Gemüseanbau:

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Gesamte Übersicht aller Gemüsearten von dieser Seite
Tomatillo; Erdbeertomate
Erdkirsche
Andenbeere; Kapstachelbeere
Buschbohne
Mondbohne; Limabohne
Stangenbohne
Feuerbohne; Prunkbohne
Mungbohne
Peluschke; Peluschke-Erbse
Palerbse; Schalerbse
Markerbse
Zuckerpalerbse
Zuckermarkerbse
Pastinake
Yakon
Sommerportulak
Hirschhornwegerich




Botanischer Name:
Physalis ixocarpa.
Deutsche Namen:
Tomatillo; Erdbeertomate.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die vollreifen Früchte der Tomatillos, die im reifen Zustand von selbst abfallen. Sie müßen dann aber schnellstmöglich aufgelesen werden. Die pergamentartige Kelchhülle, die sie umgibt, schützt sie. Die Früchte werden aufgesammelt, die Kelchhülle entfernt und können dann wie Obst benutzt werden. Man kann sie auch für Marmelade, Kompott oder Kuchenbelag verwenden. Oder man benutzt die Früchte  als Gemüse pur, als Würze für Fleischgericht, zum sauer einlegen wie Gurken oder in Ratatouille.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ende März Anfang April werden die Tomatillos in Aussaatschalen augesät und warm bei ca 20 ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank herangezogen. Sobald sich die Keimblätter voll entwickelt haben, kann in kleine (9er) Töpfe pikiert werden. Diese werden nach Mitte bis Ende Mai ins Freiland im Abstand von ca 50x50cm oder 70x70cm ausgepflanzt. Im Gewächshaus werden die Reihenabstände größer gewählt so um die 90 bis 100cm. In der Reihe bleibt ein Abstand von 50 bis 70cm. Auch kann man die Pflanzen in einen großen Topf, gefüllt  mit nahrhafter Blumenerde einpflanzen und auf den Balkon stellen.
Allgemeines:
Pflanzen in Töpfen müßen regelmässig gedüngt und gewässert werden. Das wässern sollte auch im Garten und im Gewächshaus nicht vernachlässigt werden. Da die Pflanzen eine Höhe von bis zu 150cm bekommen können, müßen sie an Stäbe angebunden werden, damit sie nicht abknicken. Man kann bei den Tomatillos wie bei den Tomaten alle Seitentriebe entfernen. Da die Tomatillos aber strauchartig wachsen, wird nur gelegentlich der ein oder andere Seitentrieb der stört entfernt oder um im Inneren der Pflanze für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. In guten Jahren kann ab August, sonst ab September mit der Ernte begonnen werden. Ab Ende September oder bevor Kälte eintritt, reißt man die Pflanzen ganz aus und erntet die noch reifen Früchte allesamt ab.
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Botanischer Name:
Physalis pruinosa.
Deutsche Namen:
Erdkirsche; Echte Ananaskirsche.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die reifen Früchte der Erdkirsche. Die pergamentartige Kelchhülle, die sie umgibt, schützt sie. Die Früchte werden gepflückt, die Kelchhülle entfernt und können dann wie Obst roh benutzt werden. Oder sie werden auch für Marmelade, Kompott, Obstsalat oder Kuchenbelag verwendet. Ebenso kann man sie als Dessert auch in Schockolade getaucht verzehren. Erdkirschen halten sich ohne Kelchhülle einige Zeit im Gemüsefach des Kühlschranks. Die Früchte eignen sich auch zum einfrieren.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ende März Anfang April wird die Erdkirsche in Aussaatschalen augesät und warm bei ca 20 ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank herangezogen. Sobald sich die Keimblätter voll entwickelt haben, kann in kleine (9er) Töpfe pikiert werden. Diese werden nach Mitte bis Ende Mai ins Freiland im Abstand von ca 50x50cm ausgepflanzt. Im Gewächshaus werden die Rheihenabstände grösser gewählt so um die 90cm. In der Reihe bleibt der Abstand von 50cm. Auch kann man die Pflanzen in einen großen Topf, gefüllt  mit nahrhafter Blumenerde einpflanzen und auf den Balkon stellen.
