Gemüseanbau:

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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Topinambur; Erdapfel; Grundbirne
Sonnenwurzel; Helianthi


Botanischer Name:
Helianthus tuberosum.
Deutsche Namen:
Topinambur; Erdapfel; Grundbirne.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Pflanzen von Knollen.
Verwendung:
Verwendet werden die oft verzweigten Verdickungen am Ende der Ausläufer dieser knollenbildenden Sonnenblume. Da die Knollen oft knubbelig und verzweigt sind kann man sie schälen oder bürstet besser die Knollen mit einer Gemüsebürste unter fliessendem Wasser einfach ab. Die zarte Haut kann ruhig mitgegessen werden. Wer aber zu Blähungen neigt sollte sich aber die Mühe machen, sie zu schälen oder erst mit kleinen Mengen beginnen beim Essen. Die Garzeit ist mit etwa 10 Minuten, kürzer als bei den Kartoffeln. Zum garen werden die Knollen mit wenig Wasser oder Fett im eigenen Saft gebraten, gedünstet oder gebacken. Sie können als Gemüse oder Püree anschließend verwendet werden. Man kann die ganzen Knollen aber auch in Panade wälzen oder mit Teig umhüllen und danach ausbacken. Ebenso können die Knollen des Topinambur roh oder in Rohkostsalaten, insbesondere mit Möhren verzehrt werden.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Topinambur ist eine pflegeleichte Kultur. Im März bis Ende April werden etwa hühnereigrosse Knollen wie Kartoffeln im Abstand von 50x50cm oder 60x50cm gepflanzt. Da Topinambur bis zu 2-3 Meter hoch werden kann sollte er so gepflanzt werden, daß er anderen Pflanzen keinen Schatten macht oder Regner nicht beim bewässern des Garten behindert. Um die Standfestigkeit zu erhöhen kann man mit Erde anhäufeln.
Allgemeines:
Pflege beschränkt sich am Anfang auf gelegentliches hacken um Unkrautfrei zu halten. Da Topinambur genügsam ist, reicht eine schwache Dünung. Ab Ende Oktober wenn das Laub abgestorben ist, kann angefangen werden zu ernten. Man schneidet die abgestorbenen Stiele ab und hebt die Pflanzen mit einer Grabegabel aus der Erde. Da Topinambur sich an der Luft nur einige Tage frisch hält, wird er über Winter, da er vollkommen frosthart ist, im Boden belassen. Geerntet wird dann nur nach Bedarf. Falls man auch bei Frost ernten möchte, mietet man die Knollen in feuchten Sand oder Torf in einem kühlen Keller ein. Topinambur kann 3-4 Jahre an derselben Stelle genutzt werden, wenn man immer einige Knollen einfach in der Erde belässt. Nachteil ist jedoch daß sich der Topinambur dann als Unkraut ausbreiten kann. Besser ist es jedes Jahr die Topinambur-Kultur neu zu pflanzen. Die laufenden Pflegearbeiten, die Ernte und die kontrolierte Ausbreitung sind dann sehr leicht zu handhaben.
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Botanischer Name:
Helianthus strumosus.
Deutsche Namen:
Sonnenwurzel; Helianthi.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Pflanzen von Knollen.
Verwendung:
Verwendet werden die langen, kolbenartigen und unverzweigten Verdickungen am Ende der Ausläufer dieser knollenbildenden Sonnenblume. Sie sind leichter als Topinambur-Knollen zu schälen. Ebenso ist die Garzeit kürzer als die bei den dickeren Topinambur-Knollen. Die Knollen der Sonnenwurzel können gedünstet, gekocht, gebacken oder gebraten werden. Ebenso soll es möglich sein die Knollen roh zu verzehren, wobei sie roh nicht so gut schmecken wie die Topinambur-Knollen.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Sonnenwurzeln sind eine pflegeleichte Kultur. Im März bis Ende April werden etwa hühnereigrosse Knollen wie Kartoffeln im Abstand von 50x50cm gepflanzt. Da die Sonnenwurzel bis zu 2-3 Meter hoch werden kann sollte er so gepflanzt werden, daß er anderen Pflanzen keinen Schatten macht oder Regner nicht beim bewässern des Garten behindert. Um die Standfestigkeit zu erhöhen kann man mit Erde anhäufeln.
Allgemeines:
Pflege beschränkt sich am Anfang auf gelegentliches hacken um Unkrautfrei zu halten. Da die Sonnenwurzel genügsam ist, reicht eine schwache Dünung. Ab Ende Oktober wenn das Laub abgestorben ist, kann angefangen werden zu ernten. Man schneidet die abgestorbenen Stiele ab und hebt die Pflanzen mit einer Grabegabel aus der Erde. Da die Sonnenwurzel sich an der Luft nur einige Tage frisch hält, wird sie über Winter, da sie vollkommen frosthart ist, im Boden belassen. Geerntet wird dann nur nach Bedarf. Falls man auch bei Frost ernten möchte, mietet man die Knollen in feuchten Sand oder Torf in einem kühlen Keller ein. Sonnenwurzel kann 3-4 Jahre an derselben Stelle genutzt werden, wenn man immer einige Knollen einfach in der Erde belässt. Nachteil ist jedoch daß sich die Sonnenwurzel dann als Unkraut ausbreiten kann. Besser ist es jedes Jahr die Sonnenwurzel-Kultur neu zu pflanzen. Die laufenden Pflegearbeiten, die Ernte und die kontrolierte Ausbreitung sind dann sehr leicht zu handhaben.

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