Gemüseanbau:

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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Winterportulak
Eiskraut; Kristallkraut; Eisenkraut
Gemüsemalve; Krause Malve Balsambirne; Balsamgurke


Botanischer Name:
Montia perfoliata Syn. Claytonia perfoliata.
Deutsche Namen:
Winterportulak.
Familienzugehörigkeit:
Portulaceae/Portulakgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Man erntet die ganzen Blätter mit dem Stiel. Blätter mit Blüten können auch geerntet werden. Wird nicht zu tief abgeschnitten, treiben die Rosetten bis zu 3 mal wieder aus. Die Blätter lassen sich wie Salat zubereiten oder können mit anderem Salat gemischt werden. Ebenso kann man den Winterportulak auch wie Spinat als Beilage zubereiten oder einfach als frisches Grün auf dem Brot essen oder in den Frühstücksquark mischen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Aussaattermine sind: Frühjahrsaussaat von März bis einschließlich Mai. Und Herbstaussaat von August bis Anfang Oktober. Der Winterportulak wird im Garten direkt ausgesät. Da er ein Lichtkeimer ist, nicht mit Erde abdecken, sondern das Saatgut nur leicht andrücken in den Reihen. Reihenabstand von 10-15cm. Auch ein aussäen in Blumenkästen und Töpfe auf dem Balkon ist kein Problem. Breitwürfige Aussaat sollte man wegen der erschwerten Pflege des Bestandes vermeiden.
Allgemeines:
Es soll recht dicht gesät werden, damit die Blätter aufrecht wachsen, was die Ernte erleichtert und die Blätter sauber hält. Eine Düngung ist nicht erforderlich. Als Winterhartes Blattgemüse keimt der Winterportulak nur bei niedrigen Temperaturen unter 12ºC und braucht zum wachsen nur 4-8ºC. Um die Aussaatsaison im Frühjahr zu verfrühen oder im Herbst zu verlängern, kann in ungeheizte Frühbeetkästen gesät werden. Winterportulak sollte im Halbschatten angebaut werden, da bei voller Sonne, die Saat meist vertocknet. Pflegearbeiten sind meist nicht durchzuführen, da die Pflanzen schnell wachsen und schon im jungen Stadium geerntet werden. Sät sich später meist selbst immer wieder aus im Garten.
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Botanischer Name:
Mesembryanthemum crystallinum.
Deutsche Namen:
Eiskraut; Kristallkraut; Eisenkraut.
Familienzugehörigkeit:
Aizoaceae/Mittagsblumegewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon (Nur Einzelpfl. auf Balkon verwenden)
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendung finden die großen Blätter, die Triebspitzen und die Stängel. Entweder man erntet die Blätter einzeln ab oder man nimmt etwa 6-10cm lange Triebstücke für die Zubereitung ab. Man kann das Eiskraut roh in gemischten Salaten mit einer Vinaigrette benutzen oder aber die Blätter kurz andünsten und in Butter schwenken. Eiskraut kann auch als Spinatersatz verwendet werden. Wegen der kleinen Drüschen auf den Blättern, hat die Pflanze einen leichten Salzgeschmack. Eiskraut sollte stets frisch geerntet werden, da es rasch welkt. Im Gemüsefach des Kühlschrankes kann es aber kurzfristig gelagert werden.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Für die Vorkultur kann ab Ende April bis Ende Juli das Eiskraut ausgesät werden. Frühe Aussaaten werden in Saatkisten ausgesät und vorgezogen. Die Keimlinge müßen vorher in größere Töpfe pikiert werden, ehe man sie nach Mitte Mai bis etwa Mitte Juli, auspflanzt. Nach Mitte Mai bis etwa Ende Juli, kann man den feinen Samen auch direkt an Ort und Stelle im Garten aussäen. Der Abstand der Reihen soll 20-30cm betragen und in den Reihen ca 30cm.
Allgemeines:
