Ziele & Aufgaben:
zur Webseite   www.kraizschouschteschgaart.info


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"A Kreidchustesch" .
Der historische Bauernhof hinter dem sich der Vielfaltsgarten mit dem Privaten-Non-Profit-Projekt: "Kraizschouschteschgaart" befindet.


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Hintergründe:
Aus einer kleinbäuerlichen Familie stammend, die seit mehreren Generationen eng mit dem Acker und dem Garten verbunden ist, bin ich der gärtnerischen Tradition unserer Familie treu geblieben. Die Landwirtschaftlichen Aktivitäten meiner Familie sind leider schon seit mehreren Jahrzehnten eingestellt worden. Dennoch ist der Bezug zum eigenen Garten in unserer Familie noch fest verwurzelt.
Als Berufsgärtner im öffentlichen Dienst habe ich die Ausbildung zum Gärtner Ende der 80ziger Jahre absolviert. Zu dem Zeitpunkt wurden Themen wie Vielfalt, Bioanbau und Samenbau nicht oder nur gestreift behandelt.
Ausschlaggebend um das private Non-Profit-Projekt des "Kraizschouschteschgaart" ins Leben zu rufen war irgendwann die Tatsache daß Gemüsesorten die meine Familie jahrelang angebaut hat, plötzlich aus den Katalogen der Saatgutfirmen gestrichen wurden. Das kulturelle Erbe unserer Vorfahren an Kultur- und Nutzpflanzen ist heute durch zahlreiche Gefahren, wie undurchsichtige Bürokratie, Hybridisierung der Sorten und der Gentechnik ernsthaft in seiner weiteren Existenz bedroht. Große Teile der einstigen Sortenvielfalt sind leider bereits unwiederbringlich für immer verloren gegangen. Dieses schleichende verschwinden von Pflanzengenetischen Resourcen war der Auslöser um selbst aktiv zu werden. Daher lautet die Devise des "Kraizschouschteschgaart" auch: "Handeln anstatt nur zu Reden!"


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Wer wir sind:
Das private Non-Profit-Projekt des "Kraizschouschteschgaart" ist eine Initiative von Herrn SCHWARTZ Steve.
Seit Ende der 80ziger Jahre bin ich gelernter Gärtner mit Meisterbrief in den Bereichen Gemüsebau; Baumschule; Gartenlandschaftsbau und Blumenanbau. Seitdem arbeite ich im öffentlichen Dienst und seit 2005 betreue ich dort den "Kloostergaart"-Gemüsegarten der Stadt Luxemburg. Hinter dem privaten Non-Profit-Projekt "Kraizschouschteschgaart" steht neben mir als Person, meine Familie die mich tatkräftig bei meinem Projekt unterstützt.

Was ist der "Kraizschouschtechgaart":
Der "Kraizschouschteschgaart" ist ein privater Gemüsegarten, der sich interessierten Haus-Gärtnern auf Anfrage hin öffnet. Sein Wissen und seine Erfahrungen mit Gleichgesinnten austauscht und als Informations- und Wissensquelle dienen soll.
Der "Kraizschouschteschgaart" ist weder ein Verein, Gesellschaft oder Stiftung mit Mitgliedsbeitrag. Es ist weder ein kommerzielles noch ein Profitorientiertes Projekt. Alle Arbeiten meines Projektes, egal in welcher Form, werden auf der "Nicht-Profit"-Ebene durchgeführt. Die gesamte Finanzierung des Projektes erfolgt ausschließlich aus eigenen privaten Mitteln.
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Was wir wollen (Ziele):
  • Wir wollen über alte, historische, vergessene und rare Nutzpflanzen, insbesondere Gemüsesorten berichten.
  • Ebenso soll auf den bevorstehenden Arten- und Sortenschwund bei unseren Nutzpflanzen aufmerksam gemacht und darüber informiert werden.
  • Unser Projekt soll der Gemüse- und Nutzpflanzenvielfalt förderlich sein, durch Erhaltung der einstigen Sortenvielfalt, durch Förderung deren Verbreitung und Wiederanbau in unseren Gärten.
  • Die Tradition der bäuerlichen und gärtnerischen Kultur, mit ihrer fast grenzenlosen Vielfalt an Kultur- und Nutzpflanzen, aber auch der mannigfaltigen Auswahl an Schmuck- und Zierpflanzen, soll wieder entdeckt werden und das Wissen darüber wieder erblühen.
  • Verhinderung einer unkontrollierbaren Hybridisierung und Einsatz der Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft.
  • Das Recht auf freien Austausch von Saatgut und Pflanzen, wie es seit Jahrtausenden übliche Praxis unter den Haus-Gärtnern war.

Was wir machen (Aufgaben):
  • Vermittelung und kostenlosen Zugang für jeden Interessierten Haus-Gärtner, zu Gärtnerischem Wissen, Informationen über alte Nutzpflanzen, interessante Adressen, Anleitungen zum Gemüseanbau und der Saatgutgewinnung.
  • Wissen über den Anbau, Umgang und Nutzung von Nutzpflanzen erhalten und weitergeben.
  • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Form von Internetpräsenz, Infoständen, Seminaren, Vorträgen und Besichtigungen.
  • Anbau, sortenreine Erhaltung und wenn möglich die Weiterentwicklung zahlreicher heute nicht mehr angebauten Nutzpflanzen.
  • Wenn möglich, die kostenlose Abgabe von Pflanzengenetischen Ressourcen an interessierte Haus-Gärtner als "Start-Kapital" zur eigenen Erhaltung im Garten.
  • Naturnahe Bewirtschaftung des eigenen Grund und Bodens. Biologische Wirtschaftsweisen sind Grundlagen des eigenen Gemüseanbau.
  • Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Menschen und Organisationen auf nationaler und europäischer Ebene.
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Treten Sie nun gemeinsam mit mir ein, in meinen privaten Gemüsegarten, um die bezaubernde Welt der Gemüsevielfalt wieder neu zu entdecken.
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