Man kann das Saatgut etwa 24 Stunden lang in warmen Wasser vorquellen lassen. Ab Ende April kann man in guten milden Jahren schon aussäen. Besser ist es erst ab Anfang Mai bis etwa Ende Mai zu säen. Die Saattiefe beträgt 2-3cm Tiefe. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. In der Reihe soll so gesät werden, dass ca alle 4 cm ein Korn liegt. Reihenabstände richten sich nach der Höhe der Kichererbsensorte. Sie schwanken zwischen 30 und 50cm. Sind die Kichererbsen ca 15 cm hoch erhalten sie eine kleine Stütze. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein.
Allgemeines:
Regelmässige Wasserversorgung ist wichtig. Sonniger Standort, extra Düngung meist nicht erforderlich. Lieben aber einen nahrhaften und humosen Boden. Kichererbsen sollten nie roh verzehrt werden!
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Botanischer Name:
Cyclanthera pedata.
Deutsche Namen:
Inkagurke; Korila; Hörnchenkürbis; Scheibengurke.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die zumeist unreifen, hörnchengeformten Früchte der Inkagurke Ebenso werden in verschiedenen Ländern die jungen Triebe und Sprossen verwendet. Bei der Ernte sind die Früchte etwa Olivengroß. Diese werden wie Cornichons eingelegt oder im roh Salat verwendet. Unreife, jedoch in der Entwicklung weiter fortgeschrittene Früchte wie fast reife Früchte können ähnlich wie Schmorgurken geschmort, gedünstet oder gefüllt zubereitet werden. Die jungen Triebe und Sprossen werden wie Kochgemüse zubereitet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Inkagurke wird entweder vorkultiviert als Pflanze oder direkt ins Freiland gesät. Eine Pflanzenanzucht ist jedoch sinnvoller. Die Aussaat für die Vorkultur, erfolgt im April entweder in Aussaatkisten, wo man später die schönsten Keimlinge einzeln in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät gleich 1-2 Korn in kleine Töpfe aus und beläßt später nur die schönste Pflanze pro Topf. Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Die Direktsaat ins Freiland oder Gewächshaus, erfolgt ab Mitte Mai bis ca Anfang Juni. Die Pflanzung erfolgt von etwa Mitte bis Ende Mai. Die Abstände für die Pflanzung oder die Direktsaat sind die gleichen. Entscheidend beim Abstand ist nur ob man die Pflanze am Boden liegend oder hochwachsend kultivieren möchte. Am Boden aufliegend, benötigt man Abstände von ca 2x2m. Gibt man eine Rankhilfe, so braucht man nur mehr Abstände von ca 120x50cm.
Allgemeines:
Die Inkagurke ist eine Kletterpflanze, die ein Rankgerüst benötigt, da sie bis zu 2,5m hoch werden kann. Eine Kultur liegend auf dem Boden ist aber auch möglich. Der Standort sollte sonnig und warm sein. Die Erde nahrhaft, gegebenenfalls mit Kompost düngen. Regelmässig wässern.

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