Allgemeines:
Pflanzen in Töpfen müßen regelmässig gedüngt und gewässert werden. Das wässern sollte auch im Garten und im Gewächshaus nicht vernachlässigt werden. Man kann bei der Erdkirsche wie bei den Tomaten alle Seitentriebe entfernen. Da die Erdkirsche aber strauchartig wachsen, wird nur gelegentlich der ein oder andere Seitentrieb der stört entfernt oder um im Inneren der Pflanze für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. In guten Jahren kann ab August, sonst ab September mit der Ernte begonnen werden. Ab Ende September oder bevor Kälte eintritt, reißt man die Pflanzen ganz aus und erntet die noch reifen Früchte allesamt ab.
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Botanischer Name:
Physalis peruviana.
Deutsche Namen:
Andenbeere; Kapstachelbeere.
Familienzugehörigkeit:
Solanaceae/Nachtschattengewächs.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die reifen Früchte der Andenbeere. Diese fallen bei Reife automatisch ab und müssen dann schnell aufgelesen werden. Die pergamentartige Kelchhülle, die sie umgibt, schützt sie. Die Früchte werden gepflückt, die Kelchhülle entfernt und können dann wie Obst roh benutzt werden. Oder sie werden auch für Marmelade, Kompott, Obstsalat oder Kuchenbelag verwendet. Ebenso kann man sie als Dessert auch in Schockolade getaucht verzehren. Andenbeeren halten sich ohne Kelchhülle einige Zeit im Gemüsefach des Kühlschranks. Die Früchte eignen sich auch zum einfrieren.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ende März Anfang April werden die Andenbeeren in Aussaatschalen ausgesät und warm bei ca 20 ºC im Gewächshaus oder der Fensterbank herangezogen. Sobald sich die Keimblätter voll entwickelt haben, kann in kleine (9er) Töpfe pikiert werden. Diese werden nach Mitte bis Ende Mai ins Freiland im Abstand von ca 50x50cm oder  80x80cm ausgepflanzt. Im Gewächshaus werden die Rheihenabstände größer gewählt so um die 90 bis 100cm. In der Reihe bleibt ein Abstand von 50-70cm. Auch kann man die Pflanzen in einen großen Topf, gefüllt  mit nahrhafter Blumenerde einpflanzen und auf den Balkon stellen.
Allgemeines:
Pflanzen in Töpfen müßen regelmässig gedüngt und gewässert werden. Das wässern sollte auch im Garten und im Gewächshaus nicht vernachlässigt werden. Man kann bei den Andenbeeren wie bei den Tomaten alle Seitentriebe entfernen. Da die Andenbeeren aber strauchartig wachsen, wird nur gelegentlich der ein oder andere Seitentrieb der stört entfernt oder um im Inneren der Pflanze für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. Das auslichten und entfernen der Unteren Seitentriebe kann bei der Andenbeere zu größeren Früchten führen. In guten Jahren kann ab August, sonst ab September mit der Ernte begonnen werden. Ab Ende September oder bevor Kälte eintritt, reißt man die Pflanzen ganz aus und erntet die noch reifen Früchte allesamt ab. Wer will kann die Andenbeere im frostfrei geheizten Gewächshaus auch mehrjährig kultivieren.
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Botanischer Name:
Phaseolus vulgaris var. nanus.
Deutsche Namen:
Buschbohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die verschiedenfarbigen Hülsen oder bei Trockenbohnen, deren Körner. Die Hülsen und Körner der Bohnen müßen immer gekocht werden, damit das giftige Glycosid zerstört wird. Kochwasser immer wegschütten. Bohnen niemals roh verzehren! Bohnen werden gerne mit Speck ummantelt oder klein geschnitten für deftige Eintöpfe verwendet. Trockenbohnen erhält man, wenn man die Hülsen hängen läßt, bis sie ganz ausgereift sind. Danach pallt man die Körner einfach aus und kann sie nach dem kochen, zB: für Chili con Carne verwenden. Bohnensamen vor Zubereitung, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser wegschütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland gesät werden. Sie sollen flach ausgesät werden in Reihen von ca 40cm Abstand. In den Reihen kann man gleichmässig alle 5-8cm ein Korn legen, oder bei der Dibbel-Saat üblich, 4-5 Korn alle 30cm in der Reihe ablegen. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen ist zwar lohnend, da man damit die Ernte verfrühen kann, wird aber bei Buschbohnen meistens nicht praktiziert. Man sät ca Mitte April 4-5 Korn in Töpfe aus. Stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank und kann anschließend Mitte Mai die vorgezogenen Pflanzen im Abstand von 40x30cm auspflanzen.
