Materialbedarf:
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Alte Matratze oder dicke Decke als Unterlage
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Dreschflegel (z.B: alter Spatenstiel)
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Alter Leinensack oder Leinentuch ohne Löcher
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Holzrandsiebe
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Siebtisch mit Rand
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Schüsseln und Schalen
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Dichte Papiertüten
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Kübel oder Behälter
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Haarfön oder Ventilator
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Handschaufel
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Stifte
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Etiketten
Schritt für Schritt Anleitung:
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Schritt 06:
Sobald der Leinensack bezw. Leinentuch nach einigen Schlägen durch den Dreschflegel platt geklopft ist, diesen wieder aufschütteln, bevor man weiter ausdrischt.
Schritt 07:
Dieses aufschütteln dient dazu daß die bereits im Leinensack bezw. Leinentuch ausgefallenen Samenkörner beim Dreschen keinen Schaden nehmen.![]()
Schritt 15:
So mit der Hand bearbeitete Hülsen/Schoten sehen anschließend aus wie auf diesem Bild. Die Samenkörner sind nun alle freigegeben und können anschließend vom Dreck gereinigt werden.
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Schritt 18:
Stellen Sie nun einen weiteren Behälter/Kübel zum ersten dazu. Stellen Sie in den zweiten und leeren Behälter/Kübel einen grobmaschigen Holzrandsieb hinein.
Schritt 19:
Entnehmen Sie aus dem ersten Behälter/Kübel die zu reinigende Masse, am besten mit einer Handschaufel, und füllen diese dann in den Holzrandsieb im zweiten befindlichen Behälter/Kübel, ein.
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Schritt 20:
Wie Sie auf diesem Bild erkennen können, sind trotz ausgiebigem dreschen und per Hand ausgerieben, immer noch Samenkörner die nicht vollständig von den Hülsen/Schoten befreit sind.
Schritt 23:
Übrig bleiben danach im Holzrandsieb, nur mehr leere Hülsen/Schoten und grobe Stengel.
Schritt 27:
Füllen Sie nun das zu reinigende Material mit Hilfe einer Handschaufel in den grobmaschigen Sieb ein. Am besten Sie stellen den Holzrandsieb vor dem einfüllen bereits in den Behälter/Kübel hinein, damit nicht schon Saatgut beim einfüllen verloren geht.
Schritt 29:
Schütteln Sie nun den Holzrandsieb hin und her oder machen kreisförmige Bewegungen, damit das Saatgut und bei der ersten Reinigungsstufe auch kleiner und leichter Dreck und Staub, in den darunter befindlichen Behälter/Kübel fällt. Der Behälter/Kübel sollte also immer größer im Durchmesser sein als der verwendete Sieb, damit nichts daneben fallen kann während dem Siebvorgang.
Schritt 31:
Stellen Sie nun einen engmaschigen Holzrandsieb, durch dessen Maschen die Samenkörner gerade nicht mehr durchfallen bereit. Ebenso benötigen Sie einen großen Behälter/Kübel, über dem Sie aussieben können. Durch die Wahl eines engmaschigen Siebes, wo das Saatgut nicht durchfallen kann, wird der feine Staub, kleiner Dreck und dergleichen, herausgesiebt. Beim zweiten Siebvorgang wird also immer eine Maschenweite benutzt wo das Saatgut nicht durchfällt, aber der feine Staub und Dreck durchfallen kann.
Schritt 33:
Schütteln Sie nun den Holzrandsieb hin und her oder machen kreisförmige Bewegungen, damit der feine Staub und kleiner Dreck, in den darunter befindlichen Behälter/Kübel fällt. Der Behälter/Kübel sollte also immer größer im Durchmesser sein als der verwendete Sieb, damit nichts daneben fallen kann während dem Siebvorgang.
Schritt 35:
Unten im Behälter/Kübel, befindet sich nun nur noch feiner Staub und leichter kleiner Dreck. Gelegentlich können auch einige kleine Samenkörner mit darin liegen. Diese sollten Sie aber mit dem restlichen Dreck wegschmeißen, da sie von geringer Qualität sind.
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Schritt 36:Füllen Sie nun das Saatgut aus dem Behälter/Kübel in kleine Schalen um.
Schritt 37:
Stellen Sie das zu reinigende Saatgut, einen Haarfön oder Ventilator, einen Siebtisch mit Rand und eine große flache Schale bereit. Mittels dem ausblasen wird das Saatgut nun endgereinigt.
Schritt 39:
Anfänger sollten vorsichtig die Gebläsestufen des Haarfön oder Ventilator einstellen und bei Bedarf nachregeln, damit das Saatgut nicht doch mit über den Rand der flachen Schale ausgeblasen wird. Üben Sie diesen Arbeitsvorgang einige Male mit einer Sorte wo Sie ausreichend Saatgut zur Verfügung haben, ehe Sie eine Sorte ausblasen, wo Sie nur sehr wenig Saatgut haben.
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Schritt 40:
Wie hier auf demBild deutlich zu erkennen, fliegt der leichtere Staub aus der Schale heraus. Die schwereren Samenkörner bleiben in der Schale liegen.
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