Da das Eiskraut eine anspruchslose Pflanze ist, kann man sie auch in großen Töpfen und Blumenkästen auf dem Balkon kultivieren. Die Pflanzen können aber auf dem Balkon nicht direkt ausgesät werden, sondern sollen vorkultiviert und dann erst ausgepflanzt werden. Sät sich unter günstigen Bedingungen selbst im Garten aus.
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Botanischer Name:
Malva verticillata var. crispa.
Deutsche Namen:
Gemüsemalve; Krause Malve; Buttermalve.
Familienzugehörigkeit:
Malvaceae/Malvengewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen meist gekrausten Blätter der Gemüsemalve bei einer Höhe von etwa 20-30cm. Diese können wie Spinat zubereitet oder Salaten beigemengt werden. Man kann sie auch für die Zubereitung von Suppen verwenden. Bleibt das Herzteil der Pflanzen beim Schnitt erhalten, treiben sie immer wieder aus.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Gemüsemalve wird direkt ab April bis Anfang Juli ins Freiland ausgesät. Abstände der Reihen sollte etwa 50-70cm betragen und in den Reihen etwa 40-50cm. Eine breitwürfige Aussaat ist zwar möglich, doch wegen dem erschwerten säubern ist davon abzuraten.
Allgemeines:
Problemlose Kultur, sät sich später selbst aus. Verträgt im Herbst leichte Fröste. Auch als Zierpflanze sehr dekorativ. Kann bis zu 250cm hoch werden wenn sie nicht zurück geschnitten wird. In windigen Lagen dann evtl. eine Stütze geben. Liebt einen sonnigen, leicht feuchten und nahrhaften Standort. Bei regelmäßigem Rückschnitt der Pflanzen, treiben diese immer wieder aus, so daß man über die ganze Vegetationsperiode hinweg einen Massenertrag an frischen jungen Blättern hat.
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Botanischer Name:
Momordica charantia.
Deutsche Namen:
Balsambirne; Balsamgurke; Balsamapfel.
Familienzugehörigkeit:
Cucurbitaceae/Kürbisgewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen, blaßgrünen Früchte der Balsambirne sowie in verschiedenen Ländern auch die Blätter und Blüten. Man muß die unreifen Früchte vor der Zubereitung aber immer in Salzwasser einlegen, die der Balsambirne die Bitterstoffe entzieht. Ohne diese Behandlung sind die Früchte ungenießbar. Solange die Früchte blaßgrün und eigentlich unreif sind, verzehrt man sie nach der Salzwasser-Behandlung wie Gurken oder roh in Salaten. Man kann die Früchte aber auch kochen oder dünsten. Bei älteren Früchten wird das rote Fleisch rund um die zahlreichen Kerne gegessen. Die Blätter und Blüten werden in einigen Ländern gegart und ergeben ein schmackhaftes Gemüse.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Die Balsambirne wird ab März bis Mitte Mai in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, ausgesät. Das ganze wird im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt. Später pikiert man die Keimlinge einzeln in kleine Töpfe. Oder man sät direkt 1-2 Korn pro Topf und belässt später nur die schönste Pflanze. Ausgepflanzt wird im Freiland ab Ende Mai wenn auch die letzten kalte Tage vorbei sind, bis etwa Mitte Juni. Im ungeheizten Gewächshaus kann auch schon ab Mitte Mai gepflanzt werden. Man pflanzt in Reihen von ca 80cm Abstand. In der Reihe beläßt man Abstände von 60-80cm.
Allgemeines:
Man sollte der Balsambirne eine Rankhilfe geben, da sie bis zu 3 Meter hoch werden kann. Die Pflanzen läßt man buschig wachsen, ein entgeizen ist nicht nötig. Sie benötigt einen sonnigen, warmen und geschützten Standort. Im Gewächshaus gedeiht die wärmebedürftige Pflanze besser als wie im Freiland.

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