Allgemeines:
Buschbohnen sind wärmebedürftig, brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden. Mist oder Kompost, sollte aber schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden. Buschbohnen klettern nicht und brauchen auch keine Rankhilfen. Buschbohnen können auch im, meist geheizten Gewächshaus angebaut werden. Somit läßt sich die Anbausaison erweitern. Während der Blütezeit, regelmässig wässern. Um die Standfestigkeit zu erhöhen, sollten Buschbohnen leicht mit Erde angehäufelt werden. Rasenmulch zwischen den Reihen, hält die Erde feucht. Ab Erntebeginn, die Buschbohnen regelmässig durchpflücken, damit die Hülsen nicht zu hart werden.
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Botanischer Name:
Phaseolus lunatus.
Deutsche Namen:
Mondbohne; Limabohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Je nach Sorten unterschiedlich. Von den meisten Sorten werden nur die Samenkörner gegart, gekocht oder erhitzt gegessen. Bei wenigen Sorten kann man auch die jungen Hülsen wie bei Buschbohnen ernten und zubereiten. Wie alle Bohnen niemals roh verzehren, da sie eine giftige Substanz beinhalten, die sich beim Kauen in Blausäure umsetzt. Während des Kochvorgangs, mehrmals das Kochwasser erneuern. Bohnensamen vor Zubereitung, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser wegschütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland gesät werden. Sie sollen flach ausgesät werden in Reihen von ca 40cm Abstand. In den Reihen kann man gleichmässig alle 5-8cm ein Korn legen, oder bei der Dibbel-Saat üblich, 4-5 Korn alle 30cm in der Reihe ablegen. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen ist lohnend, da man damit die Ernte verfrühen kann und dies sollte wegen der Wärmebedürftigkeit der Direktsaat auch vorgezogen werden. Man sät ca Mitte April bis etwa Ende Mai, 4-5 Korn in Töpfe aus. Stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank und kann anschließend Mitte Mai bis Ende Juni, die vorgezogenen Pflanzen im Abstand von 40x30cm auspflanzen.
Allgemeines:
Mondbohnen sind sehr wärmebedürftig, brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden. Mist oder Kompost, sollte aber schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden. Bei den Mondbohnen gibt es Busch-und Kletterformen. Rankhilfen. Während der Blütezeit, regelmässig wässern. Um die Standfestigkeit zu erhöhen, können Mondbohnen leicht mit Erde angehäufelt werden. Rasenmulch zwischen den Reihen, hält die Erde feucht. In kalten Gegenden sollte man etwas später pflanzen und die Mondbohne in Folientunnels kultivieren.
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  Phaseolus vulgaris var. vulgaris
Stangenbohne
Fabaceae/Schmetterlingsblütler
Botanischer Name:
Phaseolus vulgaris var. vulgaris.
Deutsche Namen:
Stangenbohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die verschiedenfarbigen Hülsen oder bei Trockenbohnen, deren Körner. Die Hülsen und Körner der Bohnen müßen immer gekocht werden, damit das giftige Glycosid zerstört wird. Kochwasser immer wegschütten. Bohnen niemals roh verzehren! Bohnen werden gerne mit Speck ummantelt oder klein geschnitten für deftige Eintöpfe verwendet. Trockenbohnen erhält man, wenn man die Hülsen hängen läßt, bis sie ganz ausgereift sind. Danach pallt man die Körner einfach aus und kann sie nach dem kochen, zB: für Chili con Carne verwenden. Bohnensamen vor Zubereitung, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser wegschütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland gesät werden. Sie sollen flach ausgesät werden, etwa 2cm tief. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen ist lohnend, da man damit die Ernte verfrühen kann. Dazu sät man ca Mitte April 5-6 Korn in Töpfe aus. Stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank und kann anschließend Mitte Mai die vorgezogenen Pflanzen auspflanzen. Für die Direktaussaat legt man etwa 5-8 Bohnen um die gesetzten Stangen, die später als Rankhilfen dienen. Am besten man quellt das Saatgut eine Nacht vor der Aussaat vor. Dies beschleunigt die Keimung. Nach dem auflaufen der Saat kann man leicht etwas Erde anhäufeln. Abstände der Bohnenstangen etwa 60x60cm.
