Kräuteranbau:

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Gesamte Übersicht aller Kräuterearten von dieser Seite
Parakresse
Mariendistel; Frauendistel; Stechkraut
Zuckerkraut; Honigblatt Beinwell
Bohnenkraut
Pimpinelle; Kleiner Wiesenknopf; Pimpernelle
Salbei
Muskatellersalbei; Römischer Salbei

Spilanthes oleracea
Parakresse; Husarenköpfchen
Asteraceae/Korbblütler
Einjährig   &   Nicht Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Obwohl die Parakresse mehrjährig ist, wird sie bei uns fast ausschließlich nur einjährig angebaut. Man kann sie aber auch im geheizten Gewächshaus oder auf der Fensterbank hell bei ca 7-10ºC überwintern. Sie ist aber recht pflegeintensiv und nimmt Pflegefehler recht übel. Die Parakresse ist ein recht üppig wachsendes Würzkraut. Sie breitet sich teppich- bis horstförmig aus und bedeckt bald grossflächig den Boden. Sie wird zwischen 15 und 30cm hoch. Die zarten Blätter schmecken kresseartig und sind recht pikant. Nach kurzem kauen der Blätter hat man ein Gefühl als ob die Geschmacksnerven langsam einschlafen würden. Die Blühten sind gelb gefärbt und knopfartig. Sie blühen meist zwischen Juni und Juli.
Anbau-Informationen:
Die Parakresse wird bei uns fast nur einjährig im Garten angebaut. Sie wird als Vorkultur, von Ende Februar bis Ende Juli im Gewächshaus oder auf einer Fensterbank entweder in Aussaatkisten oder direkt mit einigen Korn in kleine Töpfe gesät. Nicht mit Erde abdecken oder nur sehr leicht, da Lichtmangel die Keimung beeinträchtigen kann. In Aussaatkisten ausgesät, muss sie später wenn die Keimlinge etwas größer sind, als kleine Büschel in ca 8cm Töpfe pikiert werden. Die Temperaturen für die Anzucht sollen bei etwa 18-20ºC liegen. Die Keimdauer beträgt in der Regel zwischen 10 und 14 Tagen. Ein auspflanzen der vorkultivierten Pflanzen erfolgt ab Mitte Mai bis etwa Ende Juli. Als Pflanzabstand wählt man den Reihenabstand ca  20-30cm und auch in den Reihen sollte man etwa 20-30cm wählen. Eine Direktaussat im Freiland ist ebenso möglich. Diese erfolgt von Mitte Mai bis Ende Juli in Reihenabstände von ca 20cm. Nicht zu dicht säen, sonst muss später vereinzelt werden in den Reihen. Parakresse gedeiht besonders gut in voller Sonne und an einem geschützen Standort. Der Boden sollte unkrautfrei, nahrhaft und humos sein. Ein Anbau in großen Töpfen auf dem Balkon ist auch möglich.Parakresse ist empfindlich gegen Frost und Trockenheit. 
Verwendung:
Verwendet werden die frischen oder auch getrockneten Blätter der Parakresse. Sie wird als Würzkraut meistens eingesetzt. Die Blätter werden entweder roh in Salaten, Fleischgerichten, Saucen und Vorspeisen benutzt. Man kann sie aber auch kochen und als Suppe zubereiten. Parakresse kann wie z.B: Petersilie und Schnittlauch, je nach Bedarf beerntet werden und ist somit für Dauerernten geeignet. Die Erntezeit liegt meist zwischen Juli bis Oktober. Sie kann auch während der Blühte weiterhin verwendet werden.
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Silybum marianum
Mariendistel; Frauendistel; Stechkraut; Heilanddistel Asteraceae/Korbblütler
Zweijährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Die Mariendistel ist eine meist einjährige krautartige Pflanze bezw. Distel, die auch mal zweijährig wächst. Sie kann bis zu 2,5m hoch werden. Meist werden aber nur Höhen von 1-1,5m erreicht. Die Pflanzen haben eine starke Pfahlwurzel. Die rundlichen Stengel sind fein behaart und sind ab der Mitte der Pflanze ästig verzweigt. Die dunkelgrünen, Blätter haben eine weiß-marmorierte Zeichnung. Sie sind lanzettförmig, etwas gewellt und ihre Spitzen haben kleine Dornen. Blühtezeit ist meist von Juni bis September. Hat purpurne bis rote Blütenköpfe. Früchte sind schwarzgelb. Beste Standorte sind sonnige bis halbschattige Standorte mit normaler aber nahrhafter Gartenerde.
