|
Knollenfenchel;
Gemüsefenchel |
Algiersalat
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Knollenfenchel sollte
wegen der hohen Schoßgefahr nicht zu früh gesät
werden. Man kultiviert entweder Pflanzen vor
oder sät direkt ins Freiland aus. Für
die Vorkultur, wird ab Anfang März bis Mitte Juli
meist direkt 1-2 Korn in kleine Töpfe gesät, wovon
man später nur die schönste Pflanze beläßt.
Das Ganze stellt man ins warme Gewächshaus oder auf der
Fensterbank bei mindestens 20ºC auf. Später kann bis
auf 15ºC abgesenkt werden. Ab Ende Mai bis ca Ende Juni,
kann man auch direkt ins Freiland säen. Die Saattiefe beträgt
ca 2cm. Erste Sätze sollte man am besten im Gewächshaus
kultivieren. Im Freiland auf jedenfall die ersten Sätze mit
Vlies oder Lochfolie abdecken, da Kälteeinwirkung direkt
zu Schoßern führt. Die Jungpflanzen wachsen, wegen ihrer
Pfahlwurzel, am besten an, wenn sie erst 3-4 Blätter haben.
Nicht zu tief setzen, da dies zu Deformationen an den Knollen führen
kann. Der Knollenansatz muß über der Erde bleiben. Ab
Mitte Mai bis etwa Mitte August, kann man auspflanzen. Die Abstände
der Reihen für die Pflanzung und Direktsaat belaufen sich auf
ca 40cm. In der Reihe wird ein Abstand von 25-30 cm eingehalten. Bei
zu dichter Saat, später vereinzeln. Zu dicht stehende Pflanzen ergeben
nur flache Knollen.
Allgemeines: Stets auf ausreichende und vor allem regelmäßige Wassergaben aufpassen. Besonders bei Trockenheit und der Knollenbildung ist auf das wässern zu achten. Trockene Pflanzen schoßen schneller und unregelmäßige Wassergaben, läßt die Knollen platzen. Knollenfenchel ist ein Starkzehrer. Er benötigt einen nahrhaften, lockeren und feuchten Boden. 5-6 Wochen nach der Aussaat erstmals düngen. Man kann die Knollen ungebleicht, mit einem herberen Geschmack kultivieren. Oder man bleicht sie und erhält dadurch einen sanfteren Geschmack und mehr Zahrtheit. Dazu häufelt man die Knollen, wenn sie ca 3cm groß sind und an der Basis weiße Knollenansätze ausgebildet haben, mit Erde an. Nach etwa zwei Wochen Bleichen, kann man die Erde entfernen und ernten. Zu große Knollen sind nicht mehr zart, also relativ jung ernten. Die Ernte erfolgt meist ab Juni bis September. Bei drohendem Frost die Knollen mit Vlies, Stroh oder sonstigem schützen. Knollenfenchel mag einen sonnigen und warmen Standort. Junge Pflanzen vor Schnecken schützen. |
Geerntet werden die ganzen Rosetten des
Algiersalates. Er wird mit einem Messer abgeschnitten,
wobei leicht unter der Rosette abgeschnitten
wird, um diese zu erhalten. Gelbe Blätter
entfernen und waschen. Algiersalat wird fast ausschließlich
roh in Salaten verwendet. Da Algiersalat schnell welk
wird, sollte immer nur soviel geerntet werden,
wie man benötigt. Man kann die Blätter für kurze Zeit
aber im Gemüsefach des Kühlschrank lagern.
|
|
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Der anspruchslose Algiersalat ist problemlos in der Kultur. Er wird von etwa Mitte April bis Anfang August direkt ins Freiland ausgesät. Bei der Direktsaat wird der Samen flach ca 1 cm tief in Reihen mit einem Abstand von ca 20cm gesät. In der Reihe sollte man später auf etwa 15cm Abstand vereinzeln. Breitsaat ist auch möglich, erschwert aber die Pflege des Algiersalates erheblich. Man kann auch Pflanzen vorziehen. Diese werden in kleine Töpfe mit 3-5 cm Durchmesser, die mit Anzuchterde gefüllt sind gesät. Pro Topf jeweils etwa 4-6 Korn säen. Das vorziehen von etwa Mitte April bis ca Mitte Juli. Die Pflanzung erfolgt von etwa Mitte Mai bis Mitte August. Allgemeines: Obwohl die Pflanzung Material- und Arbeitsintensiver ist, bringt sie doch den Vorteil einer sicheren, sauberen und größeren Ernte als die Direktaussaat. Späte Aussaaten und Pflanzungen sollte man mit Vlies oder Lochfolie abdecken. Als Pflegearbeiten ist besonders das Beet Unkrautfrei zu halten.Eine Düngung ist meistens nicht erforderlich. Geerntet wird, sobald sich der Algiersalat genügend entwickelt hat. Algiersalat ähnelt dem Feldsalat und ist besonders für die Sommermonate geeignet. |