Allgemeines:
Stangenbohnen sind wärmebedürftig, brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden. Mist oder Kompost, sollte aber schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden. Da Stangenbohnen klettern, sind Rankhilfen nötig. Man kann Bohnenstangen aufstellen, sie an Baustahlmatten, Zäunen und dergleichen aufleiten. Stangenbohnen können auch im, meist geheizten Gewächshaus an Schnüren angebaut werden. Somit läßt sich die Anbausaison erweitern. Während der Blütezeit, regelmässig wässern. Stangenbohnen sollten um die Standfestigkeit zu erhöhen, leicht mit Erde angehäufelt werden. Rasenmulch zwischen den Reihen, hält die Erde feucht. Ab Erntebeginn, die Stangenbohnen regelmäßig durchpflücken, damit die Hülsen nicht zu hart werden.
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Botanischer Name:
Phaseolus coccineus Syn. Phaseolus multiflorus.
Deutsche Namen:
Feuerbohne; Prunkbohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten & Gewächshaus.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die jungen Hülsen und die reifen Samenkörner der Feuerbohnen. Läßt man die Hülsen zu lange hängen, werden sie hart und fädig. Die jungen Hülsen lassen sich als Schnippelbohnen verwenden. Gegessen werden später auch die großen reifen Samenkörner in Eintöpfen, Salaten und Gemüsebeilagen. Bohnensamen vor Zubereitung, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser wegschütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten. Bohnen niemals roh verzehren! Kochwasser mehrmals erneuern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Ende April bis Ende Mai direkt ins Freiland gesät werden. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen kann man machen, wird aber meist nicht praktiziert, da Feuerbohnen recht pflegeleicht sind. Für die Direktaussaat legt man etwa 5-8 Bohnen um die gesetzten Stangen, die später als Rankhilfen dienen. Am besten man quellt das Saatgut eine Nacht vor der Aussaat vor. Dies beschleunigt die Keimung. Saattiefe liegt bei etwa 2cm. Nach dem auflaufen der Saat kann man leicht etwas Erde anhäufeln. Abstände der Bohnenstangen etwa 60x60cm.
Allgemeines:
Feuerbohnen sind auch für rauere Lagen geeignet, da sie nicht so wärmebedürftig sind wie normale Bohnen. Da Feuerbohnen klettern, sind Rankhilfen nötig. Man kann Bohnenstangen aufstellen, sie an Baustahlmatten, Zäunen und dergleichen aufleiten. Sie können Höhen bis ca 4 Meter erreichen. Feuerbohnen lieben einen nährstoffreichen Boden. Kompost oder Mist sollte jedoch im Vorjahr eingearbeitet werden. Feuerbohnen können auch im, meist geheizten Gewächshaus an Schnüren angebaut werden. Somit läßt sich die Anbausaison erweitern. Während der Blütezeit, regelmässig wässern. Ab Juli kann man meistens anfangen mit ernten. Die rauen, fleischigen Hülsen müßen rechtzeitig geerntet werden, da sie sonst zu hart werden. Da Feuerbohnen in ihrer Heimat mehrjährig sind, kann man im Herbst die Pfahlwurzeln ausgraben. Diese werden wie Dahlien frostfrei überwintert und können nächstes Jahr wieder ausgepflanzt werden.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Phaseolus radiatus Syn. Phaseolus aureus Syn. Vigna radiata.
Deutsche Namen:
Mungbohne.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Aussaat in Vorkultur; Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen zarten Hülsen und die Samenkörner der Mungbohne. Die Hülsen werden wie Gemüse verwendet und die Samenkörner können als Keimsprossen und auf verschiedenste Weisen zubereitet werden. In verschiedenen Ländern werden die reifen Bohnensamen als Snack gegessen, dazu werden die getrockneten Samen in Wasser eingeweicht, über Nacht ziegen gelassen, später wieder getrocknet und anschließend in heißem Öl frittiert. Bohnensamen vor Zubereitung im allgemeinen, eine Nacht lang vorher in Wasser einweichen lassen und morgens das Einweichwasser wegschütten und die Bohnensamen dann durch erhitzen zubereiten. Mungbohnen nie roh essen! Kochwasser am besten mehrmals erneuern.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Sie können ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland gesät werden. Sie sollen flach ausgesät werden in Reihen von ca 40cm Abstand. In den Reihen kann man gleichmässig alle 5-8cm ein Korn legen, oder bei der Dibbel-Saat üblich, 4-5 Korn alle 30cm in der Reihe ablegen. Ein vorkultivieren der Pflanzen in Töpfen ist lohnend, da man damit die Ernte verfrühen kann. Man sät ca Mitte April 4-5 Korn in Töpfe aus. Stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank und kann anschließend Mitte Mai die vorgezogenen Pflanzen im Abstand von 40x30cm auspflanzen.