Anbau-Informationen:
Die Mariendistel läßt sich problemlos aus Samen vermehren. Für die Aussaat werden von Anfang März bis etwa Mitte April entweder die Samenkörner in Aussaatkisten gesät und später einzeln pikiert. Oder man sät direkt in einen Topf 2-3 Samenkörner aus und belässt später nur 1 Pflanze pro Topf. Anzucht erfolgt entweder im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Ende April bis Mitte Mai kann man aber auch direkt ins Freiland in Reihen von etwa 40-50cm Abstand aussäen. Dünn die Samen aussäen. Saattiefe bis max 2cm. Keimdauer etwa 14-20 Tage je nach Temperatur. Später im Freiland entweder vereinzeln oder an eine andere Stelle im Garten pikieren. Abstände sind etwa 50x50cm bis zu 100x100cm. Wird zu eng gepflanzt, werden die Stengel der Pflanzen zu lang und zu dünn und können bei schlechten Wetterbedingungen umknicken oder abbrechen.
Verwendung:
Verwendet werden die frischen Blätter und die geschlossenen Blütenköpfe der Mariendistel. Die frischen Blätter können nach dem man die Dornen entfernt hat, wie Kardy zubereitet werden oder wie Salate. Die geschlossenen Blütenköpfe können wie Artischocken gekocht werden. Wird auch noch als "Wilde Artischocke" bezeichnet. Die Pflanze kann man auch häckseln und als Viehfutter geben.
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Stevia rebaudiana
Zuckerkraut; Honigblatt; Südamerikanisches Süßkraut
Asteraceae/Korbblütler
Mehrjährig   &   Nicht Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Zuckerkraut ist mehrjährig, aber bei uns nicht winterfest. Die Pflanzen können aber auf der Fensterbank oder im Gewächshaus hell überwintert werden. Die Pflanze wird 50 bis 100cm hoch. Als Kurztagpflanze blüht sie von Oktober bis Februar. Die Farbe der Blüten ist weiss. Zuckerkraut wird ähnlich Basilikum gehalten und behandelt.
Anbau-Informationen:
Das Zuckerkraut wird durch Stecklinge und Saatgut vermehrt. Die Stecklinge bewurzeln sich in etwa 20-25 Tagen, wenn sie bei 20ºC unter gespannter Luft aufgestellt sind. Nach dem Anwurzeln kann die Temperatur herabgesenkt werden und die weichen Triebspitzen werden entspitzt, damit die Pflanze buschiger wächst. Saatgut keimt relativ unregelmässig und über einen langen Zeitraum. Braucht sehr viel Pflege in der ersten Zeit. Eine Aussaat ist unter Glas fast ganzjährig möglich. Meist wird aber in der Zeitspanne von Januar bis Juni im Gewächshaus ausgesät. Im Freiland kann von etwa Ende April bis Ende Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Saattiefe ca 5mm. Die Keimdauer beträgt etwa 10-20 Tage, wenn eine Temperatur von ca 20-25 ºC gegeben ist. Die Samen nicht mit Erde abdecken, da Lichtkeimer. Samenkörner nur leicht andrücken und Erde feucht halten. Pflanzabstände von ca 25x30cm. Pflanzen im Freiland nur an einen geschützten Standort aufstellen. Am besten in einem großen Topf kultivieren. Zuckerkraut wird bei der Anzucht schnell von pilzlichen Infektionen befallen. Daher ständig kontrolieren und mit trockner Kulturführung gagegen steuern. Ab und zu düngen, mäßig wässern und regelmäßig die Spitzen entspitzen, damit sie buschiger wächst. Überwinterung bei 15-20ºC an einem sehr hellen Ort. Nur sparsam über Winter gießen.
