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Möhre |
Yamswurzel |
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GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Im Freiland werden frühe Sorten ab März bis Ende Mai direkt ausgesät.
Sorten zum einlagern von Ende Mai bis Ende Juni. Im Gewächshaus
oder im Mistbeet können frühe Sorten auch schon ab Mitte
Februar ausgesät werden. Die Saattiefe im Frühjahr beträgt
etwa 0,5-1 cm für Lagersorten etwa 1-2 cm. Der Abstand der
Reihen liegt bei 20-30 cm . Dünn säen oder später
in der Reihe auf 4-6 cm Abstand vereinzeln. Da Möhren lange Zeit
brauchen um zu keimen, kann man zB: Radieschen mit in den Reihen aussäen,
um die Reihen so besser zu markieren. Die Radieschen müssen aber
entfernt werden, sobald die Möhren erscheinen. Die Aussaat auf
kleinen Dämmen verbessert die Ernte.
Allgemeines: Möhren brauchen einen sonnigen Ort und einen tiefgründigen, lockeren und leichten Boden. Schwere verdichtete und frisch gedüngte Böden bewirken Vielbeinigkeit bei der Möhre und locken die Möhrenfliege an. Möhren stehen in zweiter Tracht, das heisst nicht in frisch gedüngter Erde aussäen. Übermässige Düngung fördert Pilzbefall. Um die Grünköpfigkeit zu verhindern, häufelt man die Möhren leicht an. Damit die Möhren nicht aufplatzen muß regelmässig feucht gehalten werden. Insbesondere in den letzten Monaten vor der Ernte muß besonders darauf geachtet werden. Möhren nicht überständig ernten, da sie sonst bitterer werden. Am besten erntet man nach einigen trockenen und sonnigen Tagen. Möhren müssen trocken und gesund ins Lager kommen, sonst droht Befall von Bakterien und Pilzen. In feuchtem Sand eingeschlagen und grob gereinigt, aber nicht gewaschen, können Möhren im kühlen Keller bis ins Frühjahr überwintert werden. |
Verwendet werden die bis zu 1 Meter lang
werdenden Knollen der Yamswurzel. Diese können ähnlich wie Kartoffeln
zubereitet werden. Die geschälten Knollen kann man entweder in Würfel
geschnitten und etwa 15 Minuten in kochendem Salzwasser kochen, oder in dünne
Scheiben schneiden und rösten. Yamswurzeln kann man aber auch noch gebacken
und gesalzen sowie frittiert, gegrillt und gebraten zubereiten. Ebenso wie
Kartoffeln dürfen Yamsknollen auch niemals roh verzehrt werden, da sie
roh giftig sind.
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VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Die Yamswurzel bildet im Boden dicke, dahlienähnliche Knollen und in den Blattachseln kleine Luftknöllchen. Da die Pflanze mehrjährig ist, muß aber einen Winterschutz bekommen, bleiben die Knollen im Winter in der Erde. Diese treiben nächstes Jahr wieder neu aus. Um zu vermehren, nimmt man generell die kleinen Luftknöllchen. Diese werden ab Anfang März bis etwa Anfang April, zu je 2 Stück in einen kleinen Topf etwa 1-2cm tief gelegt. Das ganze stellt man im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei etwa 25ºC auf. Später ab ca Mitte Mai bis etwa Anfang Juni pflanzt man die vorgezogenen Pflanzen ins Freiland aus. Normalerweise pflanzt man in Einzelstellung. Beetanbau geht aber auch. Die Abstände der Reihen sollten bei etwa 1,2 bis 1,5m liegen. In den Reihen sollte man auch zwischen 80 und 120 cm Abstand halten. Wenn man die Pflanzen immer nur einjährig heranzieht, genügen auch kleinere Abstände. Ebenso ist es möglich im späten Frühjahr - anfangs Sommer, Stecklinge von der Yamswurzel zu schneiden und zu bewurzeln. Diese Methode ist aber wegen der einfacheren Variante über die Luftknöllchen nicht verbreitet. Allgemeines: Yams ist eigentlich der Oberbegriff für eine ganze Reihe von Dioscorea-Arten, die verzehrt werden können. Bei uns hat fast nur die Yamswurzel oder auch noch Kartoffel-Yamswurzel Bedeutung. Die Pflanzen klettern im ersten Jahr meist nur bis zu einer Höhe von etwa 1m, gelegentlich aber auch bis zu 2m. Braucht also eine große Rankhilfe, da die Pflanzen im Laufe der Jahre bis zu 3m und mehr hoch werden können. Im ersten Jahr sollte man nicht oder nur sehr wenig ernten, um die Pflanze nicht allzusehr zu schwächen. Die Pflanzen sind mehrjährig, brauchen aber unbedingt einen Winterschutz bei uns. |