Allgemeines:
Mungbohnen sind wärmebedürftig, brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden. Mist oder Kompost, sollte aber schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden. Mungbohnen klettern nicht und brauchen auch keine Rankhilfen. Während der Blütezeit, regelmäßig wässern. Um die Standfestigkeit zu erhöhen, können Mungbohnen leicht mit Erde angehäufelt werden. Rasenmulch zwischen den Reihen, hält die Erde feucht. Ab Erntebeginn, die Mungbohnen regelmäßig durchpflücken, damit die Hülsen nicht zu hart werden. Hülsen reifen relativ schnell ab.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Pisum sativum ssp. arvense.
Deutsche Namen:
Peluschke; Peluschke-Erbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Hülsen, welche die Erbsen enthalten. Diese pflückt man jung, aber so daß die Hülsen dennoch reichlich gefüllt sind. Die Hülsen werden später gepallt um an die Erbsen zu gelangen, welche gegessen werden. Peluschke-Erbsen werden wie Palerbsen verwendet.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Ende März bis in den Mai hinein werden die Peluschke-Erbsen direkt ins Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 3-5cm Tiefe. In der Reihe soll so gesät werden, daß ca alle 4cm ein Korn liegt. Reihenabstände liegen bei etwa 70cm.
Allgemeines:
Peluschke-Erbsen brauchen generell keine extra Düngung. Dennoch bevorzugen sie einen nahrhaften und humosen Boden. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. Sind die Peluschke-Erbsen ca 15cm hoch erhalten sie eine Rankhilfe. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein. Regelmäßige Wasserversorgung ist wichtig. Ab Juni wird normalerweise angefangen zu ernten. Die Peluschke-Erbsen werden mehrmals durchgepflückt.
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Botanischer Name:
Pisum sativum ssp. sativum convar. sativum.
Deutsche Namen:
Palerbse; Schalerbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Hülsen, welche die Erbsen enthalten. Diese pflückt man jung, aber so dass die Hülsen dennoch reichlich gefüllt sind. Die Hülsen werden später gepallt um an die Erbsen, welch im Gegensatz zu den Markerbsen rund bleiben, zu gelangen, welche gegessen werden. Bei den Palerbsen werden die Erbsen als Grün- oder Trockenerbsen verwendet. Für die Verwendung als Trockenerbsen, werden die Hülsen nicht jung gepflückt, sondern ausreifen gelassen. Wenn die Hülsen mit den Erbsen gut getrocknet sind, werden sie normal ausgepallt und verwendet. Trockenerbsen finden oft Verwendung in Suppen.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Mitte bis Ende März bis Ende Mai / Anfang Juni hinein werden die Palerbsen direkt ins Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 3-5cm Tiefe. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. In der Reihe soll so gesät werden, daß ca alle 4cm ein Korn liegt. Reihenabstände richten sich nach der Höhe der Erbsensorte. Sie schwanken zwischen 60-80cm.
Allgemeines:
Palerbsen brauchen generell keine extra Düngung. Dennoch bevorzugen sie einen nahrhaften und humosen Boden. Sind die Palerbsen ca 15cm hoch werden sie leicht angehäufelt mit Erde und erhalten eine Rankhilfe. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein. Regelmäßige Wasserversorgung ist wichtig. Ab Juni wird normalerweise angefangen zu ernten. Die Palerbsen werden mehrmals durchgepflückt.
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Botanischer Name:
Pisum sativum ssp. sativum convar. medullare.
Deutsche Namen:
Markerbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden die Hülsen, welche die Erbsen enthalten. Diese pflückt man jung, aber so daß die Hülsen dennoch reichlich gefüllt sind. Die Hülsen werden später gepallt um an die Erbsen zu gelangen, welche gegessen werden. Markerbsen sind süßer als die Palerbsen. Bei den Markerbsen werden die Samen schrumpelig. Sie lassen sich nach dem Trocknen nicht mehr weichkochen und werden deshalb ausschließlich nur als Grünerbsen verwendet.
Kulturbeschreibung:
Ab Mitte April bis Mitte Juni hinein werden die Markerbsen direkt ins Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 3-5cm Tiefe. In der Reihe soll so gesät werden, daß ca alle 4cm ein Korn liegt. Reihenabstände richten sich nach der Höhe der Erbsensorte. Sie schwanken zwischen 60-80cm.