Verwendung:
Wichtig! Offiziell darf das Zuckerkraut (Stevia rebaudiana) in der EU nicht als Süßungsmittel angeboten oder verkauft werden. Die folgenden Angaben beziehen sich deshalb auf Angaben aus Ländern, ausserhalb der EU.
In Japan wird das Zuckerkraut als alternativer Süßstoff angebaut. Dazu werden dort, die Blätter zuerst getrocknet und später fein vermahlen. Dieses Pulver süßt in anderen Ländern Tees, Müsli, Obstsalate und diverse Speisen. Man kann das Zuckerkraut auch grün für Salate benutzen. Die Ernte der Blätter erfolgt meist 12 Wochen nach der Aussaat.
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Symphytum officinale
Beinwell
Borraginaceae/Borretschgewächs
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Ohne Foto 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Beinwell ist eine mehrjährige und winterfeste Staude, die durch ihre Schnellwüchsigkeit erstaunt. Die Pflanze kann Höhen bis zu 100cm erreichen. Die Blätter sind lanzettförmig, behaart und haben eine rauhe Unterseite. Die unteren Blätter sind bedeutend größer als die oberen. Die Wurzeln sind äußerlich schwarz-braun und innen weißlich gefärbt. Von etwa Mai bis Juli erscheinen die Blüten in kleinen herabhängenden Trauben. Sie haben meist Farben von weiß, rosa bis violett-weißlich. Gedeiht am besten an feuchten Standorten in sonniger Lage.
Anbau-Informationen:
Beinwell kann entweder durch Aussaat oder durch Teilung vermehrt werden. Für die Aussaat sät man entweder im September-November oder im März-April direkt ins Freiland in Reihen von etwa 40cm dünn aus. Später vereinzeln, damit man kräftige Einzelpflanzen erhält. Als Vorkultur kann man auch im März in Aussaatschalen aussäen und im warmen Gewächshaus oder der Fensterbank aufstellen. Sobald die Keimlinge gross genug sind, werden sie einzeln in 8cm Töpfe pikiert. Auspflanzen ab Mai in Abständen von 50x50cm oder 50x70cm. Für die Teilung werden die Wurzelstöcke entweder im Herbst (September-November) oder im Frühjahr von (März-April) herausgenommen, mit dem Spaten zerteilt und neu eingepflanzt auf die obigen Abstände. Eine Vermehrung des Beinwell durch Wurzelstücke zu denselben Zeitpunkten wie die Teilung ist ebenfalls möglich. Jährlich im Frühjahr eine Gabe Kompost um die Pflanze herum einarbeiten.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter des Beinwell. Die Blätter können meist die ganze Vegetationsperiode hindurch geerntet werden, jedoch ist der Zeitpunkt um die Blühzeit herum am besten. Die meist frischen Blätter können wie Gemüse gegessen werden oder in Bierteig getaucht und in der Pfanne zubereitet werden. Ebenso können sie auch roh unter Salate gemischt werden. Getrocknete Blätter können auch als Tee verwendet werden. Sparsam und nicht zu oft gebrauchen.
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Satureja hortensis
Bohnenkraut; Einjähriges Bohnenkraut
Labiatae/Lippenblütler
Einjährig   &   Nicht Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Einjährige; krautartige Pflanze, mit meist kleinen lineal-lanzettförmigen Blättern. Die Blätter sind behaart und an den Rändern mit Drüsen, die ätherisches Öl enthalten, besetzt. Die Pflanze wird 30-50cm hoch. Die Blüten haben eine rosa oder violettfarbene, gelegentlich auch eine weiße Farbe. Die Blühzeit beträgt von Juli bis meist zum ersten Frost.
Anbau-Informationen:
Das Bohnenkraut kann man entweder vorkultivieren oder direkt im Garten aussäen. Um Pflanzen vorzukultivieren, sät man ab Anfang April bis Anfang Juni, entweder in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, aus und stellt das Ganze im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Später wird in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät direkt einige Korn in kleine Töpfe aus. Da Bohnenkraut ein Lichtkeimer ist, darf das Saatgut nicht mit Erde bedeckt werden. Ein leichtes andrücken der Erde, reicht aus. Ab Mitte Mai bis ca Ende Juni können die vorkultivierten Pflanzen ausgepflanzt werden. Die Reihenabstände sollen ca 25-30 cm betragen. In der Reihe wählt man Abstände von ca 15-20 cm aus. Man kann das Bohnenkraut auch direkt ins Freiland aussäen. Dies ist ab Anfang Mai bis Ende Juni möglich. Saatgut auch hier nicht mit Erde bedecken, da Bohnenkraut ein Lichtkeimer ist. Pro laufenden Meter braucht man ungefähr 30-40 Korn. Relativ dünn säen, oder später in der Reihe auf ca 10-15cm vereinzeln. Die Keimdauer liegt zwischen 14 und 21 Tagen. Bei dünner Saat ist ein Vereinzeln, nicht zwingend notwendig. Bohnenkraut gedeiht auch auf dem Balkon. Hier ist ein vorkultivieren der Pflanzen am praktischsten. Man pflanzt die vorgezogenen Pflanzen, entweder in Blumenkästen aus, oder man pflanzt in große Töpfe. Bohnenkraut gedeiht am besten in sonniger und warmer Lage, in einem lockeren und humosen Boden. Frischen Mist verträgt es nicht. 
Verwendung:
Verwendung finden die Blätter des Bohnenkrautes. Entweder jung, oder kurz vor dem aufgehen der Blüte. Man kann das Bohnenkraut, trocknen, in Öl einlegen, oder einfrieren. Die Blätter werden entweder frisch, getrocknet oder auch zermahlen für diverse Speisen, zB: Bratkartoffeln, Ragout, Kartoffelsalat, Erbsen, Aufläufen, zu Hasenbraten, Hammelfleisch, Bohnen, Mayonnaisen, Linsen und Fleischsalaten, eingesetzt. Kraut was in Öl eingelegt wurde, läßt sich vorzüglich als Salatöl benutzen.
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Satureja montana
Berg-Bohnenkraut; Mehrjähriges Bohnenkraut; Winter-Bohnenkraut
Labiatae/Lippenblütler
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Mehrjähriger Halbstrauch, der etwa 25-40cm hoch wird. Die Blätter sind mit meist klein und lineal-lanzettförmig. Sie sind behaart und an den Rändern mit Drüsen, die ätherisches Öl enthalten, besetzt. Die Pflanze unterscheidet sich im Gegensatz zum einjährigen Bohnenkraut, nur durch die Vegetationsdauer und daß das Kraut mehr in die Breite als in die Höhe wächst, sowie durch einen herberen Geschmack. Die Blüten haben eine rosa oder violettfarbene, gelegentlich auch eine weiße Farbe. Die Blühzeit begint im September bis meist zum ersten Frost.

Anbau-Informationen:
Das Berg-Bohnenkraut kann man entweder vorkultivieren oder direkt im Garten aussäen. Um Pflanzen vorzukultivieren, sät man ab Anfang April bis Anfang Juni, entweder in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind, aus und stellt das Ganze im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank auf. Später wird in kleine Töpfe pikiert. Oder man sät direkt einige Korn in kleine Töpfe aus. Da Berg-Bohnenkraut ein Lichtkeimer ist, darf das Saatgut nicht mit Erde bedeckt werden. Ein leichtes andrücken der Erde, reicht aus. Ab Mitte Mai bis ca Ende Juni können die vorkultivierten Pflanzen ausgepflanzt werden. Die Reihenabstände sollen ca 30-40cm betragen. In der Reihe wählt man Abstände von ca 20-30cm aus. Man kann das Berg-Bohnenkraut auch direkt ins Freiland aussäen. Dies ist ab Anfang Mai bis Anfang Juni möglich. Saatgut auch hier nicht mit Erde bedecken, da Berg-Bohnenkraut ein Lichtkeimer ist. Pro laufenden Meter braucht man ungefähr 30 Korn. Relativ dünn säen, oder später in der Reihe auf ca 10cm vereinzeln. Bei dünner Saat ist ein Vereinzeln, nicht zwingend notwendig. Berg-Bohnenkraut gedeiht auch auf dem Balkon. Hier ist ein vorkultivieren der Pflanzen am praktischsten. Man pflanzt die vorgezogenen Pflanzen, entweder in Blumenkästen aus, oder man pflanzt in große Töpfe. Berg-Bohnenkraut gedeiht am besten in sonniger und warmer Lage, in einem lockeren und humosen Boden. Frischen Mist verträgt es nicht.