Allgemeines:
Markerbsen brauchen generell keine extra Düngung. Dennoch bevorzugen sie einen nahrhaften und humosen Boden. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. Sind die Markerbsen ca 15cm hoch werden sie leicht angehäufelt mit Erde und erhalten eine Rankhilfe. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein. Regelmäßige Wasserversorgung ist wichtig. Ab Juni wird normalerweise angefangen zu ernten. Die Markerbsen werden mehrmals durchgepflückt.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Pisum sativum ssp. sativum convar. axiphium.
Deutsche Namen:
Zuckerpalerbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden nur die Hülsen, der Zuckerpalerbse. Diese werden jung gepflückt, wenn sie noch keine oder nur sehr kleine Erbsen enthalten.  Da die Zuckerpalerbse im Gegensatz zu normalen Erbsen, keine Pergamentschicht auf ihren Hülsen ausbildet, werden diese als Ganzes verzehrt. Lediglich schneidet man den Stengel- und Blütenansatz weg. Man kann sie roh essen oder kurz in Butter dünsten.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Mitte April bis  Mitte Juni hinein werden die Zuckerpalerbsen direkt ins Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 3-5cm Tiefe. In der Reihe soll so gesät werden, daß ca alle 4cm ein Korn liegt. Reihenabstände richten sich nach der Höhe der Erbsensorte. Sie schwanken zwischen 60-80cm.
Allgemeines:
Zuckerpalerbsen brauchen generell keine extra Düngung. Dennoch bevorzugen sie einen nahrhaften und humosen Boden. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. Sind die Zuckerpalerbsen ca 15cm hoch werden sie leicht angehäufelt mit Erde und erhalten eine Rankhilfe. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein. Regelmäßige Wasserversorgung ist wichtig. Ab Juni wird normalerweise angefangen zu ernten. Die Zuckerpalerbsen werden mehrmals durchgepflückt.
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Ohne Foto 320x240
Botanischer Name:
Pisum sativum ssp. sativum convar. medullosaccharatum.
Deutsche Namen:
Zuckermarkerbse.
Familienzugehörigkeit:
Fabaceae/Schmetterlingsblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden nur die Hülsen, der Zuckermarkerbse. Diese werden jung gepflückt, wenn sie noch keine oder nur sehr kleine Erbsen enthalten. Da die Zuckermarkerbse im Gegensatz zu normalen Erbsen, keine Pergamentschicht auf ihren Hülsen ausbildet, werden diese als Ganzes verzehrt. Lediglich schneidet man den Stengel- und Blütenansatz weg. Man kann sie roh essen oder kurz garen. Bei fortgeschrittener Reife kann man auch die Körner verwenden. Sie werden wie Markerbsen zubereitet..
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Ab Mitte April bis  Mitte Juni hinein werden die Zuckermarkerbsen direkt ins Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 3-5cm Tiefe. In der Reihe soll so gesät werden, daß ca alle 4cm ein Korn liegt. Reihenabstände richten sich nach der Höhe der Erbsensorte. Sie schwanken zwischen 60-80cm.
Allgemeines:
Zuckermarkerbsen sind durch eine Kreuzung von Zuckerschoten und Markerbsen entstanden und verbinden deren guten Eigenschaften. Sie brauchen generell keine extra Düngung. Dennoch bevorzugen sie einen nahrhaften und humosen Boden. Falls man Probleme mit Tauben hat, sollte man Vogelschutznetze auf die Beete legen, damit die Tauben die Samen nicht heraus picken aus der Erde. Sind die Zuckermarkerbsen ca 15cm hoch werden sie leicht angehäufelt mit Erde und erhalten eine Rankhilfe. Das kann Hühnerdraht, Reisige oder alte dünne Baustahlmatten sein. Regelmäßige Wasserversorgung ist wichtig. Ab Juni wird normalerweise angefangen zu ernten. Die Zuckermarkerbsen werden mehrmals durchgepflückt.
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Botanischer Name:
Pastinaca sativa.
Deutsche Namen:
Pastinake.