Verwendung:
Verwendung finden die Blätter des Berg-Bohnenkrautes. Entweder jung, oder kurz vor dem aufgehen der Blüte. Man kann das Berg-Bohnenkraut, trocknen, in Öl einlegen, oder einfrieren. Die Blätter werden entweder frisch, getrocknet oder auch zermahlen für diverse Speisen, zB: Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Bohnen, Linsen, Erbsen, Aufläufen, Ragout, zu Hasenbraten, Hammelfleisch, Mayonnaisen und Fleischsalaten, eingesetzt.
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Sanguisorba minor
Pimpinelle; Kleiner Wiesenknopf; Pimpernelle
Rosaceae/Rosengewächs
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Ohne Foto 320x240
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Die Pimpinelle ist eine mehrjährige, krautartige Pflanze mit verholzendem Wurzelstock und langer Pfahlwurzel. Sie bildet Rosetten mit gestielten und gefiederten ovalen Blättern. Diese sind im Gegensatz zur Großen Pimpinella nicht blaugrün gefärbt. Die Blüten erscheinen von Mai bis Juni/Juli. Sie sind rund und hell rötlich. Pflanze neigt stark zur Selbstaussaat. Die Pflanze wird 40 bis 80cm hoch.
Anbau-Informationen:
Die Pimpinelle wird meist direkt im Freiland von Ende April bis Ende August ausgesät. Die Reihen sollten ca 20-30cm Abstand haben. Pro laufenden Meter sät man ca 20 Korn. Dünn säen oder man muß später auf ca 20-30cm in der Reihe vereinzeln. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Man kann die Pflanzen aber auch vorkultivieren. Dazu sät man ab Anfang März im Gewächshaus bei etwa 15-20ºC aus. Da die Pimpinelle eine Pfahlwurzel bildet, kann man sie ohne Ballen nur sehr schlecht verpflanzen. Daher wird sie meist direkt in Töpfe ausgesät und ab Mai bis Juni auf Abstände wie im Freiland verpflanzt. Die Pimpinelle ist eine anspruchlose Pflanze. Am besten wächst sie in sonnigen und warmen Lagen. Halbschatten wird auch vertragen. Ideal ist ein kalkhaltiger und feuchter, jedoch keine Staunässe bildender Boden. Die jungen Blätter erntet man laufend bis in den Herbst hinein. Die beste Zeit hierfür ist während der Blütezeit von Juni bis September. Alte Blätter sind aber unbrauchbar. Nach dem Schnitt trocknet man bei niedrigen Temperaturen. Die Wurzeln werden im Fühjahr oder Spätherbst ausgegraben. Obwohl es sich um eine Staude handelt, sollte die Pimpinelle spätestens alle zwei bis drei Jahre neu ausgesät oder geteilt werden, da alte Pflanzen mit der Zeit verkümmern. Bei beginnender Blüte, die Stengel herausschneiden. Dies regt das Blätterwachstum an.
Verwendung:
Verwendet wird das junge Kraut und die Wurzeln der Pimpinelle. Man kann die Pimpinelle entweder frisch, getrocknet, einfrieren oder in Öl, Essig oder Salz einlegen. Gut schmecken auch die jungen Blätter auf dem Butterbrot oder auf Quarkschnitten sowie feingehackt zu Salaten, Quark, Fisch, Eierspeisen, Gemüse und Salzkartoffeln, aber auch zu Kräuterbutter, als Suppenkraut zu frischen Suppen. Pimpinelle wird aber immer erst den fertigen Speisen zugefügt. Wird sie mitgekocht, verliert sie ihr frisches Aroma.
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Sanguisorba officinalis
Große Pimpinella; Großer Wiesenknopf; Große Pimpernella
Rosaceae/Rosengewächs
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Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Die Große Pimpinella ist eine mehrjährige, krautartige Pflanze mit verholzendem Wurzelstock. Sie bildet Rosetten mit gestielten und gefiederten ovalen Blättern. Diese sind blaugrün gefärbt. Die Blüten erscheinen von Mai bis Juni. Sie sind rund und dunkel rötlich. Pflanze neigt stark zur Selbstaussaat. Die Pflanze wird 1,2 bis 1,5m hoch.
Anbau-Informationen:
Die Große Pimpinella wird direkt im Freiland von Ende April bis Anfang August ausgesät. Die Reihen sollten ca 25-30cm Abstand haben. Pro laufenden Meter sät man ca 20 Korn. Dünn säen oder man muß später auf ca 25 cm in der Reihe vereinzeln. Die Saattiefe beträgt ca 2cm. Man kann die Pflanzen aber auch vorkultivieren. Dazu sät man ab Anfang März im Gewächshaus bei etwa 15-20º C aus. Da die Große Pimpinella eine Pfahlwurzel bildet, kann man sie ohne Ballen nur sehr schlecht verpflanzen. Daher wird sie meist direkt in Töpfe ausgesät und ab Mai bis Juni auf Abstände wie im Freiland verpflanzt. Die Pimpinelle ist eine anspruchlose Pflanze. Am besten wächst sie in sonnigen und warmen Lagen. Halbschatten wird auch vertragen. Ideal ist ein kalkhaltiger und feuchter, jedoch keine Staunässe bildender Boden. Die jungen Blätter erntet man laufend bis in den Herbst hinein. Die beste Zeit hierfür ist während der Blütezeit von Juni bis September. Alte Blätter sind aber unbrauchbar. Nach dem Schnitt trocknet man bei niedrigen Temperaturen. Obwohl es sich um eine Staude handelt, sollte die Große Pimpinella spätestens alle zwei Jahre neu ausgesät werden, da alte Pflanzen mit der Zeit verkümmern. 
Verwendung:
Die Große Pimpinella wird hauptsächlich in der Volksmedizin verwendet. Sie wirkt entzündungshemmend und schweißtreibend. Verwendet wird das junge Kraut der Großen Pimpinella. Dieses wird Bädern zugesetzt, um zB: offene Wunden, Ausschläge und Geschwürerkrankungen zu behandeln. In einigen Ländern wird die Große Pimpinella auch als blutstillendes Kraut verwendet.
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Salvia officinalis
Salbei
Labiatae/Lippenblütler
Mehrjährig   &   Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Salbei ist ein meist immergrüner Halbstrauch der ausdauernd und winterfest ist. Die Pflanze wird zwischen 20 und 70cm hoch. Die Blätter sind meist länglich-eiförmig und etwa 1-3cm breit. Die Oberseite der Blätter ist olivgrau bis grünlich gefärbt. Oft sind sie auch dicht behaart und haben eine netzförmige Blattnervatur. Salbei blüht von Juni bis August/September. Die Farbe der Blüte ist violett-bläulich; rosarot oder weißlich gefärbt.
Anbau-Informationen:
Salbei wird entweder direkt ins Freiland gesät oder als Pflanze vorkultiviert. Für die Vorkultur, sät man ab Ende März bis Anfang April in Aussaatkisten die mit Anzuchterde gefüllt ist und pikiert später in kleine Töpfe. Oder man legt 1-2 Korn direkt in kleine Töpfe und stellt das Ganze ins warme Gewächshaus oder auf die Fensterbank. Gepflanzt wird ab Mai bis ca Anfang Juni. Die Reihenabstände bei der Pflanzung sind 50-60cm. In den Reihen gelten Abstände von 30-40cm. Die Direktsaat im Freiland kann von Ende April bis etwa Ende Juni erfolgen. Man sollte aber nur auf unkrautfreinen Beeten im Freiland aussäen, da Salbei lange zum auflaufen benötigt. Die Keimzeit kann zwischen 7 und 21 Tagen schwanken. Die Saattiefe beträgt 0,5-1cm. Die Reihenabstände sind 40-60cm und in der Reihe 30-40cm. Man kann den Salbei auch vegetativ durch unverholzte, krautartige Stecklinge von ca 6-8cm Länge während der Vegetationsperiode vermehren. Ein herabbinden von bodennahen Ästen führt nach einiger Zeit zur Wurzelbildung derselben. Diese bewurzelten Äste können später abgetrennt werden und weiter gepflanzt werden. Bewässerung bei Trockenheit fördert das Wachstum und die Aromabildung. Um Auswinterungsschäden