Familienzugehörigkeit:
Apiaceae/Doldenblütlergewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Geerntet werden hauptsächlich die Wurzeln. Aber auch die Blätter können zum Würzen verwendet werden oder an Kleintiere verfüttert werden. Die Wurzeln können als Gemüse gekocht oder mit Möhren und Kartoffeln gemischt angerichtet werden. Oder man ißt sie roh. Ebenfalls kann man die Wurzeln in Scheiben schneiden und frittieren oder pürieren für eine feinwürzige Rahmsuppe. Die Wurzeln sind ebenfalls geeignet als Kost für Babys und Kleinkinder.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Pastinaken Samen keimt meist nicht besonderlich gut und es kann bis zu 20 Tage dauern, bis sich die Keimlinge zaghaft zeigen. Man sollte immer nur frisches Saatgut verwenden, da die Keimfähigkeit nur bei 1-2 Jahren liegt. Man sät früh ab März / April direkt in Reihen mit 30-40cm Abstand. Der Boden sollte genügend tief bearbeitet sein. Den Samen mit einer Harke fest andrücken damit er einen guten Bodenkontakt bekommt. Je nach Aufgang der Saat, werden die Pflanzen in der Reihe auf 15-20cm Abstand vereinzelt. Frühsorten, die nur eine kurze Kulturdauer verlangen, können noch bis Ende Mai / Anfang Juni nachgesät werden, da das Hauptwachstum der Wurzeln erst sehr spät im September einsetzt.
Allgemeines:
Die Pastinaken lieben einen nährstoffreichen Boden, der am besten im Herbst zuvor mit Stallmist oder Kompost versorgt wurde. Vorteilhaft sind während der Kultur die Gabe von zwei Kopfdüngungen. Dann können Wurzeln mit einem Gewicht von 500-800 gr geerntet werden. Während der Kulturzeit, sind die Beete Unkrautfrei zu halten. Besonders bei Trockenheit im Juli August, ist es nötig die Pflanzen gut zu bewässern. Eventuell auftretende Möhrenfliegen kann man mit auflegen eines Insektenschutznetzes biologisch entgegenwirken. Die Wurzeln können im Winter im Boden bleiben oder man legt sie in feuchten Sand oder Torf in einem kühlen Keller ein. Geerntet wird von Oktober bis zum zeitigen Frühjahr.
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Botanischer Name:
Polymnia sonchifolia.
Deutsche Namen:
Yakon.
Familienzugehörigkeit:
Asteraceae/Korbblütler.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Pflanzen von Knollen; Stecklinge.
Verwendung:
Verwendet werden die länglichen Speicherknollen des Yakon. Knollen können roh, gedünste, gegartt oder gekocht verzehrt werden. Oder man würfelt sie und gibt sie diversen Suppen hinzu oder man schneidet sie in Scheiben und bäckt sie in Pfannkuchenteig heraus. In Scheiben geschnitten können sie sogar in Öl gebraten werden.
VEGETATIVE Kulturbeschreibung:
Yakon wird vegetativ, also über die Knollen oder über Stecklinge vermehrt. Die Kultur entspricht in etwa der der Dahlien. Entweder pflanzt man die Knollen Anfangs Mai bis Mitte Mai direkt ins Freiland aus oder man treibt die Knollen vorher an. Dazu pflanzt man von Ende März bis Mitte April, eine Knolle in mittlere Töpfe aus und stellt das ganze ins warme Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Diese vorgetriebenen Pflanzen werden Anfangs bis Mitte Mai ins Freiland gepflanzt. Reihenabstände sind beim direkt pflanzen oder vorkultivieren immer gleich, etwa 60-70cm. In den Reihen sollte man ca 50cm Abstand belassen. Während der Vegetationsperiode kann man auch krautige Kopfstecklinge schneiden und in einem nährstoffarmen Substrat unter "gespannter Luft" bewurzeln. "Gespannte Luft" erreicht man durch auflegen einer transparenten Folie.
Allgemeines:
Ein abdecken mit Vlies die erste Zeit wirkt sich positiv aus. Im Sommer besonders während Trockenperioden wässern. Liebt einen nahrhaften Boden und sollte einen sonnigen Standort erhalten. Je länger die Pflanze draußen stehen bleibt, desto höher der Ertrag und desto reifer sind die Knollen. Yakon ist aber nicht frosthart. Er kann aber wie Dahlien so lange draußen bleiben bis das Laub vom ersten Frost abgestorben ist. Es sollte aber kein Bodenfrost sein, da sonst die Knollen absterben würden. Ab diesem Zeitpunkt sollen aber die Knollen umgehend mit einer Grabegabel vorsichtig herausgenommen werden. Knollen nicht beschädigen, da sie sonst faulen. Die unbeschädigten Knollen sollte man am Stamm belassen, da sie sich so problemlos bis ins Frühjahr hinein halten. Man überwinter im kühlen Keller in Torf oder feuchtem Sand eingeschlagen die Knollen. Substrat immer ganz leicht feucht halten.