vorzubeugen sollte man in gefährdeten Gegenden, die Pflanzen mit Vlies abdecken oder mit organischem Material anhäufeln. Der Salbei ist mehrjährig was bei einer Standortwahl zu berücksichtigen ist. Er wächst am liebsten in sonniger, warmer und windgeschützter Lage. Der Boden sollte kalkhaltig und nahrhaft sein. Die Düngergaben sollte man in zwei Gaben aufteilen. Die erste als Grunddüngung und die zweite nach dem ersten Schnitt. Entweder man erntet den Salbei mit einem ganzen Schnitt auf 10-15 cm ab oder man entnimmt laufend einzelne Blätter. Ab Mitte August sollte man nicht mehr ernten und düngen, damit die Triebe für den Winter ausreifen können. Nach einigen Jahren verholzen die Pflanzen oft so stark, daß man sie besser ersetzt. Oder man schneidet die Triebe direkt nach der Blüte, etwa zur Hälfte ab. Nur im belaubten Bereich schneiden, nicht im verholzten Teil. In Frostgefärdeten Lagen besonders nach einem Schnitt mit Reisig oder Vlies gegen Fröste abdecken. Gegebenenfalls im Frühjahr nochmals bis auf etwa 15cm nachschneiden. Nach etwa 4 Jahren sollten die Pflanzen erneuert werden, da dann der Neuaustrieb erheblich nachlässt.
Verwendung:
Geerntet werden die Blätter des Salbei, die als Würze zu Fischgerichte, Hackfleisch, Bohnen, Steaks, Suppen, Wild, Nudelgerichte, Geflügel, Quarkspeisen, Lammbraten, Hammelfleisch, Gänsebraten und Eintöpfen verwendet werden. Ebenso wird er zum einlegen von Gurken, zu Pizzen, Pasta und zu sauren Suppen gebraucht. Die Blätter werden als Würze entweder frisch oder getrocknet angewandt. Man kann ihn aber auch einfrieren oder in Öl einlegen. Die Ernte sollte möglichst an einem sonnigen Tag im späten Nchmittag erfolgen, da hier der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Salbei sollte man in der Küche fast immer alleine verwenden, da er das Aroma von anderen Gewürzen unterdrückt. Da er eine sehr hohe Würzkraft besitzt, nur sparsam verwenden.
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Salvia sclarea
Muskatellersalbei; Römischer Salbei
Labiatae/Lippenblütler
Zweijährig   &   Teilweise Winterfest
Pflanzen-Beschreibung:  
Der Muskatellersalbei ist meist zweijährig und sät sich problemlos selbst aus. An sehr günstigen Standorten, kann er auch mehrjährig wachsen. Die Blüte erscheint normalerweise erst im zweiten Jahr von Juni bis Juli.  Kann Höhen bis zu 150cm erreichen.
Anbau-Informationen:
Die Aussaat erfolgt entweder im März in Aussaatkisten, die mit Anzuchterde gefüllt sind und imwarmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank aufgestellt sind. Nach dem Auflaufen, wird dann in kleine Töpfe pikiert. Das auspflanzen erfolgt von etwa Mitte Mai bis Mitte Juni. Die Abstände der Reihen belaufen sich auf 40cm. In der Reihe sollte man einen Abstand von ca 30cm einhalten. Oder man sät ab ca Mitte April bis Ende Mai direkt meist breitwürfig ins Freiland. Dünn säen und später großzügig auslichten,damit man schöne grosse Einzelexemplare erhält. Über Winter sollte man besonders in rauhen Lagen den Muskatellersalbei abdecken. Pflanze bevorzugt sonnige Standorte mit normaler, etwaskalkhaltiger Gartenerde.
Verwendung:
Verwendet werden die Blätter des Muskatellersalbei. Wird in Marmelade, Süßspeisen und Dessert verwendet. Aber auch für Potpourries und Kräutersäckchen kann man ihn verwenden. Früher wurde er auch verwendet, um den Wein zu aromatisieren.

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