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Botanischer Name:
Portulaca oleracea ssp. sativa.
Deutsche Namen:
Sommerportulak.
Familienzugehörigkeit:
Portulaceae/Portulakgewächs.
Anbauorte:
Garten & Balkon.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Blätter des Portulak. Ältere Blätter schmecken bitter und sollten nicht mehr gebraucht werden. Portulak wird fast ausschliesslich frisch verwendet. Ein Einlegen in Essig oder Salz ist zwar möglich, jedoch verliert er schnell sein Aroma. Frisch wird er für Salate oder Mischsalate verwendet. Man kann ihn auch wie Spinat als Gemüse kochen oder in Butter dünsten. Wird der Portulak zum Würzen gebraucht, darf er nicht mitgekocht werden, da er sonst sein Aroma verliert. Eingelegt paßt er gut zu Gurken, Tomaten, Paprika, Suppen, Soßen, Quarkspeisen und Salate.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Da der Portulak sehr wärmebedürftig ist, darf er nicht vor Mitte Mai ausgesät werden. Er kann noch bis Ende Juli in Folgesätzen direkt im Freiland ausgesät werden. Die Reihenabstände liegen bei ca 20cm. Dünn und nur ca 0,2cm tief säen. Ca 100 Korn pro laufenden Meter säen. Die Keimdauer liegt bei etwa 5-10 Tagen. Man kann später in der Reihe vereinzeln, was aber oft bei dünner Aussaat nicht praktiziert wird. Sollte man vereinzeln, wird auf ca 10cm Abstände  zwischen den Pflanzen geachtet.
Allgemeines:
Portulak muß immer gut feucht gehalten werden. In einem leichten, humosen Boden in warmer, sonniger Lage, der gut mit Kompost versorgt wurde, gedeiht der Portulak am besten. Meist kann schon nach 4 Wochen geerntet werden. Entweder man erntet in einem Male alles ab, dann muß man in Folgesätzen säen, um immer frischen Portulak zu haben. Oder man schneidet nicht zu tief ab, gibt nach dem Schnitt nochmals gut verrotteten Kompost und hält gut feucht, dann treibt er schnell wieder aus und kann so 3-4 mal beerntet werden. Portulak kann auch zu den obigen Zeiten, anstatt ins Freiland gesät zu werden, auch in Blumenkästen auf dem Balkon kultiviert werden. Hier wird aber meistens, nur einmal beerntet.
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Botanischer Name:
Plantago coronopus.
Deutsche Namen:
Hirschhornwegerich.
Familienzugehörigkeit:
Plantaginaceae/Wegerichgewächs.
Anbauorte:
Garten.
GENERATIVE Vermehrungs-Techniken:
Direktaussaat; Aussaat in Vorkultur.
VEGETATIVE Vermehrungs-Techniken:
Keine.
Verwendung:
Verwendet werden die jungen Blätter des Hirschhornwegerich. Sie werden zum Sofortverzehr, roh oder in Salaten und Mischsalaten verarbeitet. Einkochen wie Gemüse ist auch möglich. Ältere Blätter, z.B: nach der Blütenbildung können nachdem sie blanchiert wurden, auch als Gemüse oder pürriert als Suppen gegessen werden. Hirschhornsalat sollte man stets frisch zubereiten. Man kann die Blätter aber auch einige Tgae im Gemüsefach des Kühlschrank aufbewahren.
GENERATIVE Kulturbeschreibung:
Man sät von April bis August direkt ins Freiland aus. Die Abstände der Reihen liegen bei ca 25-30cm Abstand. Relativ dünn in den Reihen säen, ansonsten muß später ausgedünnt werden. Man kann aber auch Pflanzen zu den oben genannten Terminen vorkultivieren und pflanzt diese einzeln später in Abstände von 30x30cm aus.
Allgemeines:
Der Hirschhornwegerich ist eine einfache und problemlose Kultur. Man kann die Pflanze mehrmals beernten. Um ständig frische Blätter zu haben, sollte man in mehreren Folgesätzen aussäen. Beete unkrautfrei halten und gelegentlich wässern. Hirschhornwegerich wächst am besten in sonniger bis halbschattiger Lage. Der Boden sollte ausreichend gedüngt sein.

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